Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 23.04.18-29.04.18


NEEM      

Der Neembaum ist ein großer Baum, der in Indien überall an den Straßen wächst. Er beinhaltet eine einzigartige Kombination von Inhaltstoffen, die bei Insekten und Krankheitserreger wirken. So schützt sich der Baum selbst und stellt den Menschen ein Mittel zur Verfügung, sich auch zu schützen. Die Neempflanze, in Deutschland auch "Niem" genannt, ist hierzulande vor allem als Bestandteil von Kosmetika bekannt. Auch in der Schädlingsbekämpfung im Garten wird Neem immer beliebter, weil es eine natürliche Möglichkeit ist, die Pflanzen von Schädlingen frei zu halten. Dass Neem aber auch als Heilpflanze verwendet werden kann, ist weniger bekannt. Dabei kann man ihn als nützlichen Allrounder für vielerlei Gesundheitsprobleme einsetzen.
Der Niembaum, auch Niem, Neem, Margosa, (Nimtree, Indian-lilac (engl.), margousier (fr.)) genannt, ist eine der zwei Arten der Gattung Azadirachta. Die andere Art heißt Azadirachta excelsa. Die wirkstoffreichen Pflanzenteile finden Verwendung in Medizin und Landwirtschaft.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautpilze
Heilwirkung:
antibakteriell, antiviral, virostatisch, pilzhemmend, fungizid, insektizid, spermizid, empfängniverhütend (möglicherweise)
Anwendungsbereiche:
Hautentzündungen, Wunden, Furunkel, Ekzeme, Geschwüre, Hämorrhoiden, Fußpilz, Juckreiz, Nesselsucht, Kopfschuppen, Kopfläuse, Krätze, Warzen, Scheidenentzündung, Husten, Bronchitis, Blasenentzündung, Bluthochdruck, Durchfall, Darmentzündungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Neuralgien, Leberschwäche, Rheuma
wissenschaftlicher Name: Azadirachta indica
Pflanzenfamilie:
Mahagonigewächse = Meliaceae
englischer Name:
Neem
volkstümlicher Name: Niem, Niembaum, Neembaum
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen, Rinde
Inhaltsstoffe:
Azadirachtin, Meliantriol, Salanin, Nimbin, Nimbidin, Gerbsäure, Phosphor, Harz, Hyperosid, Linolsäure, Quercetin, Myristizinsäure, Rutin, Schwefel, ätherische Öle

Anwendung
Vom Niembaum sind verschiedene Teile erhältlich: Blätter, Samen, Öl (aus den Samen)
Das Niembaumöl und die Samen sollte man nur äußerlich anwenden. Für die innerliche Anwendung sind sie zu stark. Die Blätter kann man auch innerlich einnehmen. Pflanzenteile des Niembaums und daraus hergestellte Produkte wirken antibakteriell und antiviral und können als Insektizid, Fungizid, Spermizid,  Dünger und Futtermittel eingesetzt werden. Sie werden daher sowohl in der Medizin als auch in Landwirtschaft und Gartenbau genutzt.
Nutzung in der Medizin
Von indischen Ärzten werden Niemprodukte seit 2000 Jahren bei Anämie, Bluthochdruck, Hepatitis, Geschwüre, Lepra, Nesselsucht, Schilddrüsenerkrankungen und Verdauungsstörungen und in der Medizin des Ayurveda eingesetzt. Niem wird als Mittel gegen  Kopfläuse und in der Zahn- und  Mundhygiene genutzt und soll bei Diabetes mellitus und Krebs helfen sowie den Cholesterinspiegelreduzieren. Ebenso werden Niemprodukte in Indien seit Jahrhunderten als Spermizid und zur Abtreibung genutzt. Indische Forscher haben diese Wirkung bestätigt. Das Öl des Niembaums wird zudem bei der Bekämpfung von  Hausstaubmilben eingesetzt. Der Niembaumsamenöl-Extrakt macht die Nahrungsgrundlage der Milben (Hautschuppen) ungenießbar und stoppt gleichzeitig das Wachstum der Larven.
Niembaumöl
Das Niembaumöl wird für vielerlei kosmetische Produkte verwendet, z.B. Neemshampoo, Cremes, Körperlotionen. Diese Produkte kann man bei Hautproblemen, leichten Pilzerkrankungen und Juckreiz verwenden. Auch bei rheumatischen oder neuralgischen Schmerzen kann eine Einreibung mit Neem helfen. Bei Husten und anderen entzündlichen Erkrankungen des Atemapparates kann man einige Tropfen Niembaumöl in heißes Wasser tropfen und inhalieren. Auch eine Abkochung aus den Samen kann man zum Inhalieren verwenden. Kleinere Hautbereiche kann man direkt mit dem Niembaumöl einreiben. Für größere Bereiche verdünnt man das Niembaumöl besser mit einem guten Pflanzenöl, z.B. Mandelöl oder Olivenöl.
Samen
Einen Kaltauszug aus den Samen kann man als Pflanzenschutzmittel verwenden. Dazu setzt man die geschroteten Samen über Nacht mit reichlich Wasser an. Von Schädlingen befallene Pflanzen kann man damit einsprühen. Tinkturen aus den Samen kann man zur Abwehr von Insekten einsetzen. Wenn man kein Niembaumöl zur Verfügung hat, kann man auch eine Samentinktur für die äußerliche Anwendung auf der Haut einsetzen. Hierbei sollte man jedoch beachten, dass Tinkturen die Haut austrocknen.
Blätter
Die Blätter kann man sowohl äußerlich als auch innerlich einnehmen. Zur inneren Anwendung kann man einen Tee aus den Blättern kochen. Man kann die Blätter jedoch auch kauen, selbst getrocknete Blätter sind dazu geeignet. Wenn man frische Neemblätter zur Verfügung hat, kann man diese auspressen und als Saft einnehmen. Dieser Saft hilft beispielsweise bei Bluthochdruck, Darmerkrankungen, Blasenentzündungen und Leberschwäche. Selbst eine empfängnisverhütende Wirkung wird den Blättern des Neems nachgesagt. Dazu muss man als Frau täglich einige Neemblätter kauen. Die Neemblätter bewirken, dass sich befruchtete Eier nicht einnisten können. Alternativ kann man auch 1ml Niemöl mit einer Creme vermischen und vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide einführen. Das Niemöl tötet die Spermien ab. Über die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit als Empfängnisverhütungsmittel liegen mir jedoch keine Zahlen vor. Man sollte sich also nicht auf die Wirkung zur Empfängnisverhütung verlassen.

Pflanzenbeschreibung
Der Niembaum wächst in Indien und anderen warmen Ländern an Straßen, wird aber teilweise auch extra kultiviert. Trockenheit und Hitze sind dem Neembaum lieber als Kälte und Feuchtigkeit. Der Baum wird bis zu 30 Meter hoch. Seine länglichen Blätter haben vorne eine dünne Spitze. Wenn der Baum drei Jahre alt ist, fängt er an, Blüten zu tragen. Die Blüten sind weiß, klein und duften jasmin-ähnlich. Aus den Blüten entstehen essbare Früchte. Die Früchte sind gelblich und eiförmig. Der Niem ist ein schnellwachsender, (meist)  immergrüner Baum, der durchschnittlich Wuchshöhen von 15 bis 20 Metern – unter günstigen Bedingungen bis zu 40 Meter – erreicht. Er kann bis zu 200 Jahre alt werden. Unter ungünstigen Bedingungen verliert der Baum seine Blätter, um sich vor Austrocknung zu schützen. Die Äste sind weitverzweigt, die Baumkrone ist rund bis oval mit dichtem Blattwuchs. Bei freistehenden Bäumen kann der Durchmesser der Krone durchaus seiner Höhe entsprechen. Der Stamm ist im Allgemeinen relativ kurz und selten höher als dreieinhalb Meter. An der ersten Verzweigung ist die Rinde hart und zwischen weißlichgrau bis rötlichbraun gefärbt. Die äußeren Holzschichten sind hell, die inneren rötlich. Wenn die inneren Holzschichten mit Luft in Berührung kommen, färben sie sich rötlichbraun. Das Wurzelsystem besteht aus einer starken Hauptwurzel, die doppelt so tief in das Erdreich reichen kann wie der Baum hoch ist, sowie einem verzweigten Wurzelsystem. Die unpaarig gefiederten Laubblätter sind insgesamt 20 bis 40 Zentimeter lang und bestehen aus 31 mittel- bis dunkel-grünen Teilblättern, die jeweils drei bis acht Zentimeter lang sind. Der Blattstiel ist relativ kurz, junge Blätter haben oft eine rötliche bis purpurne Färbung. Der Niembaum ist  einhäusig, jeder Baum entwickelt also sowohl männliche als auch weibliche Blüten. 150 bis 250 Blüten befinden sich an einer, bis zu 25 Zentimeter langen, Rispe, die bis zu dreimal verästelt ist. Die weißen und wohlriechenden  Blüten sind fünf bis sechs Millimeter lang und haben einen Durchmesser von acht bis elf Millimeter.
Früchte
Bereits nach vier Jahren trägt ein Niembaum erstmals Früchte. Nach zehn Jahren liefert er 40 bis 50 Kilogramm Früchte und erreicht damit seinen vollen Fruchtertrag.
Die unbehaarte Frucht ist eine olivenähnliche  Steinfrucht, die oval bis kugelförmig sein kann. Wenn sie reif ist, ist sie 1,4 bis 2,8 Zentimeter lang und 1 bis 1,5 Zentimeter im Durchmesser. Die Fruchthaut ist dünn, das Fruchtfleisch gelblichweiß und bitter-süß im Geschmack. Die Frucht enthält einen, in seltenen Fällen auch mehrere Samen. Werden die Früchte von Tieren gefressen, scheiden sie die unverdaulichen Kerne meist wieder aus. Die Samen überstehen den Verdauungstrakt der Tiere problemlos und keimen nach dem Ausscheiden.



PANAMAHOLZ    

Quillaja
ist die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Quillajaceae innerhalb der Ordnung der  Schmetterlingsblütenartigen. Die nur zwei  Arten kommen in  Südamerika vor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nicht überdosieren! Bronchitis, Hautpilze, Husten, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Quillaya saponaria
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Nutzung

Der im Englischen „Soap bark tree" genannte Seifenrindenbaum wird in der Volksmedizin genutzt. Die Rinde („Panamarinde" genannt), die  Saponine enthält, wird für Seifen und vor allem als Haarwaschmittel genutzt.  Quillajaextrakt (E 999) ist ein in der EU zugelassener Lebensmittelzusatzstoff, der ebenfalls aus der Rinde des Seifenrindenbaumes gewonnen wird. Die Verwendung der Rinde als  Niespulver ist in Deutschland durch die Bedarfsgegenständeverordnung verboten. Ein gereinigter wässriger Extrakt –  QS21 – der Rinde des Seifenrindenbaums enthält wasserlösliche Triterpen-Glykosid-Verbindungen der Familie der Saponine, welche die Eigenschaft des Immunsystems auf Impfstoff-Antigene zu reagieren verstärken. QS21 wird gegenwärtig klinisch in verschiedenen Impfstoffen auf seine Wirkung als  immunologisches Adjuvanz getestet.  

Beschreibung
Die zwei Quillaja-Arten sind kleine, immergrüne Bäume. Die spiralig an den Zweigen angeordneten  Laubblätter sind einfach und haben einen gesägten oder gezähnten Blattrand. Nebenblätter sind vorhanden. Die Blüten stehen in endständigen Blütenständen zusammen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen  Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es sind je fünf Kelchblätter und Kronblätter vorhanden. Es sind zwei Kreise mit je fünf Staubblättern vorhanden. Sie haben fünf oberständige, freie Fruchtblätter. Die Bestäubung erfolgt durch von Insekten. Es werden  Balgfrüchte gebildet; es hängen immer fünf sternförmig zusammen. Die Samen sind geflügelt.


BACHBLÜTEN
Ich bin ein aufdringlicher Mensch (14 Heather)
-
Diese Menschen können sehr aufdringlich sein  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Menschen zurücknehmen  


BACHBLÜTEN
Ich bin aggressiv (15 Holly)
-
Diese Menschen sind sehr aggressiv gegenüber anderen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Aggressivität herunterschrauben


ERNÄHRUNG
Colitis Ulcerosa
Die Colitis ulcerosa befällt ausschließlich den Dickdarm (Colon). Am akuten Entzündungsschub der Colitis ulcerosa ist die Kapazität des Dickdarms, Wasser aus dem Nahrungsbrei zunehmen, in der Regel stark eingeschränkt. Dadurch werden Durchfälle noch gefördert.


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