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Schwarznessel
Die Schwarznessel, auch Stink-Andorn und Schwarzer Gottvergess genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Lippenblütler. Von den weltweit etwa 31 Arten der Gattung Schwarznesseln kommt nur diese eine Art in Mitteleuropa vor.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Gicht, Hysterie, Menstruationsstörungen, Nervenstörungen, Rheuma, Schluckbeschwerden, Würmer, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, tonisierend
wissenschaftlicher Name: Ballota nigra
 
Verwendung in der Heilkunde
Das Kraut der Schwarznessel (Herba Ballotae nigrae) wird zum Teil noch in der Volksheilkunde angewandt. Als leichtes Beruhigungsmittel bei krampfartigem Husten und Nervosität, wie zum Beispiel bei leichter Schlaflosigkeit. Des Weiteren bei nervösen Verdauungsbeschwerden und Magenkrämpfen. Die Wirkung der Droge wird als spasmolytisch und beruhigend beschrieben. Die traditionellen Anwendungen können jedoch nicht mit klinischen Daten belegt werden, Hauptinhaltsstoffe sind Ballotenol, die Flavonoide Apigenin, Luteolin, Scutellarein, ätherisches Öl, das für den charakteristischen, oft als widerlich beschriebenen Geruch der Pflanze verantwortlich ist, der Bitterstoff Marrubiin und diverse phenolische Verbindungen und Gerbsäuren wie Kaffeesäure, Ferulasäure. Der Gehalt an Marrubiin, das als spasmolytisch, schmerzlindernd und gastroprotektiv gilt, könnte für die beschriebenen Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden verantwortlich sein.
 
Beschreibung
Die Schwarznessel wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 100 Zentimeter. Dieser Hemikryptophyt oder Chamaephyt bildet ein kurzes, kriechendes Rhizom als Überdauerungsorgan. Sie entwickelt meist mehrere aufrechte oder aufsteigende, meist ästige Stängel. Die Sprosse sind in der Regel locker weich behaart, seltener fast zottig behaart oder fast kahl. Sie sind trübgrün und besonders im Herbst braunviolett angelaufen. Sie riechen unangenehm. Die mittleren Indernodien des Stängels sind etwa 5-12 Zentimeter lang. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind gestielt. Der Stiel ist 0,5-3 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist eiförmig bis fast kreisrund, 2-7 Zentimeter lang und 1,5-3,5 Zentimeter breit. Sie ist am Grunde schwach herzförmig, gestutzt oder keilförmig und ringsum fein gekerbt bis grob und oft unregelmäßig gesägt. Die Blattunterseite ist durch die stark hervortretenden Nerven runzlig. Die Blattspreite ist meist beiderseits behaart, oberseits aber oft verkahlend und etwas glänzend.
Die Blütens sind kurz aber deutlich gestielt und stehen meist in 4-10-blütigen, lockeren, oft kurz gestielten Cymen in den Achseln gewöhnlicher Stängelblätter. Die Vorblätter sind pfriemlich und halb so lang bis so lang wie die Kelche. Die zy-gomorphen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Der Kelch ist röhrig-trichterförmig, flaumig bis seidig-zottig behaart, mit 10 kräftig vortretenden Ner-ven und 5 begrannten Zähnen. Die Kronblätter sind bläulich-rot gefärbt. Neben vormännlichen Zwitterblüten kommen auch rein weibliche Blüten vor. Die Kron-röhre ist gerade, sie tritt aus dem Kelchschlund hervor und besitzt am Grunde einen Haarring. Die Oberlippe ist elliptisch, wenig gewölbt und außen angedrückt weiß behaart. Die Unterlippe ist ebenso lang wie die Oberlippe; sie ist dreilappig mit verkehrt-eiförmigem, oft ausgerandetem oder schwach gezähneltem Mittellappen. Sie ist herabgeschlagen und weißlich gezeichnet. Die Staubblätter sind nur am Grund schwach behaart. Es werden Klausenfrüchte gebildet. Die Nüsschen sind eiförmig, 2 Millimeter lang und ziemlich glatt.

Bitterholz
Picrasma, umgangssprachlich auch Bitterholz, ist eine Gattung sommergrüner Bäume der Tropen und Subtropen Amerikas und Asiens. Bekannt ist die Art Picrasma quassioides, die wie die Gattung als Bitterholz bezeichnet wird, für seine bemerkenswerte Herbstfärbung.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Nicht für Schwangere und Patienten mit Magengeschwür!, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Picrasma exelsa
Verwendete Pflanzenteile: Holz
 
Beschreibung
Die Gattung Picrasma umfasst sommergrüne Bäume mit hell bis dunkel rot-braunen, kahlen Zweigen, die dicht mit länglichen grauen Korkporen bedeckt sind und eine deutliche Markzone aufweisen. Die Knospen sind seidig glänzend, silbrig braun behaart. Die Endknospen sind 5 Millimeter lang. Die Borke hat einen bitteren Geschmack.
Die Blätter sind wechselständig angeordnet und stehen gehäuft an den Zweigenden. Sie sind unpaarig gefiedert, die Basis der Blattstiele und der Stiele der Blättchen sind häufig als Pulvinus ausgebildet. Die Blättchen sind ganzrandig oder gesägt. Die Nebenblätter werden früh abgeworfen oder bleiben erhalten.
Die Blüten sind eingeschlechtig oder polygam. Sie sind in lockeren, achselständigen Rispen angeordnet. Das der Einzelblüte gegenüber liegende Tragblatt ist klein oder wird früh abgeworfen. Die Einzelblüten sind vier- oder fünfzählig und haben einen in der unteren Hälfte gegliederten Blütenstiel. Die Kelchblätter sind klein, stehen frei oder sind teilweise verwachsen. Die Kronblätter überlappen sich kaum bis gar nicht. Sie sind zugespitzt, länger als die Kelchblätter und bleiben bei weiblichen Blüten erhalten. Die vier bis fünf Staubblätter sind an der Basis des vier- bis fünflappigen Diskuseingefügt. Die zwei bis fünf Fruchtblätter stehen frei und haben jeweils eine Samenanlage. Sie sind bei männlichen Blüten zurückgebildet. Der Griffel ist an der Basis verwachsen, die Narbe steht frei.
Die Früchte stehen in bis zu 10 Zentimeter langen und bis zu 25 Zentimeter breiten Rispen. Die 6 bis 7 Millimeter großen, eiförmig-kugeligen Steinfrüchtchen sind ringförmig angeordnet. Das dünne, saftig-fleischige Mesokarp färbt sich zur Reife rot.

Bachblüten
Man lebt ganz in seinen Erinnerungen (Honeysuckle)
- Diese Menschen leben ganz in seinen Erinnerungen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte leben sie wieder in der Gegenwart
Bachblüten
Man zweifelt morgens im Bett daran, dass man die Tageslast bewältigen, dann wird es besser (Hornbeam)
- Diese Menschen zweifeln bereits morgens im Bett daran, dass man die Tageslast bewältigen kann, wird aber dann besser
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Zweifel überwinden
Ernährung und Lebensmittelauswahl der Stillzeit
Verzehrsmenge
Eine ausgewogene Ernährung währen der Stillzeit ist wichtig für Mutter und Kind. Mit der Muttermilch gibt die Mutter Nährstoffe an das Kind ab, die sie durch ihre Ernährung wieder ersetzen muss. Grundsätzlich gelten während der Stillzeit die gleichen Regeln für die Ernährung der stillen-den Mutter beeinflusst den Gehalt einiger Nährstoffe in der Muttermilch (z.B. Fettsäuren und Jod); bei den meisten Nährstoffen bleibt die Zusammensetzung der Milch jedoch weitgehend konstant.
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