Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 26.11.18-02.12.18


FLATTERBINSE

Die Flatter-Binse oder Flatter-Simse gehört zur Familie der Binsengewächse. Sie ist eine kennzeichnende Pflanze feuchter bis nasser Standorte.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Juncus effusus
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Anwendung
Die Flatterbinse wird als Zierpflanze für den Innen- und Außenbereich verwendet. Cultivare sind Spiralis mit gedrehten Blättern, Aurius striatus mit gelb gestreiften Blättern, Golden Line und Pencil Grass. In Japan werden aus Flatter-Binsen, noch heute die geflochtenen Oberseiten der traditionellen Tatami-Matten mit Reisstrohkern gefertigt. Die benötigten Binsen werden im Frühjahr über Rhizomabschnitte vermehrt und ähnlich wie beim  Reisanbau auf bewässerten Feldern angebaut. Geerntet wird im August, wenn die Binsen etwa einen Meter hoch sind, also etwas länger als die klassische Breite eines Tatami von 85 bis 95 cm. Der Anbau erreichte sein Maximum mit 12.300  ha Anbaufläche Mitte der 1960er Jahre, geht seitdem aber stetig zurück, da der Bedarf an Tatami durch die zunehmend westliche Wohnweise in Japan immer weiter sinkt.


Pflanzenbeschreibung

Die Flatter-Binse ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 120 Zentimetern er-reicht. Sie bildet oft große Horste. Die Stängel wachsen starr aufrecht. Sie sind rund und glatt, seltener leicht gestreift. Stängel und  Blätter sind grasgrün und von einem nicht gekammerten Mark erfüllt. Die Stängel tragen nur ein den Blütenstand überragendes Blatt. Die basalen Blattscheiden sind rotbraun bis schwarz-braun, nicht glänzend und spreitenlos. Der Blütenstand ist eine scheinbar seitenständige Spirre. Diese ist locker ausgebreitet bis seltener kopfig zusammengezogen und vielblütig. Die drei äußeren der sechs zwischen 1,5 und 2,5 Millimeter langen Perigonblätter sind etwas länger als die inneren. Sie sind grünlich mit breitem Hautrand, eiförmig und zugespitzt und stets kürzer als die Frucht. Die Einzelblüten verfügen meist nur über drei  Staubblätter (Stamen), seltener sechs. Diese sind kürzer als die Staubfäden (Filamente). Die drei  Narben stehen aufrecht. Die glänzend braune  Kapselfrucht ist dreikantig, oben etwas verbreitert und an der Spitze eingesenkt. Der  Griffel sitzt in dieser Vertiefung. Die Samen sind klein und hell rotbraun. Die Blütezeit der Flatter-Binse erstreckt sich von Juni bis August.



GALLÄPFEL

Der rundliche Gallapfel, auch Eichengalle und Eichengallapfel genannt, ist eine Pflanzengalle, die im Herbst an der Unterseite von Eichenblättern, insbesondere von Quercus infectoria Olivier, vorkommt. Er entsteht durch abgelegte befruchtete Eier der Gemeinen Eichengallwespe. Im Inneren des Gallapfels befindet sich eine  Larve, aus der im Herbst dann das immer weibliche Insekt ausschlüpft, welches je ein unbefruchtetes Ei in den Vegetationskegel der Eichenknospe legt. Dieses überwintert dort und bildet ab dem Frühling Knospengallen, aus denen dann im Juni sowohl Männchen als auch Weibchen der Eichengallwespe schlüpfen. Die befruchteten Weibchen legen dann wieder Eier mit Hilfe des Legestachels in eine Blattader des Eichenblattes ab. Durch eine Abwehrreaktion der Eiche entsteht um die Legestelle die krankhafte Wucherung, die aufgrund der Kugelform Gallapfel genannt wird.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Frostbeulen, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündung
wissenschaftlicher Name:
Gallae
Verwendete Pflanzenteile:
Zellwucherungen der Galleiche


BACHBLÜTEN
Ich lasse mich leicht überreden (28 Scleranthus)
- Diese Menschen lassen sich zu leicht überreden
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen Sie, auch einmal nicht sich überreden zu lassen


BACHBLÜTEN
Man weiß, daß jetzt etwas grundsätzlich Neues kommen muß (30 Sweet Chestnut)
- Diese Menschen wissen, da jetzt grundsätzlich etwas neues kommen muss
- Mit der dementsprechender Bachblüte wissen Sie nicht immer, daß etwas neues kommen muss


ERNÄHRUNG
Wann und wie oft esse ich richtig?
Ohne Frühstück
Viele Menschen haben es sich abgewöhnt zu frühstücken. Die Gewohnheit führt dazu, dass man sogar meint, man braucht und möchte kein Frühstück essen. Mittags bleibt auch oft nur Zeit für eine Kleinigkeit zwischendurch. Abends hat sich dann richtiger Heißhunger entwickelt, weswegen man nicht nur schneller isst, sondern auch eher Lust auf energiereiche Lebensmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt hat.
So ein Essrhythmus hat zu Folge, dass die gesamte Ernährung unausgewogen ist. Dies wiederum kann dazu führen, dass das Gewicht langsam ansteigt.
Ein guter Start in den Tag beginnt mit einem ausgewogenen Frühstück. Denn morgens brauche ich Energie für den kommenden Tag! Das hält den Blutzuckerspiegel stabil und beugt Müdigkeit, schlechte Laune und Heißhunger vor.
ES LOHNT SICH ALSO, DIESE GEWOHNHEIT (wieder) ZU (be)LEBEN!


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