Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 24.12.18-30.12.18

SCHLEIFENBLUME

Die Schleifenblumen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütengewächse. Zu ihr gehören mehrere Arten, die beliebte  Zierpflanzen für  Steingärten sind. Der Verbreitungsschwerpunkt der etwa 30 Arten umfassenden Gattung liegt im  Mittelmeerraum.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Gallenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Iberis amara
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut

Beschreibung

Die Schleifenblumen sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder Zwergsträucher. Sie sind kahl oder besitzen unverzweigte Haare. Ihre Laubblätter sind oft etwas fleischig. Die Blüten sind meist in gestauchten, doldenähnlichen, traubigen Blütenständen angeordnet, die sich erst zur Fruchtzeit verlängern. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die Kelchblätter sind fast aufrecht. Von den vier weißen, rosafarbenen oder violetten, verkehrteiförmigen Kronblättern sind die beiden von der Blütenstandsachse abgewandten oft deut-lich vergrößert. Es sind sechs  Staubblätter vorhanden. Die  Antheren sind länglich bis eiförmig. Der  Griffel ist etwa so lang wie der  Fruchtknoten. Die  Schötchen sind eiförmig, rundlich oder verkehrtherzförmig und an der Spitze meist ausgerandet; die Fruchtklappen sind gekielt oder geflügelt. Pro Frucht werden zwei meist geflügelte Samen gebildet.




TORMENTILL

Die Blutwurz ist eine mittelgroße, verästelte Pflanze mit leuchtend gelben Blüten. Wie der Name schon andeutet, enthält der Wurzelstock einen roten Farbstoff, der schon früher im Rahmen der Signaturlehre dafür sorgte, dass die Wurzel als Mittel gegen Blutungen verwendet wurde. Durch ihren Gerbstoffgehalt kann die Blutwurz jedoch auch Entzündungen im Mund- und Rachenraum lindern, und gegen Durchfall wirken. Dank ihrer wundheilenden und blutstillenden Eigenschaften kann man sie auch äußerlich gegen Wunden einsetzen.
Die Pflanzenart Blutwurz, auch Dilledapp, Durmentill, Natter(n)wurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger oder Tormentill genannt, gehört zur Familie der  Rosengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Mundschleimhautentzündung
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entgiftend, immunstimulierend, krampflösend
Anwendungsbereiche:
Rachenentzündungen, Halsentzündung, Fieber, Abwehrschwäche, Appetitlosigkeit, Durchfall, Magenbeschwerden, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend, Diabetes, Gicht, Rheuma, Menstruationsfördernd, Wunden, Verbrennungen, Zahnfleischentzündungen, Quetschung,  Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Potentilla tormentilla
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
 Tormentil
volkstümliche Namen:
Aufrechtes Fingerkraut, Dilledapp, Heideckern, Natternwurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger, Tormentill
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, roter Farbstoff, Harz, Tormentillin, ätherisches Öl
Sammelzeit:
Spätherbst und zeitiges Frühjahr

Anwendung
Blutwurz kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die Blutwurz hat ihren Namen von dem blutroten Saft, der beim Anschneiden aus dem gelblich-weißen Rhizom austritt. Im Mittelalter wurden mit Blutwurz noch verschiedene Drogen bezeichnet, denen man blutstillende Eigenschaften nachsagte, heute meint man damit ausschließlich den Tormentill, den die moderne Phytotherapie als ausgezeichnet verträgliche  Gerbstoffdroge schätzt, die akute Durchfälle lindert. In einigen Regionen, z. B. im Bayerischen Wald, wird aus Blutwurz ein  Likör oder  Schnapshergestellt, der als  Digestif gereicht wird.
Blutwurz in der Phytotherapie
In der Pflanzenheilkunde wird das schwarzbraune, bevorzugt im Frühjahr oder im Herbst (kurz vor oder kurz nach der Blüte) ausgegrabene, in der Sonne getrocknete, von den Wurzeln befreite und zerkleinerte Rhizom verwendet, entweder als  alkoholischer Auszug (Tinktur), oder als Tee. Wirksame Inhaltsstoffe sind neben  Gerbstoffen (Tanninen) der rote Farbstoff Tormentol, das Glykosid Tormentillin, Flavonoide, Phenolkarbonsäure, Saponine, Harz, Gummi und ätherische Öle. Der Saft der Pflanze wirkt im Laborversuch hemmend auf das Wachstum von Bakterien und Viren. Blutwurz wirkt stark zusammenziehend, austrocknend und entzündungshemmend, Zubereitungen des Tormentill werden daher wie andere gerbstoffhaltige Drogen (Eichenrinde, Ratanhiawurzel) äußerlich in Form von Spülungen oder Pinselungen bei entzündlichen Erkrankungen der Mund- und Rachenschleimhaut, bei Entzündungen des Zahnfleischs und anderen Erkrankungen des Rachens und des Kehlkopfes und gegen Hämorrhoiden verwendet, außerdem bei Verbrennungen. Innerlich genommen werden sie bei akuten, unspezifischen  Durchfallerkrankungen eingesetzt und sind indiziert bei  Enteritis und Fieber sowie zur Stärkung des Magens. Die früher angenommene blutstillende Wirkung der aus dem  Rhizom gewonnenen Stoffe wurde aus der  Signaturenlehre hergeleitet und ist medizinisch unbegründet. Kaum verwechselt werden kann die im Mittelalter und später wie der Wiesen-Knöterich und andere Pflanzen auch als „(herba) sanguinaria" bezeichnete Blutwurz mit der weißblütigen  Kanadischen Blutwurz, ebenfalls eine  Heil- und  Giftpflanze, die zu den  Mohngewächsen gehört.
Nutzung als Färberpflanze
Der beim Anschneiden des Rhizoms der Blutwurz austretende rote Farbstoff besteht aus folgende Komponenten: Kondensierte Gerbstoffe: Hauptfarbstoffe: Catechin-Gerbstoffe, Ellagsäure und  Chinovasäure.  Auf mit Alaun und Weinstein vorgebeizter Wolle kann man mit dem Absud des Rhizoms eine gelbbraune Färbung erzielen. Mit einer Beize aus  Kupfersulfat und  Kaliumdichromat erhält man eine rotbraune Färbung. Früher haben die  Samen ihre Rentierfelle mit Blutwurz gleichzeitig gegerbt und rot gefärbt.
Tee
Für einen Blutwurz-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Blutwurz mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Blutwurz-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Blutwurz-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Blutwurz-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Blutwurz in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Blutwurz kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Verdauungsbeschwerden einsetzen. Außerdem hilft Blutwurz gegen Menstruationsbeschwerden. Man kann ihn auch gegen rheumatische Erkrankungen und Gicht einsetzen. Blutwurz steht im Ruf, den Blutzuckerspiegel zu senken, daher kann man ihn zur begleitenden Therapie von Diabetes anwenden.
Äußerlich
Äußerlich kann man Blutwurz-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Spülungen, Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man in erster Linie Entzündungen im Mundraum lindern. Blutwurz hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Wunden und juckende Hautentzündungen.

Pflanzenbeschreibung
Die Blutwurz ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 10 bis 30 (5 bis 50) Zentimeter erreicht. Sie wächst aus einem kräftigen und kriechenden  Rhizom, das einen Durchmesser von 1 bis 3 cm hat, verholzt und innen an Schnittflächen blutrot anläuft. Der aufrechte bis niederliegende  Stängel ist oben mehrästig, beblättert und unterschiedlich behaart. Die lang gestielten Rosettenblätter sind dreiteilig (selten einzelne vier- bis fünfteilig), grob und gezähnt, im Gegensatz zu den sitzenden bis kurzgestielten Stängelblättern, die immer dreiteilig sind. Es sind drei bis fünf große Nebenblätter vorhanden, deshalb erscheinen die Laubblätter mehrteilig. Die auf langen Stielen einzeln in den Blattachseln entspringenden  Blütenweisen einen Durchmesser von etwa 1 Zentimeter auf. Die Kelchblätter sind mehr oder weniger so lang wie Kronblätter. Die meist vier (zuweilen auch fünf oder sechs) gelben Kronblätter sind frei, verkehrt-herzförmig und 4 bis 5 mm lang. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Die Blutwurz ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf mageren Wiesen und in Mischwäldern. Auch in Niedermooren kann man sie finden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt aus dem Rhizom gefingerte Blätter aus. Die Blätter haben einen gezacktem Rand. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Oktober. Sie haben meistens vier Blütenblätter. Manchmal besitzen die Blüten auch fünf oder sechs Blütenblätter.



BACHBLÜTEN
Man lässt sich von Angehörigen gegen seine eigene Überzeugung zu weiteren Therapieversuchen überreden, ist dann bei kleinsten Rückschlägen enttäuscht (13 Gorse)
- Diese Menschen lassen sich von Angehörigen gegen ihren Willen zu Therapieversuchen überreden und sind bei kleinsten Rückschläge enttäuscht
- Mit der dementsprechender Bachblüte lassen Sie sich nicht mehr zu Therapieversuche überreden

BACHBLÜTEN
Die Gedanken kreisen nur um die eigenen Probleme, man nimmt sich sehr wichtig (14 Heather)
- Diese Menschen nehmen sie sich sehr wichtig, da ihre Gedanken nur um ihre eigenen Probleme kreisen
- Mit der dementsprechender Bachblüte kreisen ihre Gedanken nicht mehr um ihre Probleme


Sekundäre Pflanzenstoffe
Sekundäre Pflanzenstoffe kommen, wie der Name schon sagt, in pflanzlichen Lebensmitteln vor: in Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüssen, Vollkornprodukten sowie in fermentierten Lebensmitteln (z.B. Sauerkraut).
Die Gruppe der sekundäre Pflanzenstoffe ist sehr homogen. Man kennt rund 100.00 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, wobei 5.000 bis 10.000 in der menschlichen Nahrung vorkommen. Anhand ihrer chemischen Struktur und ihrer funktionellen Eigenschaften werden sie in verschiedenen Gruppen eingeteilt:
- Carotinoide
- Glucosinolate
- Phytoöstrogene
- Phytosterine
- Polyphenole
- Protease-Inhibitoren
- Saponine
- Sulfite
- Terpene
- Flavonoide
- uvm.

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