Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.07.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juli > 23.07.18-29.07.18


HIBISKUS

In vielen Gärten leuchten im Spätsommer die großen Blüten des Hibiskus. Die Meisten kennen ihn hauptsächlich als Zierpflanze oder vielleicht noch als Farbgeber in Früchtetees, denn die Hibiskusblüten färben Tees leuchtend rot ein. Die Volksheilkunde, vor allem in Afrika, verwendet Hibiskus jedoch auch gegen allerlei Beschwerden unter anderem gegen nässende Ekzeme.
Hibiskus – auf Deutsch Eibisch – ist eine  Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse mit etwa 200 bis 675 Arten. Sie ist hauptsächlich in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde verbreitet und stammt ursprünglich aus Asien.

Steckbrief
Heilwirkung:
durstlöschend, abführend, antibakteriell, krampflösend, harntreibend, galletreibend, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Hibiscus sabdariffa
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Red Sorrel
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Fruchtsäuren, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Anthocyane, Flavonoide, Phytosterole, Schleim, Pektin
Sammelzeit:
Juli bis September

Anwendung
Sorten einiger Arten werden als  Zierpflanzen für Parks, Gärten und Zimmer verwendet. Hibiscus sabdariffa wird, wie auch andere Malven, häufig Hagebuttentee und anderen Früchtetees zugesetzt. Ein beliebtes Getränk ist Hibiskusblütentee nicht nur in Ägypten und im Sudan als Karkadeh, sondern auch in Me-xiko (Agua de Jamaica). Der tiefrote Tee wird heiß oder kalt getrunken. In der vegetarischen Küche Südasi-ens (z. B. in Sri Lanka) findet die Hibiskusblüte auch Verwendung in Currygerichten. Auch pharmazeutisch werden die Hibiskusblüten eingesetzt. Verwendet werden die zur Fruchtzeit geernteten, getrockneten Kelche und Außenkelche von Hibiscus sabdariffa. Die darin enthaltenen Säuren wie z. B. Zitronensäure, Apfelsäure,  Weinsäure und Hibiskussäure ergeben den säuerlichen Geschmack. Die enthaltenen  Anthocyane wie z. B.  Delphinidin und Cyanidin färben den Teeaufguss dunkelrot. In erster Linie werden sie daher als Korrigens für Geschmack und Aussehen eingesetzt. Indikationen wie Erkältungen, Kreislaufbeschwerden, Ekzeme, mildes  Laxans sowie Appetitanregung sind nicht belegt, aber in der Volksmedizin weit verbreitet. Hibiskus verfügt über eine hohe Konzentration an  Vitamin Cund in Fernost sagt man ihm eine blutdrucksenkende Wirkung nach. Auch in der afrikanischen Volksmedizin wird Hibiskus als Tee eingesetzt.
Hibiskusblüten kann man als Tee trinken, um den Durst zu löschen, Krämpfe zu lösen oder Harn und Galle zu treiben. Äußerlich kann man den Tee gegen Ekzeme anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Hibiscusarten wachsen als ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen, Halbsträucher, Sträucher und Bäume. Die gestielten, einfachen Laubblätter sind bei manchen Arten gelappt. Es sind  Nebenblätter vor-handen. Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln, selten in Blütenständen zusammen. Die zwittrigen  Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Es ist meist ein Außenkelch vorhanden, der fünf oder mehr Lappen aufweisen kann. Fünf Kelchblätter sind meist glockenförmig verwachsen. Die fünf  Kronblätter können die unterschiedlichsten Farben aufweisen. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die Staubfäden der vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Die fünf Kronblätter überdecken sich in der Knospenlage gedreht; sie sind mit ihrer Basis ebenfalls mit der Columna verwachsen. Fünf Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Es sind fünf Griffeläste vorhanden mit kopfigen Narben. Es werden fünffächerige Kapselfrüchte gebildet.
Der Hibiskus ist eigentlich in den Tropen heimisch und dort wird er auch angebaut, für all die Früchtetees, denen er die rote Farbe gibt. Es gibt über 150 verschiedene Hibiskusarten. In europäischen Gärten wächst er in Strauchform und trägt Blüten in unterschiedlichen Farben zwischen weiß und rot. Mit seinen großen Blüten ist er eine Zierde jedes Gartens.




KNOBLAUCH-GAMANDER
Der Knoblauch-Gamander, auch Lauch-Gamander genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der  Lippenblütler. Er blüht im Juli und August.

Steckbrief
Heilwirkung:
Geschwüre, stärkend, tonisierend
wissenschaftlicher Name: Teuricum scordium
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Sammelzeit:
Sommer

Verwendung als Heilpflanze
Der Knoblauch-Gamander wurde früher als Heilpflanze verwendet. Im Mittelalter wurde Scordium dem Allheilmittel Theriak sowie dem Pestmittel Diascordium beigemischt. Das frische Kraut wurde auch auf eiternde Wunden gelegt. An der Donau soll das Kraut zur Gelbgrünfärbung von Tüchern verwendet worden sein.

Beschreibung
Die mehrjährige  krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 40 cm. Sie besitzt einen deutlichen, an  Knoblaucherinnernden Geruch. Der  lt Wurzelstock ist kriechend und besitzt zahlreiche Ausläufer. Der  Stängel ist aufrecht und mehr oder weniger einfach gestaltet, ringsum zottig weich behaart und oft wie die Laubblätter mehr oder weniger violett überlaufen. Die Blätter stehen dicht, sind ungestielt, von länglich-elliptisch-lanzettlicher Form, etwa 1,5 bis 3 cm lang und 4 bis 12 mm breit. Sie sind grob gekerbt-gezähnt. Die Blüten stehen in 1- bis 4teiligen  Quirlen, sind ca. 8 bis 10 mm lang und kurz gestielt. Der Kelch ist glockig, am Grund tief ausgesackt, wollig-zottig und von grüner bis mehr oder weniger violetter Färbung. Die Krone ist von hellkarminroter Farbe, selten auch weiß und besitzt eine unterseits schwach behaarte Unterlippe. Die Nüsschen sind ca. 1 mm lang und netzig-grubig.



BACHBLÜTEN
Ich bin zu gewissenhaft (Crab Apple)
-
Diese Menschen sind zu gewissenhaft
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Gewissenhaftigkeit ablegen  


BACHBLÜTEN
Ich bin verzweifelt (Elm)
-
Diese Menschen sind sehr verzweifelt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Verzweiflung besiegen


ERNÄHRUNG
Einteilung der Mineralstoffe
Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe. Sie sind unerlässlich für einen reibungslosen Ablauf der Lebensvorgänge im Organismus. Genau wie die meisten Vitamine kann der Körper sie nicht selbst herstellen. Sie müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden und wirken schon in kleinen Mengen.
Je nach Menge des Vorkommens unterscheidet man Mengen- und Spurenelemente.
Mineralstoffe
Mengenelemente: Natrium, Chlorid, Kalzium, Phosphor, Magnesium
Spurenelemente: Eisen, Jod, Fluor, Kupfer, Kobalt, Molybdän, Mangan, Zink, Chrom, Selen, Nickel



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