Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

29.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 28.01.19-03.02.19


GUAJAK

Guajak bezeichnet eine  Gattung der Familie der Jochblattgewächse. Sie enthält sechs bis acht Baum-Arten aus dem tropischen und subtropischen Amerika. Einige liefern das Guajakharz, auch das sehr schwere Guajakholz wird genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Rheuma, Stoffwechsel fördernd, blutreinigend, harntreibend, schweißtreibend
wissenschaftlicher Name:
Guaiacum officinale
Verwendete Pflanzenteile:
Stammholz

Anwendung
Das Holz ist sehr schwer (Dichte etwa 1,2g/cm 3), fest, hart, brüchig, spaltet schwer und unregelmäßig, ist dunkelgrünlichbraun, von hellgelblichem Splint umgeben und von diesem scharf abgegrenzt. Das Holz ist  widerspänig und lässt sich deshalb nicht hobeln. An älteren, über 20 cm starken Stämmen ist der Splint so schwach, dass er nicht ins Auge fällt. Im Kern und im Splint finden sich abwechselnd hellere und dunklere Schichten, welche sehr zahlreiche, an Jahresringe erinnernde Kreise bilden. Der Splint ist geschmacklos; das Kernholz schmeckt schwach aromatisch, ein wenig kratzend und entwickelt beim Erwärmen einen schwachen, angenehmen Geruch. Es ist sehr harzreich (25–27 %).
Heilmittel
In der Mayakultur wurden Abkochungen des Holzes zur Therapie der Geschlechtskrankheit Syphilisein gesetzt. Guaiacum officinale und Guaiacum sanctum liefern das Guajak-Holz (Franzosenholz, Pockholz) sowie das daraus gewonnene Guajakharz. Das Wort Guajak ist westindischen Ursprungs. Der lateinische Name Lignum vitae bezieht sich auf die angeblichen heilenden und lebensverlängernden Eigenschaften dieses im 18. Jahrhundert berühmten Holzes. Die Anwendung des Holzes lernten die Spanier von den Einheimischen Santo Domingos kennen. Die ersten Aufzeichnungen zur Therapie gegen Syphilis sind im Werk „Summario de la natural y General de las Indias" (1526) von  Gonzalo Fernández de Oviedo y Valdez (1478–1557) zu finden. Die Spanier brachten es 1508 unter dem Namen Palo santo (Lignum vitae, Lignum sanctum) nach Europa, wo es noch 1532 sehr teuer war. In Europa wurde es 1539 laut „Tractado contra el mal serpentino" von Rodrigo Ruiz Diaz de Isla (1462 – ca. 1542) zum ersten mal gegen Syphilis angewendet. In  Deutschland trugen  Nicolaus Poll (im Jahre 1517) und  Leonhard Schmaus (im Jahre 1518), besonders aber  Ulrich von Hutten(im Jahre 1519) mit seinem Werk „De guaiaci medicina et morbo gallico liber unus" zur Verbreitung des heiligen oder indischen Holzes bei. Letzterer will nach langem vergeblichem Gebrauch von  lt Quecksilber seine angebliche Heilung von der Syphilis dem Lebensholz verdankt haben;  Paracelsus spricht sich aber vehement gegen diese ungewissen Heilmethoden aus. Holz und Rinde wurden noch im 19. Jahrhundert zerkleinert als Mittel gegen Syphilis (als Tee), hartnäckige chronische  Exantheme,  Rheuma und  Gicht verwendet. Der deutsche Ausdruck „Pockholz" entstand, weil die Späne des Guajak-Baumes Öle enthalten, die man in früheren Zeiten im medizinisch nicht erwiesenen Glauben als Medikament eingesetzt hat, dass Extrakte des Holzes in der Lage seien, die Pockenkrankheit zu heilen.  
Heutzutage nutzt die pharmazeutische Industrie Guajak-Extrakte für die Zubereitung homöopathischer Präparate.

Pflanzenbeschreibung
Guaiacum-Arten sind Bäume oder Sträucher mit sehr hartem, harzreichem Holz. Die Laubblätter sind gegenständig, paarig gefiedert mit vier bis 28 Fiederblättchen. Die Blättchen sind ganzrandig, asymmetrisch geformt und von ledriger Konsistenz. Die  Nebenblätter sind klein und dreieckig. Die  Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder sind in zymösen Blütenständen zusammengefasst. Die Blüten sind gestielt, radiärsymmetrisch, ihre Farbe ist blau, violett oder weiß. Es sind vier oder fünf Kelchblätter vorhanden, die nicht miteinander verwachsen sind und früh abfallen. Die vier oder fünf Kronblätter sind ebenfalls nicht miteinander verwachsen, ihre Form ist breit umgekehrt eiförmig. Acht bis zehn Staubblätter mit dünnem Staubfaden und länglichem Staubbeutel sind vorhanden. Der oberständige  Fruchtknoten besteht aus zwei bis fünf Fruchtblättern. Es entsteht eine ledrige, fast kreiselförmige, zwei- bis fünffächrige Kapselfrucht. Sie enthält in jedem Fach nur einen ovalen Samen.




PIMENT

Piment ist ein exotisches Gewürz, das beispielsweise Reisgerichten ein frisches Aroma verleiht. Außerdem regt Piment die Verdauung an, was seinen Einsatz in schwer verdaulichen Gerichten einen doppelten Sinn verleiht.
Piment oder Nelkenpfeffer bezeichnet eine Pflanzenart aus der Familie der Myrtengewächse und zugleich das aus dieser Pflanze gewonnene Gewürz. Andere Namen für das Gewürz sind Jamaikapfeffer und Neugewürz (wegen der Herkunft aus der Neuen Welt), veraltet auch Modegewürz. Der reichhaltige Geschmack erinnert gleichzeitig an mehrere andere Gewürze: Pfeffer, Zimt, Muskat und Nelken. Deshalb ist Piment auch als Viergewürz oder Allgewürz bekannt (englisch allspice).

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Magenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Pimenta dioica
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Anwendung
Gewürz
Verwendet werden die unreifen Früchte, die ätherische Öle enthalten. Hauptkomponente des Öls ist  Eugenol, das auch in der Gewürznelke zu finden ist. Piment schmeckt allerdings merklich schärfer als Gewürznelken. Für die europäische Küche entdeckt wurde Piment auf den Antillen durch Christoph Kolumbus, der ihm auch den Namen gab. Bis heute ist das Hauptanbaugebiet Jamaika, von wo rund zwei Drittel der Welternte stammen. In der karibischen Küche ist Piment allgemein sehr beliebt, wobei dort neben den Früchten auch die frischen Blätter und das ebenfalls aromatische Holz (zum Grillen) verwendet werden. In Deutschland wird Piment vor allem bei der  Wurst-Herstellung sowie in der Weihnachtsbäckerei verwendet.
Ätherisches Pimentöl
Das Pimentöl wird aus den Samen von Pimenta dioica mittels Wasserdampf-Destillation gewonnen. Die Inhaltsstoffe bestehen aus 60 bis 80% Phenolen, Sesquiterpenen, Methyleugenol und Oxiden. Durch die Phenole ist das ätherische Öl sehr haut- und schleimhautreizend. Da zudem Methyleugenol in Tierstudien krebserzeugend wirkt, sollte das ätherische Öl nicht mehr verwendet werden. Parfümerie: Sein balsamisch-würziger und pfeffriger Duft erinnert an Nelkenöl und wird gerne in würzigen Herrenparfüms eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Pimenta dioica ist ein immergrüner Baum, der bis zu zwölf Meter hoch wächst. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach und ledrig. Diese Art ist zweihäusig getrennt geschlechtig, wie auch der botanische Name besagt. In zymösen Blütenständen stehen die Blüten zusammen. Die weiße Blüte hat einen Durchmesser von etwa 0,6 cm. Es wird eine zweisamige  beerenähnliche  Steinfrucht ausgebildet, die einen Durchmesser von 0,5 bis 0,8 cm hat. Die Frucht wird halbreif, noch grün geerntet, da sie bei Vollreife (wenn sie rot ist) ihr Aroma verliert.



BACHBLÜTEN
Man hat zeitweilig zu viele Aufgaben übernommen, kann nun  nichts mehr schlucken (11 Elm)
- Diese Menschen haben zeitweilig viel zu viele Aufgaben übernommen, kann nun nichts mehr schlucken
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen sie nicht zu viele Aufgaben zu übernehmen  

BACHBLÜTEN
Ich habe wenig vertrauen, was die Zukunft betrifft (12 Gentian)
- Diese Menschen haben zu wenig Vertrauen, was ihre Zukunft betrifft
- Mit der dementsprechender Bachblüte bekommen sie wieder das Vertrauen, was die Zukunft betrifft


ERNÄHRUNG
Der Spät-Abend-Snack
Nachdem viele Menschen tagsüber heute sehr wenig essen, wird der Energiebedarf meist erst abends gedeckt. Dieses geschieht oft in mehreren kleinen Mahlzeiten und häufig auch noch zu sehr später Stunde.
Es ist ein Mythos, dass sich Kalorien vor dem Schlafen gehen besser „anlegen". Die Kalorien-Wochenbilanz entscheidet über zu- oder abnehmen.
Trotzdem wird von zu spätem Essen abgeraten!!!

Letzte Abendmahlzeit: 3 Stunden vor dem Zu-Bett-gehen!!!


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü