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Hafer
Hafer ist eine Pflanzengattung in der Familie der Süßgräser. Eine Art, der Saat-Hafer, wird als Getreide angebaut und umgangssprachlich ebenfalls Hafer genannt. Die etwa 25 Arten sind von Makaronesien über Nordwestafrika und Spanien durch den Mittelmeerraum bis Vorderasien und im nordöstlichen Afrika verbreitet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Durchfall, Ekzeme, Nierenschwäche, Blasenschwäche, Neuralgien, Rheuma, Schlafstörungen
wissenschaftlicher Name: Avena sativa
Pflanzenfamilie: Süßgräser = Poaceae
englischer Name: Oats
Verwendete Pflanzenteile: Samen, Haferkraut
Sammelzeit: August bis September
 
Anwendung
Saat-Hafer wird vor allem als Tierfutter sowie als Nahrungsmittel in Form von Haferflocken verwendet. Für die Verwendung in der Medizin werden verschiedene Extrakte aus Hafer gewonnen. Wilde Hafersorten wurden schon vor 32.000 Jahren zu Mehl verarbeitet.
 
Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Die Hafer-Arten sind einjährige krautige Pflanzen. Der Halm ist hohl und rundlich. Im Gegensatz zu anderen Nutzgetreidearten fehlen dem Hafer die Blattröhrchen. Die Blatthäutchen sind schmal bis mittelgroß, fransig und gezähnt.
Generative Merkmale
Die Hafer-Arten sind Rispengräser. Hafer unterscheidet sich von anderen Getreidearten in der Form des Fruchtstandes, der als Rispe und nicht als Ähre ausgebildet ist, was zeigt, dass er in der Systematik weit entfernt von anderen Getreidearten steht. Das Tausendkorngewicht liegt bei 27-48 Gramm.

Galgant
Der Galgant ist ein Verwandter des Ingwers, der in Asien heimisch ist. Schon Hildegard von Bingen liebte und empfahl den scharfen Wurzelstock des Galgants zur Stärkung der Verdauung. In Asien ist der Galgant ein beliebtes Gewürz und wird auch in der Heilkunde verwendet. Der Name "Galgant" wird übrigens für vier verschiedene Pflanzenarten aus der Ingwerfamilie verwendet. Gemeinsam ist allen, dass sie scharf sind und die Verdauung stärken.
Der Echte Galgant, auch Galgantwurzel, Kleiner Galgant, Galgant oder Siam-Galgant genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Ingwergewächse gehört. Er wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: entzündungshemmend, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Gallensaftfördernd, Menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name: Alpina officinarum, Alpinia galanga
englischer Name: Chinese Ginger
falsche Schreibweisen: Galant
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Kampfer, Eugenol, Gerbsäure
Sammelzeit: Herbst
 
Anwendung
Das bis zu einem Meter lange Rhizom wird als Speisegewürz verwendet. Es riecht würzig und schmeckt bitter aromatisch sowie schwach brennend, erinnert etwas an Ingwer. Galgant ist Bestandteil von Gewürzmischungen (zum Beispiel Curry oder Leberwurstgewürz) und wird auch bei der Herstellung von Kräuterlikören und Limonaden (z. B. Cola) geschätzt. Der gemahlene, als Gewürz verwendete Wurzelstock wird auch als Laospulver bezeichnet. Die Pflanzenheilkunde verwendet das im Rhizom vorhandene ätherische Öl mit Gingerolen, Galangol, Flavonoiden und Gerbstoff. Neben der Anregung der Verdauung wirken die Inhaltsstoffe krampflösend sowie bakterien- und entzündungshemmend. Dadurch bietet sich eine Verwendung bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl sowie bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich an. Neben fungiziden Wirkungen konnten tumorhemmende Effekte des Galgant nachgewiesen werden und er vermag im Zusammenspiel mit zytostatischen Mitteln zytotoxische Eigenschaften von Chemotherapien zu unterdrücken. Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind nicht bekannt.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Echte Galgant ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1,50 Meter erreicht. Es werden schlank-zylindrische, horizontal auswachsende Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Die ganzrandigen Laubblätter sind ungestielt; sie werden 20 bis 30 cm lang und 1 bis 2,5 cm breit. Es werden traubige Blütenstände mit kleinen Hochblättern gebildet. Die zwittrigen Blüten sind weiß mit rötlichen Linien. Die verwachsenen Kelchblätter sind etwa 1,5 cm lang. Die zu einer Röhre verwachsenen Kronblätter sind 8 bis 10 cm lang. Der Fruchtknoten ist behaart. Es wird eine rundliche, rote Kapselfrucht gebildet mit etwa 1 cm Durchmesser. Sie blüht von April bis September und fruchtet von Mai bis November.

Bachblüten
Schwaches Körpergefühl, stößt sich leicht (Clematis)
Diese Menschen besitzen ein schwaches Körpergefühl und stoßen sich leicht
Mit der Blüte können sie dieses Körpergefühl besser zu beherrschen
Bachblüten
Man ist innerlich allergisch gegen Schmutz, Insekten, Bakterien-Gefahr u.ä. (Crab Apple)
Diese Menschen sind innerlich sehr allergisch gegen den Schmutz, den Insekten, bei Bakterien-Gefahr u.ä.
Hier hilft Crab Apple, dass sie das innerliche Allergische ablegen können
Disaccharide – Zweifachzucker
Die Disaccharide entstehen durch Verbindungen von Einfachzuckermolekülen unter der  Abspaltung von Wasser.
SEHR WICHTIG: auch Disaccharide sind einfache Kohlenhydrate. Erst ab dem Polysaccharide spricht man von komplexen Kohlenhydrate.
Disaccharide
Saccharose (= Glucose + Fructose, Rübenzucker oder Haushaltszucker in Süßigkeiten, Getränken und dort, wo wir ihn zufügen)
Lactose (= Glucose + Galactose, Milchzucker in Milch, Süßigkeiten)
Maltose (= Glucose + Glucose, Malzzucker in Bier, Süßigkeiten)
Disaccharide (veraltet Zweifachzucker, selten Biosen) sind organisch-chemische Verbindungen aus der Gruppe der Kohlenhydrate. Formal bilden sich Disaccharide durch Wasserabspaltung zwischen zwei Monosacchariden. Die beiden Monosaccharide (Einfachzucker) sind im Disaccharid kovalent über eine glycosidische Bindung verknüpft. Disaccharide zählen zur Gruppe der Oligosaccharide.
Das wirtschaftlich wichtigste Disaccharid ist der Rohr- und Rübenzucker, die Saccharose. Dieser wird heute industriell aus dem Zuckerrohr und aus Zuckerrüben gewonnen und stellt keinen essenziellen Bestandteil der menschlichen Ernährung dar. Allen Disacchariden gemeinsam ist ihr süßer Geschmack, und vor allem Saccharose dient heute als Süßungsmittel in der menschlichen Ernährung.

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