Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 29.07.19-04.08.19


WIESENKNOPF

Der große Wiesenknopf wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen. Im Gegensatz zum kleinen Wiesenknopf, der auch Garten-Pimpinelle genannt wird, kommt der große Wiesenknopf vorwiegend wild vor. Seine Blütenkolben, die im Spätsommer erscheinen, sind leuchtend dunkelrot und sehen aus wie höckrige Knöpfe, was der Pflanze ihren Namen eingebracht hat. Früher wurde der große Wiesenknopf gerne als Hausmittel angewandt, doch heute ist er nahezu in Vergessenheit geraten. Dabei kann er gut bei Schleimhautentzündungen und Blutungen helfen. In alter Zeit wurde er sogar als Verhütungsmittel benutzt, doch diese Anwendung entbehrt jeder Grundlage.
Der Große Wiesenknopf, auch Groß-Wiesenknopf genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Wiesenknopf innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in  Eurasien weitverbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungswidrig, harntreibend, schmerzlindernd, tonisierend, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung, Mandelentzündung, Fieber, Magenschleimhautentzündung, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Nierenschwäche, Blutungen, Zu starke Menstruation, Wunden, chronische Hautleiden, Furunkel
wissenschaftlicher Name: Sanguisorba officinalis
englischer Name:
Great Burnet
volkstümlicher Name:
Großer Wiesenkopf, Hergottsbart, Kölbelskraut, Welsche Bibernelle
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Kraut
Inhaltsstoffe:
Saponine, Gerbstoffe, Flavone, Tannine, Vitamin C
Sammelzeit:
Juli und August

Anwendung
Das Kraut enthält Flavonoide, Sterole, Triterpene sowie Gerbstoffe. Die Samen sind ölhaltig und enthalten Linol- und Linolensäure. In den Wurzeln sind Sanguisorbine enthalten. In der  Volksheilkunde wurden Kraut und Wurzel aufgrund des Gerbstoffanteils zur Wundbehandlung sowie gegen Durchfall eingesetzt. Der botanische Gattungsname Sanguisorba weist auf eine blutstillende Wirkung hin. Auch die blutrote Farbe der Blütenköpfchen galt gemäß der Signaturenlehre als Zeichen für die blutstillenden Eigenschaften der auch Blutströpfchen genannten Pflanze. In vielen Gegenden ist der Große Wiesenknopf Bestandteil der Kräuterweihe. Homöopathische Zubereitungen nutzt man heute noch bei Krampfaderleiden, bei Blutungen im  Klimakterium und bei Durchfallerkrankungen. Die frischen jungen Blätter und Triebe verwendet man noch gelegentlich als Salatbeigabe oder als Gemüse. Vorgezogen werden hier aber in der Regel die würzig nussartig schmeckenden Blätter von  Sanguisorba minor.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Der Große Wiesenknopf wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis zu 120 Zentimetern. Der aufrechte Stängel ist rund, gerillt und kahl, manchmal ist die Basis behaart. Die grundständig und wechselständig am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind gestielt und unpaarig gefiedert, mit drei bis sechs Fiederpaaren. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite blaugrün. Die grundständigen  Nebenblätter sind braun und häutig. Am Stängel sind die Nebenblätter groß, krautig und spitz gesägt.
Blüten und Frucht
Die aufrechten  kopfigen  Blütenstände weisen eine Länge von 1 bis 6 Zentimetern und einen Durchmesser von 0,5 bis 1 Zentimetern auf. Sie enthalten etwa 20 bis 40 Blüten, die von der Spitze her zur Basis hin aufblühen. Die Tragblätter sind lanzettlich und kürzer bis fast so lang wie die Kelchblätter. Es sind  Deckblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind reduziert. Die vier Kelchblätter sind dunkel rot-braun, purpur- bis rosafarben, rot oder weiß. Kronblätter fehlen bei dieser Art. Die vier  Staubblätter besitzen dünne Staubfäden, die halb bis gleich lang sind wie die Kelchblätter. Die Frucht wird vom vierrippigen Blütenbecher umhüllt. Die Blütezeit und Fruchtreife liegt zwischen Juli und November.



BRUCHKRAUT

Das Kahle Bruchkraut ist eine  Pflanzenart aus der  Familie der  Nelkengewächse. Diese Art wird auch als Christenschweiß, Dürrkraut, Glattes Tausendkraut, Harnkraut, Jungfernkraut, Kuckucksseife, Nierenkraut, Tausendkorn oder Passionsblümchen bezeichnet.

Steckbrief
Heilwirkung:
harntreibend, Blasenkrämpfe, Blutreinigung, Wundheilung
wissenschaftlicher Name:
Herniaria glabra
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juni bis September

Pharmakologie
Als wirksame Bestandteile enthält das Kraut bis zu 10% Saponine, ferner Flavonoide und Cumarine. Verwendet werden die getrockneten oberirdischen Teile. Bei Laborratten wurde eine Senkung des überhöhten Blutdruck und Förderung der Filtrationsrate ihrer Nieren beobachtet; Bruchkraut-Tee wird volksmedizinisch als Diuretikum zur Durchspülungstherapie bei Harnsteinen, Nierengrieß und Krämpfen verwendet. Eine schwach spasmolytische Wirkung der Droge gilt als akzeptiert, die Wirksamkeit in den volksmedizinischen Anwendungsbereichen jedoch noch nicht hinreichend nachgewiesen. Gemeinsam mit der Preiselbeere wies das Bruchkraut innerhalb einer Reihe von getesteten Substanzen die stärkste antimikrobielle Wirkung gegenüber uropathogenen Escherichia coli-Bakterien auf und ist daher wirksam bei Blasen- und Harnleitererkrankungen.

Beschreibung
Das Kahle Bruchkraut ist eine ein-, zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze. Manchmal verholzt es an der Basis schwach. Die ganze Pflanze ist frisch grün bis gelblich grün. Das Kahle Bruchkraut zeigt alle typischen Merkmale der Gattung Bruchkräuter. Der Stängel ist typischerweise 5 bis 15 cm lang, kann aber bis zu 30cm lang werden. Die Blätter und der Stängel sind vollkommen kahl oder höchstens sehr kurz bewimpert. Die dreieckigen  Nebenblätter sind etwa 0,5 bis 1,5 mm lang. Die ungestielten, zwittrigen  Blüten sind fünfzählig. Die Kelchblätter sind grün, elliptisch und stumpf bespitzt. Die weißen Kronblätter sind viel kleiner als die  Kelchblätter und oft fehlen sie auch ganz. Es sind fünf fertile Staubblätter und fünf kronblattartige  Staminodien vorhanden.



BACHBLÜTEN
Du reagierst cholerisch, schreist den anderen an, ist nur schwer wieder zu beruhigen, nachtragend (15 Holly)
- Diese Menschen reagieren sehr cholerisch, schreist den anderen ohne Grund an, ist nur sehr schwer zu beruhigen und sind nachtragend
- Mit der dementsprechender Bachblüte kommen sie herunter, schreien kaum mehr und beruhigen sich wieder rascher  


BACHBLÜTEN
Man nimmt anderen vor Ungeduld, die Sachen aus der Hand (18 Impatiens)
- Diese Menschen nehmen andere vor lauter Ungeduld die Sachen aus der Hand
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden sich leichter in Geduld üben können  


ERNÄHRUNG
Gemüsearten
Salat-/Blattgemüse: Kopfsalat, Eisbergsalat, Winterendivien, Feldsalat, Spinat, Chicorée, Petersilie, Gartenkresse, Artischocke, Gemüsefenchel
Kohlgemüse: Chinakohl, Kohlrabi, Kohlsprossen, Rotkraut, Karfiol, Brokkoli, Grünkohl, Weißkraut
Fruchtgemüse: Bohnen, Erbsen, Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbis, Melonen, Auberginen, Zucchini, Zuckermais, Fisolen
Wurzelgemüse: Karotten, Radieschen, Kohl-/Steckrüben, Kohlrabi, Rettich, Sellerie, Schwarzwurzel, Kren, rote und gelbe Rüben, Petersilienwurzel
Zwiebelgemüse: Speisezwiebel, Porree/Lauch, Knoblauch, Schnittlauch
Mehrjährige Stängelgemüse: Spargel, Rhabarber


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