Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 21.05.18-27.05.18


HONIGKLEE

Der anmutige Honigklee, auch Steinklee genannt, schwingt sich leicht, wie eine Feder, über den steinigen Boden, auf dem er gerne wächst. Er ist ein wunderbares Heilmittel für das Blutgefäßsystem und den Lymphfluss. Selbst bei Migräne hat er eine hilfreiche Wirkung.
Steinklee, auch Honigklee genannt, ist eine Pflanzengattung, die zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler gehört. Die etwa 20 Arten sind in  Eurasien verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutergüsse, Blutfluss fördernd, chronische Bronchitis, Drüsenschwellungen, Furunkel, Gallen- und Magenbeschwerden, Gefäßwände heilend, Gelenkschmerzen, Geschwüre, Kopfschmerzen, Krampfadern, Migräne, Milchknoten, Ödeme, Offene Beine, Quetschungen, Rheumatische Schmerzen, Venenentzündungen, Verbesserung der Lymphzirkulation, Wundheilung
wissenschaftlicher Name:
Melilotus officinalis
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Melilot
volkstümliche Namen:
Bärenklee, Mottenklee, Melilotenklee, Goldklee, Schotenklee, Mottenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykoside, Melilotin, Cumarin, Flavonoide, Melilotsäure, Benzoesäure, Schleim, Cholin
Sammelzeit:
Mai bis August

Anwendung
Drei Arten sind landwirtschaftlich bedeutsam: Weißer, Gelber und Indischer Steinklee. Im Feld dient Steinklee als Weidepflanze, besonders auch als  Bienenweide und zur  Gründüngung. Aus geschnittenem Steinklee wird Heu oder Silage bereitet. Durch das beim Trocknen der Pflanzen freiwerdende Cumarin bekommt das Heu den typischen Heugeruch, beziehungsweise es duftet nach Waldmeister. Verdorbenes Heu und schlecht konserviertes Silofutter hingegen enthalten Dicumarol, ein Abbauprodukt des Cumarins; Dicumarol ist giftig für das Vieh und führt zu äußeren und inneren Blutungen. Der Echte oder Gelbe Steinklee bevorzugt steinige Standorte.Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile vom Echten Steinklee, aber auch das Kraut vom Hohen Steinklee, der auf eher feuchten Plätzen (Wiesen) zu finden ist.
Honigklee wird vor allem äußerlich in Form von Auflagen, Kräuterkissen, Salben und Pflastern gegen Schwellungen, Entzündungen und Wunden eingesetzt. Innerlich als Tee oder Tinktur nimmt man ihn bei Bronchitis, Durchblutungsstörungen, Migräne und zur Verbesserung der Lymphzirkulation.

Pflanzenbeschreibung
Steinkleearten sind ein- bis zweijährige krautige Pflanzen. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite enthält nur drei Fiederblättchen. Die Ränder der Fiederblättchen sind gezähnt. Die Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen. Die Blüten stehen in achselständigen, unverzweigten, traubigen Blütenständen zusammen. Es sind nur winzige Tragblätter vorhanden. Die gestielten, zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen. Die mehr oder weniger ungleichen Kelchzähne sind deutlich kürzer als die Kronröhre. Die fünf gelben oder weißen Kronblätter stehen in der typischen Form der Schmetterlingsblüte zusammen. Das aus zwei Kronblättern verwachsene Schiffchen ist kürzer als die beiden Flügel. Neun der zehn  fertilen Staubblätter sind untereinander röhrig verwachsen mit gleichgestaltigen Staubbeuteln. Es ist nur ein oberständiges Fruchtblatt vorhanden mit ein bis fünf Samenanlagen. Der Griffel ist dünn. Die Bestäubung erfolgt durch  Hymenoptera, hauptsächlich durch Bienen. Die kleine Hülsenfrucht ist etwa so lang wie der Kelch und enthält ein bis vier Samen. Als  Verbreitungseinheit dient die Frucht oder der Same.
Der zweijährige Honigklee wird normalerweise einen Meter hoch, wenn er sich besonders wohlfühlt jedoch auch bis zu zwei Meter. Er liebt trockene, steinige Böden und wächst daher an Wegrändern, auf Schutthalden und in Steinbrüchen. Das Besondere am Honigklee ist, wie leicht er sich über die Erde erhebt und zart luftig den Raum ergreift, ohne ihn auszufüllen. Die dreizählig befiederten Blätter stehen wechselständig. An diesen Blättern kann man erkennen, dass es sich um eine Kleeart handelt. Die gelben Blüten sind zu langen Tra-ben angeordnet. Sie duften süß, nach dem reichlichen Nektar, mit dem sie gefüllt sind. Doch erst nach der Ernte, beim Trocknen, entfaltet der Honigklee seinen ganz starken Duft. Denn erst dann wird das Cumarin frei. So ist es auch beim Waldmeister, der erst nach dem Verwelken beginnt zu duften. Es gibt übrigens auch einen weißen Honigklee, der außer der Blütenfarbe genau so aussieht, wie der gelbe Honigklee und auch so duftet, weil er genau so viel Cumarin enthält. Doch er hat weniger Flavonoide als der gelbe Honigklee, darum wird er in der Heilkunde nicht verwendet.




KLATSCHMOHN

Im frühen Sommer sieht man die leuchtend roten Blüten des Klatschmohns schon von weitem, so kräftig ist seine Farbe. An manchen Stellen leuchten tausende der Blüten um die Wette, woanders kommt der Klatschmohn auch einzeln oder in kleinen Gruppen vor. Wenn Kinder liebevoll Blumensträuße mit dem Klatschmohn schmücken, ist die Enttäuschung meistens groß, wenn die hübschen Blütenblätter nach kürzester Zeit abgefallen sind. In der Volksheilkunde gilt der Klatschmohn als ein kleiner Bruder des echten Mohns, aber die beruhigende Wirkung der roten Blütenblätter ist sehr mild und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt.
Der Klatschmohn, auch Mohnblume oder Klatschrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mohn innerhalb der Familie der  Mohngewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, erweichend, schleimlösend, schmerzlindernd, tonisierend, Husten, Nervosität, Schlaflosigkeit, Menstruationsfördernd, Furunkel, Hautprobleme
wissenschaftlicher Name:
Papaver rhoeas
englischer Name:
Common Poppy
volkstümliche Namen:
Blutblume, Feldmohn, Feuerblume, Feuer-Mohn, Flattermohn, Klatschrose, Kornrose, Schnalle, Wolder Mohn
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Alkaloid Rhoeadin, Anthocyanglykoside, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Schleim, roter Farbstoff
Sammelzeit:
Mai bis Juni

Anwendung
In medizinischen Studien wurde keine "echte" Wirkung beim Klatschmohn festgestellt. Daher wird der Klatschmohn von der Schulmedizin nur als Schmuckdroge zur Verschönerung von Teemischungen eingesetzt. Die Volksheilkunde verwendet den Klatschmohn jedoch gern und spricht ihm beruhigende Wirkungen zu.
Innerlich als Tee
Er wird in Tees gegen Schlaflosigkeit und nervöse Unruhe eingesetzt. Auch bei Husten und Hustenreiz soll der Klatschmohn helfen. Er soll auch schmerzlindernd wirken.
Sirup
Gegen Husten und Unruhezustände von Kindern wird aus dem Klatschmohn traditionell ein Sirup hergestellt.
Äußerlich
Den Tee des Klatschmohns kann man als Umschlag oder Waschung bei Hautprobleme und Furunkel anwenden.
Speisepflanze
Roh verwenden kann man erstens die jungen Blätter vor der Blüte, zum Beispiel in Salaten. Sie schmecken etwa wie Gurken mit  Haselnussgeschmack. Die roten Blütenblätter eignen sich als essbare Dekoration. Man kann auch die jungen, noch grünen Früchte essen. Die Blätter können wie Spinat gekocht werden, zum Beispiel mit gebratenen  Schalotten und etwas Rahm.  
Heilpflanze
Als Drogen dienen die getrockneten Blütenblätter. Die roten Klatschmohnblütenblätter sind heute allein als  Schmuckdroge ohne Anspruch auf Wirksamkeit in Teemischungen verschiedener Indikationen enthalten. Früher nutzte man sie in Form eines Sirups bei Husten und Heiserkeit und als Beruhigungsmittel für Kleinkinder, bei Schmerzen, Schlafstörungen und Unruhe. Da es keinen Beleg für die Wirksamkeit gibt, hat man diese Anwendungen aufgegeben.

Zierpflanze
Unter der Bezeichnung Seidenmohn sind Gartenformen von Papaver rhoeas in diversen Farbvarianten, besonders als gefüllte Sorten, im Handel. Es kann auch von Klatschmohnsamen ein Öl gewonnen werden, welches ähnliche Eigenschaften aufweist wie das vom  Schlafmohn( Mohnöl).  

Pflanzenbeschreibung
Der Klatschmohn ist in Europa, Asien und Nordafrika heimisch. Inzwischen ist er weltweit anzutreffen, vor allem aber in gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Wie der Name schon sagt, gehört der Klatschmohn in die Familie der Mohngewächse, ist aber ein harmloser Vertreter dieser Familie. Er wächst vor allem an Wegrändern, an Böschungen und auf Schuttplätzen. Früher wuchs er auch viel auf Kornfeldern, aber durch die Unkrautbekämpfung ist er dort nahe-zu verschwunden. Der Klatschmohn ist ein- bis zweijährig. Er hat schmale Blätter. Im Frühling wächst ein dünner Stängel bis zu 80cm hoch. Der Stängel neigt dazu, im Wind stark zu schwanken. Zwischen Mai und Juni blüht die leuchtend rote Blüte mit dünnen Blütenblättern. Die Blüte verblüht nach wenigen Tagen und hinterlässt eine Kapsel, in der die Samen heranreifen.
Erscheinungsbild und Blatt
Der Klatschmohn ist eine sommergrüne, einjährige bis zweijährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 90 Zentimetern erreicht. In gegliederten und netzartig verbundenen Milchsaftröhren wird Milchsaft produziert. Der wenig verzweigte Stängel ist relativ dünn und behaart. Die rauen, borstig behaarten  Laubblätter sind bei einer Länge von etwa 15 Zentimetern im Umriss lanzettlich, einfach bis doppelt fiederschnittig mit grob eingeschnittenen bis scharf gesägten Blattabschnitten.  
Blüte, Frucht und Samen
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen einzeln, endständig auf dem Stängel. Die zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrisch und vierzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die zwei behaarten Kelchblätter fallen beim Öffnen der Blütenknospe ab. Die Kronblätter sind in der Knospe unregelmäßig „zusammengeknautscht". Die mit einem Durchmesser von 5 bis 10 Zentimetern relativ großen Blütenkronen können in Größe erheblich variieren. Die vier scharlach- bis purpurroten, selten weißen oder violetten  Kronblätter besitzen im unteren Bereich einen großen schwarzen, oft weiß umrandeten Fleck, sind sehr dünn. Sie ähneln etwas knittrigem Papier und sind daher leicht zu erkennen. Es sind etwa 164 Staubblätter vorhanden. Die kurz kegelige Narbenscheibe besitzt meist 10 (5 bis 18) Narbenstrahlen.  Die typische, bei einer Länge von 10 bis 22 Millimetern bis zu doppelt so lange wie breite und an ihrer Basis abgerundete  Kapselfrucht enthält einige hundert Samen. Die Kapselfrucht ist durch zahlreiche „falsche Scheidewände" (Wucherungen der Samenleisten) in unvollständig gefächerte Porenkapseln (Streubüchsen) unterteilt. Die dunklen  Samen (Mohnkörner) sind bei einem Durchmesser von bis zu 1 Millimeter sehr klein.

Sammeltipps
Die Blüten des Klatschmohns müssen gesammelt werden, sobald sie aufgeblüht sind. Sie müssen zügig getrocknet werden, damit die Farbe erhalten bleibt, was nur manchmal gelingt. Häufig werden die Blütenblätter beim Trocknen grau und sind nicht mehr als Schmuckblüten in Mischtees geeignet. Die milde Wirkung der Blütenblätter ist aber von der Färbung nicht beeinträchtigt.



BACHBLÜTEN
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- Mit der dementsprechenden Bachblüte bekommen sie wieder Hoffnung und nicht mehr wird gelähmt


ERNÄHRUNG
Fisch  
Dort wo es Wasser gibt, spielt auch der Fisch seit jeher eine bedeutende Rolle als Nahrungsmittel. Fisch wurde schon in der Bibel als Nahrungsmittel erwähnt.
- Fisch ist leichter verdaulich als Fleisch
- Fisch weist einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäure auf, deren Cholesterinsenkenden Eigenschaft
 nachgewiesen wurd
- Fisch ist leicht verderblich
- Fisch ist eine gute Jodquelle
- In der verschiedene Ernährungsform & -empfehlungen erhält Fisch der Vorzug gegenüber Fleisch

- Das Verhältnis von Eiweiß zu Fett ist bei Fisch günstiger zu bewerten als bei Fleisch

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