Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 25.06.18-01.07.18



RITTERSPORN

Die Rittersporne sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Die 300 bis 350 Arten sind in der Holarktis weitverbreitet. 2015 wurden die Rittersporne Giftpflanze des Jahres.

Steckbrief
Heilwirkung:
Fettsucht, blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Delphinium consolida
Pflanzenfamilie:
Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Sammelzeit:
Juni bis August

Zierpflanze
Der Ritterspornsorten einzelner Arten sind beliebte Zierpflanzen für Parks und Gärten. Sie werden sehr häufig in Staudenbeetenangepflanzt und werden auch in Bauerngärten regelmäßig gepflegt.

Beschreibung
Ritterspornarten wachsen selten als ein- bis zweijährige, meist als ausdauernde krautige Pflanzen. Die Laubblätter sind dreiteilig, handförmig gelappt bis stark zerteilt. In traubigen oder schirmtraubigen  Blütenständenstehen viele Blüten zusammen mit Hochblättern; selten stehen die Blüten einzeln. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph, gespornt und kelchartig geformt. Von den fünf äußeren Blütenhüllblättern ist eines gespornt und umschließt die beiden inneren, gespornten Blütenhüllblätter. Es sind zwei Blütenhüllblattkreise vorhanden. Von den vier inneren, freien Blütenhüllblättern sind die beiden oberen gespornt und enthalten Nektar; die beiden unteren sind ungespornt. Es sind viele  Staubblätter vorhanden. Es sind meist drei (seltener vier bis zehn) freie Fruchtblätter vorhanden mit vielen Samenanlagen. Der Griffel besitzt eine deutlich erkennbare Narbe. Es werden schmale  Balgfrüchte gebildet. Die Samen besitzen schmale Flügel.




SEEROSE

Seerosen machen Teiche zu Schmuckstücken mit ihren prachtvollen weißen Blüten. Sie kommen auch wild in Europa vor, werden aber häufig angebaut. Die Seerose ist aber auch ein Heilmittel. Ihre Blüten sollen angeblich zu starke Libido dämpfen. Mit dem Wurzelstock kann man Husten lindern, Kopfschmerzen und verschiedene Hautprobleme behandeln.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutstillend, erweichend, schmerzstillend, Bronchitis, Husten, Mundschleimhautentzündungen, Magenbeschwerden, Blasenschwäche, Nierenkrankheiten, Herzschwäche, Schlaflosigkeit,  Kopfschmerzen, Angstzustände, Wunden, Furunkel, Leichte Brandwunden
wissenschaftlicher Name:
Nymphaea alba
Pflanzenfamilie:
Seerosengewächse = Nymphaeaceae
englischer Name:
White water lily
volkstümliche Namen:
Teichrose, Wasserrose
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Wurzel, Samen
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Von einigen Arten wurde eine große Anzahl an Sorten gezüchtet. Sie werden als  Zierpflanzen und gelegentlich als Aquarienpflanzen verwendet. Die Seerose wird vorwiegend von der Volksheilkunde angewendet. Die Schulmedizin verwendet sie eher nicht.
Wurzelstock innerlich
Die getrocknete Wurzel kann man als Tee bei Kopfschmerzen und Husten verwenden. Auch gegen Erkrankungen des Harnapparates kann man diesen Tee verwenden.
Wurzelstock äußerlich
Äußerlich kann man den Wurzelstock in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen gegen entzündete Wunden, leichte Verbrennungen und Abszesse einsetzen. Gegen Mundentzündungen kann man mit einem Aufguss der Seerose spülen.
Blüten
Aus den Blüten kann man einen Tee zur Beruhigung und gegen Ängste trinken. Dazu wird eine Abkochung mit einen guten Eßlöffel getrocknete Blüten pro Tasse zubereitet. Früher wurden die Blüten einen Tag lang in Wein eingelegt, um gegen nervliche Probleme getrunken zu werden.

Geschichtliches
Samen
Die Samen der Seerose wurden schon in der Antike zu Plinius Zeiten zur Dämpfung des Triebes verwendet. Sie sollten Mönchen und Nonnen helfen, ihre Gelübde einzuhalten. Auch gegen unkeusche Träume sollten die Samen helfen.
Nixen
Früher glaubte man, dass Nixen die Menschen ertrinken ließen, die versuchten, die Seerosen zu pflücken. In Wirklichkeit verhakten sich manche Seerosenpflücker an den stabilen Blütenstengeln und ertranken deshalb.

Pflanzenbeschreibung
Seerosenarten sind selten Einjährige Pflanzen. Die meisten sind Ausdauernde Pflanzen und krautige Pflanzen. Diese  Wasserpflanzen bilden langgestreckte oder knollenförmige  Rhizome aus, mit denen sie im Schlamm von Flüssen, Teichen, Seen und anderen Gewässern verankert sind. Bei den meisten Seerosenarten liegt Heterophyllie vor. Es werden zwei Typen von wechselständig und spiralig angeordneten  Laubblättern ausgebildet: Schwimmblätter und Unterwasserblätter. Die einfachen Laubblätter sind lang gestielt. Die  Blattspreite ist oft schildförmig, herzförmig oder pfeilförmig. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Nebenblätter sind vorhanden oder fehlen. Die einzeln stehenden, zwittrigen Blüten sind schraubig aufgebaut und duften oft. Das Spektrum der Blütenfarben reicht von Weiß über Gelb und Rot bis Blau; Sorten können auch orange, grün, violett oder lila blühen. Die meist vier (selten drei oder fünf) freien  Kelchblätter sind meist grünlich. Es sind sechs bis 50 freie  Kronblätter vorhanden. Die 20 bis 750 freien  Staubblätter sind alle  fertil oder zeigen als  Staminodien morphologische Übergänge zu den  Kronblättern. Die fünf bis 35  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen oder teilweise unterständigen Fruchtknoten teilweise oder ganz verwachsen. Die  Griffel enden in der Zahl der Fruchtblätter entsprechenden, breiten und konkaven Narben. Die  Bestäubung erfolgt durch Insekten. Es gibt nacht- und tagblühende Arten. Die fleischigen, schwammigen, beerenartigen  Früchte sind von den haltbaren Narben gekrönt. Nach der Befruchtung werden die heranreifenden Früchte meist unter Wasser gezogen und reifen unter Wasser. Die reifen Samen sind bis zu 5 mm groß. Sie bilden Schwimmsäcke, mit denen die Samen zunächst an die Wasseroberfläche treiben, wo Wind und Strömung sie zwei bis drei Tage ausbreiten. Danach löst sich der Schwimmsack auf, die Samen sinken nach unten und beginnen mit der Keimung.   
Weiße Seerosen sind in Europa heimisch, andere Arten wachsen in den Tropen. Seerosen sind ausdauernde Pflanzen, die in Gewässern wachsen. Ihre dunkelgrünen Blätter schwimmen auf der Seeoberfläche. Den ganzen Sommer über blühen die großen, weißen Blüten, die teilweise gefüllt sind. Die Staubblätter sind leuchtend gelb-orange. Als Wildpflanze steht die Seerose unter Naturschutz.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich für andere verantwortlich (Oak)
-
Diese Menschen fühlen sich immer wieder für ihre Mitmenschen verantwortlich
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Art ablegen


BACHBLÜTEN
Ich bin empfindlich gegenüber Lärm (Olive)
-
Diese Menschen sind empfindlich gegenüber jeglichem Lärm
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wird diese Empfindlichkeit überwunden werden


ERNÄHRUNG
Grundsätze der Vollwerternährung
-
Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel
- Bevorzugung gering verarbeiteter Lebensmittel
- Reichlicher Verzehr unerhitzter Frischkost: ca. die Hälfte der Nahrungsmenge
- Zubereitung der Speisen aus frischen Lebensmitteln, schonend und mit wenig Fett
- Vermeidung von Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen
- Vermeidung von Nahrungsmitteln aus bestimmten Technologien, wie Gentechnik, Food Design,
 Lebensmittelbestrahlung
- Bevorzugung von Erzeugnissen aus biologischer Landwirtschaft
- Bevorzugung von Erzeugnissen regionaler Herkunft und entsprechend der Jahreszeiten


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