Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 24.07.17-30.07.17


ROOIBOS

Der Roibusch-Tee ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, weil er milder ist als Schwarztee und Kaffee. Dass er auch Heilkräfte hat, wissen jedoch nur wenige. Sogar eine Verlangsamung der Alterung wird ihm nachgesagt. Aber auch gegen Allergien kann man Roibusch-Tee einsetzen.
Rooibos ist eine Pflanzenart, die zur  Familie der  Hülsenfrüchtler gehört. Sie gedeiht ursprünglich in den westlichen Bergregionen der südafrikanischen Provinz Westkap. Ausleseformen von Aspalathus linearis werden zur Gewinnung von Rooibos-Tee angebaut. Rooibos-Tee ist im südlichen Afrika ein beliebtes  koffeinfreies Getränk.

Steckbrief
Heilwirkung:
entspannend, tonisierend, krampflösend, Übelkeit, Magenschmerzen, Magenkrämpfe, Allergien, Ekzeme, Asthma, Heuschnupfen, Alterserscheinungen (Anti Aging), Karies
wissenschaftlicher Name:
Aspalathus linearis
englischer Name:
Redbush, Redbos
volkstümlicher Name:
Roibusch, Rotbusch, Roiibusch, Rooibusch, Rotbuschsie, Roibos, Roiboos, Koopmans, Buschmanntee, Massaitee
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Stängel
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Fluor, Aluminium, Vitamin C, Borneol, Kalk, Essigsäure, Eugenol, Flavonoide, Gallussäure, Gerbsäure, Eisen, Kaffeesäure, Kalium, Kupfer, Limonen, Linalool, Magnesium, Mangan, Natrium, Phenol, Rutin, Thymol, Zink
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Den Roibusch kann man als Tee einfach so zum Genuss trinken. Da er weder Coffein enthält, putscht er nicht auf und entwässert auch nicht. Daher ist er auch für Kinder geeignet. Auch für den Einsatz in der Heilkunde eignet sich der Roibuschtee. Er wirkt entspannend, gibt Kraft und hilft bei leichte Verdauungsbeschwerden. Auch bei Allergien kann man ihn versuchen. Da der Roibusch Fluor enthält, kann er auch gegen Karies vorbeugen.

Pflanzenbeschreibung
Der Rotbusch wächst in Südafrika und wurde dort schon immer gerne von den Ureinwohnern als Tee getrunken. Die Pflanze wird auch heute ausschliesslich in Südafrika angebaut. Sie wird bis zu 2 Meter hoch und gehört zur Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Erbsen usw.). Die dünnen, nadelartigen Blätter sind weich und grün. Von Juli bis Oktober (das ist in Südafrika Frühling) blüht der Roibusch mit gelben Blüten. Erst wenn die Pflanze acht-zehn Monate alt ist, kann sie geerntet werden.
Vegetative Merkmale
Bei Aspalathus linearis handelt es sich um einen sehr variablen  Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht. Er besitzt aufrechte bis ausgebreitete, rutenartige Zweige, an denen sich dünne Ästchen befinden. Die Rinde junger Zweige ist oft rötlich. Die wechselständig und meist dicht zusammenstehenden  Laubblätter sind grün, etwa 1mm dick und 1,5 bis 6cm lang, besit-zen etwa die Form von Kiefernnadeln, sind allerdings sehr weich. Es sind keine  Nebenblätter vorhanden.  
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im südafrikanischen Frühling bis frühen Sommer. Die kurzen gestielten Blüten stehen einzeln oder in dichten Gruppen an den Enden der Zweige. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf  Kronblätter sind gelb. Die relativ kleine Hülsenfrucht enthält meist einen oder zwei harte Samen.




ALPEN-MUTTERWURZ


Die meist rosa blühende Alpen-Mutterwurz ist eine alte Heilpflanze und ein wertvolles Viehfutter, das im Alpenraum auf Wiesen wächst. Die kniehohe und rosa blühende Pflanze riecht kräftig und würzig. Wegen der aromatischen ätherischen Öle, die an  Fenchel und  Liebstöckel erinnern, wird die Alpen-Mutterwurz auch in der Küche verarbeitet. Im Bayerischen Wald wird aus der Alpen-Mutterwurz der Bärwurz-Magenschnaps hergestellt. Es gibt eine ähnliche Pflanze, mit fast gleicher medizinischer Wirkung aber geringere Menge an Inhaltsstoffen, die den gleichen Namen trägt  Bärwurz.
Die Alpen-Mutterwurz ist eine  Pflanzenart der Familie der  Doldenblütler. Nach molekulargenetisch gestützten Daten durch Valiejo-Roman et al. 2006 ist die Gattung Mutellina von der Gattung Ligusticum sowie Pachypleurum zu trennen. Die Pflanze kommt oft in Alpensagen und Almsegensprüchen vor. Sie besitzt auch viele Volksnamen, z.B. Muttern, Madaun, Mutteli, Mutterkraut,  Gamskraut, Bärenfenchel.


Steckbrief

Haupt-Anwendungen: Magen, Gebärmutter, Verdauung
Heilwirkung:
aphrodisierend, appetitfördernd, entblähend, entgiftend, entschlackend, harntreibend, herzstärkend, magenstärkend, menstruationsfördernd, milchproduktionssteigernd, tonisierend, wärmend, windtreibend
Anwendungsbereiche:
Altersschwäche, Appetitlosigkeit, Blähungen, Blasenerkrankungen, Darmkatarrh, Dysmenorrhoe, Gebärmutter, Geburten, Gelbsucht, Gicht, Hautausschläge, Herzschwäche, Koliken, Lungenverschleimungen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Nierenleiden, Periodenkrämpfe,
Verdauungsstörungen, Vergiftungen, Viehheilmittel, Weißfluss
wissenschaftlicher Name:
Ligusticum mutellina
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Alpine Lovage, Italian Lovage, Mountain lovage
volkstümlicher Name:
Alpen-Bärendill, Alpen-Liebstock, Alpen-Liebstöckel, Bärenfenchel, Bärwurz, Bärmutterkrut, Bärwurzel, Bergbärwurz, Bergpudel, Berwurtz, Gamskraut, Gebärmutterwurz, Herzwurz, Madaun, Metaun-Kümmel, Mutteli, Mutterkraut, Muttern, Mutterwurz
Verwendete Pflanzenteile:
frische Blätter, Samen, Wurzelstöcke
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Fettes Öl, Gummi, Harz, Ligustilid, Monoter-pene, Kaffeesäuren, Phthalide
Sammelzeit:
Mai bis September


Anwendung

Die intensiv aromatische Wurzel wird in der Volksmedizin bei Blähungen, Verstopfungen, Leber-, Nieren- und Blasenleiden sowie bei zahlreichen Frauenerkrankungen verwendet. Der Absud des Krautes gilt als magenstärkend.
Frische Blätter
Können in der Küche wie Petersilie eingesetzt werden. Regt den Appetit an und fördert die Verdauung. Können als gequetschtes Kraut für Umschlage bei Hautkrankheiten oder Gichtschmerzen eingesetzt werden.
Tee
1TL getrockneter Blätter mit 250ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen, hilft gegen Verdauungsprobleme. 1TL Samen mit 250ml heißem Wasser übergießen und 20 Minuten  ziehen lassen, abseihen. Hilft bei Migräne, Appetitmangel, Blasenleiden.
Abkochung
Eine  Abkochung der Wurzeln hilft vor allem bei Verdauungsproblemen.
Tinktur
Um eine Alpen-Mutterwurz-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Wurzeln der Alpen-Mutterwurz in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Äußerlich
Äußerlich kann man Alpen-Mutterwurz-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Hautkrankheiten lindern.

Geschichtliches
In der Hexenmedizin ist es eines der Mutterkäuter und wird zur Geburt eingesetzt. Haupteinsatz war die Linderung schwerer Geburten. Kräuter-Schnäpse aus dem Bayerischen Wald werden aus der Wurzel hergestellt, einige Kräuter-Liköre werden mit den Samen ergänzt. Diese Getränke haben teilweise eine jahrhundertelange Tradition. Blätter und Samen zum Würzen von Suppen und Käse. Bärwurz wurde oft in Klostergärten angebaut, doch welche Bärwurz in den Klostergärten angebaut wurde und dessen Anwendung in Kräuterbüchern zu finden ist schwer zu beurteilen. Eine gute eiweißreiche Futterpflanze, die Milchleistung und Milchqualität erhöht, sowie Viehkrankheiten lindert und vorbeugt. Dies spiegelt sich in einigen Überlieferungen wider: Die Alpen-Mutterwurz soll nach dem Volksglauben da wachsen wo die Milch der hl. Maria auf die Erde gefallen ist. Von den Melkerinnen wurden Alpen-Mutterwurz und einige andere Pflanzen verflucht (Teufel möge das Gras wegnehm), damit die Kühe weniger Milch geben und weniger Arbeit zu tun war. Heute wird die Alpen-Mutterwurz immer seltener, da viel gesammelt wird. Es dauert mindestens 7 Jahre bis eine Alpen-Mutterwurz groß geworden ist.

Pflanzenbeschreibung
Die aromatische duftende  mehrjährige Pflanze wird etwa 10 bis 50 cm hoch. Die Blätter sind im Umriss dreieckig jedoch 2 bis 3-fach gefiedert. Die Dolden besitzen keine Hüllblätter und sind 7 bis 15-strahlig. Zwischen Juni und August erscheinen die weißen bis rosa/roten Blüten. Der aromatische Duft ist selbst noch im Heu enthalten.
Die Alpen-Mutterwurz ist in den Alpen heimisch und auch an einigen Stellen im Schwarzwald zu finden. Der Wurzelstock ist winterhart. Sie wächst bevorzugt auf mageren Berg- und Gebirgswiesen von 1000 m bis fast 3000m. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 15 und 50 Zentimeter hoch. Die Blätter sind haarfein gefiedert. Die rosa bis purpurnen (selten weißen) Blüten erscheinen zwischen Juli und August auf einer meist 7-10 strahligen Blütendolde. Aus den Alpen-Mutterwurz-Blüten entwickeln sich im Herbst die Samen. Die Samen sind ca. 6 mm lang und 3 mm dick.

Anbautipps
Üblicherweise wird die Alpen-Mutterwurz durch Wurzelteilung nach der Blüte vermehrt, es reichen schon kleine Wurzelstücke um daraus eine Pflanze zu ziehen. Deutlich schwieriger ist die Anzucht aus Samen. Möglichst im November in Töpfen aussäen oder sehr früh im Frühling im Freien wenn noch Frost zu erwarten ist, die Samen sind nicht lange keimfähig und müssen stratifiziert werden um die Keimung anzuregen (Frostkeimer). Die Alpen-Mutterwurz mag sandigen, lehmigen, mageren und feuchten Boden, der Standort sollte sonnig oder halbschattig sein. Man kann die Alpen-Mutterwurz auch in größeren Töpfen aufziehen. Es dauert etwa 7 Jahre, bis man die Wurzel ernten kann. Da die Pflanze gleichmäßige Bedingungen liebt, z.B. gleiche Bodenfeuchtigkeit, ist sie etwas schwierig zu kultivieren. Leider sind die Inhaltsstoffe im Flachland geringer als in den Bergen.

Sammeltipps
Die Wurzel (Bärenwurzel, Bärenfenchelwurzel) der Alpen-Mutterwurz sollte nur geerntet werden, wenn man sich mit der Bestimmung der Pflanze auskennt, da es ähnlich aussehende aber giftige Pflanzen gibt. Am besten ist es die Alpen-Mutterwurz im eigenen Garten anzubauen, denn die Alpen-Mutterwurz ist durch die vielen Wildsammlungen leider selten geworden, deshalb sollte gerade die Wurzel nicht mehr in der Natur gesammelt werden. Die Wurzel wird gereinigt, geschnitten und im luftigen Schatten gut getrocknet. In einem geschlossenen Behälter lagern, damit sich die ätherischen Öle nicht verflüchtigen. Die feinen Blätter sollten geerntet werden, wenn diese frisch ausgetrieben sind. Die Samen sammelt man sobald die reif sind, am besten nachtrocknen.



BACHBLÜTEN
Die Gedanken kreisen nur um die eigene Probleme, man nimmt sich sehr wichtig (14 Heather)
-
Diese Menschen haben immer nur ihre Gedanken bei ihren Problemen und nehmen sich dadurch viel zu
 ernst
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese kreisende Gedanken abschalten und
 nehmen dadurch auch andere wichtig


BACHBLÜTEN
Schlechtes Gedächtnis, kein Sinn für Einzelheiten, da man sich mangels Interesse nicht mehr die Mühe macht, richtig zuzuhören (9 Clematis)
-
Diese Menschen neigen dazu ein schlechtes Gedächtnis zu haben, keinen Sinn für irgendwelche
 Einzelheiten, und mangels Interesses nicht mehr die Mühe macht richtig hinzuhören  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fördert das Gedächtnis, vertieft sich nicht mehr in Einzelheiten und
 Interessiert sich wieder mehr und hört aufmerksamer zu


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