Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 25.12.17-31.12.17


SANDELHOLZ    

Das Rote Sandelholz ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Es kommt  endemisch in Indien vor und unterliegt dem  Washingtoner Artenschutzabkommen. Das Holz ist von dunkelroter Färbung und wird unter anderem für Möbel und Schnitzereien oder in Räucherwerk verwendet. Mit dem  Sandelholzbaum ist diese Art nicht verwandt.

Steckbrief
Heilwirkung:
als Schmuckdroge, blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Pterocarpus santalinus
Verwendete Pflanzenteile:
Kernholz

Verwendung
Holz
Das Kernholz von Pterocarpus santalinus wird vor allem wegen seiner dunkelroten Farbe und der hohen Dichte geschätzt. Es werden unter anderem Möbel und Musikinstrumente daraus gebaut, zum Beispiel die japanische Shamisen, aber auch Ziergegenstände und Skulpturen.
International wird das Holz unter den Namen „red sandalwood", „red saunders" oder „red sanderswood" gehandelt.
Medizin
In Indien werden das Kernholz bzw. Auszüge daraus zur Behandlung von Diabetes eingesetzt. Weiterhin soll es entzündungshemmend und bei Hautkrankheiten wirken. Teilweise wird auch die Rinde für medizinische Zwecke verwendet. In Räucherwerk spielt das Rote Sandelholz ebenfalls eine Rolle, meist ist es in Form von Holzbruchstücken enthalten.
Farbstoff
Früher dienten Extrakte des Holzes zum Färben von Textilien, die Art zählt zu den sogenannten unlöslichen  Rothölzern. Mit der Verwendung von synthetischen Färbemitteln verlor diese Färbemethode allerdings an Bedeutung. Hauptfarbstoff im Roten Sandelholz ist das  Santalin. Ein Vorteil der Färbung mit Santalin ist, dass keine Beize nötig ist, um die Farbe im Stoff zu fixieren, sondern lediglich eine anschließende Behandlung mit einer sauren Lösung. Aktuell wird der Farbstoff zum Beispiel zum Färben von Getränken in der Lebensmittelindustrie verwendet.

Beschreibung
Das Rote Sandelholz wächst als laubabwerfender Baum mit Wuchshöhen um die 10m. Die Netzborke ist bräunlich-schwarz und tief gefurcht. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, mit meist drei Blättchen. Deren Form ist oval bis rund mit glattem Rand. Die gelben zwittrigen Schmetterlingsblüten sind circa 16 mm groß und leicht duftend. Die Früchte sind geflügelt und inklusive dem Flügel im Durchmesser 3–8 cm groß. Jede Frucht enthält einen, selten zwei Samen, die bohnenförmig und rötlich-braun gefärbt sind. Das Holz ist im frischen Zustand leuchtend rot und dunkelt zu rotbraun bis fast schwarz nach. Die Rohdichte reicht von 580 bis 730 kg/m³. Die Gefäße sind zerstreutporig angeordnet und die Holzstrahlen einreihig. Im Querschnitt ist außerdem Axialparenchym erkennbar, das in Bändern und paratracheal (um die Gefäße herum) vorliegt.



TEUFELSABBIS

Der Gewöhnliche Teufelsabbiss, auch einfach Abbiss oder Teufelwurz und Teufelsbiss genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Succisa in der Unterfamilie der Kardengewächse innerhalb der Geißblattgewächse. Der Trivialnamen (Östlicher) Teufelsabbiss wird außerdem für die verwandte Art Succisella inflexa verwendet. Die Stiftung Naturschutz Hamburg kürte den Gewöhnlichen Teufelsabbiss zur  Blume des Jahres 2015.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Verstopfung, Nierenschwäche
Pflanzenfamilie:
Kardengewächse = Dipsacaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Wurzel
Sammelzeit:
Kraut: Juli bis September, Wurzel: Oktober und November

Verwendung als Zierpflanze
Der Gewöhnliche Teufelsabbiss wird gelegentlich als Zierpflanze in wechselfeuchten, moornahen Wiesen und Moorgärten angepflanzt. Er benötigt einen feuchten Standort in sonniger Lage. Beispiele sind die Sorten ‘Alba’, die sich durch eine weiße Krone auszeichnet sowie die Sorte ‘Nana’ mit bläulich-violetter Krone und einer Wuchshöhe bis etwa 25 Zentimetern.


Pharmazie-Geschichte
Als „abis" und „dufelbis" wurde der Gewöhnliche Teufelsabbiss in südwestdeut-schen Handschriften des  15. Jahrhunderts erwähnt. Folgende Heilanwendungen wurden dort für das aus der Wurzel gebrannte Wasser genannt: „geswer" und „stechen" im Leib und besonders um das Herz, „verserte" Därme und „gerunnen blut" im Leib. Die äußersten Spitzen des Krautes, an einem Mai-Abend gegessen, sollten ein Jahr lang vor dem „frorer" (Schüttelfrost) schützen.  Der Mainzer  Gart der Gesundheit vom Jahre 1485 gab folgende Erklärung zur Benennung der Pflanze: Der Teufel habe mit dieser Wurzel so große „gewalt getrieben" dass die Mutter Gottes „ein erbarmen darin hatte" und dem Teufel die „gewalt" genommen habe, dass er danach nicht mehr damit schaffen konnte. Von dem großen „grimm", den er dann hatte, dass ihm die „gewalt" entgangen war, biss er die Wurzel unten ab. Also wächst sie noch heute. Wer das Kraut oder die Wurzel bei sich trage, dem könne der Teufel keinen Schaden zufügen. Als Gewährsmann gab der Gart irreführend den spätantiken Arzt  Oreibasios an. In sein Kleines Destillierbuch vom Jahre 1500 übernahm Hieronymus Brunschwig die in den Handschriften des 15. Jahrhunderts angegebe
nen Heilanwendungen und ergänzte sie durch eine Indikation aus seinem Pestbuch: „Abis wasser ist gůt den menschen zů behüteten vnd zů beschirmen für die pestilentz.“ Die Indikationen aus dem Kleinen Destillierbuch wurden von den Vätern der Botanik übernommen.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Teufelsabbiss wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 50 Zentimetern. Als Speicher- und Überdauerungsorgan dient ein senkrecht stehendes  Rhizom, das am unteren Ende meist abgefault und daher wie abgebissen wirkt; es reicht bis zu 50 Zentimeter in die Tiefe. Er besitzt in einer Rosette angeordnete, gegenständige längliche bis länglich-lanzettliche, meist ganzrandige Laubblätter.
Generative Merkmale
Zwischen Juli und September entwickelt die Pflanze violette bis blaue Blüten. Diese stehen zu 50 bis 80 Blüten zusammengefasst in einem halbkugeligem Körbchen zusammen. Die Blütenstände blühen ungewöhnlicherweise nicht von unten nach oben auf, sondern von verschiedenen Zonen aus. Sie werden von zwei Reihen lanzettlicher Hüllblätter gestützt. An ihrem Rand tragen sie feine Wimpern. Die Hüllblätter sind kürzer als das Blütenköpfchen und deswegen auf Anhieb nicht leicht erkennbar. Am Köpfchenboden befinden sich kleine Spreublätter. Das Blütenköpfchen besitzt im Gegensatz zu Witwenblumen und Skabiosen keine strahlenden Randblüten. Der vierkantige und rauhaarige Außen- kelch unterhalb der Einzelblüten läuft an jeder Kante in einen stacheligen spitzen Zipfel aus. Der Kelch ist in fünf schwarze Borsten aufgeteilt. Die Kronblätter bilden eine vierspaltige 4–7mm lange, verwachsenblättrige Krone mit 3–4mm langer Kronröhre aus. Die freien Staubblätter überragen die Kronröhre deutlich. Der Fruchtknoten ist unterständig. Er setzt sich aus zwei miteinander verwachsenen Fruchtblättern zusammen und beinhaltet ein Fruchtfach mit jeweils einer Samenanlage. Der verlängerte  Griffel übergipfelt die Staubblätter. Der Teufelsabbiss bietet Nektar an, der freie Zugang hierzu wird jedoch durch eine Saftdecke verwehrt. Die 5 bis 7 Millimeter langen Früchte – vierkantige, zottig behaarte Achänen – werden zur Fruchtreife, etwa ab August, durch den Druck der Spreublätter emporgehoben. Der Kelch verbleibt an der Frucht.



BACHBLÜTEN
Ich bin gegen mich selbst negativ eingestellt (19 Larch)
-
Diese Menschen sind gegen sich selbst sehr negativ eingestellt und kommen hier nicht heraus
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen in sich selbst wieder vertrauen fassen und
 sind gegen sich selbst nicht mehr negativ eingestellt


BACHBLÜTEN
Man meint, dass man keine Liebe verdient hätte, verweigert sich innerlich die Existenzberechtigung (24 Pine)
-
Diese Menschen sind fest der Meinung, dass sie keine Liebe verdient hätten und verweigern sich innerlich
 die Existenzberechtigung
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sie dass sie doch die eigene und die Liebe ihrer Mitmenschen
 verdient hätten und verweigern sich so nicht mehr innerlich die Existenzberechtigung


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