Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 24.12.18-30.12.18


WOLFSTRAPP

Wolfstrapp ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Herzstörungen, Nervosität
wissenschaftlicher Name:
Lycopus europaeus
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Sammelzeit:
Juli bis September


Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Lycopus-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden lange Rhizome. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind kurz gestielt oder sitzend. Die Blattspreiten sind einfach und gezähnt oder fiederspaltig.
Blütenstände und Blüten
Viele Blüten stehen in sitzenden Scheinquirlen zusammen. Die Tragblätter sind laubblattähnlich und werden einfacher und kleiner je weiter oben sie am Stängel stehen. Die ungestielten Blüten stehen über winzigen  Deckblättern, wobei die äußeren mindestens gleich lang wie die Kelchblätter sind.  Die zwittrigen Blütensind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die innen kahlen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und enden in vier oder fünf Kelchzähnen, die alle gleich sind oder einer davon ist länger. Der Kelch ist mehr oder weniger radiärsymmetrisch. Die fünf  Kronblätter sind glockenförmig verwachsen mit zottig behaartem Schlund. Die zygomorphe Blütenkrone ist zweilippig. Die Oberlippe ist ganzrandig oder ausgerandet. Die Unterlippe ist dreilappig, dabei ist der mittlere Kronlappen länger als die beiden seitlichen. Von den vier  Staubblättern sind nur beiden oberen fertil, gerade und ragen aus der Blütenkrone etwas heraus. Die beiden unteren Staubblätter sind rudimentäre und kurze oder fadenförmige, unfruchtbare Staminodien mit keulenförmigem oder kopfigem oberen Ende. Die Staubfäden sind kahl und die Staubbeutel bestehen aus zwei anfangs parallelen  Theken, die später auseinanderweichen. Zwei  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen  Fruchtknoten verwachsen; er ist durch falsche Scheidewände in vier Kammern gegliedert. Der Griffel überragt die Blütenkrone und endet in zwei Narbenlappen, die abgeflacht sind sowie spitz enden; sie sind gleich oder der untere ist kleiner.
Früchte
Die vierteiligen  Klausenfrüchte zerfallen in vier einsamigen Teilfrüchte. Die einzelnen Klausen sind braun, abgeflacht, auf der Oberseite mehr oder weniger gerippt und kahl oder auf der Oberseite drüsig; ihre Basis ist keilförmig, das obere Ende gestutzt und der Rand verdickt.




BERUFKRAUT (kanadisches)


Das Kanadische Berufkraut ist eine ein Meter hohe Pflanze, die ursprünglich aus Kanada und dem Norden der USA kommt. In Europa ist es in milden Gegenden inzwischen sehr verbreitet. Da die weiß-gelben Blüten des Kanadischen Berufkrautes sehr klein sind, wirkt es unscheinbar trotz seiner Größe und wird meistens übersehen oder als Unkraut betrachtet. Als Heilpflanze kann man es gegen Durchfall, zur Blutstillung und in der Frauenheilkunde einsetzen.
Das Kanadische Berufkraut, auch Katzenschweif und Weiße Dürrwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der  Familie der Korbblütler. Es wird auch oft unter dem wissenschaftlichen Namen Erigeron canadensis der Gattung Erigeron geführt.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, harntreibend, tonisierend, Durchfall, Würmer, Dysenterie, Thyphus, Hämorrhoiden, Hämorrhoiden Blutungen, Rheumatismus,  Gicht, Blutzucker senkend, Zu starke Menstruation, Menstruationsfördernd, Wechseljahresbeschwerden, Nasenbluten, Mundschleimhautentzündungen, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name: Erigeron canadensis, Conyza canadensis
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Butterweed, Canadian Fleabane, Horseweed
volkstümlicher Name:
Berufskraut, Dürrwurz, Greisenblume, Hexenkraut, Kanadische Dürrwurz, Kanadi-scher Katzenschweif, Scharfkraut, Widerruf
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, Ätherische Öle, Citronellal, Linalol, Flavone, Cholin, Kaffeesäure, Beta-Sitosterol
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Das Kanadische Berufkraut wird in Europa nicht sehr häufig als Heilpflanze verwendet, weil es in der Antike, in der die Traditionen der Pflanzenheilkunde entstanden, in Europa noch nicht bekannt war. In Nordamerika wird das Kanadische Berufkraut jedoch schon lange, vor allem gegen Durchfall und zur Blutstillung.
Tee
Das Kanadische Berufkraut eignet sich zur Anwendung als Tee. Dazu übergießt man einen Teelöffel des frischen oder getrockneten Krautes mit einen Viertelliter kochendem Wasser. Zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und dann trinken. Von dem Tee trinkt man drei Tassen täglich.
Tinktur
Man kann aus dem Kanadischen Berufkraut auch eine  Tinktur ansetzen und anstelle des Tees verwenden.
Durchfall stoppend
Der Haupteinsatzzweck des Kanadischen Berufkrautes ist seine Wirkung gegen Durchfall. Sogar gegen Typhus wurde es früher manchmal angewendet.
Blutstillend
Das Kanadische Berufkraut gilt als blutstillend. Man kann es zum Stillen von innerlichen und äußerlichen Blutungen verwenden. Andere blutstillende Kräuter z.B. Hirtentäschel sind jedoch wirksamer als das Kanadische Berufkraut.
Frauenheilkunde
In der Frauenheilkunde kann man das Kanadische Berufkraut gegen zu starke Monatsblutungen einsetzen. Auch gegen andere Arten von Gebärmutterblutungen kann man das Kanadische Berufkraut versuchen. Bei Gebärmutterblutungen mit ungeklärter Ursache sollte man jedoch immer der Arzt aufsuchen. Nach Geburten kann man das Kanadische Berufkraut zur Stillung des Wochenflusses verwenden, wenn dieser zu stark oder zu lange anhaltend ist. Das Kanadische Berufkraut steht auch in dem Ruf, die Menstruation zu fördern, wenn diese zu spät kommt. Der Wirkstoff Beta-Sitosterol, der im Kanadischen Berufkraut enthalten ist, ähnelt dem Östrogen. Daher kann das Kanadische Berufkraut auch gegen Wechseljahresbeschwerden helfen, sofern diese durch einen Mangel an Östrogen verursacht werden.
Küche
Die jungen Blätter kann man als Gewürz in Salaten, Kräuterquarks und Gemüsegerichten verwenden.
Essbarkeit
Von April bis Juli können die Blätter in Kräutermischungen, Kräuterbutter oder Kräutersalz verwendet werden. Der Geschmack ist würzig bitter.

Geschichtliches
Im 17. Jahrhundert wurde das Kanadische Berufkraut in Europa eingeführt. Seitdem hat es sich stark verbreitet, weil es so viele Samen bildet, die zudem recht fruchtbar sind. Außerdem hat es lange Wurzeln, so-dass es auch an Standorten gedeiht, die anderen Pflanzen zu trocken sind. Weil das Kanadische Berufkraut erst so spät nach Europa kam, gibt es naturgemäß keine Anwendungstradition seit der Antike, denn die damaligen Kräuterkundler kannten die Pflanze nicht. Da die mittelalterlichen Autoren von Kräuterbüchern sich meistens auf die Klassiker der Antike bezogen, wurde das Kanadische Berufkraut auch in deren Büchern nicht erwähnt. So drang es auch nur langsam in das Bewusstsein der Volksheilkunde. Da das Kanadische Berufkraut keine besonders starken oder einzigartigen Wirkungen hat, konnte es sich bis heute nicht durchsetzen. Nur in Ermangelung anderer geeigneter Kräuter bekommt es Gelegenheit, sich zu bewähren. Das Kanadische Berufkraut gehört zu den Berufkräutern und ist auch verwandt mit dem einjährigen Berufkraut, dem es aber kaum ähnlich sieht. Berufkräuter sind Pflanzen, die benutzt wurden, um vor bösen Geistern zu schützen. Vor allem bei Neugeborenen hatte man früher Angst, dass sie von bösen Mächten beschrien oder berufen würden, was sich unter anderem darin äußerte, dass die Säuglinge viel schrien. Zur Bekämpfung solcher "Berufungen" wurden die Berufkräuter in die Wiege gelegt, oder ein Tee aus den Kräutern wurde als Badezusatz verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Beim Kanadischen Berufkraut handelt es sich um eine  ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die schlank auf-recht eine Wuchshöhe von 30 bis 100 Zentimetern erreicht, an günstigen Standorten auch mehr. Sie wurzelt über 1m tief. Der Stängel ist erst im Bereich des Blütenstandes verzweigt. Die dicht stehenden, wechselständigen  Laubblätter sind linealisch bis lineal-lanzettlich mit einer Breite von maximal 1 Zentimeter. Die unteren, rosettig stehenden Laubblätter sind ein wenig breiter als die oberen, schmal oval oder schmal spatelförmig und auch häufig grob gezähnt. Stängel und Blätter sind locker zottig behaart. In einem  rispigen  Gesamtblütenstand stehen die in der Regel sehr zahlreichen Blütenkörbchen (über 100 bis zu einigen Tausend). Die Blütenkörbchen sind etwa 3 bis 4 mm lang. Die unbehaarten Hüllblätter stehen in zwei bis drei undeutlichen Reihen, die inneren sind etwas länger als die äußeren. Jedes Blütenkörbchen enthält 50 bis 65  Blüten. Die zwittrigen Röhrenblütensind gelblich bis grünlich, die 25 bis 45 randlichen  Zungenblüten weißlich oder grün-lich, ab und zu auch mit einem Violettstich. Die Zungenblüten sind nur einige Millimeter lang, mehr oder weni-ger aufrecht und überragen die Hülle nur um etwa 1 mm. Die Blütezeit geht in Europa von Juli bis Oktober.  Bei Reife bildet sich auf den um 1 mm langen  Achänen ein schmutzig-weißer  Pappus aus einfachen und ge-zähnten Haaren von 2 bis 3 mm Länge.  Das kanadische Berufkraut ist, wie der Name schon andeutet, ursprünglich in Nordamerika heimisch. Im 17. Jahrhundert kam es nach Europa und hat sich hier und im Rest der Welt stark verbreitet. Am besten gedeiht das Kanadische Berufkraut auf kalkreichem Boden an sonnigen Plätzen. Man findet es in Gärten, an Wegrändern, auf Böschungen, Schuttplätzen und Waldlichtungen. In rauhen Gegenden kommt es nur selten vor, bei mildem Klima ist es sehr häufig. Die einjährige Pflanze wird zwischen 20 cm und einen Meter hoch, an besonders günstigen Stellen wird es auch höher. Die Wurzel ragt bis zu einen Meter in die Tiefe, darum gedeiht das Kanadische Berufkraut auch an trockenen Standorten. Die lanzettlich geformten Blätter wachsen quirlartig direkt am Stängel. Sie sind kurz behaart und an den Rändern leicht borstig. Ab Juli verzweigen sich die Stängel im oberen Bereich und beginnen mit der Blüte. Die zahlreichen Blüten sind sehr klein, im Durchmesser nur etwa drei Millimeter. Sie wachsen in lockeren Rispen. Die Röhrenblüten im Inneren sind gelblich oder grün, die äußeren Zungenblüten sind weiß, hellgrün oder hellviolett. Aus den Blüten entwickeln sich, wie bei Korbblütlern üblich, eine Art Pusteblumen, die die Blütenrispen in hell-bräunliche Watte hüllen. Die zahlreichen Samen fliegen durch die Luft und vermehren sich massenhaft.

Sammeltipps
Während der Blütezeit schneidet man die ganze oberirdische Pflanze etwa 20 cm über dem Boden ab. Dann bündelt man sie und hängt sie kopfüber an einem schattigen, luftigen Platz zum Trocknen auf. Sobald die Pflanzen getrocknet sind, trennt man die trockenen Blätter und Blütenstände vom Stängel, zerkleinert die Blätter und hebt sie möglichst kühl und trocken auf.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich isoliert (15 Holly)
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- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen Sie sich nicht mehr isoliert

BACHBLÜTEN
Man bezieht sich ständig auf Vergangenes, innerlich und in der Unterhaltung mit anderen (16 Honeysuckle)
- Diese Menschen bezieht sich ständig auf Vergangenes, innerlich und in der Unterhaltung mit anderen
- Mit der dementsprechender Bachblüte beziehen Sie sich nicht mehr ständig auf Vergangenes


ERNÄHRUNG
Definition von Sport und Bewegung
Ganz allgemein umfasst der Begriff der "körperliche Aktivität" jede durch Kontraktion der Skelettmuskulatur hervorgebrachte Bewegung, die mit einem erhöhten Energieverbrauch einhergeht. Bei körperlicher Aktivität sind große Muskelgruppen beteiligt.
Grundvoraussetzung für ein Training ist die Fähigkeit der körperlichen Anpassung. Unser Körper reagiert auf (Trainings-)Reize und ist in der Lage, entsprechende Veränderungen in unseren Organen und Stoffwechselprozessen zu erreichen = Leistungsfähigkeit. Darunter u.a. Die Herz-Kreislauf- und die Lungenfunktion, die Muskulatur, die Stoffwechselfunktion und natürlich auch die body composition (Korperfettabbau und Muskelaufbau).


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