Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 24.06.19-30.06.19


STECHENDER HOHLZAHN

Der Stechende Hohlzahn sieht der Taubnessel ähnlich, allerdings sind die Blüten rötlich. Man findet den Stechenden Hohlzahn sehr häufig an Wegrändern, Schuttplätzen und Kahlschlägen. Es gibt einige Unterarten, die kaum zu unterscheiden sind, die gesundheitliche Wirkung ist aber gleich. Genutzt wird der Stechende Hohlzahn innerlich gegen Husten und Heiserkeit, äußerlich gegen Hautkrankheiten. Er ist auch als Ergänzung zum Salat zur Blutreinigung und Stärkung geeignet.
Der Gemeine Hohlzahn, auch Dorn-Hohlzahn, Gewöhnlicher Hohlzahn, Stechender Hohlzahn, Stacheliger Hohlzahn oder Hanfnessel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Hohlzahn innerhalb der Familie der  Lippenblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautkrankheiten, Husten
Heilwirkung:
adstringierend, erweichend, krampflösend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Blutreinigung, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Husten, Katarrh
wissenschaftlicher Name:
Galeopsis tetrahit L.
Pflanzenfamilie:
Lippenblütengewächse = Lamiaceae
englischer Name:
common hemp-nettle
volkstümlicher Name:
Gemeiner Hohlzahn, Gewöhnlicher Hohlzahn, Stechender Hohlzahn
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Iridoide, Kieselsäure, Saponine
Sammelzeit:
Sommer-Spätherbst

Anwendung
Tee
2 Teelöffel Kraut mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, abgedeckt 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Kann mit Honig oder Zucker gesüßt werden. Hilft gegen Husten und Heiserkeit.
Tee-Umschlag
Ein Umschlag mit Tee hilft gegen Hautkrankheiten.
Umschlag
Frische zerquetschte Blätter helfen gegen Hautkrankheiten.
Salat
Die Blätter als Ergänzung von Salaten oder Spinat-/Wirsing-Gerichten, hilft gegen Blutarmut.
Samenöl
Das aus den Samen gepresste Öl wirkt stärkend.

Geschichtliches

Der Stechende Hohlzahn ist eine natürliche Kreuzung mehrere Hohlzahn-Arten und wurde genetisch darauf hin untersucht, daher auch der Name Gemeiner Hohlzahn. Die Fasern wurden zur Seilherstellung genutzt. Eine Abkochung der Pflanze als Waschmittel. Das Öl Samen als Lederpflegemittel. Der Stechende Hohlzahn ist ein ständiger Begleiter von Menschen und wird daher auch als Nachweis für menschliche Siedlungen genutzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Stechende Hohlzahn ist in ganz Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern, Wegrändern, Schuttplätzen und Kahlschlägen. Die einjährige bis mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 60 Zentimeter hoch. Der Stängel ist vierkantig. Die eiförmigen und gezähnten Blätter sind lanzettlich und 2-9 cm lang. Die rot-weißen oder rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten sind etwa 15 bis 20 mm lang. Die gelbe Kronunterlippe der Blüte ist lila gefleckt. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den späten Herbst die Samen als 4 kleine ölhaltige Nüßchen.
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Hohlzahn ist eine einjährige  krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen von 20 bis 30, selten bis 60 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist an den Blattknoten stark verdickt und borstig bis stachelig behaart.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Auch der Kelch der Blüten ist stachelig-borstig behaart; daher der Trivialname Stacheliger Hohlzahn. Die Krone ist etwa 1,5-mal so lang wie der Kelch. Die 15 bis 20 Millimeter langen Blütenkronen können sehr unterschiedlich gefärbt sein, von weiß über rötlich und purpurfarben bis bläulich-violett kommen alle Farben vor; meist sind sie aber rosafarben. Der Mittellappen der Unterlippe ist meist etwas dunkler gemustert mit einem gelblichen Hintergrund.

Anbautipps
Im Frühling direkt an Ort und Stelle aussäen, die Keimzeit kann mehrere Monate betragen. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt: leicht feucht bis trocken, steinig und stickstoffreich. Der Standort darf nicht dauerhaft schattig sein.

Sammeltipps
Das oberirdische blühende Kraut abschneiden und gebündelt an einem luftigen Ort trocknen. Die Blätter für den Salat kann man jederzeit zupfen. Die Samenmengen für das Öl kann man leider nicht in vernünftigem Umfang sammeln.




WEGWARTE

Die Wegwarte wächst mit ihren himmelblauen Blüten bevorzugt an Wegrändern. Dort wird sie häufig übersehen, weil ihre Gestalt luftig und durchlässig ist. Im Altertum und Mittelalter war die Wegwarte als Zauberkraut bekannt. Als solche war sie sehr wertvoll. Heutzutage kennt man die Wegwarte vor allem zur Stärkung der Verdauungsorgane, aber auch als Kaffeeersatz spielt sie eine wichtige Rolle. Die Wegwarte ist unter dem Namen "Chicory" auch eine der Bachblüten.
Die Gemeine oder Gewöhnliche Wegwarte, auch Zichorie genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Familie der  Korbblütler. Sie wächst in Mitteleuropa häufig an Wegrändern. Kulturformen sind Chicorée, Zuckerhut (Fleischkraut), Radicchio, Schnittzichorie und die Wurzelzichorie. Die Gemeine Wegwarte war 2005 „ Gemüse des Jahres" und 2009 „ Blume des Jahres" in Deutschland.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Leberschwäche
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, blutreinigend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Gallensteine, Gallenschwäche, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Leberprobleme, Leberschwellung, Pfortaderstauung, Milzschwellung, Hämorrhoiden, Krampfadern, Stoffwechselschwäche,  Diabetes,  Kopfschmerzen, Geschwüre, Hautunreinheiten, Haarausfall, Gebärmutterschwäche,  Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Cichorium intybus
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Chicory
volkstümliche Namen:
Blaue Distel, wilder Endifi, Hartmann, Hasenmilch, rauher Heinrich, Hundsläufte, Irenhart, Kaffeekraut, Sonnendraht, Sonnenwirbel, Arme-Sünder-Blume, Wasserwart, Wegleuchte, Zichori, Zigeunerblume, Zigori
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Inulin, Bitterstoffe, Intybin, Zucker, Harz, Kalisalze, Cichoriin, Gerbsäure, ätherisches Öl, Mannan, Petein, Lacoulin
Sammelzeit:
Wurzel: März bis April und Oktober und November, Kraut: Juni bis September, Blüten: Juli bis September

Anwendung
Die Wegwartenwurzel kann man als Tee oder Tinktur gegen Verdauungsprobleme einnehmen. Die Blätter helfen auch gegen Hautprobleme. Aufgrund des hohen Inulingehaltes ist die Wegwartenwurzel auch als Nahrungsergänzung für Diabetiker geeignet.
Zichorienkaffee
Beliebt und verdauungsfördernd ist der Zichorienkaffee, der vor allem in Zeiten mit schlechter Kaffeeversorgung verbreitet war. Für die Herstellung des Zichorienkaffees schneidet man die Wurzel in kleine Stücke und trocknet sie. Anschließend werden sie langsam ohne Fettzugabe geröstet. Die gerösteten Wurzelstücke werden gemahlen. Das fertige Zichorienkaffeepulver kann man aufbrühen wie Bohnenkaffee. Das Aroma des Getränks erinnert schwach an Kaffee. Auch im Handel kann man fertigen Zichorienkaffee kaufen.

Pflanzenbeschreibung
Die Gewöhnliche Wegwarte ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 140 cm erreicht. Sie besitzt eine tiefreichende  Pfahlwurzel. Die Stängel stehen sparrigästig. Die  Grundblätter und die unteren Stängelblätter sind schrotsägeförmig fiederschnittig, ihre Unterseite ist borstig behaart. Die Grundblätter sind 8 bis 25 cm lang und 1 bis 7 cm breit. Die oberen Stängelblätter haben eine länglich-lanzettliche Form, sind fiederspaltig bis ungeteilt und sind ohne Blattstiel sitzend mit geöhrtem  Blattgrund. Die Blütenköpfchen bestehen nur aus  Zungenblüten. Sie haben einen Durchmesser von 3 bis 5 cm, die seitlichen stehen meist zu zweit bis fünft. Sie sind kurz gestielt oder sitzend. Die  Köpfchenhülle ist zweireihig, wobei die äußeren Hüllblätter kürzer sind und deutlich abstehen. Die Hüllblätter sind meistens drüsenhaarig. Die Zungenblüten sind himmelblau, selten auch weiß gefärbt; Blütezeit ist von Juni bis Oktober. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, vor allem durch Bienen und Schwebfliegen. Die auffälligen Blütenstände sind nur vormittags und jeweils nur für einen Tag geöffnet. Sind sie geschlossen, hebt sich die Pflanze kaum noch gegen ihre Umgebung ab. Die Achänen sind 2 bis 3 mm lang, eilänglich, eher kantig und haben keinen deutlich ausgeprägten Pappus; dieser besteht nur aus kurzen, eher unscheinbaren Schüppchen.
Wie der Name schon andeutet, wächst die Wegwarte bevorzugt an Wegrändern. Auch an anderen unbebauten Stellen, an Ackerrändern und Bahndämmen findet man die Wegwarte oft. Im Frühling wachsen die Rosettenblätter der Wegwarte, die an Löwenzahn erinnern, jedoch eher gröber gezackt sind. Später im Sommer wächst ein sparrig verzweigter Stängel bis zu einen Meter hoch mit kleinen Blättern etwa alle zehn Zentimeter. An diesen Blattachseln blühen im Spätsommer blaue Blüten bis hinein in den Herbst.


BACHBLÜTEN
Sehr fähig, äußerst selbstsicher, starke Ichkraft (32 Vine)
- Diese Menschen sind sehr fähig, äußerst selbstsicher und haben eine starke Ichkraft
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie trotzdem noch selbstsicherer und eine geminderte Ichkraft


BACHBLÜTEN
Man weint selten, bemüht sich nach innere Haltung (34 Water Violet)
- Diese Menschen weinen sehr selten, bemühen sich um innere Haltung
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie weinen und bemühen sich nicht um innere Haltung


ERNÄHRUNG
3 Gruppen von Kohlenhydrate
Einfachzucker (Monosaccharide), Zweifachzucker (Disaccharide), Vielfachzucker (Polysaccharide)
Monosaccharide: zu den Monosaccharide die Glukose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Galaktose (Schleimzucker). Sie schmecken süß, sind leicht verdaulich, müssen nicht, weiter abgebaut werden und sind wasserlöslich.
Dissacharide: zu den Disaccharide rechnen wir die Saccharose (Rohr- und Rübenzucker), sie wird unter Laien als „Zucker" bezeichnet. Ferner zählen die Maltase (Malzzucker) und die Laktase (Milchzucker) dazu. Sie schmecken süß, sind wasserlöslich und müssen durch die Verdauung in Einfachzucker abgebaut  werden.
Polysaccharide: er gibt verdauliche und nicht verdauliche Polysaccharide. Stärke ist das Speicherkohlenhydrat der Pflanze. Faserstoffe (früher Ballaststoffe) sind ebenfalls Polysaccharide. Faserstoffe sind unverdauliche Polysaccharide, ein wichtiger Vertreter ist Zellulose.


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