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27.01.2020

tägliche News > Januar > 27.01.20 - 02.02.20
Tamarinde
Tamarinden sind die Hülsen – umgangssprachlich oft „Schoten“ genannt – des Tamarindenbaums, die in der indischen, thailändischen, indonesischen, mexikanischen, brasilianischen und auch afrikanischen Küche Verwendung finden. Die Tamarinde stammt vermutlich aus Afrika. In Narhan am mittleren Ganges fand man ca. 3.300 Jahre alte Holzkohle von Tamarinde. Der Name leitet sich vom arabischen تمر هندي = tamar hindi ab, was indische Dattel bedeutet. Im Mittelalter findet man in heilkundlichen Schriften die Schreibung tamar indi und das latini-sierte tamarindus.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Tamarindus indica
Verwendete Pflanzenteile: Mus
 
Anwendung
Tamarinde lässt sich geschmacklich in zwei Gruppen einteilen. Die süße Tamarinde hat ein bräunliches Fruchtfleisch, die saure Tamarinde mit einem fast schwarzen Fruchtmark ist von Konsistenz und Farbe der Rosine ähnlich. Saure Tamarinde muss aber nicht zwangsläufig fast schwarzes Fruchtfleisch aufweisen, sondern kann genauso braunes besitzen wie die süße Tamarinde. Reife Tamarindenfrüchte enthalten neben Zucker große Mengen an Weinsäure, was je nach Konzentration den säuerlichen Geschmack bedingt. Der Geschmack von saurem Tamarindensaft erinnert an Zitronensaft, der den Tamarindensaft notfalls auch ersetzen kann. In Thailand und Mexiko wird Tamarinde kandiert und mit Chili gewürzt als scharf schmeckendes Konfekt gegessen, häufig mit Garnelen. In Thailand ist die Tamarinde überaus beliebt, wird frisch und getrocknet, auch eingelegt (sowohl die Bohne als auch die gesamten Schoten), süß, sauer und salzig gegessen. Im Nahen Osten, vor allem im Libanon, Syrien und in Ägypten, wird eine Limonade aus Tamarinde hergestellt, die dunkelbraun, ähnlich wie Cola, aussieht. Zur Herstellung von Tamarindensaft, der wegen des bitteren Geschmacks häufig gesüßt wird, legt man getrocknetes bzw. frisches Fruchtmark oder Tamarindengranulat für mehrere Stunden in Wasser ein. Auch die Kerne der Tamarinde finden in der Küche Verwendung. Gekocht oder geröstet werden sie in der Thailändischen Küche zu Mus gestampft, das als sogenanntes Tamarindenkonzentrat bzw. Tamarindenmark erhältlich ist. Es ist wichtiger Bestandteil der Thai-Küche und verleiht Currys eine dunkle Färbung sowie eine pikante herbsaure Note. Da die Kerne zudem viel Pektin enthalten, werden sie auch zur Herstellung von Geliermitteln verwendet. Tamarindenmark findet sich auch als Zutat in Würzsaucen wie zum Beispiel Worcestershiresauce oder Brown Sauce. Die Hülsen werden traditionell in Regionen von Thailand z. B. Chiang Dao/Maeung Khong in kleine Stücke gebrochen, mit Tabak vermengt und zum Rauchen in passend geschnittene Bananenblätter gedreht. Der Zusatz der Tamarinde-Hülsen kann zu starkem Hustenreiz führen.
 
Pflanzenbeschreibung
Tamarinden sind die Früchte des Tamarindenbaums. Sie sind etwa 5 bis 20 cm lang, zimtfarben bis braun, im Querschnitt rund, leicht gekrümmt und brechbar. Im Inneren der Hülsen liegen die Samen, die von einer bräunlichen bis schwarz-roten Pulpa, dem Fruchtmark, eingehüllt sind.

Ulme
 
Die Ulme ist ein immer seltener werdender Baum, der vom Ulmensterben bedroht wird. Daher trifft man die Ulmen immer seltener an, was einen ernsten botanischen Verlust darstellt. Die Rinde der Ulme ist ein traditionelles Heilmittel, dass entzündungshemmend auf Schleimhäute wirkt. Daher kann man die Rinde bei Entzündungen im Mund und in den Verdauungsorganen einsetzen und auch Wunden damit behandeln. Aufgrund der Gefährdung der Ulme, sollte man aber nicht die Rinde von wilden Ulmen verwenden, sondern Ulmenrinde käuflich erwerben oder darauf verzichten. Die Ulme wird auch als Bachblüte Elm eingesetzt.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: adstringierend, entzündungshemmend, harntreibend, Mundschleimhautentzündung, Rachenentzündungen, Gastritis, Durchfall, Hämorrhoiden, Gicht, Langsam heilende Wunden, Ekzeme
 
wissenschaftlicher Name: Ulmus campestris, Ulmus carpinifolia, Ulmus glabra, Ulmus minor
 
englischer Name: Elm
 
volkstümliche Namen: Berg-Ulme, Feldulme, Parkulme, Rüster, Ruster
 
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
 
Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Schleim, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Phlobaphene
 
Sammelzeit: Ende März bis April
 
 
Anwendung
         
Achtung! Weil die Ulme   stark gefährdet ist, sollte man nicht die Rinde von wil-den Ulmen entfernen.   Wenn man Ulmenrinde verwenden will, sollte man sich diese kaufen.
       
Ulme kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die traditionell häufigste Art, Ulme anzuwenden ist Ulmenrindentee. Viele Arten liefern gutes Holz. Die Früchte vieler Ulmenarten sind außerdem zum Verzehr geeignet. Medi-zinische Wirkungen wurden untersucht. Einige Arten werden in der chinesischen Medizin eingesetzt.
 
Tee
 
Für einen Ulme-Tee, der eine sanfte Form der Abkochung ist, übergießt man ein bis zwei Teelöffel Ulmenrinde in einem Topf mit einer Tasse kalten Wasser und bringt beides zusammen zum Kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder zum Gurgeln oder Spülen verwenden. Von diesem Tee verwendet man ein bis zwei Tassen täglich.
 
 
Tinktur
 
Um eine Ulmetinktur selbst herzustellen, übergießt man Ulme in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
 
Innerlich
 
Ulme kann man innerlich als Tee gegen Durchfall oder Magenschleimhautentzündung einsetzen. Außerdem hilft Ulmenrinde als Tee oder verdünnte Tinktur bei Entzündungen im Mundraum, wenn man damit spült oder gurgelt.
 
Äußerlich
 
Äußerlich kann man Ulmetee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Wunden, auch schlecht heilende, behandeln. Ulme hilft äußerlich eingesetzt auch bei Hämorrhoiden und Ekzeme.
 
Bachblüte
 
Als Bachblüte Elm wird die Ulme verwendet, wenn an sich starke Persönlichkei-ten sich ihren Aufgaben plötzlich nicht mehr gewachsen fühlen.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Die Ulme ist auf der ganzen Nordhalbkugel in gemäßigten Breiten heimisch. Sie wächst bevorzugt in Auwäldern, an sonnigen Waldrändern, an Hängen, Flussufern und in Parks. Der Baum, der sehr alt werden kann, wird bis zu 40 Meter hoch. Die dunkelgraue Rinde ist in jungen Jahren glatt und wird später rissig. Die Blätter sind spitz eiförmig und am Rand gesägt. Typisch ist, dass eine Hälfte der Blätter größer ist als die andere. Die in Büscheln stehenden Blüten erscheinen zwischen März und April. Aus den Ulme-Blüten entwickeln sich geflügelte, weißhäutige Früchte.

Bachblüten
 
Ich opfere mich in sehr für Kinder und Familie (8 Chicory)
 
-        - Diese Menschen opfern sich zu sehr für ihre Kinder bzw. für ihre Familie auf
 
-        - Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese aufopfernde Haltung hinter sich lassen
Bachblüten
 
Ich denke ständig an die Zukunft (9 Clematis)
 
-        - Diese Menschen denken andauernd an die Zukunft, anstatt an die Gegenwart
 
-        - Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich besser an die Gegenwart konzentrieren
10. auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
 
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (ca. 30-60 MInuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen sie sich wohl und fördern ihre Gesundheit.
6 Cherry Plum
Es fällt diesen Menschen schwer innerlich loszulassen. Sie fürchten sich vor Kurzschlusshandlungen und unbeherrschten Temperamentsausbrüchen. Den Verstand zu verlieren oder schreckliche Dinge tun, davor haben sie Angst.
Die Blüte hilft einem das Gefühlsleben zu normalisieren. Sie werden ruhiger und bekommen Durchhaltevermögen und schwierigen Situationen.
 Mehr dazu auf meiner Homepage: www.kraft-durch-kräuter-und-bachblüten.at
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