Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 21.10.19-27.10.19


TULPE
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Die Tulpen bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse. Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika und über Europa bis Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Geschwüre, Gicht, Halsentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma
wissenschaftlicher Name: Tulipa gesnerana
Verwendete Pflanzenteile: Zwiebel

Anwendung
Achtung! Giftig.
Tulpe nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Aus den Wildtulpen wurden die Gartentulpen gezüchtet. Innerhalb von 400 Jahren sind mehrere Tausend Züchtungen aus den Wildtulpen entstanden. Tulpen schätzen im Frühjahr Feuchtigkeit, im Sommer heiße, trockene Lagen auf nährstoffreichen Böden mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,0 (so können die Zwiebeln am besten ausreifen), bedürfen kühler Nächte und kalter Winter zum Gedeihen. Die Niederlande sind der weltweit größte Tulpenproduzent. In Deutschland werden in der Region Niederrhein, insbesondere im Kreis Neuss, Tulpen produziert. Tulpen-Sorten sind bedeutende Zierpflanzen, sowohl als Gartenpflanzen wie als Schnittblumen. Über 80% der Welt-Tulpenproduktion stammt aus den Niederlanden. Hier werden über 1200 Sorten kultiviert, jedoch nehmen die 40 häufigsten über die Hälfte der Anbauflächen ein. In der Heilkunde bzw. medizinischen Anwendung spielen Tulpen keine Rolle. Sie sind sogar giftig für Menschen und Tiere. Das in den Zwiebeln und Sprossen enthaltene Tulipanin verursacht u. a. Erbrechen, Magen- und Darmbeschwerden, Bauchkrämpfe.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Laubblätter
Tulpen-Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen und erreichen je nach Art Wuchshöhen von 10 bis 70 Zentimetern. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Die äußere Haut der Zwiebeln ist meist innen behaart. Vom meist unverzweigten Stängel befindet sich der untere Teil im Boden.
Eine Tulpenzwiebel stirbt nach der Blüte ab, gleichzeitig entwickelt sich in der Achsel einer Zwiebelschuppe eine neue blühfähige Zwiebel und schwächere Zwiebeln wachsen an der Basis der übrigen Zwiebelschu-pen. Die meisten Laubblätter sind grundständig und sind bis zu 30 Zentimeter lang. Die meist zwei bis sechs, selten bis zu zwölf wechselständig angeordneten Laubblätter sind ungestielt. Die einfachen Blattspreiten sind breitlinealisch bis fast eiförmig. Der Blattrand ist glatt bis gewellt.
Blütenstände und Blüten
Je nach Zuchtform variiert die Blütenfarbe über weiß, gelb, orange, rosa, rot bis blau und sogar schwarz. Die Blüten stehen meist einzeln und endständig oder in wenigblütigen Blütenständen. Hochblätter fehlen meist. Die aufrechten Blüten sind zwittrig, dreizählig und glocken- bis napfförmig. Es sind zwei Kreise freier Blütenhüllblätter vorhanden, wobei die Blütenhüllblätter der beiden Kreise mehr oder weniger verschieden geformt sind. Es sind zwei Kreise mit je drei freien, fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind entweder gleich oder die des inneren Kreises sind länger. Die Staubfäden sind manchmal behaart. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, mit vielen Samenanlagen. Der säulenförmige oder sehr kurze bis fehlende Griffel endet in einer dreilappigen Narbe.
Früchte und Samen
Es wird eine walzen- bis spindelförmige, dreiflügelige, ledrige, dreikammerige Kapselfrucht gebildet. Die Samen sind meist flach.



BILSENKRAUT
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Das Bilsenkraut ist eine klassische Nachtschattenpflanze, verwandt mit Tollkirsche und Stechapfel, die früher vielfach für magische Zwecke verwendet wurde, weil ihre Giftwirkung halluzinatorische Effekte beinhaltet. In homöopathischer Verdünnung kann das Bilsenkraut jedoch gegen Asthma, Schmerzen und etliche andere Beschwerden verwendet werden. Früher hat die Volksheilkunde auch ein Öl aus dem Bilsenkraut zubereitet, das als Einreibemittel gegen Schmerzen eingesetzt wurde.
Die Bilsenkräuter bilden eine Gattung krautiger Pflanzen aus der Familie der Nachtschattengewächse. Der Gattung gehören etwa 23 Arten an. Einige Arten, wie das Schwarze Bilsenkraut oder Hyoscyamus muticus, werden aufgrund der enthaltenen, parasympathikolytisch wirkenden Alkaloide seit langer Zeit als Arzneimit-tel oder als Rauschmittel verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D4!, beruhigend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, Asthma, Kitzelhusten, Fieber, Magenkrämpfe, Durchfall, Seekrankheit, Rheuma, Krämpfe, Nervosität, Schlaflosigkeit, Schmerzen (Einreibung)
wissenschaftlicher Name: Hyoscyamus niger
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Henbane
volkstümliche Namen: Appolonienkraut, Becherkraut, Hexenkraut, Hühnertot, Rasewurzel, Schlafkraut, Teufelsauge, Zahnwehkraut, Zigeunerkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Bilsenkraut nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Das Bilsenkraut war früher eine wichtige Heilpflanze, um starke Schmerzen zu lindern und schwere Entzündungen zu bekämpfen. Da das Bilsenkraut stark giftig ist, wird es heutzutage überhaupt nicht mehr als normale Heilpflanze eingesetzt. Nur in homöopathischer Zubereitung ab D3 wird Bilsenkraut noch verwendet. In dieser Form ist Bilsenkraut ungiftig. Als homöopathisches Mittel nimmt man Bilsenkraut gegen Schlafstörungen, Reizhusten, Durchfall und Krämpfe. In niedrigen Potenzen (D3 bis D6) kann man das homöopathische Bilsenkraut folgendermaßen dosieren: 3 mal täglich 5-20 Globuli oder Tropfen.

Geschichtliches
Im Mittelalter war das Bilsenkraut eine der wichtigsten Pflanzen der Hexen und Kräuterheilkundigen. Es wurde für Heilzwecke bei schweren Erkrankungen und als magische Pflanze verwendet. Wegen seiner berauschenden Wirkung soll Bilsenkraut sogar dem Bier beigegeben worden sein, um es stärker zu machen. Das Pils und die Stadt Pilsen sollen nach dem Bilsenkraut benannt worden sein.

Pflanzenbeschreibung
Das Bilsenkraut ist in Europa, Asien und in Afrika heimisch. Man findet es heutzutage jedoch nur noch selten. Am liebsten wächst das Bilsenkraut auf Schutthalden, an Mauern oder Unkrautfluren, also dort, wo der Boden gestört wurde. Der Boden sollte bevorzugt nährstoffreich sein. Das Bilsenkraut ist ein- oder zweijährig und wird bis zu 60cm hoch. Die Blätter sind länglich und eiförmig und haben gezähnte Buchten. Sie sind fein behaart mit wenigen weißen Haaren. Zwischen Juni und Oktober erscheinen im oberen Bereich der Pflanze die Blüten. Die Blüten sind trichterförmig und weiß mit dunkelroter Maserung. Manchmal fehlt diese Maserung auch, vor allem bei einjährigen Pflanzen. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen August und Oktober Kapseln, die zahlreiche kleine Samen enthalten.
Vegetative Merkmale
Bilsenkräuter sind einjährige, zweijährige oder ausdauernde krautige, aufsteigende oder niederliegende Pflanzen mit einer Höhe von (3 bis) 10 bis 80 (bis 150) cm. Die Wurzel ist bei den kurzlebigen Arten rübenförmig verdickt. Die ausdauernden Arten besitzen ein mehrköpfiges, manchmal verholztes oder fleischiges Rhizom. Meist sind sie mit ein- oder mehrzelligen Flaum- oder Drüsenhaaren bedeckt, aber es existieren auch unbehaarte Vertreter. Die eiförmig-länglichen, elliptischen oder eiförmig-rhombischen Laubblätter sind (0,8 bis) 2 bis 20 (bis 30) cm lang, gezähnt oder gelappt, selten auch zerschlitzt. Gelegentlich bilden sie eine Rosette, für gewöhnlich sind die oberen Blätter stängelständig, sitzend, manchmal stängelumfassend, während die unteren oder teilweise auch alle Blätter an 1,2 bis 5,0 cm langen Blattstielen stehen.
Blütenstände und Blüten
Die Blüten sind sitzend oder stehen an kurzen, 5 bis 10 mm langen Blütenstielen, als Ausnahme treten auch bis zu 50 mm lange Blütenstiele auf. Die unteren Blüten stehen einzeln in den Blattachseln, die oberen Blüten bilden einen dichten, beblätterten, trauben- oder ährenähnlichen, zymösen Blütenstand. Der Kelch der fünfzähligen Blüten ist (6 bis) 10 bis 16 (bis 28) mm lang, röhrig-glockenförmig, urnenförmig, verkehrt-kegelförmig oder selten becherförmig, der Rand ist gezähnt oder gelappt. Die Kronröhre der zygomorphen Krone ist genauso lang oder bis zu 2,5 mal länger als der Kelch, die Krone ist 8 bis 15, selten bis 20 mm lang oder aber in Ausnahmefällen bis zu 45, noch seltener bis 50 mm lang. Die Farbe ist goldgelb, gelblich weiß, schmutzig violett oder weißlich, zum Teil durch ein dunkles Netz der Nervatur durchzogen. Die Kronlappen sind ungleichmäßig groß, kurz und abgerundet. Die Fortpflanzungsorgane der Blüte sind hervorstehend oder knapp hervorstehend, die Staubfäden ungleichmäßig, die untere Hälfte ist behaart, normalerweise in der Mitte oder leicht über der Mitte der Kronröhre mit dieser verwachsen. Die 2,9 bis 3,8 mm langen Staubbeutel sind am Rücken befestigt und deutlich kürzer als die Staubfäden. Die mittelgroßen (37 bis 42 µm) oder großen (67,5 bis 73,5 µm) großen Pollenkörner sind fast kugelförmig, dreifaltig und besitzen ein gerilltes Exine (Pollen-kornwand). Die Nektarien sind nicht oder nur kryptisch vorhanden, der Griffel ist fadenförmig, kahl oder fein behaart, die Narbe ist kopfförmig, feucht und papillös.
Früchte und Samen
Die Frucht ist eine Pyxidium (Deckelkapsel) genannte Sonderform der Kapselfrucht, die länglich geformt, (5 bis) 9 bis 15 mm lang und vollständig vom sich vergrößernden, dann urnenförmigen bis verkehrt-kegelförmigen und (1 bis) 2 bis 4 cm großen Kelch umschlossen ist. In Ausnahmefällen sind die Kelchzipfel zurückgebogen, so dass die Frucht nicht unbedingt vollständig vom Kelch umschlossen ist. Der Kapseldeckel ist zugespitzt, stark konvex, konvex oder flach, die Kapsel enthält zwischen 200 und 500 Samen. Diese sind im Nor-malfall (0,8 bis) 1,1 bis 1,5 (bis 1,8) mm lang, nur die Art Hyoscyamus turcomanicus hat größere Samen von 2,4 bis 2,9 mm.


BACHBLÜTEN
Man hat Sehnsucht nach Vergangenem (16 Honeysuckle)
- Diese Menschen haben eine große Sehnsüchte nach dem Vergangenem
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Sehnsüchte an Vergangenem überwinden


BACHBLÜTEN
Man glaubt, man wäre zu schwach, um die täglichen Pflichten zu bewältigen, schafft es dann aber doch (17 Hornbeam)
- Diese Menschen sind der Meinung, dass sie zu schwach für die täglichen Pflichten seien

- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihre Pflichten nachgehen  

ERNÄHRUNG
Allgemeine Aspekte der Ernährung bei Säuglinge
Die „falsche" Ernährung
- Kann den kindlichen Organismus überfordern
- Kann dem Säugling zu wenig Nährstoffen für sein Aufbau liefern
- Kann zu einer Wasseransammlung führen
- Kann die Widerstandskraft des Babys vermindern
- Kann die Darmschleimhaut des Kindes schädigen und den Grundstein für lebenslange Verdauungsbeschwerden legen
- Kann Allergien auslösen
- Kann eine gesunde und körperliche und geistige Entwicklung behindern


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