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Wolfsmilch tt
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist eine Pflanzenart in der Gattung Wolfsmilch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse. Viele verschiedene Euphorbium-Arten wachsen weltweit. Sie sehen auch sehr unterschiedlich aus, aber gemeinsam ist ihnen, dass sie faszinierend aussehen, zum zweimal hinschauen. Wenn es Pflanzen mit magischen Kräften gäbe, dann würden die Euphorbium-Arten, auch Wolfsmilch genannt, mit Sicherheit dazugehören. Alle Wolfsmilch-Arten enthalten einen Milchsaft, der giftig ist. Dieser Milchsaft reizt die Haut, lässt sie schmerzhaft anschwellen und wirkt innerlich eingenommen abführend bis hin zu giftig. Auch die Samen der Wolfsmilch wirken abführend und giftig.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Antibakteriell, harntreibend, Verstopfung, Hautreizend, Warzen, Hühneraugen, Gegen Behaarung
wissenschaftlicher Name: Euphorbia lathyris, Euphorbia cyparissias, Euphorbia resinifera
Pflanzenfamilie: Wolfsmilchgewächse = Euphorbiaceae
englischer Name: Spurge
volkstümliche Namen: Zypresseneuphorbie, Dullkraut, Milchkraut, Giftmilch, Hexenmilch, Teufelsmilch, Krätzekraut, Krötengras, Spechtwurzel, Springwurzel, Springwolfsmilch, Vierzeilige Wolfsmilch, Warzenkraut
Verwendete Pflanzenteile: Milchsaft
Inhaltsstoffe: Hautreizende Harze, Ingenol, Bitterstoff, Euphorbon, Kautschuk
 
Anwendung
Die Pflanzen sind in der Regel zweijährig, mit einigen Formen und/oder an einigen Standorten manchmal auch einjährig. Als Zierpflanze ist die Kreuzblättrige Wolfsmilch vor allem wegen ihrer fraktalen Wuchsform beliebt. Die ihr nachgesagte Wirkung gegen Wühlmäuse ist bedingt zutreffend. Zumindest im engeren Umkreis von etwa 3 – 4 Meter Radius scheinen Wühlmäuse aber auch Maulwürfe Abstand zu nehmen. Wegen des außergewöhnlich hohen Ölsäuregehalts ihrer Samen hat die Kreuzblättrige Wolfsmilch das Interesse der Oleochemie geweckt. Früher wurden ihre Samen, wie die mehrerer weiterer Arten, als Abführmit-tel genutzt, führten jedoch in höherer Dosierung zu schweren Vergiftungen und manchmal sogar zum Tod. Mit dem Entzündungen hervorrufenden Milchsaft wurden früher auch Warzen und Hühneraugen behandelt.
Achtung! Giftig. Euphorbium nur in   Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Den Milchsaft der Wolfsmilch kann man auf Warzen oder Hühneraugen auftragen. Die verhärteten Hautstellen werden durch den Saft weggeätzt. Auch Haare an unerwünschten Stellen verschwinden durch den Milchsaft.
Achtung! Der Milchsaft ist ätzend und reizt die Haut!
Die Samen und der Milchsaft werden in der Volksheilkunde gegen Verstopfung verwendet. Die Wirkung reicht von einer normalen Abführwirkung bei Einnahme weniger Samen bis hin zu einer starken purgativen Wirkung, bei der auch Erbrechen auftritt. Früher wurde die Wolfsmilch zur Abtreibung benutzt, aber das war nur von wenig Erfolg gekrönt und endete oft in schwerer Vergiftung bis hin zum Tod.
Achtung! Bei hoher Dosierung kann der Genuss des Samen sogar zum Tod führen!
Aufgrund der Giftigkeit sollte man von einer innerlichen Verwendung der Wolfsmilch absehen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist eine immergrüne, zweijährige, krautige Pflanze  die Wuchshöhen von bis zu 1m erreichen kann, meist jedoch kleiner bleibt. Üblicherweise ist der bis zu 2 cm dicke Stängel unverzweigt bzw. verzweigt nur nach einer Verletzung. Die ungestielten, kreuzweise gegenständigen Laubblätter sind am Grunde linealisch, bis 15 cm lang und weisen einen charakteristischen Mittelnerv auf. Weiter oben am Stängel werden die Blätter kürzer und dreieckig. Im zweiten Lebensjahr wird über einem Wirtel aus vier Blättern ein endständiger Blütenstand, eine zwei- bis vierstrahlige Scheindolde gebildet. Die Hochblättersind gelblich grün bis gelb. Die Nektardrüsen der Cyathien sind gelb bis (selten) purpurn, etwa halbkreisförmig und tragen außen zwei horn- bis keulenförmige Fortsätze mit meist verbreiterten Enden. Die glatten, drei-kammerigen Kapselfrüchte haben einen Durchmesser von 8 bis 10 mm. Die abgeflacht eiförmigen, 4 bis 6 mm langen Samen tragen ein Anhängsel. Die Blütezeit reicht je nach Standort von Juni bis August.
Kreuzblättrige Wolfsmilch
Die Kreuzblättrige Wolfsmilch stammt aus der östlichen Mittelmeer-Region ist aber inzwischen auch in Mitteleuropa heimisch. Sie ist ganzjährig grün. Im zeitigen Frühjahr wächst der Stängel mit langen, lanzettlichen Blättern, die kreuzförmig vom Stängel abstehen. Im Spätsommer verästelt sich die Wolfsmilch auf einer Höhe von etwa einem Meter und bildet gelbgrüne Blüten.
Zypressen-Wolfsmilch
Die Zypressenwolfsmilch hat feine fiederartige Blätter, die direkt am Stamm wachsen. Die Blüten sind leuchtend gelb.

Tragant
Der Tragant ist eine beliebte Heilpflanze zur Behandlung von Allergien und Schwächezuständen. Man kennt ihn jedoch unter dem Namen Astragalus, seinem wissenschaftlichen Gattungsnamen.
Diesen Namen teilt sich die kraftvolle Heilpflanze mit tausenden von anderen Astragalus-Arten weltweit. Nur wenige Arten der Gattung Astragalus sind heilkräftig, manch andere sind sogar giftig.
Der mongolische Tragant ist die bekannteste Heilpflanze unter den AstragalusArten. Er gehört zu den wichtigsten Pflanzen der traditionellen chinesischen Medizin. Hier wird er geradezu als ein Wundermittel mit vielfältigen Einsatzzwecken geschätzt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Allergien
Heilwirkung: adaptogen, antiallergisch, antibakteriell, antibiotisch, antiviral, blutdrucksenkend, blutzuckersenkend, durchblutungsfördernd, entgiftend, entwässernd, entzündungshemmend, gefäßschützend, immunstimulierend, kreislaufanregend, stärkend, tonisierend, verjüngend
Anwendungsbereiche: Abwehrschwäche, AIDS, Angina Pectoris, Anti-Aging, Arteriosklerose, Asthma, Bluthochdruck, Bronchitis, Chronic Fatigue Syndrom (CFS), Diabetes, Durchfall, Entzündungen, Erkältung, Erschöpfung, Fettleber, erhöhte Fettwerte, Hausstauballergie, Herzschwäche, Heuschnupfen, Hitzewallungen, Immunschwäche, Infektanfälligkeit, Infektionskrankheiten, Koronare Herzerkrankung, Krebs, Kreislaufschwäche, Müdigkeit, Nierenentzündung, Nierenschwäche, Parkinson, Schlaganfall, Schlecht heilende Wunden, Stoffwechselstörungen, Stress, Verdauungsschwäche, Wunden
wissenschaftlicher Name: Astragalus membranaceus, Astragalus mongholicus, Astragalus propinquus
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name: Mongolian milkvetch
andere Namen: Huang Qi, Mongolischer Tragant,
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Triterpernsaponine: Astragaloside, Polysaccharide: Astragalane, Isoflavonoide, Aminosäuren, Phytosterole: Beta-Sitosterol, Eisen, Selen, Kalzium, Folsäure
Sammelzeit: Frühjahr und Herbst
 
Anwendung
Der Tragant (Astragalus membranaceus) gehört zu den beliebtesten Heilpflanzen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). In China heißt der Tragant "Huang Qui". Die Wurzel des Tragants ist ein wichtiges Stärkungsmittel. Man kann den Tragant als Tee, Tinktur und sogar als Suppe anwenden. Aber heutzutage ist die häufigste Anwendungsweise die Einnahme als Kapseln. Diese Kapseln enthalten Extrakte des Wurzelpulvers. Von den Kapseln nimmt man je nach Bedarf 1 - 3 Stück täglich ein. Am besten über den Tag verteilt, also morgens, mittags und abends.
Wurzelpulver
Als Alternative zu Kapseln kann man das Wurzelpulver auch direkt einnehmen, beispielsweise in Smoothies oder im Müsli.
Tee
Man kann den Tragant auch als Tee aus Wurzelstücken trinken. Traditionell wird Tragant-Tee gegen Immunschwäche getrunken. Für einen Tragant-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Tragant-Wurzel mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn fünfzehn Minuten ziehen. Alternativ kann man auch eine sanfte Abkochung mit der Tragant-Wurzel machen. Dabei setzt man die Wurzelstücke mit kaltem Wasser auf und erhitzt das Wasser bis zum Kochen. Sobald das Wasser anfängt zu kochen, nimmt man es vom Herd und lässt es bis zur Trinktemperatur abkühlen. Anschließend abseihen und den Traganttee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Tragant-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Tragant-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Tragant-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man die Tragant-Wurzeln in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Man könnte die Tragant-Wurzel für diese Tinktur auch mit der Engelwurz-Wurzel kombinieren. Das entspricht einer häufigen Zubereitung der traditionellen chinesischen Medizin. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Suppe
Entsprechend der asiatischen Tradition kann man aus der Tragant-Wurzel eine Suppe kochen, die gegen Erkältungen und andere Infektionskrankheiten helfen soll.
Dazu kocht man die geschnittenen Tragant-Wurzeln zusammen mit Knoblauch, Salz und Pfeffer. Diese Suppe isst man bei Bedarf, also möglichst am Anfang einer Erkältung, um ihren Verlauf und die Schwere der Erkrankung günstig zu beeinflussen.
 
Wirkung
Die Wirkungen der Tragant-Wurzel sind vielfältig. Sie sind auf unterschiedliche Inhaltstoffe in der Wurzel zurückzuführen. Viele ihrer Wirkungen wurden durch medizinische Studien bestätigt, z.B. ihre Wirkung gegen Allergien und ihre Stärkung des Immunsystems. Die Triterpernsaponine, namentlich die Astragaloside, bremsen den Histaminüberschuss bei Allergien, wirken antiphlogistisch (entzündungshemmend) und antiasthmatisch. Die Isoflavonoide wirken gefäßschützend und helfen dadurch gegen Arteriosklerose und ihre Folgen. Dadurch kann der Tragant beispielsweise gegen Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugend und sogar ihre Behandlung unterstützen, sodass man sich schneller wieder erholt. Auch die Aminosäuren helfen gegen Herz-Kreislauferkrankungen, denn sie wirken durchblutungsfördernd.
Nebenwirkungen
Bei medizinischen Studien und in der praktischen Anwendung hat man kaum Nebenwirkungen gefunden. Astragalus membranaceus ist also normalerweise sehr gut verträglich. Hin und wieder kann es jedoch zu Nebenwirkungen kommen: blutzuckersenkend, niedriger Blutdruck, Schwindel
Daher sollte man bei Diabetes aufpassen, wenn man den Tragant einnimmt. Der Tragant kann bei der Diabetes-Behandlung helfen, aber man sollte seine Wirkung berücksichtigen, damit es nicht zu einem Unterzucker kommt. Wenn man unter niedrigem Blutdruck leidet, ist der Tragant möglicherweise keine geeignete Heilpflanze, weil der niedrige Blutdruck verstärkt werden könnte. Wenn man den Tragant dennoch anwenden möchte, sollte man den Blutdruck im Auge behalten. Vorsicht gilt auch bei Autoimmunkrankheiten, denn der Tragant wirkt auf das Immunsystem. Wenn man Glück hat, kann eine Autoimmunkrankheit vom Tragant günstig beeinflusst werden, aber wenn man Pech hat, könnte die Krankheit verstärkt werden. Es kann auch zu Wechselwirkungen mit immunsuppressiven Medikamenten für Transplantationspatienten kommen. Daher sollte man als Transplantationspatient den Tragant nicht anwenden. Weil noch nicht aus reichend erforscht wurde, wie sich der Tragant auf Schwangerscahft und Stillzeit auswirkt, sollte man den Tragant nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden.
 
Anwendungsgebiete
Das häufigste Anwendungsgebiet des Tragant ist wohl der Heuschnupfen und andere allergische Erkrankungen. Zur Vorbeugung nimmt man den Tragant am besten schon mehrere Wochen vor der Pollensaison ein. Bei akuten Beschwerden braucht man eine erhöhte Dosis, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen. Darüber hinaus ist der Tragant eine sehr vielseitige Heilpflanze mit zahlreichen Anwendungsgebieten. Die meisten Anwendungsgebiete ergeben sich aus der stärkenden und immunstimulierenden Wirkung des Tragants. Studien haben gezeigt, dass Tragant bei Krebs helfen kann. Er wirkt unterstützend bei der Chemotherapie. Sie wirkt dadurch besser und wird besser vertragen. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie werden verringert. Tragantwurzel verringert sogar das Tumorwachstum und hemmt die Tumorentstehung. Bei einer bestehenden Krebserkrankung sollte man den Tragant natürlich nur als Unterstützung der schulmedizinischen Behandlung anwenden. Durch die Stärkung des Immunsystems kann der Tragant sogar gegen AIDS helfen. Bei einer bisher symptomlosen HIV-Infektion kann der Tragant dabei helfen, dass die Krankheit nicht ausbricht - natürlich nur begleitend zur schulmedizinischen Behandlung. Dies sind nur einige besonders spektakuläre Einsatzgebiete von Astragalus mebranaceus. Eine auführlichere Liste der Anwendungsmöglichkeiten findet man weiter oben im Steckbrief.
Hinweis!
Wenn man eine ernsthafte Erkrankung hat, sollte man die Anwendung der Tragant-Wurzel   unbedingt mit dem Arzt absprechen.
       
Geschichtliches
Astragalus membranaceus wird vermutlich schon seit Jahrtausenden in der Heilkunde eingesetzt. Die erste schriftliche Erwähnung ist von 300 v. Chr. im chinesischen Heilpflanzenbuch "Shen Ben Cao Jing". Zur Zeit der chinesischen Ming-Dynastie (1368 - 1644 n. Chr.) ist Astragalus als Heilpflanze zur Behandlung von Diabetes bekannt. Heutzutage und schon seit langer Zeit ist Astragalus membranaceus eine der 50 wichtigsten Heilpflanzen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). In Asien ist der Tragant auch als Suppengewürz beliebt. In Mitteleuropa ist der Tragant durch das Interesse an der traditionellen chinesischen Medizin bekannt geworden. Inzwischen gehört er zu den beliebtesten Mode-Heilpflanzen.
 
Pflanzenbeschreibung
Unter den tausenden von Pflanzen-Arten der Gattung Astragalus (Tragant) gibt es einige Heilpflanzen, manche Giftpflanzen, einige Nutzpflanzen und sehr viele unbedeutende Pflanzen. Diese Webseite handelt vorwiegend von der asiatischen Art Astragalus membranaceus, die identisch mit der Astragalus mongholicus und Astragalus propinquus ist. Der deutsche Name dieser Art ist Mongolischer Tragant oder manchmal auch chinesischer Tragant. In China heißt diese Tragant-Art "Huang Qi", und das bedeutet "gelbe Energie", vermutlich wegen der gelben Blüten des heilkräftigen Tragants. Astragalus membranaceus gehört zur großen Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler und zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Der mongolische Tragant ist in Ostasien heimisch. Er kommt in China, Mongolei, Korea und Ost-Sibirien vor. Er wächst bevorzugt im Halbschatten auf sandigen und lehmigen Böden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 40 Zentimeter hoch. Die Wurzel ist zwischen 1 und 3,5 cm dick. Sie ist außen gelblich braun und innen gelb-weiß. Die kleinen Blätter sind gefiedert und eiförmig. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und August. 10 bis 15 dieser Blüten bilden traubige Blütenstände. Aus den Tragant-Blüten entwickeln sich zwischen Juli und September die Samen. Anders als viele andere Tragant-Arten, die giftige Alkaloide enthalten, die beim Vieh schwere Vergiftungen verursachen können, wurden im Astragalus membranaceus keine solchen Alkaloide gefunden. Astragalus membranaceus ist also ungiftig. Es gibt noch einige andere Tragant-Arten, denen Heilkräfte nachgesagt werden, z.B. eine kanadische Tragant-Art. Aber über diese anderen heilkräftigen Tragant-Arten sind kaum Informationen zu finden. Zwei weitere Tragant-Arten sind hier jedoch von Interesse.
Astragalus sinicus
Astragalus sinicus ist eine chinesische Tragant-Art, wie der Name schon sagt. Er hat rosa farbene bis rot-violette Blüten und ist in Ostasien weit verbreitet. Leider ist Astragalus sinicus keine Heilpflanze. Er wird jedoch häufig abgebildet, wenn eigentlich Astragalus membranaceus gemeint ist. Beispielsweise findet man Astragalus sinicus auf vielen Produktverpackungen. Man sollte daher darauf achten, ob in einem Astragalus-Produkt wirklich Astragalus membranaceus enthalten ist. Das sollte auf der Packung drauf stehen. Das falsche Bild hat vermutlich keine Bedeutung und besagt nicht automatisch, dass das falsche Produkt verkauft wird. Vermutlich ist es einfach ein Missverständnis, weil Astragalus sinicus auch ein "chinesischer Tragant" ist und viel häufiger vorkommt als der heilkräftige Astragalus membranaceus.
Astragalus glycyphyllos oder gummifer
Mehrere Tragant-Arten enthalten gummiartige Inhaltstoffe, z.B. Astragalus glycyphyllos und Astragalus gummifer. Diese Tragant-Arten sind in Europa und Kleinasien heimisch. Aus diesen Tragant-Arten wird schon seit langer Zeit eine Art Pflanzengummi hergestellt. Dieses Pflanzengummi hat emulgierende Eigenschaften, man kann es also als Emulgator für Cremes und ähnliche kosmetische Zubereitungen verwenden. Das Gummi ist außerdem süßlich und wird für Backwaren und Süßspeisen verwendet. Als Heilpflanze wird dieser Tragant vorwiegend in Asien und Arabien eingesetzt. In Europa ist er eher unbekannt. Er kann die Produktion von Muttermilch fördern. Außerdem lindert er Husten und fördert die Arbeit der Harnorgane. Er wird für folgende Anwendungsgebiete angewendet: Husten, Milchbildung fördernd, Nierenschwäche
 
Anbautipps
Prinzipiell kann Astragalus membranaceus auch in Mitteleuropa angebaut werden. Aber der Anbau ist eventuell schwierig, weil im hiesigen Boden bestimmte Bakterien fehlen, die mit derm Astragalus in Symbiose leben. Astragalus membranaceus braucht einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Der Boden sollte sandig oder leicht lehmig sein. Wichtig ist, dass der Boden gut entwässert ist. Auch ein trockener Boden ist geeignet. Die Samen werden am besten im zeitigen Frühjahr in einem Frühbeet oder Gewächshaus angesät. Vor der Aussaat kann es hilfreich sein, die Samen für eine Weile ins Gefrierfach zu legen oder im Winter dem Frost auszusetzen (Stratifikation). Außerdem kann man die Samen direkt vor der Aussaat für 24 in warmem Wasser einweichen, um die Keimung zu erleichtern. Selbst mit diesen keimfördernden Maßnahmen kann die Keimung zwischen 4 bis 9 Wochen dauern. Die kleinen Pflanzen lässt man dann zunächst im Gewächsthaus aufwachsen, bis man sie später ins Freiland auspflanzen kann.
 
Sammeltipps
Da Astragalus membranaceus hierzulande nicht heimisch ist, kann man ihn nur ernten, wenn man ihn im eigenen Garten angebaut hat. Geerntet werden die Wurzeln von Pflanzen, die mindestens 4 Jahre alt sind. Die beste Sammelzeit ist der Herbst, zur Not geht auch das Frühjahr. Die Wurzel wird ausgegraben, gewaschen und geschnitten. Diese Wurzelstücke lässt man in der Sonne trocknen. Man kann frisch geerntete Wurzeln auch direkt in Alkohol einlegen, um eine Tinktur zu erhalten.

Bachblüte
Anderen gegenüber bin ich oft ungerecht (Holly)
Sie sind ihren Mitmenschen gegenüber sehr oft ungerecht
Mit der Blüte können sie sich zurücknehmen
Bachblüte
Man steht morgens müde auf, als man sich abends hingelegt hat (Hornbeam)
Sie stehen morgens müder auf, als sie sich am Abend davor sich hingelegt haben
Mit der Bachblüte können sie diese Müdigkeit abwehren
SOLL-ist-Vergleich der Kalorienbezogene Empfehlungen
SOLL
Das der Kalorienbedarf, so sein soll: die Kohlenhydraten sollten bei 45-60% sein, die Fette bei 30-35% und das Eiweiß an die 10-20% sein.
IST
Das ist der Kalorienbedarf was wir zu uns nehmen: jedoch sind die Kohlenhydrate bei 40%, die Fette sind bei 26%, das Eiweiß bei 21% und was sonst noch in den Lebensmitteln sind bei 3%.
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