Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 23.09.19-29.09.19


OLEANDER
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Der Oleander ist eine beliebte Zierpflanze, die in Kübeln auf Terrassen, vor Geschäften und Cafés stehen, denn seine zahlreichen Blüten sind betörend schön. Die ganze Pflanze ist jedoch tödlich giftig, weil sie stark wirksame Herzglykoside enthält. In der Hand des Arztes wird aus dem Gift ein wirksames Herzmittel, das Menschen mit einem schwachen Herzen zu neuer Kraft verhelfen kann.
Der Oleander, auch Rosenlorbeer genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Nerium innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Herzschwäche, Herzmuskelentzündung, Angina Pectoris, Darmbeschwerden, Blähungen, Ekzem, Parasiten
wissenschaftlicher Name: Nerium oleander
Pflanzenfamilie: Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
englischer Name: Oleander
volkstümliche Namen: Rosenlorbeer
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Herz-Glykoside, Oleandrin, Oleanolsäure, Alkaloid, Betulin, Cholin, Flavonglykoside, Rutin, Stigmasterol, Beta-Sitosterol

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Oleander nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Da der Oleander tödlich giftig ist, darf man ihn keinesfalls einfach als Kräutertee anwenden. In standartisierter Zubereitung kann der Oleander jedoch ein gutes Heilmittel gegen Herzinsuffizienz sein, ähnlich wie der Fingerhut oder das Maiglöckchen.
In homöopathischer Verdünnung
Der Oleander wird auch gerne als homöopathisches Mittel eingesetzt. Gegen Herzbeschwerden wird er als Urtinktur oder in D1 verwendet. Dreimal täglich kann man 3 bis 15 Tropfen einnehmen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine hochdosierte Anwendung, die vom Arzt zu kontrollieren ist. Eigentlich ist diese Nutzung des Oleanders keine Homöopathie im üblichen Sinne. Gegen Verdauungsbeschwerden und Hautprobleme kann man den Oleander in D3 bis D12 einsetzen. Dazu nimmt man mindestens dreimal täglich 5 bis 15 Tro-pfen.
Oleander als Gartenpflanze
Bei der Kübelhaltung ist auf eine gute Wässerung und Düngung in der warmen Jahreszeit zu achten. Im Winter sollte der Oleander kühl (5–10 °C sind ideal) gehalten werden, eine Überwinterung im beheizten Wohnraum ist wegen der Gefahr von starkem Spinnmilbenbefall und Vergeilung zu vermeiden.  Oleander wird in Mitteleuropa meistens als Kübelpflanze gehalten; es gibt unter den insgesamt etwa 160 Sorten auch einige, die in den meisten Gebieten Deutschlands mit Winterschutz (beispielsweise Vlies) auspflanzfähig sind. Die folgenden Sorten überstanden in Feldversuchen −10 °C praktisch schadlos: 'Nerium villa romaine', 'Nerium atlas', 'Nerium italia', 'Nerium cavalaire'. Bei Temperaturen darunter beginnen zunächst einzelne Blätter abzusterben. Unter ca. −15 °C sterben die meisten Blätter ab, ab ca. −18 °C auch vermehrt das Stammholz. Selbst nach Temperaturen unter −20 °C und völligem oberirdischem Absterben können die Pflanzen im Frühjahr jedoch wieder neu austreiben.

Giftwirkung
Innerliche Vergiftungen mit Oleander kommen selten vor, weil die Oleanderblätter bitter schmecken und da-her nicht verlockend auf Kinder wirken. Wenn es aber doch mal geschehen ist, dass man zu viel Oleander zu sich genommen hat, kommt es zu Übelkeit, Kopfschmerzen und Krämpfen. Zusätzlich kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen, die bis zum Herzstillstand führen können. In einem Vergiftungs-Fall mit Oleander muss sofort ein Arzt gerufen werden. In der Wartezeit sollte man, nach vorheriger Absprache mit dem Arzt, den Magen entleeren, beispielsweise durch Trinken von reichlich Salzwasser und Kitzeln im Gaumen, aber natürlich nur, wenn der Vergiftete bei Bewusstsein ist. Nach dem Erbrechen kann man Aktivkohle geben. Problematisch kann es auch sein, wenn man bei der Pflege des Oleanders Pflanzenteile mit offenen Wunden in Verbindung bringt. Es kann dann zu Reizungen kommen.  Oleander enthält das giftige Glykosid Oleandrin. Alle Pflanzenteile sind giftig. Oleandrin ist ein giftiges Herzglykosid und wirkt erregend auf die interkardiale Muskeltätigkeit. Außerdem werden das Brechreizzentrum und der Nervus vagus aktiviert. Es verursacht Hypoxämie; dies bedeutet einen erniedrigten Sauerstoffgehalt (CaO2) im arteriellen Blut.

Pflanzenbeschreibung
Der Oleander ist eine immergrüne verholzende Pflanze. Die normalerweise zu dritt, quirlig am Ast angeordneten Laubblätter sind ledrig, dunkelgrün und bei einer Länge von 6 bis 24 cm lanzettförmig. Die Blattspreite kann bis zu 5 cm betragen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte Juni bis in den September hinein. Mehrere Blüten stehen in einem trugdoldigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Die Blü-tenkronblätter sind, je nach Sorte und Züchtung, weiß, gelblich oder in verschiedenen Rosa- bis Violetttönen. Wilde Oleander blühen meist rosarot.
Der Oleander ist Mittelmeerraum und in Asien in wärmeren Gegenden heimisch. In Mitteleuropa wird Oleander gerne in Kübeln als Zierpflanze angebaut. In seiner Heimat wird der immergrüne Oleander bis zu fünf Meter hoch. Der Stamm verholzt im Laufe der Zeit. Die lanzettförmigen Blätter sind ledrig und werden bis zu 15cm lang. In der Mitte der Blätter verläuft ein ausgeprägter Nerv. Sie wachsen meist in Dreiergruppen quirlförmig um den Stamm herum. Die attraktiven Blüten erscheinen ab Mitte Juni bis September. Sie wachsen in einer Rispe in Trugdolden-Form. Die Blüten haben fünf Blütenblätter und sind rot, rosa, weiß oder sogar gelb. Aus den Blüten entwickeln sich Samenkapseln, die bis zu 15 cm lang werden und die viele Samen enthalten.



PASSIONSBLUME

Die großen Blüten der Passionsblume sind wunderschön anzusehen und es gibt sie in vielen verschiedenen Arten. Die in wärmeren Gegenden Amerikas heimische Kletterpflanze wird in Mitteleuropa gerne als Zimmerpflanze kultiviert, weil sie so schön aussieht. Die beruhigende Wirkung der Passionsblume war schon den amerikanischen Ureinwohnern bekannt, die sie gerne als Heilpflanze verwendeten. Auch in der europäischen Heilpflanzenkunde wird die Passionsblume gerne gegen Schlafstörungen verwendet. Die Passiosnblume wirkt auch krampf- und angstlösend, sodass sie auch gegen zahlreiche nervös bedingte Gesundheitsbeschwerden verwendet werden kann.
Die artenreiche Pflanzengattung der Passionsblumen gehört zur Familie der Passionsblumengewächse. Die meisten der über 530 Arten sind in der Neotropis beheimatet, aber etwa 20 Arten stammen aus der  Paläotropis.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Schlafstörungen
Heilwirkung:
adstringierend, angstlösend, beruhigend, krampflösend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
 Augenringe, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Herzneurosen, Durchblutungsstörungen, Nervosität, Reizdarm, Reizmagen, Schlaflosigkeit, Ängste, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Passiflora incarnata, Passiflora caerulea
Pflanzenfamilie:
Passionsblumengewächse = Passifloraceae
englischer Name:
 Passion flower
Verwendete Pflanzenteile:
Das ganze oberirdische Kraut
Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Vitexin, Cumarin, Umbelliferon, Maltol, Harmin, Passiflorine, Stigmasterol, Sitosterol, Luteolin, Kaempferol

Anwendung
Passionsblume kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Passionsblume anzuwenden ist als Tee, häufig auch in Teemischungen.
Tee
Für einen Passionsblume-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Passionsblumenkraut mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Passionsblume-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Passionsblume-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Passionsblume-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Passionsblume in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Für eine homöopathische Urtinktur wird die frische Pflanze verwendet, für eine normale Tinktur kann man getrocknete Pflanzenteile verwenden. Beides führt zu einem entspannenden Mittel gegen Schlafstörungen.
Innerlich
Passionsblume kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Schlaflosigkeit einsetzen. Außerdem hilft Passionsblume gegen Nervosität und Unruhe jeder Art. Ein besonderer Aspekt der Passionsblumen-Wirkung ist ihre angstlösende Fähigkeit. Man kann die Passionsblume also auch einsetzen, um Ängste zu lindern. Auch nervlich bedingtes Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen werden durch die Passionsblume abgemildert. Besonders beliebt ist die Passionsblume auch in den Wechseljahren, weil sie einige Phytohormone ent-hält, die Wechseljahresbeschwerden lindern. Da die Wechseljahre oft mit Schlafstörungen und Unruhe ein-hergehen, passt die Passionsblume hier besonders gut.
Naturheilkunde
Die Blätter von Passionsblumen werden in der Phytotherapie gegen nervöse Unruhe, Anspannung, Reizbarkeit oder  Angstzustände und damit zusammenhängende  Schlafstörungen, Rückenschmezen und  Verspannungen oder Herzbeschwerden oder Magen-Darmbeschwerden eingesetzt, ferner auch bei  depressiverVerstimmung, Hysterie oder  Asthma. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Über die Verträglichkeit während der  Schwangerschaft gibt es keine umfangreichen Erfahrungen. Die Blätter und die Stängel können sowohl frisch als auch getrocknet als Tee getrunken werden und sind auch als Fertigpräparate erhältlich. Daneben werden viele Kombinationspräparate, teilweise auch als Saft, angeboten, zum Beispiel mit  Baldrian, Johanniskraut,  Hopfen, Melisse oder Weißdorn gemischt.

Symbolik
Der Name Passiflora und auch die deutsche Übersetzung Passionsblume soll an die Passion von Jesus erinnern, also an die Kreuzigung. Die nach Amerika eingewanderten Jesuiten, die die Passionsblume kennenlernten, sahen im Aufbau der Blüte mehrere Symbole für die Passionsgeschichte. Die je fünf Kelch- und Kronblätter (die Blütenblätter) symbolisieren die zehn bei der Kreuzigung anwesenden Apostel. Der Strahlenkranz, auch Nebenkrone genannt, symbolisiert die Dornenkrone von Jesus. Die fünf Staubbeutel symbolsieren die Wundmale Christi. Die drei Griffel mit den Narben symbolisieren die Kreuzigungs-Nägel. Der Fruchtknoten symbolisert je nach Auslegung den essigetränkten Schwamm, der Jesus bei der Kreuzigung gereicht wurde oder den Kelch des Abendmahls. Die Ranken der Pflanze symbolisieren die Geissel. Blätter mit fünf Lappen symbolisieren die Hände Jesu. Blätter mit drei Lappen symbolisieren die heilige Dreifaltigkeit. Ungelappte Blätter symbolisieren die Lanzenspitze, mit der Jesus verletzt wurde.

Pflanzenbeschreibung
Passiflora-Arten sind meist ausdauernde  krautige oder verholzende Pflanzen, nur eine Art ist eine  einjährige Pflanze. Meist wachsen sie als  Kletterpflanzen, selten als selbständig aufrechte  Sträucher oder  Bäume. In den Blattachseln werden Ranken gebildet. Die wechselständigen, gestielten Laubblätter sind ganz unter-schiedlich gestaltet. An den Blattstielen befinden sich extraflorale  Nektarien. Das auffallendste Merkmal der Passionsblumen sind die schönen, radiärsymmetrischen  Blüten, die von weniger als einem Zentimeter bis zu 18 Zentimeter Durchmesser haben können. Die  Blütenhüllblätter, oft gekennzeichnet durch leuchtende Farben, umhüllen ringförmig angeordnete fadenförmige oft intensiv gefärbte 15 bis 50  Staminodien, den Strahlenkranz. In der Mitte der Blüte sind die Fortpflanzungsorgane (fünf fertile Staubgefäße und drei  Narben) zu einer sogenannten Säule (Androgynophor) zusammengefasst angeordnet, die die Blütenhüllblätter weit überragen. Es werden  Beeren gebildet.
Die Passionsblume ist vorwiegend in Amerika heimisch, manche Arten auch in Asien und Australien. In Mitteleuropa kommt die Passionsblume häufig als Zimmerpflanze vor, denn sie ist nicht frosthart. Die Passionsblume ist eine Schlingpflanze, deren Stängel bis zu fünf Meter lang werden. Die Stängel sind dünn, gerillt und rankfähig. In den Blattachseln wachsen zudem Ranken, die sich ringeln und stark zusammenziehen. Die Blätter sind dreifach gelappt und glänzen dunkelgrün auf der Oberseite. In den Blattachseln der jüngsten Blätter wachsen die großen Blüten. Die Blüten werden bis zu 8 Zentimeter groß und sehen sehr dekorativ aus. Die Blütenblätter sind je nach Art weiß, violett oder rötlich. Innen haben sie eine Innenkrone mit dünnen Blütenblättern. Die Innenkronen-Blütenblätter bei der Art Passiflora incarnata sind deutlich länger als auf den Bildern dieser Seite zu sehen. Die Befruchtungsorgane, drei Narben und fünf Staubgefäße, stehen stark nach vorne ab. Die "offizielle" Heilpflanzen-Art der Passionsblume ist die Art Passiflor incarnata. Die auf den Bildern hier abgebildete Art Passiflora caerulea ist häufig als Zimmerpflanze erhältlich. Sie enthält in etwa die gleichen Inhaltstoffe wie Passiflora incarnata und kann daher auch ersatzweise als Heilpflanze verwendet werden. Eine weitere Art der Passionsblume bildet die beliebten Maracuja-Früchte.



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ERNÄHRUNG
Diabetes mellitus
Basistherapiemaßnahmen bei Diabetes mellitus
Bei Diabetes mellitus ist die Basistherapie immer eine Ernährungsumstellung bzw. -optimierung und körperliche Aktivität. Dazu kommen die regelmäßigen Selbstkontrolle wie Blut- und Harnzucker, Gewicht, Blutdruck, deren Dokumentation und das regelmäßige Wahrnehmen von ärztlichen Kontrollen. Je nach Diabetes Typ und Krankheitsdauer kommen noch die medikamentösen Behandlung des Blutzuckers und weitere Faktoren hinzu.


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