Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.03.2017

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Schneeglöckchen t

Die Schneeglöckchen bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse. Die etwa 20 Arten kommen von Mittel-, Südeuropa bis Vorderasien und den Kaukasus vor. Sie sind seit Jahrhunderten beliebte Zierpflanzen, da sie zu den ersten Blütenpflanzen des Vorfrühlings gehören. Zwei Arten haben ihre Blütezeit bereits im Herbst. In Mitteleuropa ist nur das Kleine Schneeglöckchen heimisch. Einige andere Arten treten hier stellenweise verwildert auf. Das Hauptverbreitungsgebiet der Schneeglöckchen liegt in den Ländern rund um das Schwarze Meer. Wenn das Schneeglöckchen blüht, ist der Winter endlich vorbei. Diese freudige Botschaft des zarten, weißblühenden Schneeglöckchens kennt fast jeder. Doch als Heilpflanze ist das Schneeglöckchen fast unbekannt. Auch in alten Kräuterbüchern findet sich das Schnee-glöckchen nicht. Dabei birgt die Zwiebel des Schneeglöckchen Hoffnung für Alzheimer-Kranke und kann auch Kinderlähmung und Neuralgien linden.

Steckbrief

Heilwirkung:
Alzheimer, Gedächtnisstörungen, Kinderlähmung, Nervenschmerzen, Trigeminus Neuralgie, Myasthenie (Muskelschwäche), Menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Galanthus nivalis
Pflanzenfamilie:
Amaryllisgewächse = Amaryllidaceae
englischer Name:
Snowdrop
volkstümlicher Name:
Hübsches Februar-Mädchen, Kleines Schneeglöckchen, Lichtmessglöckchen, Lichtmessglocken, Marienkerzen, Milchblume, Schnee-Durchstecher, Weiße Jungfrau.
Verwendete Pflanzenteile:
Knollen
Inhaltsstoffe:
Galantamin, Lycorin
Sammelzeit:
Ab Spätfrühling

Anwendung

Galantamin wird als Mittel gegen Demenz genutzt und um das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit zu bremsen. Alle Pflanzenteile, besonders die Zwiebel, enthalten giftige Alkaloide. In der Zwiebel befindet sich vorwiegend das Amaryllidaceen-Alkaloid, in anderen Pfalnzenteilen Tazettin, Galantamin und Lycorin. Eine kritische Dosis ist nicht bekannt. Mögliche Vergiftungssymptome: Es kommt zu vermehrtem Speichelfluss, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Gelegentlich werden Kreislaufstörungen mit Schweißausbruch und Benommenheit beobachtet.
Schneeglöckchen, die unbekannte Heilpflanze

Das Schneeglöckchen ist eine sehr ungewöhnliche Heilpflanze. Es war nämlich weder in der Antike, noch im europäischen Mittelalter als Heilpflanze bekannt. Daher haben wir hierzulande gar keine Tradition in der Anwendung des Schneeglöckchens. Den meisten Menschen gilt das Schneeglöckchen ausschließlich als Zierpflanze ohne Heilwert.
Schneeglöckchen im Kaukasus

Im Kaukasus wird das dortige Schneeglöckchen jedoch schon lange in der Volksheilkunde verwendet. Die alten Menschen essen die Zwiebeln gegen Alterserscheinungen und Gedächtnisschwäche. Kinder, die an Kinderlähmung erkrankt sind, werden mit einem Tee aus den Zwiebeln behandelt. Bei so behandelten Kindern hinterlässt die Kinderlähmung gewöhnlich keine dauerhaften Schäden.
Schneeglöckchen-Wirkstoffe gegen Alzheimer

Die Anwendung des Schneeglöckchens im Kaukasus wurde von bulgarischen Forschern untersucht und sie entdeckten unter anderem das Alkaloid Galantamin, auch Galanthamin genannt. Dieser Wirkstoff ist in der Lage, die Folgen von Alzheimer deutlich zu lindern, wenn auch die Grunderkrankung nicht zu heilen. Da es weltweit sehr viele Alzheimer-Patienten gibt, die von diesem Alkaloid profitieren könnten, reichen die natürlichen Vorkommen in Schneeglöckchen bei weitem nicht aus. Daher wurde lange Zeit geforscht, bis es endlich gelang, das Galantamin synthetisch herzustellen. Inzwischen gibt es ein pharmazeutisches Mittel, das künstliches Galantamin enthält und zur Linderung der Alzheimer-Symptome eingesetzt wird. Auch gegen neuralgische Schmerzen kann man Galantamin einsetzen.
Andere Heilwirkungen

Bestimmt gibt es außer den Heilwirkungen auf das Nervensystem und der Fähigkeit, die Menstruation zu aktivieren, noch etliche andere Heilwirkungen des Schneeglöckchens. Doch der Einsatz gegen Alzheimer ist so wichtig und es gibt keine traditionelle Erfahrung über die Verwendung des Schneeglöckchens in der Heilkunde, dass andere Heilwirkungen kaum bekannt sind.

Pflanzenbeschreibung

Schneeglöckchen-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane. Zwei bis – selten – drei parallelner-vige Laubblätter stehen grundständig zusammen. Dann wird der Blütenstand ausgetrieben mit einem langen Blütenschaft und nur einer Blüte. Anfangs umgibt ein Hochblatt die Blüten und schützt diese vor strenger Witterung. Bei günstigen Bedingungen durchbricht die Blüte die Scheide. Da der Stiel schwach gebaut ist, senkt sich die Blüte und nickt. Die duftende, zwittrige, radiärsymmetrische Blüte besteht (wie bei Einkeimblättrigen üblich) aus dreizähligen Blütenblattkreisen. Die Blütenhülle besteht aus drei weißen freien äußeren Blüten-hüllblättern und drei verwachsenen grünlichweißen inneren Blütenhüllblättern. Die drei inneren Blütenhüllblätter sind viel kleiner als die drei äußeren und normalerweise grün gezeichnet. Sie sind das Charakteristikum dieser Gattung. Zwei mal drei spitzkegelförmige Staubblätter stehen dicht zusammen. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen mit einem weißen Stempel und einer kopfigen Narbe. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
Blütenformel: Es werden Kapselfrüchte gebildet, die 18 bis 36 Samen enthal-ten. An den hellbraunen Samen, mit 3,5 mm Durchmesser, ist ein großer fleischiger Nährkörper angewachsen. Da der Stängel nach der Fruchtbildung schlaff auf den Boden fällt, können Ameisen an die Samen kommen. Sie haben eine Vorliebe für den am Samen festgewachsenen Nährkörper und tragen daher die Samen zu ihrem Bau. Unterwegs fressen sie den Nährkörper häufig auf und lassen den eigentlichen Samen unbeachtet liegen. So tragen sie zur weiten Ausbreitung des Schneeglöckchens bei. Die Blütezeit der Wildarten reicht von Oktober bis zum Ende des Frühjahrs (Kleines Schneeglöckchen); die Kulturarten blühen teilweise bis in den April. Alle Wildarten stehen seit 1973 unter Artenschutz. Zur Vermehrung der Pflanzen tragen außerdem auch Tochterzwiebeln bei, so dass sich häufig dichte Horste bilden. Diese können nach der Blüte geteilt werden, während die Pflanzen noch grün sind. Das Schneeglöckchen kommt ursprünglich aus Südosteuropa und dem Kaukasus. Die verbreitetste Art Galanthus nivalis wächst jedoch schon lange in mitteleuropäischen Gärten und kommt in Mittel- und Westeuropa auch verwildert vor. Da die Pflanze wildwachsend sehr selten ist, ist sie in Deutschland geschützt, darf also nicht gesammelt werden. Das Schneeglöckchen ist eine Zwiebelblume, sie wächst also aus Zwiebelknollen, die ziemlich dicht unter der Erdoberfläche ruhen. Sobald der Frost im Winter nachlässt, treiben die Schneeglöckchen ab Februar schmale Blätter aus. Die zarten Knospen werden noch von einem extra Blatt geschützt. Die jungen Triebe des Schneeglöckchens produzieren ein bisschen Wärme, sodass sie Schnee in ihrer direkten Umgebung schmelzen können. Schon wenige Tage nach dem Erscheinen der Knospen blühen die Schneeglöckchen auf und kündigen damit den Vorfrühling an. Die Blüten sind weiß, sehr zart und hängen nickend am Stängel, was ihnen den Namenszusatz "Glöckchen" eingebracht hat. Außenrum gibt es drei längliche schneeweiße Blütenblätter und im Inneren drei zusammengewachsene Blätter, die weiß und grün sind. Die Samen bilden sich nach dem Verblühen in kleinen Samenkapseln. Sie werden gerne von Ameisen verbreitet. Das Schneeglöckchen Galanthus nivalis ist verwandt mit vielen anderen Schneeglöckchen-Arten und auch mit dem Märzenbecher, der gerne in Gärten angebaut wird. Alle Arten haben ähnliche Heilwirkungen.


Piment  

Piment oder Nelkenpfeffer bezeichnet eine Pflanzenart aus der Familie der Myrtengewächse und zugleich das aus dieser Pflanze gewonnene Gewürz. Andere Namen für das Gewürz sind Jamaikapfeffer und Neugewürz (wegen der Herkunft aus der Neuen Welt), veraltet auch Modegewürz. Der reichhaltige Geschmack erinnert gleichzeitig an mehrere andere Gewürze: Pfeffer, Zimt, Muskat und Nelken. Deshalb ist Piment auch als Viergewürz oder Allgewürz bekannt. Piment ist ein exotisches Gewürz, das beispielsweise Reisgerichten ein frisches Aroma verleiht. Außerdem regt Piment die Verdauung an, was seinen Einsatz in schwer verdaulichen Gerichten einen doppelten Sinn verleiht.

Steckbrief

Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Magenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Pimenta dioica
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Nutzung

Gewürz

Verwendet werden die unreifen Früchte, die ätherische Öle enthalten. Hauptkomponente des Öls ist Eugenol, das auch in der Gewürznelke zu finden ist. Piment schmeckt allerdings merklich schärfer als Gewürznelken. Für die europäische Küche entdeckt wurde Piment auf den Antillen durch Christoph Kolumbus, der ihm auch den Namen gab. Bis heute ist das Hauptanbaugebiet Jamaika, von wo rund zwei Drittel der Welternte stammen. In der karibischen  Küche ist Piment allgemein sehr beliebt, wobei dort neben den Früchten auch die frischen Blätter und das ebenfalls aromatische Holz (zum Grillen) verwen-det werden. In Deutschland wird Piment vor allem bei der Wurst-Herstellung sowie in der Weihnachtsbäckerei verwendet.
Ätherisches Pimentöl

Das Pimentöl wird aus den Samen von Pimenta dioica mittels Wasserdampf-Destillation gewonnen. Die Inhaltsstoffe bestehen aus 60 bis 80% Phenolen, Sesquiterpenen, Methyleugenol und Oxiden. Durch die Phenole ist das ätherische Öl sehr haut- und schleimhautreizend. Da zudem Methyleugenol in Tierstudien karzinogen (krebserzeugend) wirkt, sollte das ätherische Öl nicht mehr verwendet werden.

Beschreibung

Pimenta dioica ist ein immergrüner Baum, der bis zu zwölf Meter hoch wächst. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach und ledrig. Diese Art ist zweihäusig getrennt geschlechtig, wie auch der botanische Name besagt. In zymösen Blütenständen stehen die Blüten zusammen. Die weiße Blüte hat einen Durchmesser von etwa 0,6 cm. Es wird eine zweisamige beerenähnliche Stein-frucht ausgebildet, die einen Durchmesser von 0,5 bis 0,8 cm hat. Die Frucht wird halbreif, noch grün geerntet, da sie bei Vollreife (wenn sie rot ist) ihr Aroma verliert.


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich vergiftet (10 Crab apple)

- Diese Menschen fühlen sich vergiftet, durch äußerliche Einflüsse oder durch innerliche
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen dieses Gefühl ablegen


BACHBLÜTEN
Man wird bewundert, weil man sich nicht unterkriegen lässt (22 Oak)

- Diese Menschen werden bewundert, da sie sich nicht unterkriegen lassen und wollen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte wird man immer noch respektiert auch wenn man sich gelegentlich man
 
schwächen zeigt

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