Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.03.2017

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Ulme  

Die Ulmen, auch Rüster, Rusten oder Effe genannt, bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Ulmengewächse. In Mitteleuropa finden sich die drei Arten Flatterulme, Feldulme und Bergulme. Das Ulmensterben droht die mitteleuropäischen Ulmen-Arten auszurotten. In den Niederlanden wurden zwar resistente Sorten gezüchtet, doch der drastische krankheitsbedingte Rückgang stellt populationsgenetisch einen extremen Verlust dar. Die Ulme ist ein immer seltener werdender Baum, der vom Ulmensterben bedroht wird. Daher trifft man die Ulmen immer seltener an, was einen ernsten botanischen Verlust darstellt. Die Rinde der Ulme ist ein traditionelles Heilmittel, dass entzündungshemmend auf Schleimhäute wirkt. Daher kann man die Rinde gegen Entzündungen im Mund und in den Verdauungsorganen einsetzen und auch Wunden damit behandeln. Aufgrund der Gefährdung der Ulme, sollte man aber nicht die Rinde von wilden Ulmen verwenden, sondern Ulmenrinde käuflich erwerben oder darauf verzichten. Die Ulme wird auch als Bachblüte Elm eingesetzt.

Steckbrief

Heilwirkung:
adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündungen, Gastritis, Durchfall, Hämorrhoiden, Gicht, Langsam heilende Wunden, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Ulmus campestris, Ulmus carpinifolia, Ulmus glabra, Ulmus minor
englischer Name:
Elm
volkstümliche Namen:
Berg-Ulme, Feldulme, Parkulme, Rüster, Ruster
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde
Inhaltsstoffe:
Gerbsäure, Schleim, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Phlobaphene
Sammelzeit:
Ende März bis April

Anwendung

Viele Arten liefern gutes Holz. Die Früchte vieler Ulmenarten sind außerdem zum Verzehr geeignet. Medizinische Wirkungen wurden untersucht. Einige Arten werden in der chinesischen Medizin eingesetzt.
Holz der Ulme

Das Holz der Ulme wird „Rüster“ genannt. Ulme nennt man also nur den stehenden Baum, nicht das aufgeschnittene Holz. Die Ulme ist ein Kernreifholzbaum. Das ringporige Holz der Bergulme hat drei Zonen, die den Jahrringen folgen: ein gelblich-weißes Splintholz, ein ähnlich helles Reifholz und ein blassbraunes bis rötliches Kernholz. Es ist zäh, mäßig hart, sehr stoß- und druckfest und gut zu bearbeiten. Das wertvolle Holz wird zu Furnieren, Möbeln, Gewehrschäften, Parkett und Täfelungen verarbeitet. Früher wurden auch Langbögen, Felgen, Räder, Speichen und Wagenkästen aus Rüster gefertigt. Das Schwindmaß des Rüsterholzes gehört zu den geringsten aller Holza
rten.
Achtung!
Weil die Ulme stark gefährdet ist, sollte man nicht die Rinde von wilden Ulmen entfernen. Wenn man Ulmenrinde verwenden will, sollte man sich diese kaufen.
Ulme kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die traditionell häufigste Art, Ulme anzuwenden ist Ulmenrindentee.
Tee

Für einen Ulme-Tee, der eine sanfte Form der Abkochung ist, übergießt man ein bis zwei Teelöffel Ulmenrinde in einem Topf mit einer Tasse kalten Wasser und bringt beides zusammen zum Kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder zum Gurgeln oder Spülen verwenden. Von diesem Tee verwendet man ein bis zwei Tassen täglich.
Tinktur

Um eine Ulme-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Ulme in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen.
Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich

Ulme kann man innerlich als Tee gegen Durchfall oder Magenschleimhautentzündung einsetzen. Außerdem hilft Ulmenrinde als Tee oder verdünnte Tinktur gegen Entzündungen im Mundraum, wenn man damit spült oder gurgelt.
Äußerlich

Äußerlich kann man Ulme-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Wunden, auch schlecht heilende, behandeln. Ulme hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Hämorrhoiden und Ekzeme.
Bachblüte

Als Bachblüte Elm wird die Ulme verwendet, wenn an sich starke Persönlichkeiten sich ihren Aufgaben plötzlich nicht mehr gewachsen fühlen.

Pflanzenbeschreibung

Habitus

Die Ulmen-Arten sind immergrüne oder laubabwerfende Bäume oder Sträucher, die Wuchshöhen von bis zu 35 Metern erreichen. An einigen Zweigen findet man die botanisch eher seltene Korkflügel-Rinde, die auch beim Pfaffenhütchen vorkommt. Sie sind nie mit Stacheln oder Dornen bewehrt. Die Knospen können behaart sein.
Wurzel

Ulmen haben in der Jugend ein Pfahlwurzelsystem. Im Alter bildet sich ein Senkerwurzelsystem mit einer Tendenz zur Herzwurzel (viele Senker aus flach bis schräg streichenden Hauptwurzeln) aus. Selbst auf temporären Nassböden bilden Ulmen ein tiefes Wurzelgeflecht, dieses ist daher außerordentlich stabil.
Blätter

Die wechselständig und zweizeilig am Zweig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die asymmetrischen Blattspreiten sind breit verkehrt-eiförmig oder rundlich mit einfach oder doppelt gesägtem Blattrand. Sie sind fiedernervig und jeder Seitennerv endet in einem „Blattzahn“. Sie sind oft dreispitzig und werden daher oft mit der Hasel verwechselt. Alle drei mitteleuropäischen Ulmenarten sind unschwer an ihren Blättern erkennbar, deren eine Hälfte immer größer und ungleich am Grunde des Blattstieles angesetzt ist. Junge Ulmenblätter sind essbar, zum Beispiel in Salaten. Es sind zwei häutige Nebenblätter vorhanden; sie fallen relativ früh ab und hinterlassen auf beiden Seiten der Blattbasis eine kurze Narbe.
Blütenstände und Blüten

Die meist im Frühling (bei sommergrünen Arten vor den Blättern) erscheinenden Blüten sind mit zwei häutigen Tragblättern in kleinen, bündeligen, traubiben oder zymösen Blütenständen angeordnet und oft bereits im Vorsommer fertig ausgebildet. Der kurze Blütenstiel ist meist behaart (lang gestielt bei der Flatterulme). Die meist zwittrigen Blüten besitzen ein einfaches Perianth. Die vier bis neun Blütenhüllblätter sind unscheinbar gefärbt und glockig verwachsen. Es sind gleich viele Staubblätter wie Blütenhüllblätter vorhanden. Die Staubfäden sind flach. Der meist sehr kurze Griffel endet in einer zweiästigen, behaarten Narbe.
Früchte, Samen und Keimlinge

Es wird eine flache Nussfrucht gebildet, die ringsum einen breit-eiförmigen bis rundlichen, häutigen Flügel besitzt (solche Früchte nennt man Samara) und auf der noch die Narbe erkennbar ist. Es ist kein Endosperm vorhanden. Die Früchte werden vom Wind verbreitet. Die Samen sind nur wenige Tage keimfähig. Gleich nach der Reife gesät, keimen sie nach zwei bis drei Wochen. Die Keimblätter (Kotyledonen) sind flach bis mehr oder weniger konvex. Die Ulme ist auf der ganzen Nordhalbkugel in gemäßigten Breiten heimisch. Sie wächst bevorzugt in Auwäldern, an sonnigen Waldrändern, an Hängen, Flussufern und in Parks. Der Baum, der sehr alt werden kann, wird bis zu 40 Meter hoch. Die dunkelgraue Rinde ist in jungen Jahren glatt und wird später rissig. Die Blätter sind spitz eiförmig und am Rand gesägt. Typisch ist, dass eine Hälfte der Blätter grösser ist als die andere. Die in Büscheln stehenden Blüten erscheinen zwischen März und April. Aus den Ulme-Blüten entwickeln sich geflügelte, weißhäutige Früchte.



Schleifenblume  

Die Schleifenblumen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütengewächse. Zu ihr gehören mehrere Arten, die beliebte Zierpflanzen für Steingärten sind. Der Verbreitungsschwerpunkt der etwa 30 Arten umfassenden Gattung liegt im Mittelmeerraum.

Steckbrief

Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Gallenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Iberis amara
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut

Beschreibung

Die Schleifenblumen sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder Zwergsträucher. Sie sind kahl oder besitzen unverzweigte Haare. Ihre Laubblätter sind oft etwas fleischig. Die Blüten sind meist in gestauchten, dolden-ähnlichen, traubigen Blütenständen angeordnet, die sich erst zur Fruchtzeit verlängern. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die Kelchblätter sind fast aufrecht. Von den vier weißen, rosafarbenen oder violetten, verkehrteiförmigen Kronblättern sind die beiden von der Blütenstandsachse abgewandten oft deutlich vergrößert. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die Antheren sind länglich bis eiförmig. Die Griffel ist etwa so lang wie der Fruchtknoten. Die Schötchen sind eiförmig, rundlich oder verkehrtherzförmig und an der Spitze meist ausgerandet; die Fruchtklappen sind gekielt oder geflügelt. Pro Frucht werden zwei meist geflügelte Samen gebildet.



BACHBLÜTEN
Phasen großer Leistungsfähigkeit und extremer Erschöpfung wechseln immer wieder im Leben ab (23 Olive)
- Diese Menschen haben Phasen in ihrem Leben mit großer Leistungsfähigkeit und extremer Erschöpfung, was sich
 
abwechselt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden diese Phasen nicht mehr so extrem und flacher

BACHBLÜTEN
Vorübergehende Unzulänglichkeitsgefühle durch Erschöpfung (11 Elm)

- Diese Menschen haben eine vorübergehende Anforderungen nicht genügen durch eine Erschöpfung
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Vorübergehende Unzulänglichkeitsgefühle durch Erschöpfung
 
allmählich lindern

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