Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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28.02.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 26.02.18-04.03.18

SCHWARZNESSEL

Die Schwarznessel, auch Stink-Andorn und Schwarzer Gottvergess genannt, ist eine Pflanzenart in der  Familie der Lippenblütler. Von den weltweit etwa 31 Arten der Gattung Schwarznesseln kommt nur diese eine Art in Mitteleuropa vor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Gicht, Hysterie, Menstruationsstörungen, Nervenstörungen, Rheuma, Schluckbeschwerden, Würmer, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, tonisierend
wissenschaftlicher Name:
Ballota nigra

Verwendung in der Heilkunde
Das Kraut der Schwarznessel (Herba Ballotae nigrae) wird zum Teil noch in der Volksheilkunde angewandt. Als leichtes Beruhigungsmittel bei krampfartigem Husten und Nervosität, wie zum Beispiel bei leichter Schlaflosigkeit. Des Weiteren bei nervösen Verdauungsbeschwerden und Magenkrämpfen. Die Wirkung der Droge wird als spasmolytisch und beruhigend beschrieben. Die traditionellen Anwendungen können jedoch nicht mit klinischen Daten belegt werden. Hauptinhaltsstoffe sind Ballotenol, die Flavonoide Apigenin, Luteolin, Scutellarein, ätherisches Öl, das für den charakteristischen, oft als widerlich beschriebenen Geruch der Pflanze verantwortlich ist, der Bitterstoff Marrubiin und diverse phenolische Verbindungen und Gerbsäuren wie Kaffeesäure, Ferulasäure. Der Gehalt an Marrubiin, das als spasmolytisch, schmerzlindernd und gastroprotektiv gilt, könnte für die beschriebenen Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden verantwortlich sein.

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Die Schwarznessel wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 100 Zentimeter. Dieser Hemikryptophyt oder Chamaephyt bildet ein kurzes, kriechendes Rhizom als Überdauerungsorgan. Sie entwickelt meist mehrere aufrechte oder aufsteigende, meist ästige Stängel. Die Sprosse sind in der Regel locker weich behaart, seltener fast zottig behaart oder fast kahl. Sie sind trübgrün und besonders im Herbst braunviolett angelaufen. Sie riechen unangenehm. Die mittleren Indernodien des Stängels sind etwa 5-12 Zentimeter lang. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind gestielt. Der Stiel ist 0,5-3 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist eiförmig bis fast kreisrund, 2-7 Zentimeter lang und 1,5-3,5 Zentimeter breit. Sie ist am Grunde schwach herzförmig, gestutzt oder keilförmig und ringsum fein gekerbt bis grob und oft unregelmäßig gesägt. Die Blattunterseite ist durch die stark hervortretenden Nerven runzlig. Die Blattspreite ist meist beiderseits behaart, oberseits aber oft verkahlend und etwas glänzend.
Blüten und Früchte
Die Blütens sind kurz aber deutlich gestielt und stehen meist in 4-10-blütigen, lockeren, oft kurz gestielten Cymen in den Achseln gewöhnlicher Stängelblätter. Die Vorblätter sind pfriemlich und halb so lang bis so lang wie die Kelche. Die zygomorphen  Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Der Kelch ist röhrig-trichterförmig, flaumig bis seidig-zottig behaart, mit 10 kräftig vortretenden Nerven und 5 begrannten Zähnen. Die  Kronblätter sind bläulich-rot gefärbt. Neben vormännlichen Zwitterblüten kommen auch rein weibliche Blüten vor. Die Kronröhre ist gerade, sie tritt aus dem Kelchschlund hervor und besitzt am Grunde einen Haarring. Die Oberlippe ist elliptisch, wenig gewölbt und außen angedrückt weiß behaart. Die Unterlippe ist ebenso lang wie die Oberlippe; sie ist dreilappig mit verkehrt-eiförmigem, oft ausgerandetem oder schwach gezähneltem Mittellappen. Sie ist herabgeschlagen und weißlich gezeichnet. Die Staubblätter sind nur am Grund schwach behaart. Es werden  Klausenfrüchte gebildet. Die Nüsschen sind eiförmig, 2 Millimeter lang und ziemlich glatt.




TEEBAUM


Das ätherische Öl vom Teebaum, häufig auch Tea-Tree genannt, ist ein wahrer Tausendsassa unter den ätherischen Ölen. Dank seiner keimtötenden Wirkung und einfacher Anwendung hat sich das Teebaum-Öl, das ursprünglich aus Australien stammt, einen festen Platz in den meisten Hausapotheken gesichert. Der Name Teebaum (Tea Tree) entstand, als Captain Cook bei seiner Erforschung von Australien im 18. Jahrhundert die Blätter des Teebaums als Kraut für seinen Tee benutzte. Der Tee schmeckte erfrischend und würzig. Auch Bier wurde aus den Teebaumblättern gebraut, doch das fand bei der Namensgebung keine Berücksichtigung.
Der Australische Teebaum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Myrtenheiden in der Familie der  Myrtengewächse. Einige  Arten der Gattung Melaleuca, aber auch aus den Gattungen Baeckea, Kunzea und Leptospermum werden Teebaum genannt. Für die Destillation von Teebaumöl werden hauptsächlich die Blätter und Zweigspitzen von Melaleuca alternifolia genutzt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Desinfektions-Mittel
Heilwirkung:
antibakteriell, antiseptisch, virostatisch, antiviral, pilztötend, antimykotisch, fungizid, parasitizid, desinfizierend, entzündungshemmend, wundheilend, immunstimulierend, schmerzlindernd, juckreizlindernd, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Abwehrschwäche, Halsschmerzen, Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Wunden, Schnittverletzungen, Splitter, Juckreiz, Hautentzündungen, Herpes, Lippenbläschen, Fußpilz, Hautpilze, Muskelkater, Akne, Pickel, Mitesser, Furunkel, Abszess, Mundschleimhautgeschwür, Zahnfleischentzündung, Mundfäule, Insektenstiche, Leichte Verbrennungen, Brandwunden
wissenschaftlicher Name:
Melaleuca alternifolia
Pflanzenfamilie:
Myrtengewächse = Myrtaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Ätherisches Öl, Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Terpine, Cineol

Anwendung
Möglicherweise nutzten die Aborigines traditionell die Blätter kleinblättriger Teebaumarten wie Melaleuca alternifolia als Wundauflage. Eine kommerzielle Nutzung des Australischen Teebaums für die Ölproduktion begann, nachdem A. R. Penfold in den 1920er Jahren im Rahmen einer größeren Untersuchung der  ätherischen Pflanzenöle Australiens medizinische Eigenschaften beschrieb. Anfänglich wurde das Teebaumöl noch aus Wildbeständen gewonnen. Das Pflanzenmaterial wurde von Hand geschnitten und vor Ort in behelfsmäßigen, mobilen, holzbefeuerten Busch-Unterständen destilliert. Auf diese Weise produzierte die Industrie über mehrere Jahrzehnte Teebaumöl. Melaleuca alternifolia ist die wirtschaftlich wichtigste Art unter den Teebaumarten. Für (alternativ-)medizinische Zwecke wird Teebaumöl hauptsächlich aus der Teebaumart Melaleuca alternifolia gewonnen. Teebaum wird in erster Linie als ätherisches Öl eingesetzt.
Unverdünnt
Das unverdünnte Öl kann man tropfenweise gegen Schnitte, leichte Verbrennungen, Herpes, Insektenstiche oder Fußpilz anwenden. Besonders empfindliche Haut kann gereizt auf die unverdünntes Teebaumöl reagieren.
Verdünnt in Wasser
Fünf bis zehn Tropfen Teebaumöl auf ein Glas Wasser eignen sich zum Gurgeln und Mundspülen. Diese Anwendungsform hilft bei Halsschmerzen, Mundgeschwüre, Mundgeruch und Zahnfleischinfektionen.
Als Badezusatz
Etwa zehn Tropfen Teebaumöl auf eine Wanne voll Badewasser ergibt ein Teebaumbad.
Als Kompresse
Tauche ein sauberes Stück Stoff oder Watte in heißes Wasser und tropfe etwa fünf Tropfen Teebaumöl darauf. Lege diese Kompresse auf die zu behandelnde Stelle, beispielsweise einen Abszess, einen Splitter, einen Furunkel.
Als Dampfbad
Fülle eine Schüssel mit heißem (kochendem) Wasser und füge etwa 5 Tropfen Teebaumöl hinzu. Beuge dich über die Schüssel und lege ein großes Handtuch über deinen Kopf und die Schüssel. Atme dann den heißen Teebaumdampf ein. Diese Behandlung erleichtert die Atmung, hilft beim Abhusten, bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung. Auch bei Hautunreinheiten ist so ein Dampfbad sehr hilfreich.
Als Massageöl
Mit 100 ml fettem Öl (z.B. Mandelöl) und etwa 50 Tropfen Teebaumöl kann man ein Massageöl mischen. Dieses Öl kann man verwenden, um größere Körperbereiche damit einzureiben. Es hilft bei Juckreiz, entzündete Haut, Muskelschmerzen und Sonnenbrand.
In Cremes und Salben
Einige Tropfen Teebaumöl kann man in Cremes und Salben einarbeiten. Die Wirkung entspricht der sonstigen Wirkung des Teebaumöls. Als Creme eignet es sich beispielsweise besonders zur unterstützenden Behandlung von Akne.
Anwendung der Blätter
Falls man die Blätter des Teebaum erhalten kann, kann man aus diesen einen Tee kochen und trinken. Dieser Tee steigert unter anderem das Immunsystem. Zerstoßen kann man die Blätter äußerlich als Brei anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Der Teebaum wächst in sumpfigen Gegenden von Australien. Er ist ein dürrer Baum bzw. Busch aus der Familie der Myrtengewächse von bis zu 7m Höhe. Seine Blätter sind schmalblättrig, weich und hellgrün und seine Rinde ähnelt Papier. Das ätherische Öl sitzt in drüsenartigen Knoten in den Blättern. Die Blüten des Teebaums sind sehr klein und gelb oder cremefarben.
Vegetative Merkmale
Melaleuca alternifolia ist ein immergrüner  Strauchoder kleiner  Baum, der Wuchshöhen von 2,5 bis 14 Metern erreicht. Er weist eine rotbraune, papierähnlich abschuppende  Borke auf. Die Rinde junger Zweige ist seidig behaart; die Rinde älterer Zweige ist kahl. Die  Laubblätter sind wechselständig, selten gegenständig oder an den Triebspitzen zu dreien wirtelig angeordnet, die wechselständige Blattstellung unterscheidet ihn vom sehr ähnlichen Melaleuca linariifolia, mit dem er Hybride bilden kann (alternifolia bedeutet wechselblättrig). Der Blattstiel ist nur etwa 1 mm lang. Die einfache Blattspreite erreicht eine Länge von 10 bis 32 Millimetern bei einer Breite von nur 0,4 bis 1 Millimeter, sie sind an der Basis verschmälert und an der Blattspitze zugespitzt, im Querschnitt halbmondförmig oder flach elliptisch. Die Blätter tragen zahlreiche, dicht sitzende Öldrüsen.
Generative Merkmale
Die vielblütigen, 3 bis 5 Zentimeter langen, seidig behaarten,  ährigen  Blütenstände wirken durch die vielen weißen Staubblätter der dicht stehenden Blüten wie weißlicher Flaum. Sie sitzen beinahe endständig an jungen Zweigen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Fünf kleine Kelchblätter sind röhrig verwachsen mit einer 3 bis 4 Millimeter langen Kelchröhre, die in kurzen Kelchzipfeln endet. Die hinfälligen freien, weißen Kronblätter sind 2 bis fast 4 Millimeter lang. Je 30 bis 60 weiße Staubblätter stehen in fünf Bündeln zusammen; sie sind etwa 2 Zentimeter lang und die kurzen  Staubbeutel sind klauenförmig. Der dicke Griffel weist eine Länge von 3 bis 4 Millimetern auf und endet in einer kopfigen Narbe. Die Blütezeit reicht von Juni bis Februar. Die harte Kapselfrucht ist bei einem Durchmesser von 2 bis 4 Millimetern zylindrisch. Bei der Fruchtreife bleibt der Blütenbecher an der Kapsel anhaftend.



BACHBLÜTEN
Man ist selbstbezogen, völlig mit sich beschäftigt, braucht viel Publikum, `das Bedürfnis Kleinkind` (14 Heather)
-
Diese Menschen sind zu sehr selbstbezogen und sind völlig mit sich beschäftigt und brauchen irrsinnig viel
 Publikum
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kommen sie zurück und beschäftigen sie nicht mehr mit sich selbst
 beschäftigt und brauchen kaum das Publikum  


BACHBLÜTEN
Man ist gefühlsmäßig irritiert. Eifersucht, Misstrauen, Haß- und Neidgefühle (15 Holly)
-
Diese Menschen sind gefühlsmäßig sehr irritiert, sind auch sehr Eifersüchtig und auch hochgradig
 Misstrauisch
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Gefühlsirritationen unter Kontrolle, aber auch die
 Eifersucht und das Misstrauen


ERNÄHRUNG
Disaccharide - Zweifachzucker   
Disaccharide entstehen durch Verbindungen von Einfachzuckermolekülen, unter Abspaltung von Wasser.
WICHTIG: auch Disaccharide sind „einfache" Kohlenhydrate. Erst ab den Polysacchariden spricht man von „komplexen" Kohlenhydraten.


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