Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 28.05.18-03.06.18


SCHLANGENKNÖTERICH   

Der mehrjährige Schlangenknöterich reckt auf Feuchtwiesen seine zarten hell-rosanen Blütenkolben in die Höhe. Wenn man ihn sieht, weiß man, dass es an der Stelle feucht ist. Man kann die Blätter als Wildspinat verwenden und aus den stärkereichen Wurzeln kann man Frikadellen zubereiten. Als Heilpflanze stärkt der Schlangenknöterich die Verdauung und hilft gegen Entzündungen im Mund.
Der Schlangenknöterich, auch Wiesenknöterich genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Knöterichgewächse gehört. Diese Art mit schlangenartig gewundener roter Grundachse wird auch Schlangenwurz und (Rote) Natterwurz genannt, obwohl unter diesem Namen auch  Drachenwurz und andere  Aronstabgewächse geführt wurden oder werden. Im Volksmund wird diese Pflanzenart wegen der Form des Blütenstandes auch „Zahnbürste" genannt. Wegen der Ähnlichkeit zu einer Schnittlauchblüte trägt die Pflanze auch den Namen „Lauchelchen". In Sachsen, aber auch im Harz ist die Pflanze unter dem Namen „Otterzunge" bekannt und wurde in Kriegszeiten als Spinatersatz oder in Suppen verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blähungen, Durchfall, Mundschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Polygonum bistorta
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
volkstümliche Namen:
Schlangenwurz, Wiesen-Knöterich
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Oxalsäure
Sammelzeit:
Mai, aber auch den Rest des Jahres über

Anwendung
Frisch ist der Schlangenknöterich ein wertvolles Viehfutter; er wird jedoch im Heu wertlos, weil die Blätter zerbröseln. Der Schlangenknöterich wird auch als Wildgemüse verwendet. Die stärkereichen Wurzeln, die auch Vitamin Centhalten, kann man von September in den Winter in feine Scheiben geschnitten über Nacht in Wasser einlegen und dann mit Blattgemüse oder als Bratling verarbeitet essen. Von April bis August kann man die Blätter als Grundlage für Blattsalat, Spinat oder Blattgemüsegerichte verwenden. Da alle Teile aber auch viel Oxalsäure und Gerbstoffe enthalten, sollten davon nur kleinere Mengen verzehrt werden. Das verdickte, schlangenförmige Rhizom galt früher als Heilmittel und wurde im Sinne der Signaturenlehre bei Schlangenbissen eingesetzt. Auf diesen Zusammenhang verweist auch der Name.

Pflanzenbeschreibung
Der Schlangenknöterich ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 cm erreicht, mit aufrechten, unverzweigten  Stängeln. Das kräftige  Rhizom ist s-förmig schlangenartig gewunden, davon leitet sich auch der deutsche Trivialname ab. Die Blattspreite der Grundblätter ist oval bis länglich und wird bis 15cm lang. Die Oberseite der Laubblätter ist dunkelgrün, die Unterseite bläulich-grün. Die rosafarbenen  Blüten sind 4 bis 5 mm lang und stehen in dichten zylindrischen Scheinähren, die etwa 2 bis 7 cm lang werden. Die Blüte besitzt acht Staubblätter und drei Griffel. Die Nussfrüchte sind dreikantig. Der Schlangenknöterich blüht von Mai bis Juli. Fruchtreife ist von August bis September.




WASSERMINZE

Die Wasserminze ist die milde Schwester der Pfefferminze und wird leichter vertragen als sie. Sie sieht ähnlich aus, riecht ähnlich aromatisch, jedoch etwas schwächer und ist wegen ihrer Milde eher als Haustee einsetzbar als ihre starkwirkende Schwester. Die Wasserminze wächst gerne an Ufern und war den Kelten eine wichtige Pflanze.
Die Wasserminze, auch Bachminze genannt, ist eine Pflanzen art in der Familie der Lippenblütler. Sie kommt in weiten Gebieten Europas vor.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Magenbeschwerden
Heilwirkung:
blähungstreibend, entzündungswidrig, Gallenfluss anregend, galletreibend, keimtötend, krampflösend, schmerzstillend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Appetitlosigkeit, Aromatikum, Blähungen, Brechreiz, Cholagogum, Durchfall, Erkältungskrankheiten,  Gallenbeschwerden, Karminativum,  Kopfschmerzen, Krämpfe, Magendarmkatarrh, Magenschmerzen, Menstruationsschmerzen, Schlaflosigkeit, schmerzhafte Regel, Übelkeit, Verdauungsprobleme
wissenschaftlicher Name:
Mentha aquatica
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Water Mint
volkstümlicher Name: Bach-Minze, Wasserminze, Wasser-Minze
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Bitterstoffe, Enzyme, Gerbstoffe, Limonen, Menthofuran, Menthol, Pinen
Sammelzeit:
vor der Blüte
Nebenwirkungen:
Überdosierung: Erbrechen

Anwendung
Die Wasserminze wird bevorzugt als Tee eingesetzt. Minzöle dürfen bei Kleinkindern nicht im Bereich der Nase und Mund eingesetzt werden, da u.a. ein Atemstillstand ausgelöst werden kann.
Tee
2 Teelöffel getrockneter Wasserminzenblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, abdecken, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hier hilft der Tee bei Magen-Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und den anderen oben aufgelisteten Problemen.
Tee, äußerlich
Für die äußerliche Anwendung kann man den Teeaufguss für Bäder, Waschungen und Kompressen verwenden.
Frischblattumschlag
Der kühlende und lokal betäubende Brei aus frischen zerquetschten saftigen Wasserminzeblättern hilft gegen Insektenstiche.
Öl-Einreibung
Einreibungen mit dem Öl helfen bei Neuralgien.
Trockeninhalation
Ein paar Tropfen ätherisches Öl auf ein Taschentuch getropft kann man bei Erkältungen inhalieren.

Geschichtliches
Minzen gehören zu den ältesten Heil- und Ritualpflanzen der Menschen. Heilige Pflanze der Druiden und war bei den Kelten Symbol für Reichtum und Glück. Medizinisch wurde sie bei den Kelten gegen Verdauungs- und Menstruationsproblemen genutzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Wasserminze ist in Europa und Nordafrika heimisch. In anderen Gebieten wurde sie eingebürgert. Sie wächst als Sumpfpflanze bevorzugt an feuchten Standorten, z.B. an Ufern. Die mehrjährige und winterharte Pflanze wird zwischen 15 und 90 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst Blätter aus. Die haarigen hellgrünen Blätter sind oval und fein gezähnt. Die Blätter stehen kreuzgegenständig am kantigen Stängel. Der Stängel ist meistens behaart und rötlich. Die Wasserminze riecht angenehm nach Pfefferminze, besonders wenn man leicht an den Blättern reibt. Die violetten Blüten erscheinen zwischen Juli und Oktober. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.
Erscheinungsbild und Laubblatt
Die Wasserminze wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 20 bis 50 (10 bis 100) Zentimeter erreicht. An Land werden unterirdische und im Wasser auch oberirdische Ausläufer gebildet. Der aufrechte und meist verzweigte Stängel ist vierkantig. Die gegenständig am Stängel angeordneten  Laubblätter sind lang gestielt. Die einfache Blattspreite ist e-förmig elliptisch, etwas derb und oft glänzend, mit gesägtem  Blattrand. Es sind vier bis sechs Paare bogiger Fiedernerven vorhanden. Besonders die Blätter riechen beim Zerreiben nach Pfefferminz.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blüten stehen dicht in den Achseln der oberen Blätter in stehenden, locker übereinander angeordneten  Scheinquirlen und in einem endständigen kugeligen, kopfigen Teilblütenstand zusammen. Die Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf nur etwas ungleichen Kelchblätter sind teilweise röhrig verwachsen mit 13 Nerven und fünf lanzettlichen Kelchzähnen. Die fünf hellvioletten, rosafarbenen, fleischigrosafarbenen bis weißen Kronblätter sind unterschiedlich stark verwachsen und nur schwach zweilippig. Die Oberlippe ist meist so groß wie einer der drei Lappen der Unterlippe. Hierdurch scheint die Blüte fast regelmäßig vierspaltig. Von den vier geraden, fertilen Staubblättern sind zwei etwas länger. Die  Klausenfrüchtezerfallen in vier oben warzige Teilfrüchte.

Anbautipps
Die Pflanze wird über Wurzelteilung vermehrt. Die Wasserminze mag feuchten Boden. Der Standort sollte halbschattig bis sonnig sein. Die Pflanze kann einige Zentimeter unter Wasser angepflanzt werden, als Standort ist ein Gartenteichrand gut geeignet. Die Pflanze vermehrt sich über Wurzelausläufer von selbst.

Sammeltipps
Frische Wasserminzeblätter können ständig geerntet werden. Zum Trocknen: Die Stängel mit den Blättern kurz vor der Blüte bei gutem sonnigen Wetter ernten. Zügig bei maximal 35°C trocknen, anschließend die getrockneten Wasserminzeblätter von den Stängeln abstreifen. Die Blätter in geschlossenen Behältern lagern.



BACHBLÜTEN
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- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Benachteiligungsgefühl allmählich loswerden   


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Diese Menschen passen immer an das an, nur aus Angst, dass kein Konflikt entsteht

- Mit der dementsprechenden können diese Menschen die Angst nehmen vor den Konflikten und passen sich
 nicht mehr deswegen an

ERNÄHRUNG
Milch
Milch und Milchprodukte zählen zu den wichtigsten Bausteinen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Denn Milchprodukte zeichnen sich durch eine  besonders hohe Nährstoffdichte aus. Sie versorgen den Körper mit hochwertigem Eiweiß, leicht verdaulichen Fett, Milchzucker und wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.


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