Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 24.04.17-30.04.17


eisenhutblättriger Hahnenfuß  
  
Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß, auch Sturmhutblättriger Hahnenfuß oder Eisenhut-Hahnenfuß genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse. Er ist in den Gebirgen Europas verbreitet.
Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß ist ein Bewohner der Gebirge von Mittel und Südeuropa. Er liebt besonders die feuchten Stellen der Höhenlagen wie Quellen und Bachläufe. Die weißen Blüten erinnern an Erdbeerblüten und die Blätter an den Eisenhut. Als Hahnenfußgewächs ist die Pflanze giftig, wenn auch nicht so stark wie andere Mitglieder dieser Familie. Man glaubte früher, dass der Eisenhutblättrige Hahnenfuß Silbervorkommen anzeigt, daher auch der Name Silberhahnenfuß. In der Volksheilkunde wurde der Eisenhutblättrige Hahnenfuß bei Rheuma, Gicht und Hauterkrankungen eingesetzt, er spielt heute in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen
: Rheuma
Heilwirkung:
abführend, blasenziehend, wurmabtreibend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Gicht, Hauterkrankungen, Rheuma, Wurmmittel
wissenschaftlicher Name:
Ranunculus aconitifolius L.
Pflanzenfamilie:
Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name:
Aconite-leaved Buttercup
volkstümlicher Name:
Eisenhutblättriger Hahnenfuß, Silberhahnenfuß
Verwendete Pflanzenteile:
oberirdisches Kraut
Inhaltsstoffe:
Anemonin, Gerbstoffe, Protoenemonin, Saponine, Tannine
Sammelzeit:
März-September
Nebenwirkungen:
Vergiftung, Hautreizungen

Anwendung

Wichtig:
Nicht innerlich anwenden, Anleitung nur aus historischen Gründen.
Innerlich

Die frische Pflanze wird in Milch gekocht und als Wurmmittel und Abführmittel eingesetzt. (Nicht anwenden!)
Äußerlich

Zerkleinerte frische Pflanzenteile als Mittel gegen Rheuma, Gicht und Hautkrankheiten. Die Haut wird stark gereizt und es bilden sich Blasen. (Nicht anwenden!) Der frische Saft wird als Warzenmittel direkt auf Warzen getupft.

Geschichtliches

In der Volksheilkunde wurde kein Unterschied in der Nutzung der verschiedenen Hahnenfußarten gemacht. Der Namen Silberhahnenfuß hat der Eisenhutblättrige Hahnenfuß, weil er nur auf Standorten wachsen soll, an denen Silber zu finden ist. Zwar findet sich die Pflanze oft in Gegenden mit Silber (z.B. Schwarzwald), aber ein zuverlässiger Silberanzeiger ist der Silberhahnenfuß leider nicht.

Pflanzenbeschreibung

Erscheinungsbild und Blatt

Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 50 (100) Zentimeter. Der Stängel besitzt gespreizte Verzweigungen. Die Laubblätter sind grundständig und wechselständig am Stängel verteilt angeordnet. Die Blattspreite ist mehr oder weniger tief handförmig gelappt bis gefingert. Die Mittellappen der Grundblätter sind in ein kurzes Stielchen verschmälert. Die Abschnitte der Stängelblätter sind ziemlich breit und bis zur Spitze gesägt.
Blüte und Frucht

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blütenstiele sind während der Anthese flaumig und ein- bis dreimal so lang wie ihre Deckblätter. Die zwittrigen Blü-ten sind radiärsymmetrisch. Die fünf Kronblätter sind rein weiß. Die vielen Staubblätter und die freien Fruchtblätter sind etwa gleich lang. Die reifen Nüsschen sind 2 bis 3 Millimeter lang und etwa 2 Millimeter breit.
Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß ist in den Gebirgen von Mittel- und Südeuropa heimisch. Er bevorzugt feuchte Hochstaudenfluren, Bäche und Quellen. Er ist in den Alpen bis 2700 m zu finden. Die mehrjährige(?) Pflanze wird zwi
schen 15-60cm hoch. Die Blätter sind tief eingeschnitten und glänzend und sehen den Blättern des blauen Eisenhutes sehr ähnlich. Die weißen Blüten er-scheinen zwischen Mai und Juli, der Durchmesser beträgt 10-20mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.

Anbautipps

Der Anbau ist schwierig, in tiefen Lagen wächst die Pflanze schlecht. Die Pflanze mag feuchten Boden und Halbschatten und fließendes Wasser. In feuchtnasse Töpfe säen und bei einer Größe von etwa 5cm an den gewünschten Standort setzen.

Sammeltipps

Die oberirdischen Pflanzenteile werden gesammelt und frisch verwendet. Wenn die Pflanze trocknet, verlieren sich einige der gewünschten Inhaltsstoffe.



Brunnenkresse   
    
Die Echte Brunnenkresse oder Brunnenkresse, auch Wasserkresse genannt, ist eine als Gemüse verwendete Pflanzenart aus der Gattung der Brunnenkressen der Kreuzblütengewächse. Ihr Name ist in Bezug auf ihren Standort abgeleitet von mittelhochdeutsch brunne.
Die Brunnenkresse wächst in und an Bächen und Seen. Sie gedeiht nicht nur in der warmen Jahreszeit, sondern fast rund ums Jahr, was sie auch im zeitigen Frühling und Spätherbst zu einem wichtigen Vitaminspender macht. Mit ihren fleischigen, rundlichen Blättern sieht sie schon sehr saftig aus, was auch auf ihre Eigenschaft als Salatpflanze hindeutet. So sind Wildsalate und Kräuterquark denn auch der Haupteinsatzzweck der Brunnenkresse. In dieser Form kann sie Frühjahrsmüdigkeit lindern und Vitaminmangel beheben.

Steckbrief

Heilwirkung:
anregend, antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Erkältung, Halsentzündung, Zahnfleischentzündungen, Vitamin C Mangel, Frühjahrskur, Verdauungsschwäche, Würmer, Gallen- und Blasensteinbeschwerden, Blutzucker senkend, Leichte Diabetes, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Rheuma, Gicht, Epilepsie, Unreine Haut, Leichte Brandwunden, Ekzeme, Juckreiz
wissenschaftlicher Name:
Nasturtium officinale
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Watercress
volkstümliche Namen:
Bachbitterkraut, Bachkresse, Bitterkresse, Bittersalat, Bornkassen, Kersche, Paderkerse, Wasserkresse, Wassersenf, Weiße Kresse
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Antibiotika, Bitterstoff, Eisen, Arsen, Jod, Sali-cylate, Senföl, schwefelhaltiges ätherisches Öl, Zink
Sammelzeit: Vor allem:
April und Mai, Aber auch: Ganzjährig

Anwendung

Hygiene im Anbau

Sobald die Pflanzen blühen, sind sie nicht mehr gut zum Verzehr geeignet. Pflanzen sollten nur aus fließenden Gewässern geerntet werden, um die bakterielle Belastung zu minimieren. In Frankreich wurden Infektionen mit dem Großen Leberegel beim Menschen durch Verzehr von ungegarter Brunnenkresse von Tierweiden oder aus der Wildnis nachgewiesen. Speziell in England mit einem großen Anteil an Schafweiden sollte aus diesem Grund nur Kultur-Brunnenkresse verwendet werden, um über den Schafkot Kontaminierungen mit dem Großen Leberegel zu verhindern.
Volksmedizin

Diese alte Heilpflanze gilt als Aphrodisiakum und appetitanregend, stoffwechselfördernd, harn- und wehentreibend. In der Naturheilkunde wird sie für die "Entschlackung" von Leber, Lunge und Magen empfohlen. Außerdem soll sie bei Zuckerkrankheit Diabetes mellitus helfen. Sie wird bei Frühjahrskuren und bei Rheuma verwendet. Äußerlich angewendet dient sie als Haartonikum und zur Teintklärung. Schon im 17. Jahrhundert galt die Brunnenkresse wegen ihres Vitamin-C-Gehaltes als geschätztes Mittel gegen Skorbut. Dass dies jedoch ein Irrtum war, ist schon durch die Tatsache bewiesen, dass Brunnenkresse, wie auch das ebenso verwendete Löffelkraut, nur an Land gegen Skorbut angewendet werden konnte, wo auch gleichzeitig frische und ausgewogenere Nahrung verfügbar war. Brunnenkresse ist auch wegen seiner blutreinigenden und blutaufbauenden Wirkung bekannt. Zusätzlich wird sie als entzündungshemmend für die Mundschleimhaut empfohlen.
Homöopathie

In der Homöopathie findet Nasturtium officinale Verwendung. Die zugeschriebene Wirkung besonders gegen Harnwegsinfektionen ist wissenschaftlich jedoch nicht bestätigt.
Da die Wirkstoffe der Brunnenkresse durch Trocknung weitgehend verloren gehen, wird sie fast nur frisch angewendet. Am besten nimmt man die Brun-nenkresse als Salatgewürz zu sich. Da die Wirkstoffe in der Brunnenkresse jedoch scharf sind und die Schleimhäute reizen können, sollte man sie nicht täglich verwenden, sondern nur mit Pausen. Man kann auch den Frischsaft der Brunnenkresse einnehmen und zwar maximal dreimal täglich ein Teelöffel voll, verdünnt in einem Glas Wasser. So behutsam angewendet wirkt die Brunnenkresse belebend und blutreinigend. Sie stärkt die Verdauung und regt die Niere an. Verschleimung der Atemwege wird gelöst.


Pflanzenbeschreibung

Merkmale

Diese wintergrüne, ausdauernde krautige Pflanze ist eine Sumpf- bzw. Was-serpflanze. Sie hat hohle, runde Stängel, die zwischen 15 und 80, teils 90 Zentimeter lang sind und im Wasser liegen. Die Triebe sind kahl. Die rundlichen Wurzelblättchen treiben am unteren Ende. Die kleinen, grasgrünen, unpaarig gefiederten Laubblätter bestehen meist aus zwei bis vier (selten ein oder fünf) Fiederpaaren. An den Nodien treiben Adventivwurzeln aus. Dann entstehen vielblütige, lockere traubige Blütenstände. Die zwittrigen Blüten  sind vierzählig. Die Blütenblätter sind länger als der Blütenkelch. Die weißen Kronblätter sind 3 bis 4 Millimeter lang. Sie hat sechs gelbe Staubbeutel. Nach  der Blüte färbt sich der Trieb oft lila. Die Schoten sind 8 bis 20 Millimeter lang und 2 bis 3 Millimeter breit und enthalten deutlich sichtbar bis zu 60 Samen in zwei Reihen. Die Schote ist damit etwa gleich lang oder länger als der Fruchtstiel. Die Samen sind auf der Oberfläche wabenartig in etwa 25 Felder unterteilt. Die Tausendkornmasse beträgt 2,8 Gramm. Die Blütezeit beginnt Ende Mai, teils auch im Juni und dauert bis Juli. Die Früchte reifen von September bis Oktober.
Unterscheidung von ähnlichen Arten

Die Echte Brunnenkresse ist leicht mit dem an gleichen Standorten wachsenden Bitteren Schaumkraut zu verwechseln, das durch dessen violette Staubbeutel und die mit Mark gefüllten Stängel unterscheidbar ist. Eine Verwechslung bei der Nutzung der Brunnenkresse als Salat ist aber unkritisch, da das Bittere Schaumkraut ungiftig ist und ähnliche Eigenschaften wie die Brunnenkresse hat. Verwandte Arten sind das Behaarte Schaumkraut, das gewöhnliche Tellerkraut oder das Frühlings-Barbarakraut. Alle drei genannten Arten sind der Brunnenkresse sehr ähnlich und könnten zur Kultur ohne Wasseranstau verwendet werden.
Die Brunnenkresse ist in Europa heimisch. Sie wächst an und in Flussufern und Seen. Angebaut wird sie häufig in Wasserbehältern. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 70cm lang. Die zentralen Stängel kriechen und bilden überall Wurzeln. Die dunkelgrünen Blätter sind rund gefiedert und fleischig. Ihre Oberfläche glänzt. Zwischen Juni und September blüht die Brunnenkresse mit kleinen weißen Blüten. Aus den Blüten entwickeln sich kleine Schoten. Nach der Blütezeit werden die Blätter härter, schärfer und nicht mehr so saftig. Zur späten Ernte muss man dann abwarten, bis neue Blätter austreiben. Zerriebene Blätter riechen scharf. Auch der Geschmack der Blätter ist scharf und leicht bitter.



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