Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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27.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 22.01.18-28.01.18

WINTERGRÜN

Wintergrün ist eine Gattung wintergrüner krautiger Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse. Früher wurden sie als eigene Familie Wintergrüngewächse behandelt, heute werden sie zu der Unterfamilie  Monotropodieae gerechnet. Nach der Eigenschaft, im Winter nicht die Blätter einzuziehen, wird die Gattung Wintergrün genannt. Wintergrün, genannt auch Birnraut, ist nicht zu verwechseln mit dem  Wintergrünstrauch.

Steckbrief
Heilwirkung:
Diabetes, Epilepsie (beruhigend), Geschwüre, Harnsteine, Nierenprobleme, Prostataentzündung, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht, Wunden, harntreibend, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Pirola umbellata
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juni bis August
 
Verwendung
Die Pyrola-Arten und ihre Verwandten enthalten das (giftige) Glycosid  Arbutin, welches abgebaut wird und im Harn das desinfizierende Hydrochinon bildet. Aus diesem Grund wurden sie in der Volksmedizin zur Behandlung von Blasenleiden eingesetzt. Wintergrün ist auch eine geschmacksgebende Zutat zum amerikanischen  Root-Beer.

Merkmale
Wintergrüngewächse sind ausdauernde, kleinwüchsige krautige Pflanzen, deren Blätter in Rosetten angeordnet sind. Die Blätter sind derb und wintergrün. Die zwittrigen Blüten sind  radiär oder glockig gewölbt und vier- bis fünfzählig. Sie besitzen 8 bis 10 Staubblätter (Antheren) und einen oberständigen Fruchtknoten, aus dem Kapselfrüchte entstehen. Wie alle Heidekrautartigen produzieren auch die Pyrola-Arten ihren  Pollen in Antheren, welche sich an apikalen Poren öffnen. Der Pollen selbst wird in Tetraden gebildet und ist klebrig, da er durch Insekten, vor allem Fliegen, verbreitet werden soll. Die Blüten werden im Sommer gebildet und die zahlreichen kleinen Samen im Herbst aus den unscheinbaren Samenkapseln entlassen. Zudem kommt es zur vegetativen Vermehrung durch Ausläufer. Sowohl für die Keimlingsentwicklung als auch für die Nährstoffversorgung spielen Wurzelpilze (Mykorrhiza) eine entscheidende Rolle.



ASANT

Der Doldenblütler Asant wird bis zu vier Meter hoch. Er kommt vor allem in Südasien vor. Die dicke Wurzel enthält ein Gummiharz, das nach Knoblauch riecht. In der indischen Küche wird Asant gerne als Gewürz verwendet. Zunächst stinkt das Gummiharz sehr unangenehm, aber bei der Verwendung in der Küche verwandelt sich der Geruch zu dem von Zwiebeln und Knoblauch. Asant wirkt verdauungsfördernd, weshalb er auch gerne in Bohnen Gerichten verwendet wird. Man kann ihn aber auch gegen Asthma und Keuchhusten ein-setzen. Außerdem stärkt er das Herz und fördert die Menstruation.
Asant, auch bekannt als Stinkasant oder Teufelsdreck, ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler. Das Verbreitungsgebiet reicht von Iran, Afghanistan und  Russland bis ins westliche  Pakistan.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Asthma, Keuchhusten, Blähungen, Verstopfung, Würmer, Herzschwäche, Menstruationsfördernd, Nägelkauen
wissenschaftlicher Name:
Ferula asa-foetida
englischer Name:
Asafoetida
volkstümliche Namen:
Steckenbraut, Stinkasant, Teufelsdreck
Verwendete Pflanzenteile:
Gummiharz der Wurzel
Inhaltsstoffe:
Asaresitannol, Cumarine, Azulen, Harz, Ätherische Öle, Umbel-liferon, Vanillin

Nutzung
Heilkunde und Gewürz
Asant wird häufig in Afghanistan, Pakistan, Iran und Indien als Gewürz benutzt, vor allem aber in der  indischen Küche. Es ist zudem Bestandteil der Worcestershiresauce.
Die Asantdroge „Asa foetida" besteht aus 24 bis 65% Harz, Gummi und 6–16% ätherische Öl, welches unter anderem Asaresinotannol, dessen  Ferulasäureestern und Vanillin enthält. Der Harzanteil ist z. T. für den bitteren, beißenden Geschmack und den sehr unangenehmen Geruch verantwortlich, der sich allerdings bei Verwendung in einen Geruch ähnlich dem von Zwiebeln und Knoblauch ändert. Bereits in der mesopotamischen Heilkunde wurde der Stinkasant bzw. dessen Saft verwendet. Madaus zufolge wird der Asant in  Sanskritschriften öfters unter dem Namen „Hingu" erwähnt. Als Gewürz und Heilmittel gilt er etwa Dioskurides wohl als Ersatz für Silphium, dessen Anwendungen man später darauf übertrug. Paracelsus empfahl Asant zum Ausräuchern von Pesthäusern. Bei  Lonicerus und Matthiolus fördert er Speichel und Auswurf, hilft bei Epilepsie, Asthma, Husten, Milzschmerzen, täglichem Fieber und inneren Geschwüren.  Von Haller lobt ihn bei nervenbedingten Uter-usbeschwerden.  Heckers Praktische Arzneimittellehre von 1814 nennt ihn bei asthenischen Brust- und Verdauungskrankheiten, allgemein krampfhaften Affektionen, zur Anregung der Menstruation, gegen Skrofulose, innerlich und äußerlich bei Karies, Geschwüren und Krebs. Hufeland und Mitarbeiter nannten ihn „auflösend und krampfstillend", nutzten ihn etwa bei Knochenfraß und  Bandwürmern.  Rademacher verwendete ihn mit  Nux vomica bei Koliken. Clarus führt ihn an als Karminativum, Antihelmintikum, Antispasmodikum, Emmenagogum und Expektorans, Kobert als Antiabortivum, das die nervale Erregbarkeit des Uterus herabsetze. Die  mongolische Medizin verwende Asant bei Parasiten und Krankheiten mit unternormaler emperatur. Besonders in der Tiermedizin diente er zur Entwurmung, auch als Räuchermittel bei Lungenwürmern. Bentley und  Trimen zufolge sei er bei Chorea der Hunde bewährt. Überdosierungen äußerten sich laut Lewin mit Lippenschwellung, stinkendem Aufstoßen, Blähungen, Diarrhoe, aber auch Kopfweh, Schwindel und erhöhter  Libido. Die Homöopathie kennt Asa foetida bei schwärzlichen Geschwüren infolge Krampfadern, mit großer Erregbarkeit.  
Das getrocknete Gummiharz des Asants ist mehrheitlich der Lieferant von Asa foetida welches über Jahrhunderte fester Bestandteil des Arzneischatzes in Europa, dem Nahen Osten,  Persien und Indien. Noch das Deutsche Arzneibuch 6 aus dem Jahre 1926 führt Asa foetida und liefert die entsprechenden Prüfvorschriften. Neben der pharmazeutisch-medizinischen Verwendung war der Asant darüber hinaus im Volksglauben und volkstümlichen Heilwissen verankert. Zur medizinischen Anwendung kamen neben der rohen Droge Asa foetida das entsprechende Asa-foetida-Öl und Alkoholauszüge; außerdem wur-de das Gummiharz als Räucherdroge verwendet. Indikationen für die Anwendung waren
a) verschiedene Angst- und Nervenstörungen (Nervosität,  Hysterie,  Hypo-chondrie),
b) krampfartige Magen-, Leber- und Galleleiden,
c) Impotenz und reduzierter sexueller Antrieb.
Entsprechend war Asant vorwiegend als Nerven- und Beruhigungsmittel sowie als gastrointestinales Spasmolytikum verbreitet. Seit dem Altertum galt Asa foetida außerdem als  Aphrodisiakum und wurde über Jahrhunderte in der Liebesmagie eingesetzt.
Asant ist besonders beliebt bei indischen Brahmanen, denen der Genuss von Zwiebeln und Knoblauch auch aufgrund ihrer angeblich  aphrodisierenden Wirkung verboten ist. Wird heute nach Rezepten der römischen Küche gekocht, nimmt man Asa-foetida-Tinktur als Ersatz für das nicht mehr erhältliche Laserpicium beziehungsweise dessen einfach „Laser" genannten Saft.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Asant wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 2 bis zu 3 Metern. Er bildet eine dicke Pfahlwurzel aus.
Die wechselständig angeordneten, relativ großen Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist zweifach gefiedert. Die flaumig be-haarten Teilblättchen sind länglich und stumpf mit glattem Rand.
Generative Merkmale
Der dicht flaumig behaarte, doppeldoldige Blütenstand ist kompakt. Die Blüten besitzen eine doppelte  Blütenhülle. Die haltbaren Kronblätter sind weißlich-gelb. Die Frucht ist mit einer Länge von etwa 1cm und einer Breite von etwa 0,8cm länglich bis fast kugelig mit Flügeln, die fast so breit sind wie die Samen.



BACHBLÜTEN
Du reagierst cholerisch, schreist den anderen an, ist nur schwer wieder zu beruhigen, nachtragend (15 Holly)
-
Diese Menschen sind jähzornig, schreien grundlos andere an, sie sind nur schwer zu beruhigen und sie
 können nachtragend sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen herunterkommen und schreien kaum mehr,
 beruhigen sich schneller und sind kaum nachtragend


BACHBLÜTEN
Man läuft Gefahr, seine großen Fähigkeiten für persönliche Macht-Ziele zu missbrauchen (32 Vine)
- Diese Menschen laufen Gefahr, seine Fähigkeiten für die persönlichen Macht-Ziele einzusetzen und zu
 missbrauchen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie zwar ihre Fähigkeiten gut einsetzen, missbrauchen sie
 nicht mehr um persönliche Macht-Ziele zu erreichen


ERNÄHRUNG
Functional Food
Auch Nutraceuticals genannt (von nutrition = Ernährung und pharmaceutical = Pharmazeutikum), zu Deutsch funktionelle Lebensmittel, sind Nahrungsmittel, die mit zusätzlichen Inhaltsstoffen angereichert sind, die einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben sollen. Über diesen positiven Zusatzeffekt wird Functional Foo auch beworben. Besondere Wirkungen auf die Gesundheit sind jedoch wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert.


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