Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 24.04.17-30.04.17


Adonisröschen tt
    
Die Adonisröschen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Hahnenfußgewächse. Die etwa 30 bis 35 Arten sind in Europa und den kühleren Regionen Asiens beheimatet.
Das Adonisröschen ist eine stark wirkende Heilpflanze, die ähnlich wirkt wie der Fingerhut und entsprechend auch giftig ist, wenn auch weniger giftig als der Fingerhut. In der normalen Hausapotheke hat das Adonisröschen deshalb nichts zu suchen, sondern gehört in die Hand eines Fachmanns. Im Gegensatz zum Fingerhut sammeln sich die Digitalis-Glykoside des Adonisröschens nicht im Körper an und sind daher eher geeignet, über einen längeren Zeitraum eingenommen zu werden. Das Haupteinsatzgebiet des Adonisröschens ist das Herz und seine verschiedenen Schwächen.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Funktionelle Herzbeschwerden
Heilwirkung:
beruhigend, harntreibend, venenstärkend
Anwendungsbereiche:
Asthma, Bronchialasthma, Epilepsie, Fieber, Herzinsuffizienz, eingeschränkte Herzleistung, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Husten, Hypotonie, Hyperthyreose, Kreislaufschwäche, Leichte Herzklappenfehler, Menstruationsbeschwerden, Morbus Basedow, Nervöse Herzbeschwerden, Nervosität, Niedriger Blutdruck, Ödeme, Prostatabeschwerden, Rheuma, Rheumatische Herzbeschwerden, Schilddrüsenüberfunktion,
Tachykardie, Venenschwäche, Wassersucht
wissenschaftlicher Name:
Adonis vernalis L.
Pflanzenfamilie:
Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name:
False Hellebore
volkstümliche Namen:
Frühlings-Adonisröschen, Frühlings-Teufelsauge, Frühes Adonisröschen, Feuerröschen, Blutauge, Falsche Nieswurz, Böhmische Nieswurz
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut ohne Wurzeln
Interaktionen:
Verstärkt die Wirkung anderer Medikamente, z.B. Abführmittel, Mittel zur Natriumausscheidung
Nebenwirkungen:
Appetitlosigkeit, Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie), Depressionen, Durchfall, Erbrechen, Halluzinationen, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Psychosen, Pulsbeschleunigung (Tachykardie), Sehstörungen, Starrezustand (Stupor), Verwirrung
Gegenanzeigen:
Nicht für Schwangere, Stillende, Kinder, bei Kaliummangel - Personen die empfindlich auf Digitalis-Glykoside reagieren.
Inhaltsstoffe:
Flavonoide; Verschiedene Digitalis-Glykoside: Adonidosid, Adonivernosid, Cymarin, Adonitoxin, Adonin, Cholin, Harz.
Sammelzeit:
April/Mai; Die Pflanze ist geschützt! Also nur sammeln, wenn man sie selbst angebaut hat.

Anwendung

Da das Adonisröschen giftig ist, sollte man nicht damit spaßen und auch nicht damit experimentieren. Die Wirkung ist wegen der langsamen Aufnahme schwer einzuschätzen. Das Verhältnis von Adonitoxin und Cymarin unterliegt starken Schwankungen und die Wirkung kann bei der nächsten Pflanze anders sein. Es ist im allgemeinen deutlich milder als der Fingerhut und kann diesen manchmal ersetzen, wenn man Fingerhut-Präparate nicht verträgt.
Fertigpräparate

Am sichersten ist die Anwendung von Fertigpräparaten, z.B. aus der Apotheke, denn in solchen Fertigpräparaten ist die Menge der Wirkstoffe immer einheitlich, sodass eine sichere Dosierung möglich ist. Selbst bei Anwendung von Fertigpräparaten darf man das Adonisröschen nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt anwenden. Die Fertigpräparate werden meistens aus dem Pulver der oberirdischen Teile des Adonisröschens zubereitet. Häufig enthalten diese Präparate auch Maiglöckchen, Meerzwiebeln und Oleander, es sind also Mischpräparate.
Tinktur

Generell ist eine Tinktur wirksamer als ein Tee, weil die Glykoside teilweise nicht wasserlöslich sind. Ein großer Teil der Wirkstoffe wird jedoch schon im Magen zerstört, denn die Glykoside reagieren empfindlich auf die Magensäure.
Das Selbermachen von Tinkturen ist beim Adonisröschen nicht empfehlenswert. Das liegt einerseits an der Seltenheit des Adonisröschens und andererseits an der Giftigkeit, die das Adonisröschen in eigenen Tinkturen unberechenbar macht. Ärztlich verordnete Tinkturen des Adonisröschens sollte man nur nach Anweisung des Arztes anwenden.
Mischtees

Traditionell wurde das Adonisröschen in der Volksmedizin gerne in Mischtees bei Herzbeschwerden eingesetzt. Die Volksheilkunde verwendet das Adonis-röschen auch gegen Menstruationsbeschwerden und Fieber. Außerdem wurde das Adonisröschen in der Volksheilkunde bei Ödeme, vor allem gegen geschwollene Füße eingesetzt. Der Vorteil als Bestandteil in Mischtees ist, dass man dabei das Adonisröschen nicht so leicht überdosieren kann.
Homöopathisch

Als homöopathisches Mittel wird Adonis vernalis in niedrigen Potenzen gegen ähnliche Beschwerden eingesetzt wie in der Heilpflanzenkunde. Außerdem verwendet man das homöopathische Adonis vernalis gegen Kreislaufschwäche bei Infektionskrankheiten. Manchmal findet Adonis vernalis auch bei Prostatabeschwerden Anwendung. Von Adonis vernalis in homöopathischer Zubereit
ung nimmt man normalerweise 3 mal täglich 5 - 15 Tropfen ein.
Achtung! Wenn man Digitalisglycoside einnimmt, darf man nicht gleichzeitig auch Adonisröschen-Präparate anwenden.

Vergiftungs-Symptome

Bei Vergiftung mit dem Adonisröschen kommt es zu nervöser Unruhe. Außerdem kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Wenn der Verdacht auf Adonis-Vergiftung besteht, sollte man unbedingt sofort einen Arzt aufsuchen.

Geschichte

Das Adonisröschen ist ursprünglich eine Pflanze der kontinentalen Steppen Eurasiens. So hat es seine Herkunft in den westsibirischen Steppen. Nach den Eiszeiten ist das Adonisröschen stellenweise nach Westeuropa eingewandert.
Überall, wo es steppenartig trocken ist und wo die Wiese durch Beweidung relativ kurz gehalten wurde, konnte sich das Adonisröschen heimisch machen.
Daher steht die Ausbreitung des Adonisröschens in engem Zusammenhang mit der Schafhaltung. Weil die Schafzucht weniger geworden ist, wird auch das Adonisröschen immer seltener. An manchen Stellen werden extra Schafe gehalten, um die Trockenrasengebiete zu pflegen, und dadurch unter anderem die Lebensbedingungen für das Adonisröschen zu erhalten.
Mittelalterliche Anwendung

In Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts findet man das Adonisröschen als Mittel bei Herzschwäche und Wassersucht. Etwas später, im 18. Jahrhundert wurde das Adonisröschen zur Mode-Heilpflanze. Große Mengen der Wurzel wurden in Thüringen ausgegraben und in ganz Europa verkauft. Dadurch wurde das Adonisröschen stark dezimiert und ist heute eine sehr seltene Pflanze.
Sage

Die Sage erzählt, dass der wunderschöne Adonis von Aphrodite geliebt wurde.
Auf Zypern wurde Adonis im Rahmen eines Racheaktes der Göttin Artemis von einem Eber getötet. Wo immer nun das Blut des schönen Adonis hin tropft, wächst ein Adonisröschen. Hierbei ist jedoch die Sommerform des Adonisröschens gemeint, denn diese Blume blüht rot. Eine andere Variation der Adonisröschensage stammt aus der römischen Mythologie.Hier ist es der eifersüchtige Mars, der den Eber schickt, um Adonis zu töten. Adonis hatte sich mit der Göttin Venus eingelassen. Venus und Aphrodite sind verschiedene Namen der gleichen Göttin der Liebe.

Pflanzenbeschreibung

Erscheinungsbild und Blätter

Adonisröschenarten wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Bei den ausdauernden Arten werden Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Die aufrechten, manchmal verzweigten Stängel können behaart oder unbehaart sein. Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite kann handförmig oder ein- bis dreifach fiederteilig sein, mit fadenförmigen Fiederblättchen. Die Blattränder sind meist glatt, selten gezähnt.
Blütenstände und Blüten

Die gestielten Blüten stehen meist einzeln und endständig ohne Hochblätter an den Stängelverzweigungen; selten stehen sie in einem wenigblütigen, endständigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die fünf bis acht freien Kelchblätter sind mehr oder weniger grün und 6 bis 22mm lang. Die 3 bis 24 freien Kronblätter sind 8 bis 35mm lang; sie sind selten weiß, meist rot oder gelb, oft gestreift oder am Grund dunkel gefärbt. Nektarien fehlen. Es sind 15 bis 80 Staubblätter vorhanden mit dünnen Staubfäden. 20 bis 100 spiralig angeordnete, freie, oberständige Frucht-blätter enthalten jeweils nur eine Samenanlage. Sie besitzen einen Griffel, der in einer erkennbaren, kleinen Narbe endet.
Früchte

Die vielen kleinen, ungestielten, fast kugeligen Nussfrüchtchen sitzen kopfig gedrängt und spiralig angeordnet in einer Sammelfrucht an einer auf 10 bis 40mm verlängerten Blütenachse, die je nach Art zwischen den Früchtchen deutlich zu sehen ist oder nicht. Auf den Früchtchen ist meist der Griffel noch gut erkennbar; er kann gerade oder stark gekrümmt sein. Das Adonisröschen gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und gedeiht auf kalkhaltigem Boden an warmen eher trockenen Stellen. Es ist eine typische Pflanze des trockenen Kontinentalklimas. Seine bevorzugten Standorte sind Steppenrasen und Trockenrasen. Da diese Rasenarten selten sind, ist auch das Adonisröschen in den meisten Gegenden sehr selten. In Deutschland kommt das Adonisröschen am häufigsten in trockenen Gegenden Ostdeutschlands vor, beispielsweise in Brandenburg. Überall woanders trifft man nur an wenigen Stellen einige Exemplare an. Daher ist es auch kein Wunder, dass das Adonis-röschen streng unter Naturschutz steht. Die mehrjährige Pflanze hat einen fingerdicken Wurzelstock mit vielen Nebenwurzeln. Aus dem Wurzelstock treiben im Frühling 15 bis 30 cm hohe Stängel aus. Die Blätter sind mehrfach gefiedert. Die einzelnen Blattabschnitte sind schmal linealisch, fast wie weiche Nadeln. Zwischen März und Mai blüht das Adonisröschen in kräftigem Gelb. Die Blüten werden bis zu sieben Zentimeter groß. Sie haben viele Blütenblät-ter. Man kann die Verwandtschaft zum Hahnenfuß und zur Sumpfdotterblume deutlich erkennen. Die Blüten des Adonisröschens sind jedoch sehr viel größer und prachtvoller. An einer Pflanze wachsen meistens mehrere Blüten.

Anbautipps

Das Adonisröschen gilt als schwer kultivierbar, dennoch lohnt ein Versuch. Für den Anbau des Adonisröschens braucht man einen kalkhaltigen Boden und einen sehr trockenen, sonnigen Standort. Da Schnecken das Adonisröschen sehr gerne essen, sollte man schon vor dem Anpflanzen Maßnahmen gegen Schnecken ergreifen. Das Wachstum benachbarter Pflanzen wird durch das Adonisröschen gebremst, daher eignet es sich nicht für Gruppen mit verschiedenen Blumenarten. Wenn man das Adonisröschen aussäen will, tut man das am besten im kalten Frühbeet sobald die Samen im Sommer reif sind. Die Samen brauchen meistens lange bis sie keimen. Sobald die Pflanzen gekeimt sind und das erste Jahr überstanden haben, kann man sie an ihren Platz im trockenen Beet pflanzen. Einfacher ist es, wenn man die fertigen Pflanzen kaufen kann. Man kann sie dann direkt ins Beet pflanzen.

Sammeltipps

Weil das Adonisröschen streng unter Naturschutz steht, darf man es in der Natur nicht sammeln. Auch bei Pflanzen im eigenen Garten sollte man mit der Ernte sehr zurückhaltend sein. Da die Wirkstoffe des Adonisröschens sehr unterschiedlich stark sind, je nachdem wie der Standort und das Klima ist, kann es sehr leicht zu Unter- oder Überdosierungen bei selbst gesammelten Pflanzen kommen. Am besten freut man sich am wunderschönen Aussehen der sonnengelben Blüten und kauft sich die Präparate aus dem Adonisröschen in der Apotheke.



Kopaivabaum
  
Copaifera ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Ihre ursprüngliche Heimat ist die Neotropis und Afrika. Einige Arten werden in frostfreien Gebieten als Zier- oder Nutzpflanzen angebaut. Einige Arten sind durch Abholzung gefährdet.

Steckbrief

Heilwirkung:
Blasenentzündung, Bronchitis
wissenschaftlicher Name:
Copaifera reticulata
Verwendete Pflanzenteile:
Balsamharz

Nutzung

Copaifera langsdorfii wird vielseitig verwendet. Das leichte Holz wird meist verfeuert. Aus dem Holz kann Öl gewonnen werden, das ein Gemisch von Terpenen ist und Ausgangsstoff für Biodiesel sein kann. Copaiba-Öl Kopaivabalsam wird von verschiedenen Copaifera-Arten gewonnen. Der Balsam aus dem Copaiba Baum wird abgezapft und getrocknet oder mit Wasserdampf destilliert. Es gibt zwei Typen: „Para“ aus Brasilien, das dünn und klar ist und „Maracaibo“ von den Antillen und angrenzenden Gebieten auf dem Festland, das dick und goldgelb ist. Es wurde und wird in der Volksmedizin ge-nutzt. Pharmazeutische Untersuchungen wurden durchgeführt.

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Copaifera-Arten wachsen als Bäume oder Sträucher. Häufig sind einfache, unverzweigte Haare vorhanden. Die Laubblätter sind wechselständig und zweizeilig oder spiralig an den Zweigen angeordnet. Die zusammengesetzten Laubblätter sind paarig oder unpaarig gefiedert mit wenigen oder vielen Fiederblättchen. Die wechselständig bis gegenständig an der Rhachis angeordneten Fiederblättchen besitzen jeweils einen starken, durchgehenden Seitennerv und ihr Stiel kann deutlich gedreht sein. Es sind häufig Sekretionshöhlen in den Blättern und prismische Epidermalkristalle vorhanden. Die Stomata sind paracytisch. Es sind höchstens sehr unauffällige oder früh abfallende Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale

Die Blüten sind meist zweizeilig in verzweigten oder einfachen traubigen oder rispigen
Blütenständen angeordnet. Die zwittrigen, nur schwach zygomorphen Blüten sind nicht fünfzählig und weisen nicht die typische Form der Schmetterlingsblüte auf, also anders als bei den meisten Taxa der Familie. Die Trag- und Deckblätter sind beim Öffnen der Blüten schon nicht mehr vorhanden. Die kleinen, freien Deckblätter umhüllen die Blütenknospen nicht. Es sind vier grüne bis gelbe oder weiße, kronblattartige, höchstens an ihrer Basis verwachsene Kelchblätter vorhanden, die die anderen Teile der Blüte im knospigen Stadium umhüllen. Nur selten sind ein bis vier stark reduzierte Kronblätter vorhanden. Der Diskus ist auffällig. Es sind meist zehn, selten weniger als zehn oder bis zu dreizehn Staubblätter vorhanden. Alle Staubblätter sind fertil und sie können alle gleich oder deutlich verschieden lang sein. Das einzige Fruchtblatt enthält wenige Samenanlagen.

BACHBLÜTEN
Fragst bei Entscheidungen andere um Rat (5 Cerato)

- Diese Menschen fragen bei jeder ihrer Entscheidungen andere um ihren Rat, statt auf die eigene Intuition zu hören
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen bei ihren Entscheidungen auf ihre Intuition zu hören

BACHBLÜTEN
Ein bestimmtes vergangenes Ereignis ist noch so gegenwärtig, als sei es gestern gewesen (16 Honeysuckle)

- Diese Menschen haben ein vergangenes Ereignis noch so sehr im Kopf, als wäre es erst gestern gewesen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie solche Ereignisse aus ihren Kopf verbannen


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