Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 26.06.17-02.07.17.


MAULBEERBAUM

Die Maulbeeren oder Maulbeerbäume sind wie die Feigen eine Pflanzengattung in der Familie der  Maulbeergewächse.


Steckbrief
Heilwirkung:
Fieber, Husten, Mundschleimhautentzündungen, Zahnschmerzen, erfrischend
wissenschaftlicher Name:
Morus niger
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Sammelzeit:
Sommer

Nutzung
Blätter
Die grünen Blätter der Weißen Maulbeere dienen der Zucht des Seidenspinners und waren der hauptsächliche Zweck, zu dem die Maulbeerbäume nach Europa eingeführt worden sind. Ganze Landschaften – hauptsächlich in Südeuropa – wurden mit Maulbeerbäumen, der Seidenraupenzucht und durch die Seidenproduktion geprägt. Auch in Preußen wurden aus diesem Grunde Weiße Maulbeeren an Alleen, auf Marktplätzen und Schulhöfen gepflanzt. Billige Seidenimporte aus Südostasien Anfang des 20. Jahrhunderts machten die europäische Seidenzucht und damit auch die europäischen Maulbeerbäume überflüssig und verdrängten sie von den Alleen, wo sie oft zu finden waren. Die Blätter werden auch in Form eines Teeaufgusses zur Behandlung von Blasen- und Harnwegsentzündung angewandt.
Früchte
Die Früchte der drei genannten Arten sind essbar. Das Aussehen erinnert in der Form an längliche  Brombeeren, die Farbe reicht von cremefarben (Weiße Maulbeere) über rot bis zu schwarz. Allerdings lässt sich die Art nicht über die Fruchtfarbe bestimmen, da es auch Weiße Maulbeeren mit dunklen Früchten gibt, ebenso wie Schwarze Maulbeeren mit weißen und hellen Früchten. Maulbeerfrüchte sind sehr süß und saftig, wobei die Weiße Maulbeere teils als fade gilt, während die Rote und Schwarze Maulbeere intensiver im Geschmack und aromatischer sind. Die Früchte am Baum reifen nach und nach im Laufe mehrerer Wochen und können daher nicht gleichzeitig abgeerntet werden. In manchen Ländern legt man Tücher oder Folien unter die Bäume, die reifen Maulbeeren fallen dann beim Schütteln herab, während die noch unreifen Früchte weiter an den Zweigen bleiben. Als Marktobst haben frische Maulbeeren praktisch keine Bedeutung, da sie zu weich und saftig für den Transport sind und zu schnell verderben. Die getrocknete Maulbeere erlangt in Deutschland langsam erhöhte Beliebtheit. Ihr Geschmack ähnelt etwa dem von sehr süßen  Rosinen, hinterlässt jedoch keinen Nachgeschmack. Die Maulbeeren verlieren beim Trocknen ihre Farbe und sehen sandfarben bis transparent aus, werden sehr fest und haben eine raue Außenhülle. Auch Maulbeersaft kann inzwischen ohne Probleme in Fachgeschäften erworben werden. Der Saft hat eine cremige Konsistenz, eine rehbraune Farbe und schmeckt ähnlich wie  Brombeersaft ohne Säure mit einem leichten  Rosenaroma. Die Früchte werden in der  traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Sie sollen z. B. den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel senken sowie schleimlösend wirken.
Verbreitung
Mit zwölf Arten war die Gattung ursprünglich über die gemäßigten und subtropischen Regionen der  Nordhalbkugel mit Ausnahme von Europa verbreitet. Maulbeeren wurden aber schon zu Zeiten der Römer in allen wärmeren Regionen Europas verbreitet, die sich klimatisch auch zum Weinbau eignen. Die drei in  Europa bekanntesten Arten sind  Weiße Maulbeere und  Schwarze Maulbeere, beide aus  Asien, sowie die  Rote Maulbeere aus  Nordamerika. Weiße Maulbeeren wachsen in Deutschland häufig nur strauchförmig. Geeignete Standorte sollten vor allem warm und windgeschützt sein. Günstig sind lockere, frische, tiefgründige, nährstoffhaltige sowie kalkreiche Böden.  

Beschreibung
Maulbeeren sind sommergrüne Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von 6 bis 15 Meter erreichen. Sie führen einen weißen Milchsaft und haben eine graubraune Rinde. Die Blattform kann auch am selben Baum beträchtlich variieren. Nebenblätter sind immer vorhanden, können aber frühzeitig abfallen. Morus-Arten sind einhäusig oder zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die Blüten sind vierzählig. Männliche Blüten enthalten vier Staubblätter.  



ACKER-SKABIOSE


Die in Europa und Asien heimische Acker-Skabiose wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Wegrändern und Wiesen. Die Knospen der Blüten sehen etwas bizarr aus, woran man die Witwenblume gut von anderen Pflanzen unterscheiden kann. Die rosafarbenen Blüten sind weniger auffällig. Früher war die Ackerskabiose eine angesehene Heilpflanze. Man versuchte sogar, sie bei die Pest und Epilepsie einzusetzen. Heutzutage ist die Ackerskabiose als Heilpflanze eher unbekannt, obwohl sie eine günstige Wirkung auf die Atmungsorgane und die Haut ausüben kann.
Die Acker-Witwenblume, auch Wiesen-Witwenblume, Nähkisselchen und Wiesenskabiose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Kardengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, harntreibend, Halsentzündung, Husten, Infektionen, Epilepsie, Hautprobleme, Flechten, Furunkel, Pickel, Seborrhoisches Ekzem
wissenschaftlicher Name:
Knautia arvensis
Pflanzenfamilie:
Kardengewächse = Dipsacaceae
englischer Name:
Field Scabious
volkstümliche Namen:
Feld-Witwenblume, Acker-Witwenblume, Wiesen-Knautie, Wiesen-Witwenblume, Wiesenknautie, Witwenblume
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Man kann die getrocknete Ackerskabiose als Tee trinken oder als selbstgemachte Tinktur einnehmen. Blattextrakte wurden früher bei Hauterkrankungen und Ekzemen verwendet. Die Medizin verwendet die Pflanze bei den genannten Indikationen nicht, da keine Wirksamkeit nachgewiesen werden konnte. Die  Homöopathie sieht Entzündungen der Atemwege und Verdauungsschwäche als Anwendungsgebiete.

Pflanzenbeschreibung
Die Ackerskabiose ist eine häufige Wiesenpflanze in Mitteleuropa. Die Acker-Witwenblume ist eine sommergrüne,  ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern erreicht. Es ist ein  Rhizom als Überdauerungsorgan vorhanden. Ihr  Stängel ist rückwärts mit steifen Härchen versehen. Die gegenständigen Laubblätter sind meist fiederspaltig und erscheinen matt graugrün. Es sind keine  Nebenblätter vorhanden. In rauhaarigen, köpfchenförmigen, leicht gewölbten Blütenständen umgibt eine gemeinsame Hülle, aber keine Spreublätter, viele Blüten. Die Blütenkörbchen enthalten bis zu 50 Blüten. Neben Pflanzenexemplaren mit zwittrigen Blüten gibt es auch rein weibliche Exemplare; es liegt also  Gynodiözie vor. Die  Blüten sind vier- oder fünfzählig. Ihr Kelch ist mit acht bis 16 Borsten versehen. Die Kronblätter sind zu einer bis zu 9 mm langen Kronröhre verwachsen, die in vier oder fünf Kronzipfel endet. Es sind zwei bis vier freie  Staubblätter vorhanden. Der  Pollen ist rötlich. Der  Griffel endet in zwei Narben. Die Blüten sind immer vormännlich. Der unterständige, einfächrige  Fruchtknoten enthält nur eine Samenanlage. Die  Achänen besitzen einen bleibenden Kelch.


BACHBLÜTEN
Ich bin sehr schnell am weinen (14 Heather)
-
Diese Menschen sind sehr schnell am weinen ohne dass sie oftmals einen Grund haben
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Weinlichkeit allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Leicht ermüdet, blass, ausgelaugt (4 Centaury)
-
Diese Menschen ermüden leicht, sind oft sehr blass und sind oftmächtig ausgelaugt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte hilft ihnen wieder in die Gänge zu kommen, so dass sie nicht mehr
 so leicht ermüden, die Blässe verschwindet und nicht mehr ausgelaugt sind


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