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28.12.2019

tägliche News > 2019 > 23.12.19 - 29.12.19
ACKER-STIEFMÜTTERCHEN
Das Acker-Stiefmütterchen ist der winzige Bruder des wilden Stiefmütterchens und des Veilchens. Im Gegensatz zu diesen muss man sich beim Acker-Stiefmütterchen jedoch sehr weit runterbeugen, um die Schönheit der Blüte zu erkennen, die sehr klein ist. Man kann das Acker-Stiefmütterchen ähnlich anwenden wie seine Brü-der, doch ist es als Heilpflanze weniger bekannt als diese.
Das Acker-Stiefmütterchen ist eine Pflanzenart aus der Gattung Veilchen innerhalb der Familie der Veilchenge-wächse.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Trockener Husten, Bindehautentzündung, Hautprobleme, Pickel
wissenschaftlicher Name: Viola arvensis
Pflanzenfamilie: Veilchengewächse = Violaceae
englischer Name: Field pansy
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Schleim, Violanthin, Violarvensin, Glykoside
Sammelzeit: Mai bis Oktober
 
Anwendung
Die Droge kann durch den Anteil an Salicylsäure bei Kopfschmerzen verwendet werden, Saponine und Schleimsubstanzen können bei Hauterkrankungen helfen. In der Volksmedizin soll es zudem Husten und Halsentzündungen lindern. Im Prinzip kann man das Acker-Stiefmütterchen wohl ähnlich einsetzen wie das wilde Stiefmütterchen, aber seine Heilwirkungen werden kaum irgendwo erwähnt.
Innerlich
Bekannt ist, dass man das Acker-Stiefmütterchen bei trockenen Husten einsetzen kann. Dazu bereitet man einen Tee aus dem blühenden Kraut.
Äußerlich
Zur äußerlichen Behandlung kann man Umschläge aus dem Tee des Acker-Stiefmütterchens anwenden. Damit kann man verschiedene Hautprobleme, unter anderem Akne, behandeln. Alternativ kann man Waschungen mit dem Tee vornehmen. Bei Bindehautentzündung kann man die Augen mit Ackerstiefmütterchentee spülen.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Ackerstiefmütterchen ist in Europa heimisch. Es wächst auf und neben Feldern, bevorzugt auf kalkreichen Böden. Die Pflanze ist sehr klein, nur zwischen acht und dreißig Zentimeter hoch. Das einjährige Acker-Stiefmütterchen hat einfache oder verzweigte Stängel. Daran wachsen wechselständige Blätter, die einen leicht gezähnten Rand aufweisen. Von April bis Oktober blüht das Ackerstiefmütterchen. Die Blüten sind deutlich kleiner als die des wilden Stiefmütterchens. Auf den ersten Blick erkennt man gar nicht, dass es sich um ein Stief-mütterchen handelt. Aber die Blütenblätter haben die typische Form und Anordnung der Veilchenfamilie. Sie sind gelb und hellgelb.
Vegetative Merkmale
Das Ackerstiefmütterchen ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist nur bis 20 Zentimetern erreicht. Diese Art ist im Gegensatz zu den meisten anderen Veilchen einjährig sommergrün. Nur selten tauchen auch zweijährige Populationen auf. Die ganze Pflanze ist nur locker kurz behaart. Es bildet keine unterirdischen Aus-läufer aus, es kommen z. T. bis 45 Zentimeter tiefe Wurzeln vor. Die Spreiten der größten Laubblätter sind bei-derseits fast immer mit fünf Kerben versehen. Die breit-eiförmigen Blattspreiten sind gesägt oder gekerbt. Die aufrechten Nebenblätter besitzen einen vergrößerten Endabschnitt, der der Blattspreite ähnelt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April bis Oktober. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die hellgelbe Blütenkrone ist 8 bis 26 Millimeter lang. Das untere Kronblatt ist oft weißlich gefärbt und mit blauen Kerben versehen.

BAN ZHI LIAN
Ban Zhi Lian wird in der Chinesischen Medizin zur Krebsbehandlung und Krebsvorbeugung eingesetzt. Die Wirkung geht auf die erwünschte Zerstörung von Blutgefäßen zurück, die Tumore mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen. Das Erstaunliche ist, dass nur die Blutversorgung von Tumorzellen geschädigt wird, alle anderen Blutgefäße und Zellen bleiben ungestört. Besonders gegen Tumorerkankungen von Gebärmutterhals, Lunge, Speise-Röhre und Magen-Darm-Trakt wird es in der Volksheilkunde eingesetzt.
Scutellaria barbata, die mit Widerhaken versehene Schädeldecke, ist eine Spezies der blühenden Pflanze in der tadellosen Familie, Lamiaceae . Es ist in Asien heimisch. Es ist ein mehrjähriges Kraut im Allgemeinen bis zu 35 Zentimeter groß, manchmal größer. Die leicht gezahnten Blätter sind etwas lanzenförmig oder dreieckig und bis zu etwa 3 Zentimeter lang. Die Blüten sind auf Pedikel mit winzigen, scharfen Brakteo-len. Die violett-blaue, leicht behaart-e Blütenkrone ist etwa einen Zentimeter lang. Die Pflanze wächst in feuchten und feuchten Habitaten wie Reisfeldern.  Als ein in der traditionellen chinesischen Medizin verwendetes Kraut ist es bekannt als Ban Zhi Lian. Es wurde in klinischen Studien zur Behandlung von metastasierendem Brustkrebs getestet. Extrakte induzierten Apoptose in Prostatakrebszellen in Laborstudien. Die Pflanze wird als pflanzliches Heilmittel gegen Entzündungen und traumatische Verletzungen eingesetzt.  
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Entgiftung, Krebs
Heilwirkung: antibakteriell, antineoplastisch, antiviral, beruhigend, entgiftend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, schmerzstillend, zytostatisch
Anwendungsbereiche: Antidot, Bilharziose, Blutgeschwür, Eiterbeule, Fieber, Furunkel, Gegengift, Heiserkeit, Hepatitis, Lebervergrößerung, Lymphadenitis, Lymphknotenentzündung, Myom, Rachenentzün-dung, Rachenkatarrh, Schistosomiasis, Schlangenbisse, Krebsbehandlung, Krebsprävention
wissenschaftlicher Name: Scutellaria Barbata
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: barbat skullcap, scullcap, skute barbata
volkstümlicher Name: Bärtiges Helmkraut, Ban Zhi Lian, Ban Zhilian
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Kraut, blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Harz, Monoterpene, Scutellarin
Sammelzeit: Mai bis September
 
Anwendung
Tee
1-2 Teelöffel des getrockneten Krauts oder Blätter werden mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Als Kur 3 Tassen pro Tag
Tinktur
3-4 Milliliter jeweils 3x täglich.
frischer Saft
Der frische Saft der Blätter hilft bei kleineren Wunden.
 
Geschichtliches
Die Helmkräuter werden schon seit der Steinzeit vom Menschen für die Gesundheit eingesetzt. Von den Helmkräutern gibt´s viele ähnliche Pflanzen in vielen Regionen der Welt. Beispiele: In Russland und China hat Scutellaria baicalensis und bei den Ureinwohnern Nordamerikas Scutellaria lateriflora. Genutzt wurden Helmkräuter gegen viele Krankheiten und als Kuren zur Vorbeugung. Im englisch-sprachigen Raum ist das Kraut fast in Vergessenheit geraten, weil der Name skullcap (Schädelkappe) falsch mit dem Totenkopf und giftig in Verbindung gebracht wurde. In den letzten Jahren gewann Scutellaria Barbata weltweit an Bedeu-tung, da sie sich für die Krebsbekämpfung eignet. Einige schulmedizinische Studien sind in Arbeit.
 
Pflanzenbeschreibung
Ban Zhi Lian ist in Asien heimisch. Ban Zhi Lian wächst an den Rändern von Reisfeldern, Flussufern. Ban Zhi Lian mag feuchte nährstoffreiche Böden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Die blauen oder blau-violetten Blüten erscheinen zwischen Mai und Juli. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Juni und August die Samen.
 
Anbautipps
Im Winter in Töpfchen ausäen, auf Fensterbank oder Gewächshaus aufziehen. Oder im Frühling Pflanze durch Wurzelteilung vermehren. Boden feucht halten. Im Frühling z.B. an einem Teichufer auspflanzen. Die Pflanze verträgt im Winter Frost und mag Halbschatten bis Sonne
 
Sammeltipps
Kraut oder blühendes Kraut ernten, im luftigen Schatten trocknen, dunkel aufbewahren.

BACHBLÜTEN
Ich will es allen immer recht machen (24 Pine)
- Diese Menschen wollen es allen immer und immer wieder recht machen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte wollen nicht mehr allen recht machen  
BACHBLÜTEN
Ich habe Angst um andere Menschen (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen haben große Angst um ihre Mitmenschen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Angst allmählich ablegen  
ERNÄHRUNG
Mineralstoffe
Mineralstoffe sind für den menschlichen Körper genauso essentiell wie Vitamine. Sie liefern ebenfalls keine Energie, dienen als lebenswichtige Bausteine und Regelstoffe im Körper. Anhand ihres Gehaltes im Körper werden sie in Mengen- und Spurenelemente unterteilt.
Mengenelemente kommen im Körper in Konzentrationen von über 50mg pro kg Körpergewicht vor. Spurenelemente finden sich hingegen nur in geringen Mengen im Körper (unter 50g pro kg Körpergewicht). Eine Ausnahme bildet der Mineralstoff Eisen, da er aufgrund seiner Funktion der Gruppe der Spurenelemente näher steht, zählt er trotz relativ hohen Konzentration im Organismus zu den Spurenelemente
 
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