Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 21.01.19-27.01.19


TEUFELSKRALLE


Die Teufelskralle ist in Afrika heimisch und hat Früchte, die wie Krallen aussehen, was ihr auch den Namen eingebracht hat. Verwendet werden jedoch nicht die Früchte, sondern die Speicherwurzeln. Die Teufelskralle wirkt stark entzündungshemmend, abschwellend und leicht schmerzstillend. Daher eignet sie sich besonders zur Behandlung von Arthrose und anderen Gelenkschmerzen.
Die Afrikanische Teufelskralle, auch kurz Teufelskralle oder Trampelklette genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Sesamgewächse. Sie gedeiht in den Savannen Namibias, Botswanas, Simbabwe und Südafrikas und als Heilpflanze bekannt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Arthrose
Heilwirkung: abschwellend, blutverdünnend, entzündungshemmend, schmerzlindernd
Anwendungsbereiche: Gallenbeschwerden, Leberschwäche, Nierenschwäche, Wechseljahresbeschwerden, Eisprung fördernd, Arthrose, Gelenkbeschwerden, Ischias, Hexenschuss, Rückenschmerzen, Sehnenentzündungen, Ekzeme, Schuppenflechte, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Harpagophytum procumbens
Pflanzenfamilie: Sesamgewächse = Pedaliaceae
englischer Name: Dewil's Claw
volkstümliche Namen: Trampelklette
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelknollen
Inhaltsstoffe: Iridoidglykoside, Harpagid, Harpagosid, Procumbid, Phytosterine, Beta-Sitosterol, Glutamin-Säure, Histidin, Kaempferol, Selenium, Sterol, Ursol-Säure

Anwendung
Die Teufelskralle wird für medizinische Zwecke genutzt. Insbesondere kann sie für eine unterstützende Therapie bei Arthrose und anderweitiger Mobilitätseinschränkung eingesetzt werden. Daneben ist die Afrikanische Teufelskralle durch die enthaltenen vielen Bitterstoffeappetit- und verdauungsanregend. Der Bitterwert liegt bei ca. 6.000, zum Vergleich: Enzian hat einen Wert von mindestens 10.000. Die 1978 gegründete Kommission E hat die bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungswerte zusammengetragen und überprüft. Beim Ergebnis wird zwischen gesicherter Wirkung (wissenschaftlicher Nachweisbarkeit) und aus volksmedizinischen Erfahrungen hergeleiteten Wirkungshinweisen unterschieden. Klinische Studien zeigten einen deutlichen Nutzen bei der Behandlung von Schmerzen durch Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Teufelskralle kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder in Fertigpräparaten anwenden. Die häufigste Art, Teufelskralle anzuwenden ist wahrscheinlich die Kapselform, denn weil die Teufelskralle ziemlich bitter schmeckt, wird sie von vielen nicht so gern als Tee getrunken. Teufelskralle-Kapseln bekommt man fast überall, sowohl in der Apotheke als auch im Lebensmitteldiscounter.
Tee
Für einen Teufelskralle-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Teufelskralle mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn fünf Stunden lang ziehen.
Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vor-übergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließen kann man wieder sechs Wochen lang Teufelskralle-Tee trinken. Durch die Pau-se werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Wirksamkeit der Teufelskralle bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Die Teufelskralle eignet sich auch für Teemischungen, wo ihr bitterer Geschmack durch die Kombination mit anderen Kräutern gemildert wird und auch kaum unerwünschte Nebenwirkungen auftreten können, weil sie in Mischtees naturgemäß sehr niedrig dosiert ist.
Tinktur
Um eine Teufelskralletinktur selbst herzustellen, übergießt man Teufelskralle-Wurzeln in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Teufelskralle kann man innerlich, als Tee, Tinktur oder Fertigpräparat gegen Arthrose einsetzen. Außerdem hilft Teufelskralle bei andere Arten von Gelenk-beschwerden, auch die des rheumatischen Formenkreises. Dort wo die Teufelskralle wächst, wird sie auch bei Verdauungsbeschwerden, Probleme des Leber-Galle-Trakts und Beschwerden der Harnorgane verwendet. Die Teufelskrallen-Wurzel wirkt auch blutverdünnend, was vor allem bei älteren Patienten mit Arteriosklerose durchaus wünschenswert ist, im Falle von Blutungen aber auch gefährlich werden kann.
Achtung! Die Teufelskralle sollte in der Schwangerschaft nur mit Rücksprache des Arztes angewandt werden. Außerdem sollte die Förderung der Blutungsneigung bei längerer oder hochdosierter Anwendung der Teufelskralle berücksichtigt werden.
Äußerlich
Äußerlich kann man Teufelskralle-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Auch Teufelskralle-Salben sind gebräuchlich. Mit dieser Art der Anwendung kann man chronische Hautprobleme, wie beispielsweise Ekzeme oder Schuppenflechte lindern. Teufelskralle kann man auch bei schlecht heilende Wunden versuchen.

Pflanzenbeschreibung
Die Teufelskralle ist in Südafrika und Namibia heimisch. Sie wächst bevorzugt auf sandigem Boden in heißem Klima. Leider lässt sie sich nur schwer vom Menschen kultivieren vor allem nicht in anderen Klimazonen. Die dicke Hauptwurzel bildet mehrere Wurzelausläufer, an denen sich knollige Sekundärwurzeln bilden. Diese Sekundärknollen enthalten besonders viele Wirkstoffe und sind die Teile der Teufelskralle, die medizinisch verwendet werden. Da die Teufelskralle aufgrund der Kultivierungsschwierigkeiten vorwiegend wild geerntet wird und knapp geworden ist, wird häufig auch die weniger wirksame Hauptwurzel geerntet, was verhindert, dass die betreffende Teufelskralle weiterwachsen kann. Daher ist die Teufelskralle aufgrund ihrer Beliebtheit bedroht. Auf einigen Farmen wird jedoch versucht, sie anzubauen, um ihrer Gefährdung entgegen zu wirken. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter lang. Während der Regenzeit treibt die Wurzel zunächst beblätterte Triebe aus, die auf dem Boden liegen. Die Blätter sind tief gelappt. Anschließend erscheinen die großen, rötlichen Blüten, die aus den Blattachseln wachsen. Aus den Teufelskralleblüten entwickeln sich die krallenartigen Früchte, die sehr bizarr aussehen und der Teufelskralle den Namen gaben. Diese Krallenfrüchte hängen sich wie Kletten an das Fußfell mancher Tiere, die dadurch für die Verbreitung der Teufelskralle sorgen. In Europa gibt es übrigens zwei Pflanzenarten, die auch den Namen "Teufelskralle" tragen, aber gar nichts mit der afrikanischen Teufelskralle zu tun haben. Die europäischen Teufelskrallen gehören zur Familie der Glockenblumengewächse, sehen aber anders aus, denn ihre Blüten bestehen aus rund gebogenen Blütenblättern, die Köpfchen bilden.
Vegetative Merkmale
Harpagophytum procumbens wächst als ausdauernde, krautige Pflanze. Sie entwickelt 1,5 bis 2 Meter lange, am Boden kriechende Stängel, die radial aus ihrer bis etwa einen Meter tiefen Pfahlwurzel (Hauptwurzel; Mother) entspringen. Die sekundären, bräunlichen Wurzelknollen (Sekundärwurzeln; Babys) sind bis 25 Zentimeter lang und bis 6 Zentimeter im Durchmesser und befinden sich bis zu einem Meter tief. Die meist gegenständig angeordneten, teils aufrechten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache, dunkelgrüne Blattspreite ist bei einer Länge von bis etwa 6,5 Zentimetern sowie einer Breite von 3 bis 4 Zentimetern eiförmig und fiederlappig bis –teili-gen, manchmal auch grob-gekerbt. Die Ränder sind ganz und wellig, teils hochgebogen, die Spreite ist teils eingefaltet bis rinnenförmig oder gerafft. Der Spreitengrund ist gestutzt bis stumpf, die Lappen sind abgerundet. Die Blätter sind dicht mit Drüsenhaaren bedeckt, unterseits dichter.
Generative Merkmale
Die Farbe der auffallenden, einzeln erscheinenden, kurz (einen Tag) aufblühen-den, Blüten sind kurz gestielt. Die zwittrigen Blüten mit einer Länge von bis 6,5 Zentimetern sowie einem Durchmesser von etwa 4 Zentimetern relativ großen, glockenförmig, fünfzählig und zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Der fünflappige, grüne Kelch ist bis etwa 1 Zentimeter lang. Die Farben der fünf Kronblätter reichen von hellrosafarben bis purpurrot oder rötlich, im Schlund sind sie weiß-gelblich und teils auch rötlich gestreift. Die lange Kronröhre ist bis etwa 1,3 Zentimeter breit und außen gelblich, rötlich. Den Trivialnamen Teufelskralle verdankt diese Pflanzenart ihren verholzenden, anfänglich hellgrünen, dann purpurfarbenen, zuletzt beigebraunen, bis 15 Zentimeter großen Früchten mit mehreren (etwa 10 bis 16), etwa 3 bis 9 Zentimeter langen und 7 bis 10 Milli-meter breiten, leicht elastischen, hakenarmigen Auswüchsen. Durch die spitzigen Haken bleiben die Schließ-früchte an vorbeiziehenden Tieren hängen und stellen so die Ausbreitung der Pflanzenart über die Epicho-rie sicher. Sie werden später meist zertrampelt und setzen so die Samen frei (Trampelklette). Die zweikam-merige, holzige Kapselfrucht ist ellipsoid und 4,5 bis 7 Zentimeter lang und 2 bis 3 Zentimeter breit. Es sind etwa 20 bis 70 schwarzbraune, kantige, rau texturierte Samen in den zwei Kammern enthalten, sie sind je-weils vierreihig angeordnet. Die Samen sind 6 bis 8,5 Millimeter lang und 3 bis 5 Millimeter breit. Die Tausendkornmasse beträgt etwa 12 bis 14 Gramm.


WIESENSALBEI


Der Wiesensalbei ist eine der schönsten Pflanzen der Wegränder und Wiesen. An sonnigen Standorten erfreut er uns den ganzen Sommer über mit seinen violetten Blüten, die sich in kerzenartigen Trauben in die Höhe recken. In der Pflanzenheilkunde wird der Wiesensalbei nur selten eingesetzt, denn sein Bruder, der Gartensalbei ist deutlich wirksamer. Aber falls man den kraftvollen Bruder nicht zur Hand hat, ist es gut zu wissen, dass man den Salbei der Wiesen auch verwenden kann.
Der Wiesensalbei ist eine  Salbeiart und gehört zu der Familie der  Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, adstringierend, Erkältung, Halsentzündung, Husten, Fieber, Verdauungsschwäche, Blähungen, Durchfall, Nervenschwäche, Menstruationsbeschwerden, Hitzewallungen, Nachtschweiß, Wechseljahresbeschwerden, Fußschweiß, Zahnfleischentzündungen, Hauterkrankungen, Ekzeme, Insektenstiche
wissenschaftlicher Name:
Salvia pratensis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Meadow Sage
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Flavonoide, Ätherische Öle, Kampfer, Zineol, Pinen, Salven, Thujon, Östrogenartige Stoffe
Sammelzeit:
Mai bis September

Anwendung
Den Wiesensalbei kann man ähnlich anwenden wie seinen kultivierten Bruder den  Gartensalbei. Er ist jedoch weniger gehaltvoll und daher ist im Zweifelsfall der Gartensalbei vorzuziehen.
Innerlich
Die Blätter des Gartensalbeis kann man als Tee gegen Erkrankungen der Atemwege und des Verdauungsapparates trinken. Auch Menstruationsbeschwerden können gelindert werden. In den Wechseljahren hilft der Wiesensalbei vor allem bei übermäßiges Schwitzen und Hitzewallungen, aber auch andere Beschwerden können gelindert werden, weil der Wiesensalbei östrogenartige Substanzen enthält.
Äußerlich
Äußerlich kann man Wiesensalbeitee für Waschungen, Bäder und Umschläge verwenden. Er kann bei verschiedene Hauterkrankungen eingesetzt werden, unter anderem bei Ekzeme. Bei Zahnfleischentzündungen kann man mit Wiesensalbeitee gurgeln.

Pflanzenbeschreibung
Die Pflanze wird bis zu 60cm groß und hat hell- bis mittelblaue Blüten. Die aufrechten Stängel sind vierkantig und haben grundständige Blätter. Die Blütezeit reicht von Ende Mai bis in den August hinein. Eine Salbeipflanze kann mehrere Jahre alt werden. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch  Hummeln über den typischen Salbei-Mechanismus: Die Hummel steckt ihren Rüssel in die Blüte und durch eine Öse am unteren Hebelarm, um Nektar zu sammeln, dabei löst sie den Hebelmechanismus (auch Schlagbaummechanismus genannt) aus, der den Blütenstaub am haarigen Körper der Hummel abstreift. Der Pollen wird dann von der Hummel zu anderen Blüten weiter getragen.
Der Wiesensalbei ist in Europa bis in die Gipfel der Mittelgebirge heimisch. Er bevorzugt nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden und liebt sonnige Standorte. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 80cm hoch. Die Blätter wachsen gegenständig am Stängel. Sie sind erheblich grösser und weicher als die Blätter des  Gartensalbeis. Auch riechen sie deutlich weniger würzig als der kultivierte Bruder. Beim Wiesensalbei stehen eher die Gerb- und Bitterstoffe im Vordergrund des Aromas. Ab Ende April bis zum Spätsommer blüht der Wiesensalbei mit blau-violetten Blüten, die in Trauben an der Spitze der Stängel wachsen. Hummeln lieben die Blüten des Wiesensalbeis.

Sammeltipps
Die Blätter des Salbeis kann man während der Blütezeit sammeln und zügig trocknen.



BACHBLÜTEN
Du bis öfters jähzornig (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen sind sehr oft jähzornig
- Mit der dementsprechender Bachblüte wird das jähzornige abgeschwächt


BACHBLÜTEN
Ich bin herrschsüchtig (8 Chicory)
- Diese Menschen sind sehr herrschsüchtig
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie es abstreifen


ERNÄHRUNG
Ohne Frühstück
Viele Menschen haben es sich abgewöhnt zu frühstücken. Die Gewohnheit führt dazu, dass man sogar meint, man bräuchte und möchte kein Frühstück essen.
Mittags bleibt auch oft nur Zeit für eine Kleinigkeit zwischendurch.
Abends hat sich dann richtiger Heißhunger entwickelt, weswegen man nicht nur schneller isst, sondern auch eher Lust auf energiereicher Lebensmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt hat.
So ein Essrhythmus hat meist zur Folge, dass die gesamte Ernährung unausgewogen ist. Dies wiederum kann dazu führen, dass das Gewicht langsam ansteigt.
Ein guter Start in den Tag beginnt mit einem mit einem ausgewogenen Frühstück. Denn morgens brauche ich Energie für den kommenden Tag. Das hält den Blutzuckerspiegel stabil und beugt Müdigkeit, schlechte Laune und Heißhunger vor.
Es lohnt sich diese Gewohnheit (wieder) zu (be)leben!


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