Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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29.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 29.01.18-04.02.18


HOHES FINGERKRAUT   

Das Hohe Fingerkraut ist ein schwefelgelb blühendes Fingerkraut, das gerne an Straßenböschungen und Magerwiesen wächst. Es ist in ganz Europa, großen Teilen von Asien und Nordamerika verbreitet, aber im Vergleich zu den anderen Fingerkräutern seltener zu finden. Von dem Hohen Fingerkraut gibt es mehrere Unterarten, sodass die Pflanze je nach Standort schon sehr unterschiedlich aussehen kann. Als Heilpflanze spielt das Hohe Fingerkraut nur eine kleine Rolle, es wurde zur Wundbehandlung und bei Durchfall eingesetzt.
Das Hohe Fingerkraut, auch Aufrechtes Fingerkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Fingerkräuter innerhalb der Familie der Rosengewächse. Sie ist in Eurasien und im nordwestlichen Afrika weitverbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall, Wunden
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, antidiarrhoisch, antiinflammatorische, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, immunstimmulierend, stopfend
Anwendungsbereiche:
Durchfall, Hautkrankheiten, Wunden, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Potentilla recta L.
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Rough-Fruited Cinquefoil, Sulphur Cinquefoil
volkstümlicher Name: Aufrechtes Fingerkraut, Hohes Fingerkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Fettsäuren, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene
Sammelzeit:
Blätter: Frühling, Sommer, Wurzel: Herbst
Nebenwirkungen:
Narbenbildung

Anwendung
Tee
1TL Wurzeln mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist, ungesüßt trinken. Hilft bei Durchfall.
Mundspülung
Das Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum.
Umschlag
Ein Breiumschlag aus frischen zerquetschten Blättern hilf bei kleineren oder schwer heilenden Wunden und einigen Hautkrankheiten. Allerdings begünstigen die Inhaltsstoffe eine Narbenbildung.

Geschichtliches
Die verschiedenen Fingerkräuter wurden schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanzen genutzt. Das Hohe Fingerkraut wurde seltener genutzt, da es in der Heilwirkung nicht so stark ist und viel seltener als ihre Schwestern ist. Der Samen diente in Notzeiten als Nahrungsmittel. Heute wird das Hohe Fingerkraut als Zierpflanze in Gärten kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Das Hohe Fingerkraut ist im mittleren und südöstlichen Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Wegen und auf Magerrasen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 70 Zentimeter hoch. Stängel und Blätter sind behaart. Die handförmigen Blätter sind 5 bis 7 zählig und die Blättchen 2 bis 9 cm lang. Die schwefelgelben Blüten erscheinen zwischen Mai und August an oben verzweigten Stielen. Die Blüten haben einen Durchmesser von 20-25 mm. Aus den Blüten entwickeln sich vom Spätsommer bis in den Spätherbst die Samen.
Erscheinungsbild und Blatt
Das Hohe Fingerkraut wächst als ausdauernden krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 80 Zentimetern. Der meist steif aufrechte Stängel ist beblättert und verzweigt sich im oberen Bereich. Der Stängel ist locker bis dicht abstehend langhaarig, dazwischen mit sehr kurzen Borstenhaaren sowie im oberen Teil drüsig behaart. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die gefingerte Blattspreite besitzt fünf bis sieben Blättchen. Die Blättchen sind bei einer Länge von 3 bis 8 Zentimetern verkehrt-lanzettlich bis eiförmig und kräftig gesägte bis fast fiederspaltig. Die Blättchen sind mehr oder weniger dicht und lang behaart, aber nie filzig. Es sind  Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Es wird ein endständiger, reich- und lockerblütiger, rispiger  Blütenstandgebildet. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 20 bis 25 Millimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf Außenkelchblätter sind lanzettlich und 7 bis 8 Millimeter lang; sie vergrößern sich später auf 10 bis 12 Millimeter und sind etwas länger als die Kelchblätter. Die fünf  Kelchblätter sind dreieckig-eiförmig und spitz. Die fünf blassgelben bis goldgelben Kronblätter sind herzförmig. Meist werden mehr als 100 runzelige Früchtchen gebildet.

Anbautipps
Am besten im frühen Frühling (Kaltkeimer) in Töpfen aussäen und im nächsten Jahr in der frostfreien Zeit auspflanzen. Der Standort sollte halbschattig, besser sonnig sein. Die Pflanze mag einen trockenen Boden.

Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, zerkleinern und luftigem Ort trocknen.



KATECHU


Die Gerber-Akazie, manchmal auch Katechu-Akazieoder nur Katechu genannt, ist eine in Süd- und Südostasien beheimatete Art der Gattung der  Akazien.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name:
Acacia catechu
Verwendete Pflanzenteile:
Kernholz

Nutzen

Die Samen enthalten einen wasserlöslichen Schleim mit hohem Proteingehalt, der vom Menschen verzehrt werden kann. Die Blätter gelten als gutes  Viehfutter und werden vor allem an Ziegen verfüttert. Das Holz ist ein gutes Brennholz, dass auch geköhlert wird. Auch als Bauholz ist das Holz gut geeignet. Ein aus dem Hartholz gewonnenes  tanninhaltiges Harz, das Cutch genannt wird findet in der Gerberei und beim  Färben Verwendung. Aus der Rinde kann Gummi arabicum gewonnen werden. Kristallines Cutch, das dann Khersal genannt wird, wird zur medizinischen Behandlung von Halsleiden verwendet.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Gerber-Akazie ist ein laubabwerfender Baum, der Wuchshöhen zwischen 6 und 10 Meter erreicht. Die  Borke ist brüchig und reißt in flächige Streifen auf. Die  Zweige besitzen eine flaumig behaarte  Rinde und tragen häufig ein paar hakenförmige  Dornen unterhalb der Nebenblätter. Beispielsweise im nördlichen Indien fallen die Laubblätter etwa im Februar und ist während der heißen Jahreszeit ohne Laubblätter; gegen Ende April oder im Mai werden neue Laubblätter gebildet. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Basis des Blattstiels befinden sich Drüsen. In der doppelt paarig gefiederte Blattspreite sitzen an der zottig behaarten Blattspindel (Rhachis) 10 bis 30 Paaren an Fiedern erster Ordnung mit jeweils 20 bis 50 Fiederblättchen. Die bewimperten Fiederblättchen sind bei einer Länge von 2 bis 6 Millimeter und einer Breite von 1 bis 1,5 Millimeter linealisch.
Generative Merkmale
In den Blattachseln stehen jeweils eine bis vier 2,5 bis 10 Zentimeter lange ährige Blütenstände. Die zwittrigen Blütensind gelb bis weiß mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist glockenförmig und 1,2 bis 1,5 Zentimeter groß. Die Kelchzähne sind deltoid und behaart. Die spärlich flaumig behaarten  Kronblätter sind bei einer Länge von etwa 2,5 Zentimeter lanzettförmig oder verkehrt-lanzettlich. Die Staubblätter sind zahlreich. Der Fruchtknoten misst etwa 1 Millimeter und ist drüsig. Die Fruchtstiele sind 3 bis 7 Millimeter langen. Die braun glänzenden Hülsenfrüchte sind bei einer Länge von 12 bis 15 Zentimeter sowie einer Breite von 1 bis 1,8 Zentimeter riemenförmig und relativ flach. Die Früchte reißen nach der Fruchtreife auf und enthalten drei und zehn  Samen. In China reifen die Früchte zwischen September und dem darauf folgenden Januar.



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ERNÄHRUNG
Antinutritive Inhaltsstoffe
Antinutritive Inhaltsstoffe sind natürlich, vorkommende, primär toxische Stoffe in Lebensmitteln sie werden auch Antinutritiva genannt. Es handelt sich dabei um Oxalsäure, Nitrat, Solanin …  Sie sind zu unterscheiden von Rückständen in Lebensmitteln, die durch Verunreinigung oder Behandlung der Lebensmittel in dieser zurückgeblieben sind


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