Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

28.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 27.08.18-02.09.18


GALGANT  

Der Galgant ist ein Verwandter des Ingwers, der in Asien heimisch ist. Schon  Hildegard von Bingen liebte und empfahl den scharfen Wurzelstock des Galgants zur Stärkung der Verdauung. In Asien ist der Galgant ein beliebtes Gewürz und wird auch in der Heilkunde verwendet. Der Name "Galgant" wird übrigens für vier verschiedene Pflanzenarten aus der Ingwerfamilie verwendet. Gemeinsam ist allen, dass sie scharf sind und die Verdauung stärken.
Der Echte Galgant, auch Galgantwurzel, Kleiner Galgant, Galgant oder Siam-Galgant genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der  Ingwergewächse gehört. Er wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Gallensaftfördernd, Menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Alpina officinarum, Alpinia galanga
englischer Name:
Chinese Ginger
falsche Schreibweisen:
Galant
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Kampfer, Eugenol, Gerbsäure
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Das bis zu einem Meter lange  Rhizom wird als Speisegewürz verwendet. Es riecht würzig und schmeckt bitter aromatisch sowie schwach brennend, erinnert etwas an Ingwer. Galgant ist Bestandteil von Gewürzmischungen (zum Beispiel Curry oder Leberwurstgewürz) und wird auch bei der Herstellung von  Kräuterlikören und  Limonaden (z. B. Cola) geschätzt. Der gemahlene, als Gewürz verwendete Wurzelstock wird auch als Laospulver bezeichnet. Die Pflanzenheilkunde verwendet das im Rhizom vorhandene ätherische Öl mit Gingerolen, Galangol, Flavonoiden und Gerbstoff. Neben der Anregung der Verdauung wirken die Inhaltsstoffe krampflösend sowie bakterien- und entzündungshemmend. Dadurch bietet sich eine Verwendung bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl sowie bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich an. Neben fungiziden Wirkungen konnten tumorhemmende Effekte des Galgant nachgewiesen werden und er vermag im Zusammenspiel mit zytostatischen Mitteln zytotoxische Eigenschaften von Chemotherapien zu unterdrücken. Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind nicht bekannt.

Pflanzenbeschreibung
Der Echte Galgant ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1,50 Meter erreicht. Es werden schlank-zylindrische, orizontal auswachsende Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Die ganzrandigen  Laubblätter sind ungestielt; sie werden 20 bis 30 cm lang und 1 bis 2,5 cm breit. Es werden traubige Blütenstände mit kleinen Hochblättern gebildet. Die zwittrigen Blüten sind weiß mit rötlichen Linien. Die verwachsenen  Kelchblätter sind etwa 1,5 cm lang. Die zu einer Röhre verwachsenen  Kronblätter sind 8 bis 10 cm lang. Der  Fruchtknoten ist behaart. Es wird eine rundliche, rote Kapselfrucht gebildet mit etwa 1 cm Durchmesser. Sie blüht von April bis September und fruchtet von Mai bis November.




HAGEBUTTE

Die Hagebutte entsteht aus den zarten weißen Blüten der Wildrose. Die Schalen dieser Hagebutte werden getrocknet als Tee verwendet und haben nicht nur Heilwirkung, sondern werden auch gerne als gesundes Getränk getrunken. Außer als Tee kann die Hagebutten auch als leckere Marmelade oder Mus genießen. Die Hauptwirkung der Hagebutte beruht auf ihrem Vitamin C-Gehalt.
Merke: 100 g frische Hagebutten enthalten 400-5.000 mg Vitamin C
Als Hagebutten bezeichnet man die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten, besonders der  Hunds-Rose. Als Hagebutten werden landläufig auch die Wildrosen, oder Heckenrosen, selbst bezeich-net, an denen die Früchte wachsen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Erkältungen,  erhöhter Vitamin C-Bedarf,  Frühjahrsmüdigkeit,  Stärkung des Immunsystems, leicht harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Rosa canina
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
 Rosehip
volkstümliche Namen:
Heckenrose, Wildrose, Zaunrose, Weinrose, Apfelrose
Verwendete Pflanzenteile:
Schalen der Hagebutte
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Flavone, Fruchtsäuren, Vitamin B-Komplex
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Aus getrockneten Hagebuttenschalen kann man hervorragenden Kräutertee kochen, der nicht nur angenehm frisch säuerlich schmeckt, sondern auch reichlich Vitamin C enthält. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und aufgebaut. Hagebutten sind in vielen Früchtetees enthalten. Frisches Hagebuttenmus ist noch sehr viel wirksamer und empfehlenswert, wenn man einen deutlichen Vitamin C-Mangel hat. Ein Esslöffel Hagebuttenmus deckt den Vitamin C-Bedarf eines Erwachsenen. Hagebuttenmarmelade auf dem Brot ist zwar nicht ganz so gehaltvoll, aber eine gesunde und wohlschmeckende Abwechslung auf dem Frühstückstisch. Als Bachblüte " Wild Rose" steht die Heckenrose für die Hoffnung und Lebensfreude.
Einfaches Hagebuttenmus
Ein einfaches Hagebuttenmuss kann man relativ einfach herstellen. Es eignet sich vor allem für den Einsatz als Heilmittel und Nahrungsergänzungsmittel, um die Gesundheit zu fördern. Für das Hagebuttenmus braucht man in erster Linie ganze Hagebutten, möglichst reif. Ergänzend kann etwas frischer Zitronensaft nützlich sein, um die Haltbarkeit zu verbessern. Zur Herstellung braucht man etwas Wasser, einen Topf, eine Herdplatte, am besten eine "flotte Lotte", ein Sieb und ein Gefäß zur Aufbewahrung im Kühlschrank. Der Vorteil dieses Rezeptes ist, dass man nicht von Hand die Kerne aus den Hagebutten entfernen muss. Die Kerne und Schalen werden nach dem Kochen mithilfe der "flotten Lotte" und eines Siebes entfernt.
Zutaten: Hagebutten (so viel, wie man verarbeiten will), etwas Wasser, evtl. Zitronensaft (eine halbe Zitrone je Kilogramm Hagebutten)
Anleitung: Geben Sie die Hagebutten in einen Topf. Geben Sie ein wenig Wasser hinzu, so dass der Boden des Topfes bedeckt ist. Schließen Sie den Topf mit einem Deckel. Bringen Sie die Hagebutten zum Kochen. Lassen Sie die Hagebutten etwa 20 Minuten leicht köcheln. Geben Sie die gekochten Hagebutten in die flotte Lotte, sofern Sie eine haben und passieren Sie die Hagebutten durch (durchdrehen). Falls Sie keine flotte Lotte haben, reicht auch ein einfaches Sieb zum Passieren, aber der Passiervorgang ist dann mühsamer und dauert länger. Nach dem Passieren durch die flotte Lotte sollte das entstandene Mus zusätzlich durch ein Sieb passiert werden, um es feiner zu machen. Mithilfe von Zitronensaft kann man das Hagebuttenmus etwas saurer machen. Außerdem wird die Haltbarkeit verbessert, was nützlich ist, wenn man das Mus einfach im Kühlschrank aufbewahren will. Im Kühlschrank hält sich das Hagebuttenmus einige Tage. Die Haltbarkeit hängt davon ab, wie sauber man gearbeitet hat und ob die Früchte mit Schimmelsporen in Kontakt gekommen sind. Übrigens: das Vitamin C in den Hagebutten wird durch das leichte Kochen nur in geringem Maße zerstört. Hitze ist weniger schädlich für Vitamin C als beispielsweise lange Lagerung an der Luft.
Hagebuttenmus haltbar machen
Wenn man eine größere Menge Hagebuttenmus hergestellt hat, oder es nicht sofort verwenden will, muss man es haltbar machen. Dazu kann man es beispielsweise einfrieren. Oder man kocht das Hagebuttenmus ein. Dazu füllt man es in hitzefeste Schraubdeckel-Gläser, die man dicht verschließt. Dann gibt man die Gläser in einen großen Topf. Geben Sie so viel Wasser in den Topf, bis die Gläser gut bedeckt sind. Erhitzen Sie das Wasser langsam. Lassen Sie das Wasser etwa 45 Minuten kochen. Wenn das Wasser abgekühlt ist, nimmt man die Gläser aus dem Wasser und lässt sie trocknen. Wenn alles optimal gelaufen ist, kann das Hagebuttenmus ein Jahr und länger haltbar sein. Aber wenn man Pech hat, hält es bei weitem nicht so lang.
Es gibt übrigens auch andere Methoden einzukochen. Aber diese Methode ist besonders einfach.
Hagebuttenmus als Brotaufstrich
Aus dem Hagebuttenmus vom obigen Rezept kann man einen leckeren Brotaufstrich machen.
Dieser Brotaufstrich ist süßer als das reine Hagebuttenmark und relativ haltbar wegen des Gelierzuckers.
Zutaten: 500g Hagebuttenmus, auf Wunsch: Saft einer halben Zitrone, 250g Gelierzucker 2:1, für 500g Hagebuttenmark braucht man etwa ein Kilo frische Früchte.
Anleitung: Geben Sie die Zutaten in einen Topf. Lassen Sie alles unter ständigem Rühren aufkochen. Kochen Sie die Mischung für mindestens 4 Minuten. Füllen Sie das Hagebuttenmus anschließend in ein Marmeladenglas.
Rezept für Hagebuttenmarmelade
Für das folgende Marmeladenrezept muss man die Hagebutten vor dem Kochen entkernen. Diese Arbeit kann zeitraubend und fummelig sein. Mit den Kernen sollte man vorsichtig sein, weil sie zu Juckreiz führen können, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. Die Hagebutten sind nämlich auch als Juckpulver bekannt.
Zutaten: 500g Hagebutten ohne Kerne, 100ml Apfelsaft, 300g Gelierzucker 2:1, für 500g entkernte Hagebutten braucht man etwa ein Kilo frische Früchte.
Anleitung: Entkernen Sie die Hagebutten mit einem Messer. Geben Sie die Zutaten in einen Topf. Lassen Sie alles unter ständigem Rühren aufkochen. Kochen Sie die Mischung für mindestens 4 Minuten. Füllen Sie die Hagebuttenmarmelade anschließend in ein Marmeladenglas. Diese Hagebuttenmarmelade enthält noch Fruchtstücke, anders als das Hagebuttenmus.
Verwendung als Lebensmittel
Hagebutten können roh gegessen werden, nachdem die Nüsschen entfernt wurden. Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie. Die Früchte bleiben oft den ganzen Winter am Strauch und sind meist auch noch im Frühling nach Durchfrieren problemlos genießbar. Die Früchte können zu Mus oder Konfitüre (Hagebuttenmark, Hiffenmark) verarbeitet werden. Traditionell werden damit die fränkischen  Krapfen gefüllt. Aber auch zum Würzen von Wildgerichten eignen sich Hagebutten. In Schweden wird  Hagebuttensuppe als süße Suppe genossen. Hagebutten lassen sich auch zu Fruchtwein, Likör und Aufgussgetränken verarbeiten; die meisten der im Lebensmittelhandel erhältlichen Früchteteemischungen bestehen hauptsächlich aus Hagebutten. Da reiner Hagebuttentee nicht stark gefärbt ist, enthält die „Teemischung Hagebutte" meist einen Anteil  Malve, besonders Hibiskus, als stark rotfärbende Komponente.
Verwendung als Heilpflanze
Aus der getrockneten Schale der Hagebutte kann man einen vitaminreichen Aufguss machen, der wegen seines hohen Gehaltes an Pflanzensäuren und Pektiden leicht harntreibend und abführend ist. Er eignet sich daher für die unterstützende Therapie bei Blasen- und Nierenleiden und bei Erkältungskrankheiten. Das  Mus eignet sich besonders wegen seiner austreibenden Wirkung und wird wie der Aufguss gegen Gicht und  Rheuma verwendet. Die Marmelade fördert den Appetit und ist, wie der Aufguss, reich an Vitamin C und  Lycopin. Aus den Kernen kann ein Hagebuttenöl gewonnen werden, welches zur Hautpflege verwendet wird. Rosa Mosqueta wird etwa aus den Kernen der chilenischen Wildheckenrose gewonnen.  

Pflanzenbeschreibung
Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die viele kleine  Nüsse enthält. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst ge-ernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbe-sondere  Vitamin C(Ascorbinsäure), aber auch Vitamin  A, B1 und B2. Die Nüsschen der Hagebutte sind mit feinen, widerhakenbestückten Härchen bedeckt, die bei Hautkontakt Juckreiz hervorrufen. Daher sollten die Nüsschen nicht mitgegessen oder -verarbeitet werden. Vor allem Kinder nutzen sie gelegentlich zum Her-stellen von Juckpulver, das bei Berührung schmerzt, juckt und eine Allergie hervorrufen kann. Wildwachsende Rosen sind wertvolle Nähr- und Schutzgehölze für viele Tierarten. So bieten Hagebutten ebenso wie die Früchte von  Eiben,  Sanddorn und  Vogelbeere eine leicht zu findende, vitaminreiche Nahrung für viele  Standvögel.
Die Hagebutte, auch Wildrose oder Heckenrose genannt, wächst in Europa und Asien in Hecken, Gebüschen und Böschungen. Teilweise tritt sie dort wild auf und teilweise wird sie angebaut, weil sie sehr pflegeleicht ist. Im Hochsommer entfaltet sie zahlreiche weiße oder zartrosa Blüten, die es zwar an Pracht und Fülle nicht mit Zuchtrosen aufnehmen können, aber dennoch ihren ganz eigenen zarten urwüchsigen Reiz haben. Bis zum Herbst reift die Heckenrose zur leuchtend roten Hagebutte heran. Diese Hagebutten kann man ernten, von den Kernen befreien und kleingeschnitten trocknen. Da Hagebutten ziemlich wasserhaltig sind, sollte man sie an einem warmen trockenen Platz oder bei minimaler Hitze im Backofen trocknen.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein autoritärer Mensch (32 Vine)
- Diese Menschen können sehr autoritär sein
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie sie die autoritäre Art hinter sich lassen


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unterdrückt (33 Walnut)
- Diese Menschen fühlen sich allzu oft unterdrückt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das Gefühl abstreifen


ERNÄHRUNG
Milch, Milchprodukte und Käse
Milch und Obers
Das Naturprodukt Milch enthält ähnlich wie das Ei und das Getreidekorn fast alle Nährstoffe, die wir zum Wachsen und Leben brauchen.
Sie enthält so viel Kalzium, den Baustoff für Knochen und Zähne. Milch besteht zum größten Teil aus Wasser.
Das Milchfett enthält kurz- und mittelkettige, leicht verdauliche Fettsäuren.
Diese vielen verschiedenen Vitamine (Vitamin A, D, E und B-Gruppen) unterstützen eine Reihe von Körperfunktionen. Auch wertvolle Mineralstoffe sind enthalten, z.B. wie schon eingangs erwähnt, das Kalzium, aber auch Kalium Phosphor, Magnesium und Jod.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü