Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 28.08.17-03.09.17


WOHLRIECHENDER GÄNSEFUSS   

Der Mexikanische Drüsengänsefuß, auch Epazote, Wohlriechender Gänsefuß, Mexiko-Drüsengänsefuß, Mexikanischer Traubentee oder Jesuitentee genannt, ist eine  Pflanzenart in der Familie der  Fuchsschwanzgewächse. Diese intensiv riechende Pflanze dient als  Heilpflanze und  Gewürz.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blähungen, Magenschwäche, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Chenopodium ambrosioides
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Sammelzeit: Juli bis Oktober

Nutzung
Gewürz- und Teepflanze
In der mexikanischen Küche werden frische oder getrocknete Epazoteblätter besonders als blähungsminderndes Gewürz für Bohnengerichteverwendet. Epazote ist vor allem in Südmexiko gebräuchlich. Die Blätter werden als "Mexikanischer Tee" zubereitet. Rohe Blätter sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden, da das ätherische Öl giftig wirkt. Die Pflanze kann Dermatitis und andere allergische Reaktionen hervorrufen. Auch die Samen sind gekocht essbar. Um die Saponine zu entfernen, sollten sie vor dem Kochen über Nacht in Wasser eingeweicht und gut abgespült werden.
Heilpflanze
Der Mexikanische Drüsengänsefuß ist eine vielseitig genutzte Heilpflanze. Wegen der desinfizierenden Wirkung des Ascaridols vermindert die Zugabe von Epazoteblättern zu gekochten Bohnen die sonst leicht auftretenden Blähungen. Ein Aufguss der Blätter wird bei Verdauungsproblemen, Kolik oder Magenschmerzen angewendet. Er wirkt auch bei Husten. Äußerlich als Umschlag wird er bei  Hämorrhoiden, Insektenstichen oder Schlangenbissen und zur Wundheilung eingesetzt. Er wirkt schmerzlindernd und bei Pilzerkrankungen. Der früher zu dieser Art gezählte Wurmsamen-Drüsengänsefuß oder Wurmkraut ist besonders ascaridolreich. Seine Samen oder das daraus gewonnene ätherische Öl waren in der  Volksmedizin seit Jahrhunderten als  Wurmmittel gebräuchlich und auch bei Ruhr-Amöben wirksam. Wegen der Giftigkeit sollte diese Behandlung unter ärztlicher Überwachung und nicht bei Schwangeren erfolgen.
Weitere Nutzungen
Das ätherische Öl aus der Pflanze findet auch in Kosmetikprodukten Verwendung. Die Pflanze wirkt  insektizid und wird als  Repellent gegen Moskitos, als Zusatz im Dünger gegen Insektenlarven sowie gegen Läuse und Bettwanzen eingesetzt. Sie dient auch als  Färbepflanze, wobei gold-grüne Farbtöne erzielt werden.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Dysphania ambrosioides ist eine  einjährige, manchmal auch wenige Jahre überdauernde krautige Pflanze, die mit einreihig mehrzelligen Haaren und Drüsenhaaren bedeckt ist und einen intensiven aromatischen Geruch (nach Zitronen, Bohnenkraut oder Minze) verströmt. Die aufrechten oder aufsteigenden, gestreiften  Stängel sind bei Wuchshöhen von 0,3 bis 1 (selten bis zu 1,5) Meter stark verzweigt mit zarten Ästen. Die aromatischen Laubblätter sind meist bis zu 18mm lang gestielt, die obersten sind oft ungestielt. Die Blatt-spreite weist eine Länge von meist 2 bis 8 (bis zu 15) cm und eine Breite von meist 0,5 bis 4 (bis zu 5,5) cm auf. Die Spreitenform ist eilänglich-lanzettlich bis lanzettlich mit keilförmiger Basis. Der Blattrand ist unregelmäßig gezähnt oder grob gesägt, bei den oberen Blättern oft ganzrandig.
Blütenstand und Blüte
Die 3 bis 7 cm langen, ährigen Blütenstände setzen sich aus sitzenden kugeligen knäueligen Teilblütenständen mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,3 mm zusammen; diese bestehen jeweils aus drei bis fünf Blüten in der Achsel eines laubblattähnlichen Tragblatts mit einer Länge von 0,3 bis 2,5 cm. Die kleinen, gelben zwittrigen (gelegentlich weiblichen)  Blüten weisen eine  Blütenhülle aus (selten drei) vier bis fünf auf etwa der Hälfte ihrer Länge miteinander verwachsenen  Tepalen auf. Bei einer Länge von 0,7 bis 1 mm sind sie eiförmig mit stumpfer Spitze, auf dem Rücken gerundet und drüsenhaarig. Es sind vier bis fünf  Staubblätter und drei herausragende Narben vorhanden. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Bestäubung erfolgt in der Regel durch den Wind, ist aber auch durch Selbstbestäubung möglich.
Frucht und Samen
Zur Fruchtzeit umgibt die Blütenhülle die Frucht. Die runzelige bis glatte Fruchtwand liegt dem Samen nicht an. Der rötlich-braune bis rötlich-schwarze, horizontale oder vertikale Same ist bei einer Höhe von 0,6 bis 1 mm und einem Durchmesser 0,4 bis 0,5 mm eiförmig mit undeutlichem Rand. Die Samenschale ist glatt oder runzelig.




ESSIGROSE


Die Essigrose ist eine verbreitete Rosenart in öffentlichen Anlagen, weil sie pflegeleichter ist als ihre nobleren Schwestern. Die Heilwirkungen der Essigrose sind die gleichen wie die von anderen duftenden Rosen. Genau genommen ist die Essigrose sogar die eigentliche Rose der Apotheker.
Die Essig-Rose, auch Gallica-Rose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rosen innerhalb der  Familie der Rosengewächse. Sie ist eine robuste  Wildrose, die seit vielen Jahrhunderten kultiviert wird und von der viele unserer heutigen  Garten-Rosen abstammen; sie wird zu den Alten Rosen gezählt.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, blutstillend, nervenstärkend, Heuschnupfen, Lungenschwäche, Mundentzündungen, Verstopfung, Durchfall, Leberschwäche, Gelbsucht, Herzbeschwerden (leichte), Ohnmacht, Schwindel, Kopfschmerzen, Melancholie, Zahnschmerzen, Augenschmerzen, Gebärmutterschmerzen,  Wechseljahresbeschwerden, Leichte Verbrennungen, Schwer heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Rosa gallica
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
French rose
volkstümliche Namen:
Apotheker-Rose, Französische Rose, Franzosenrose, Gallische Rose, Gartenrose
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Gerbstoff, Gerbsäure, Geraniol, Saponine
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Die Anwendung der Essigrose ist die gleiche wie die Anwendung anderer Rosen. Als Tee oder Wein gegen Herzschwäche, Frauenbeschwerden, Nervenleiden und andere Beschwerden.

Pflanzenbeschreibung
Die Essig-Rose wächst als sommergrüner, gedrungener, aufrechter Strauch und erreicht Wuchshöhen von etwa 1 Meter. Es werden weithin kriechenden  Ausläufer gebildet. Die Zweige sind grün oder stumpfgrün. Die Stacheln sind sehr ungleich, meist gekrümmt, aber auch gerade und oft mit zahlreichen mehr oder weniger geraden Stachelborsten und Stieldrüsen besetzt. Die 2 bis 6 Zentimeter langen Laubblätter sind unpaarig gefiedert mit meist drei oder fünf, selten sieben Fiederblättchen. Der Blattstiel und -spindel sind durch Drüsen und Haken rau. Die ledrigen Fieder blättchen sind bei einer Breite von 2 bis 6 Zentimetern breit elliptisch oder eiförmig mit abgerundeter bis herzförmiger Basis und stumpfem oder plötzlich zugespitztem oberen Ende. Die Oberseite der Fiederblättchen ist dunkelgrün sowie rau und die Unterseits heller sowie oft leicht behaart Die Sommerblätter bleiben bis in den Winter am Strauch. Die Nebenblätter sind schmal.
Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Die Blüten stehen meist einzeln auf dicken, drüsigen Blütenstielen. Tragblätter sind vorhanden. Die Blütenstiele, Blütenbecher und die Kelchblätter sind meist stieldrüsig. Die duftenden, zwittrigen Blütensind bei einem Durchmesser von 4 bis 6 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die äußeren Kelchblätter sind stark gefiedert, nach der Blüte straff zurückgeschlagen und hinfällig. Die fünf  Kronblätter sind ausgerandet, hellrot bis dunkelpurpurn, sie haben einen hellen Nagel. Die kurzen Griffel sind frei. Die Hagebutten sind bei einer Länge von etwa 1,5 Zentimetern kugelig oder birnenförmig, wenig fleischig, vor der Reife drüsenborstig und färben sich bei Reife braunrot.

Die Essigrose ist eine ungefüllte Rosenart, die es schon sehr lange gibt. Aus ihr gingen viele andere Züchtungen hervor. Sie wird auch französische Rose oder Apothekerrose genannt. In Frankreich wurde sie zu Heilzwecken im großen Stil kultiviert. Die Essigrose wird bis zu 1,50m hoch. Sie ist ein kleiner Strauch. Ihre meist rosaroten Blüten sind nicht gefüllt und haben fünf Blütenblätter. Aus den Rosenblüten entwickeln sich bis zum Herbst rote  Hagebutten, die sehr vitaminreich sind.


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