Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 22.07.19-28.07.19


ROSE

Die Rose ist die unangefochtene Blume der Liebe. Sie wächst in nahezu jedem Garten und spielt in jedem Blumengeschäft eine Hauptrolle. Im Orient werden Süßspeisen mit den duftenden Blättern der Rose aromatisiert und auch in der Kosmetik wird sie gerne verwendet. Dass die Rose auch eine Heilpflanze ist, ist jedoch kaum bekannt. Sie kann gegen Heuschnupfen helfen und auch gegen leichte Herzbeschwerden kann man sie verwenden. Außerdem lindert sie Frauenbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindel.
Die Rosen sind die namensgebende Pflanzengattung der Familie der Rosengewächse. Die Gattung umfasst je nach Auffassung zwischen 100 und 250 Arten, die mit ihren typischen Merkmalen Stacheln, Hagebutten und unpaarig gefiederten Blättern eine sehr gut abgegrenzte Gattung bilden. Es sind  Sträucher mit meist auffälligen, fünfzähligen Blüten. Die meisten Arten sind nur in der  Holarktis verbreitet und wachsen bevorzugt auf  kalkhaltigen Böden. Die Wissenschaft von den Rosen wird als Rhodologie bezeichnet.
Gärtnerisch ist zwischen  Wildrosen und  Kulturrosen zu unterscheiden. Die Rose wird seit der  griechischen Antike als „Königin der Blumen" bezeichnet. Rosen werden seit mehr als 2000 Jahren als Zierpflanzen gezüchtet. Das aus den Kronblättern gewonnene  Rosenöl ist ein wichtiger Grundstoff der Parfumindustrie.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, blutstillend, nervenstärkend, Heuschnupfen, Lungenschwäche, Mundentzündungen, Verstopfung, Durchfall, Leberschwäche, Gelbsucht, Herzbeschwerden (leichte), Ohnmacht, Schwindel,  Kopfschmerzen, Melancholie, Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, Augenschmerzen, Gebärmutterschmerzen,  Wechseljahresbeschwerden, Leichte Verbrennungen, Schwer heilende Wunden, Gesichtsrose
wissenschaftlicher Name:
Rosa centifolia, Rosa gallica
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Rose
volkstümliche Namen:
Centifolie, Bischofsrose, Fleischrose, Gartenrose, hundertblättrige Rose, Jungfernrose, Kaiserrose, Knopfrose, Moosrose, Pomponrose, Trianonrose, Vielblättrige Rose
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Gerbstoff, Gerbsäure, Geraniol, Saponine
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Die wichtigste Nutzung der Rosen ist die Verwendung als  Zierpflanze, sowohl als Gartenpflanze als auch als Schnittblume. Das Rosenöl wird in der Parfumindustrie verwendet. Das bei der Gewinnung von Rosenöl anfallende Rosenwasser wird bei der Herstellung von Marzipan und Lebkuchen verwendet. In der Heilkunde werden ganze Hagebutten, Hagebuttenschalen und die Hagebuttenkerne genutzt. Verwendet werden verschiedene Arten, vorwiegend Rosa canina und Rosa pendulina. Die Hagebutten enthalten getrocknet zwischen 0,2 und 2%  Ascorbinsäure, reichlich  Pektine (rund 15%), Zucker,  Fruchtsäuren,  Gerbstoffe und geringe Mengen ätherisches Öl. Verwendet werden Hagebutten gegen Erkältungskrankheiten, Darmerkrankungen, Gallenleiden, als  Diuretikum, bei Gicht und Rheuma. Die Wirksamkeit ist in allen Fällen nicht bzw. nicht ausreichend belegt. Für die diuretische Wirkung könnten der Pektin- und Fruchtsäuregehalt verantwortlich sein. Verwendet werden die Hagebutten besonders in Frühstücktees. Frische Hagebutten werden zu Marmeladen verarbeitet. Zum Kochen mit Heilwirkungen hat man bspw. in einem Kochbuch von 1547 gesprochen: „Rosenhonig sterket und reinigt den magen/von böser feuchtigkeit/reiniget und heilet gschwer/Feul und Schaden des Munds/Zahnfleisch/Hals und Gurgeln".  Auch in der Aromatherapie wird der Rosenduft aufgrund seiner entspannenden Wirkung zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. In Asien werden in der Volksmedizin auch getrocknete Blüten, Blätter und Wurzeln verwendet. Das Holz wird in der Kunsttischlerei für Drechsel- und Einlegearbeiten verwendet.
Rosentee
Die Rosenblüten kann man für Rosentee benutzen. Dazu bereitet man einen Aufguss mit einem TL getrockneten Rosenblüten pro Tasse Wasser. Diesen Tee lässt man fünf bis zehn Minuten ziehen. Er wird dann rosa und schmeckt leicht adstringierend. Man kann den Rosentee mit Honig süßen. Rosentee hilft bei der Blutreinigung und zur Stärkung von Herz und Nerven. Auch gegen Kopfschmerzen und Schwindel kann man Rosentee trinken. Bei zu starker Periodenblutung kann der Rosentee lindernd wirken.
Rosentee äußerlich
Rosentee kann man in Form von Umschlägen, Waschungen oder für Teilbäder gegen hartnäckige Wunden und leichte Verbrennungen verwenden. Als Mundspülung hilft Rosentee gegen Mundentzündung und Zahnfleischentzündung. Auch in Salben und Cremes wirkt die Rose sehr hautfreundlich.
Rosenwein
Mit Weißwein und Rosenblütenblättern kann man eine Abkochung zubereiten. Dieser Rosenwein hilft gegen Erschöpfung und Gebärmutterschmerzen. Wenn man den Mund mit Rosenwein ausspült lindert er Zahnschmerzen und Mundschleimhautentzündungen. (Bei Karies muss man natürlich zum Zahnarzt gehen). Man kann den Rosenwein auch als Umschlag auf Stirn und Kopf legen, um Kopfschmerzen zu behandeln.
Frische Blütenblätter
Die frischen Blütenblätter kann man zur Linderung von Gesichtsrose (Erysipel) aufs Gesicht legen.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Rose ist sehr kostbar, weil man extrem viele Blüten braucht, um es herzustellen. Als Bestandteil von Salben und Cremes ist es nicht nur ein Wohlgeruch, sondern hat auch pflegende und lin-dernde Wirkung. Rosenöl wirkt entspannend und fördert die Sinnlichkeit.

Geschichtliches
Ihren für uns wichtigsten Ursprung hat die Rose in Persien, wo eine Vielzahl von Rosenarten wächst. Allerdings wachsen auch in vielen anderen Ländern der Nordhalbkugel wilde heimische Rosen, nicht jedoch auf der Südhalbkugel, wo alle Rosen eingeführt wurden. In den Rocky Mountains hat man sogar Rosenblätter-Fossilien gefunden, die etwa 35 Millionen Jahre alt sind. Aus China wurde von Konfuzius schon etwa 500 Jahre v. Chr. von Rosenkulturen berichtet, die in königlichen Gärten angepflanzt wurden. Über Kleinasien wurde die Rose von Persien aus nach und nach erst in den Mittelmeerraum und später von den Römern auch nach Mitteleuropa gebracht. Im antiken Griechenland und in Rom war die Rose sowohl wegen ihres Duftes als auch wegen ihrer Heilwirkung sehr beliebt. Karl der Große verpflichtete 794 jedes Landgut zum Anbau von Rosen, neben vielen anderen Heil- und Nutzpflanzen. Dadurch wurde die Rose in Mitteleuropa zum festen Bestandteil der Gärten. Die Rose ist voller Symbolik. So steht sie beispielsweise für die Verschwiegenheit, aber auch für die Liebe, für die Frau, die Weisheit und für die Arbeiterbewegung.

Pflanzenbeschreibung
Die Rose kommt ursprünglich vor allem aus Persien, wo es auch heute noch die meisten Rosenarten gibt. In Gärten ist die Rose inzwischen fast auf der ganzen Welt verbreitet und manche Rosenarten wachsen sogar wild. Es gibt hunderte von Rosenarten, in verschiedensten Formen und Farben. Traditionelle Rosenarten sind die Centifolien-Rosen und die  Essigrosen. Die Centifolien-Rosen haben ihren Namen von den hunderten von Blütenblättern, die ihre Blüten füllen. Hundert Blütenblätter sind natürlich übertrieben, aber die Blüten dieser Rosenart, und der meisten anderen gefüllten Zierrosen, haben in der Tat sehr viele Blütenblätter, denn ein Großteil der Staubblätter sind zu Blütenblättern verwandelt worden. Rosen können kniehoch sein, oder kleine Büsche oder sogar viele Meter hohe Kletterpflanzen. Der Wuchsform der Rosen sind kaum Grenzen gesetzt. Die meisten Rosen haben Stacheln, die auch sehr unterschiedlich beschaffen sein können. Die Blätter der Rosen sind meistens glänzend und mit stacheligem Rand. Die duftenden Blüten sind der heilkräftige Teil der Rosen. Man kann fast alle Rosenblüten für Heilzwecke einsetzen, Hauptsache sie duften. Außerdem ist es wichtig, dass sie leicht zusammenziehend schmecken, das ist vor allem bei roten Rosen der Fall. Aus einmalblühenden Rosenblüten entwickeln sich bis zum Herbst rote Hagebutten, die sehr vitaminreich sind.
Erscheinungsbild
Die Rosen-Arten sind sommergrüne, selten immergrüne Sträucher. Ihre selbständig aufrechten oder kletternden Sprossachsensind bis zu 4 Meter hoch. Am Boden aufliegende Sprossachsen werden länger, manche sind niederliegend oder kriechend. Viele Arten entwickeln verholzte Bodenausläufer und bilden dann Kolonien. Die Sprossachsen können mit  Drüsen oder Haaren besetzt sein, beides kann auch fehlen. Das Vorhandensein von Drüsen ist mit mehr oder weniger starkem Duft gekoppelt. Die Behaarung (Indument) kann alle oberirdischen Organe (mit Ausnahme der Hagebutten und Staubblätter) betreffen, die Form, Zahl und Verteilung der Haare ist charakteristisch für bestimmte Sippen, wobei die Behaarung ein  ontogenetischkonstantes Merkmal ist (Verkahlen im Alter ist sehr selten).
Stacheln
Stamm, Äste und Zweige sind mit  Stacheln besetzt, die im Volksmund häufig als  Dornen bezeichnet werden. Die Stacheln dienen zum einen als Schutz gegen Tierfraß, zum anderen bei  Spreizklimmern zum Festhalten an den Stützen. Die Stacheln können bei einer Pflanze gleichartig oder verschiedenartig sein. Dabei ist häufig die Form an  Kurztrieben anders als an Langtrieben. Die bodennahen Bereiche sind oft besonders reich an Stacheln. Die Grundtypen werden als hakig, sichelig, leicht gekrümmt, gerade, Nadelstachel und Stachelborste bezeichnet; es kommen Zwischenformen vor.
Blätter
Die wechselständig und in 2/5-Stellung stehenden Laubblätter sind mehr oder weniger lang gestielt. Die unpaarig gefiederte  Blattspreite besteht aus meist fünf bis neun Fieder blättchen, es können drei bis 19 sein. Lediglich bei Rosa persica sind die Laubblätter einfach und die Nebenblätter fehlen. Auch bei den Blättern können Drüsen und Haare vorkommen oder auch fehlen. An der Blattspindel sitzen manchmal kleine Stacheln oder Stachelborsten. Die Fiederblättchen sind sehr unterschiedlich gestaltet, meist sind sie elliptisch bis eiförmig, verkehrt-eiförmig oder rundlich. Der  Blättchenrand ist – regelmäßig oder unregelmäßig – einfach oder mehrfach gesägt, seltener gekerbt oder annähernd ganzrandig.  Nebenblätter sind vorhanden.
Blütenstände und Blüten
Die Blüten stehen end- oder seitenständig in traubigen, rispigen, manchmal doldig verkürzten Blütenständen. Der Blütenstand kann auch auf eine einzelne Blüte reduziert sein. Hochblätter werden gebildet, selten sind sie hinfällig oder fehlen. Ein Außenkelch wird nicht gebildet. Die gestielten bis sitzenden Blüten sind meist ansehnlich und häufig duftend. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es gibt fünf Kelchblätter, nur bei Rosa sericea vier. Sie sind meist lanzettlich, laubblattartig, ungeteilt oder es sind die beiden äußeren auf beiden Seiten und das mittlere auf einer Seite geteilt: fiederteilig, -schnittig oder -spaltig. Auch der Kelch kann behaart oder mit Drüsen besetzt sein. Er ist nach der Blüte zurückgeschlagen, abstehend oder aufgerichtet; zur Fruchtreife ist er bereits abgefallen, abfallend (fällt etwa zur Fruchtreife ab) oder krönt die Frucht. Der Durchmesser der Blütenkrone beträgt meist 3 bis 7 Zentimeter, kann aber auch zwischen 1 und 10 Zentimeter liegen. Die fünf (bei einer Art vier) Kronblätter sind hinfällig, ihre Farbe ist meist rosa bis rot, oder weiß, seltener gelb, etwa bei nicht-mitteleuropäischen Arten und Kulturrosen. Bei vielen Kulturformen ist die Blüte durch Umwandlung von Staubblättern in Kronblätter gefüllt. Der je nach Art unterschiedlich geformte Blütenbecher ist mehr oder weniger urnenförmig, drüsig oder drüsenlos, manchmal stachelborstig. Der obere Bereich des Blütenbechers ist verengt und als  Diskus ausgebildet: er ist dem nektarbildenden Drüsenring anderer Gattungen  homolog, bildet jedoch nur bei wenigen Rosenarten Nektar. In der Mitte des Diskus öffnet sich der Griffelkanal: durch ihn treten die Griffelbündel ins freie, die Narbenköpfe stehen hier halbkugelig bis straußförmig. Sie können dem Diskus aufliegen oder deutlich über ihn hinausragen. Die Anzahl der  Staubblätter ist bei den Rosen wie bei vielen Rosengewächsen durch  sekundäre Polyandrie erhöht, es sind meist 50 bis 200, selten 20 bis 265 vorhanden. Sie stehen vor den Kronblättern und setzen am Rande des  Blütenbechers an. Die  Staubbeutel sind nach innen gerichtet, von gelber bis oranger oder brauner Farbe. Die Staubfäden haben meist eine davon abweichende Färbung und sind meist weiß oder strohgelb. Der Pollen ähnelt im Aufbau stark dem Pollen von Rubus: das Pollenkorn hat drei Furchen, seine Oberfläche ist rugulatstriat (hat kürzere bis längere, mehr oder weniger parallel laufende Rippen), im Gegensatz zu Rubus jedoch ein Operculum. Der Rosenpollen ist bei vielen Arten größer als 25 Mikrometer. Nur ein Teil des Pollen ist  fertil, besonders in der Sektion Caninae sind verformte, geschrumpfte Pollenkörner häufig. Es gibt zahlreiche, nicht verwachsene  Fruchtblätter. Ihre Zahl liegt meist zwischen 10 und 50, kann aber auch 4 bis 140 betragen. Sie sitzen am Grund oder an der Wand des Blütenbechers, oder sind kurz gestielt. Jedes Fruchtblatt trägt ein bis zwei  Samenanlagen. Der Griffel setzt seitlich oder selten endständig an. Die Griffel sind frei, bei wenigen Arten sind sie miteinander verwachsen. Die  Narbe ist kopfig, behaart oder kahl.
Früchte
Die  Frucht der Rosen ist die  Hagebutte: sie ist eine Sammelnussfrucht. Die Einzelfrüchte sind einsamige  Nüsschen von gelber bis brauner Farbe. Sie sind vom mehr oder weniger fleischigen, vergrößerten Blütenbecher umgeben, der innen oft behaart ist. In reifem Zustand ist die Hagebutte fleischig bis ledrig, weich bis hart. Sie kann sich lange an der Pflanze halten oder früh abfallen. Zur Fruchtreife ist sie häufig rot bis orange, in seltenen Fällen braun bis schwarz. Die Einzelfrucht – das Nüsschen, oft als „Kern" bezeichnet – ist meist drei bis sechs, selten zwischen 2,5 und acht Millimeter lang, 2,5 bis 3,5 (selten zwei bis sechs) Millimeter breit, stark behaart bis annähernd kahl. Die Anzahl der Nüsschen liegt bei mitteleuropäischen Arten meist zwischen 10 und 30 pro Hagebutte, selten zwischen 1 und 45. Bei Rosa rugosa sind es über 100, bei Rosa clinophylla bis 150. Die Anzahl hängt auch von der Art der Samenbildung ab: die Zahl sinkt von  echter Fremdbefruchtung, Nachbarbefruchtung über Selbstbefruchtung bis zur Apomixis, bei der die wenigsten Samen gebildet werden. Die Nüsschen werden durch Zerfall der Hagebutte im Winter bis Sommer des Folgejahres frei oder durch die Zerstörung der Hagebutte durch Tiere verbreitet.

Sammeltipps
Die Blütenblätter der Rose werden gesammelt, wenn sie gerade frisch aufgeblüht sind. Dann werden sie im Schatten zügig getrocknet. Man kann auch die Knospen der Rosenblüten ernten und trocknen.




STOCKROSE

Die Stockrose ist eine leuchtende Blütenpracht in den meisten Bauerngärten. Über mannshoch reckt sie sich in den Himmel und trägt ganze Scharen von großen, roten Blüten. Wie ihre Verwandten aus der Malvenfamilie hilft die Stockrose gegen Husten und andere Erkrankungen der Atemwege. Auch bei Problemen der Haut kann sie hilfreich sein.
Die Gewöhnliche Stockrose, auch Stockmalve, Garten-Pappelrose, Bauernrose oder Garten-Stockrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Stockrosen innerhalb der Familie der  Malvengewächse. Viele Sorten werden als  Zierpflanzen verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungswidrig, erweichend, harntreibend, krampflösend, Appetitlosigkeit, Mund- Entzündungen, Rachen-Entzündungen, Halsentzündung, Stimmbandentzündung, Erkältung, Bronchitis, Husten, Fieber, Magenentzündung, Darmentzündung, Durchfall, Menstruationsfördernd, Weißfluß, Ekzeme, Hautentzündungen, Wunden, Brandwunden (leichte), Geschwüre
wissenschaftlicher Name: Althea rosea
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
 Hollyhock
volkstümlicher Name:
Bauerneibisch, Baummalve, Gartenmalve, Herbstrose, Pappelrose, Roseneibisch, Schwarze Malve, Stockmalve, Winterrose
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Schleim, Anthocyanin, Gerbsäure, Roter Farbstoff, ätherische Öle
Sammelzeit:
Juli und August

Anwendung
Es gibt zahlreiche Sorten der Gewöhnlichen Stockrose mit einfachen und gefüllten Blüten in unterschiedlichen Farben. Sie wird verbreitet als  Zierpflanze für Staudenbeete und Bauerngärten genutzt. Selten wird sie auch als Heil- und  Färbepflanze angebaut. Für die Gewinnung von Farbstoffen werden nur schwarz-rote Varianten verwendet, da deren Kronblätter Anthocyan in großen Mengen enthalten. Früher wurden hiermit beispielsweise Wein, Likör, Süßspeisen, Lebensmittel und Textilien gefärbt, heute hat es keine Bedeutung mehr. Mit der Pflanze kann man violettblau bis grau färben. Aufgrund der in der Gewöhnlichen Stockrose enthaltenen Gerb- und Schleimstoffe ist sie in zahlreichen Hustentee-Mischungen enthalten.
In erster Linie werden die Blüten der Stockrose als Heilmittel eingesetzt. Aber auch Blätter, Wurzel und Samen haben Heilkräfte zu bieten. Als Verwandte des Eibischs, der Malve und des Hibiskus hat sie auch ähnliche Heilwirkungen wie diese. Als besonders wichtig wird ihr Schleim eingeschätzt, sie gilt also als einhüllende Schleimdroge. Das macht sie zu einer geschätzten Heilpflanze für Erkrankungen des Atemapparates. Aber auch Haut und Verdauungsorgane können von ihr profitieren.
Innere Anwendung
Blüten
Am besten bereitet man den Tee aus den Stockrosen-Blüten als  Kaltauszug, um die zarten Blüten und die darin enthaltenen Schleimstoffe zu schonen. Wenn die Stockrosen-Blüten ein Bestandteil von Teemischungen sind, was oft aus optischen Gründen der Fall ist, dann kann man sie auch als  Aufguss zubereiten. Der Stockrosen-Tee hilft gegen Husten und Halsentzündungen. Man kann ihn auch zum Gurgeln verwenden.
Wurzel
Die Wurzel der Stockrose wird ähnlich verwendet wie die Blüten, da auch sie Schleim und Gerbstoffe enthält. Man verwendet sie gegen Durchfall und andere Beschwerden des Verdauungstraktes. Der Tee der Stockrosen-Wurzel soll auch gegen Appetitlosigkeit helfen.
Samen
Die Samen kann man gegen Fieber einsetzen. Sie wirken außerdem harntreibend und einhüllend.
Äußerlich
Äußerlich kann man Stockrosen-Tee als Waschung oder Umschlag bei verschiedenen Hautproblemen einsetzen. Die Stockrose wirkt gleichzeitig erweichend und zusammenziehend. Dadurch kann sie Entzündungen lindern und die Wundheilung fördern. Als Sitzbad kann man die Stockrose gegen Weißfluss der Frauen verwenden.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Stockrose aus Südosteuropa, aber sie ist schon längere Zeit in den meisten Bauerngärten heimisch. Die zwei- bis mehrjährige Pflanze hat in Bodennähe große, gelappte Blätter, die an langen Stielen sitzen. Die Blätter sind leicht behaart. Ab dem zweiten Jahr wächst der Stockrose ein Blütenstängel, der über zwei Meter hoch werden kann. An diesem Stängel wachsen im Hochsommer die großen Blüten in den Blattachseln. Ursprünglich waren sie schwarzrot, doch es gibt inzwischen Züchtungen in fast allen Rottönen. Auch gefüllte Blüten kommen vor. Weil die Blütenpracht so schwer sein kann, brauchen die meisten Stockrosen einen Stock zur Stütze. Möglicherweise kommt daher auch der Name Stockrose. Oder weil die Blüten wie an einem Stock wachsen. Durch die attraktiven Blüten ist die Stockrose eine leuchtende Zierde im Garten, was wohl ein wichtiger Grund dafür ist, dass sie in so vielen Gärten heimisch ist.
Vegetative Merkmale
Die Gewöhnliche Stockrose ist eine zweijährige bis kurzlebig ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2, selten bis zu 3 Metern erreicht. Die oberirdischen Pflanzenteile besitzen meist  Sternhaare. Der  Stängel ist kräftig, aufrecht, kaum verzweigt und dicht rauhaarig. Die im ersten Jahr in einer grundständigen  Blattrosette und im zweiten Jahr am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 5 bis 15 Zentimeter lang und besitzt Sternhaare. Die mit einem Durchmesser von 6 bis 16 Zentimetern fast kreisförmige  Blattspreite ist filzig bis wollig behaart, schwach drei- bis siebenlappig, manchmal auch gekerbt. Der mittlere Blattlappen ist etwa 3 Zentimeter lang und 4 bis 6 Zentimeter breit. Die eiförmigen  Nebenblätter sind etwa 8 Millimeter lang, eiförmig und dreilappig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht je nach Standort von Februar bis Oktober. Die Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in den oberen Blattachseln und in einem endständigen  ährenähnlichen  Blütenstand. Die Tragblätter ähneln den Laubblättern. Die behaarten Blütenstiele sind etwa 5 Millimeter lang und verlängern sich bis zur Fruchtreife auf 8 bis 10 Millimeter. Die auffälligen Blüten sind zwittrig und radiärsymmetrisch. Der becherförmige Außenkelch ist meist sechs- bis siebenlappig, 8 bis 10 Millimeter lang und ist dicht mit Sternhaaren bedeckt. Die fünf dicht filzig behaarten Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen, wobei der Kelch einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweist und die Kelchzipfel 1,2 bis 1,5 Zentimeter lang sind. Die Blütenkrone weist einen Durchmesser von 6 bis 10 Zentimeter auf. Die fünf freien, 4 Zentimeter langen, genagelten Kronblätter sind rosa- bis purpurfarben oder schwärzlich rot, selten auch weiß oder gelb. Die Staubblattröhre ist kahl und etwa 2 Zentimeter lang und die freien Bereiche der Staubfäden sind nur etwa 2 Millimeter lang. Der vielästige Griffel ist flaumig behaart. Die flaumig behaarte Spaltfrucht ist mit einem Durchmesser von etwa 2 Zentimetern scheibenförmig. Die vielen (20 bis 40) fast kreisförmigen Teilfrüchte weisen einen Durchmesser von 7 bis 8 Millimetern auf und sind längsrippig.



BACHBLÜTEN
Man zeigt im Krankheitsfall, wenig Anteil, schnell wieder gesund zu werden, da der körperliche Selbsterhaltung schwach ist (9 Clematis)
- Diese Menschen zeigen im Krankheitsfall sehr wenig Antrieb wieder gesund zu werden, da ihr körperlicher Selbsterhalt schwach ist
- Mit der dementsprechender Bachblüte ist ihr Antrieb bei Krankheit groß wieder Gesund zu werden, ihr körperlicher Selbsterhalt steigt

BACHBLÜTEN
Man möchte auch kleine Krankheitserscheinungen sofort loswerden und ist sehr entmutigt, wenn es nicht gleich klappt (10 Crab Apple)
- Diese Menschen möchten bei kleinere Krankheitserscheinungen sofort loswerden und sind gleich entmutigt wenn es nicht sofort klappt
- Mit der dementsprechender Bachblüte lassen sie sich Zeit und lassen sich in manchen Fällen nicht entmutigen, wenn es einmal nicht gleich klappt


ERNÄHRUNG
Gemüse
Gemüse ist ein Sammelbegriff für die essbaren Pflanzenteile einjähriger Pflanze. Ausnahme sind die mehrjährigen Stängelgemüse Spargel und Rhabarber.
Pflanzenteile können Blätter, Blüten, Früchte, Knospen, Knollen, Stängel, Sprossen, Samen, Zwiebeln, Wurzel und Wurzelstöcke sein, die man roh, gegart oder konserviert verzehren kann.
Ernährungsphysiologisch sind Gemüse Lieferanten von wasserlöslichen Vitaminen (C, B 1, B 2, B 6), aber auch das fettlösliche Carotin liegt vor. Darüber hinaus sind sie reich an Mineralstoffen (K, Ca, Fe, P, Mg, Na) in unterschiedlichen Mengen je nach Pflanzenart und Pflanzenstängel.


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