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26.12.2019

tägliche News > 2019 > 23.12.19 - 29.12.19
SAFRAN
Safran gehört zu den teuersten Gewürzen der Welt. Seine gelborangenen Stempelfäden liegen preislich in der gleichen Größenordnung wie Gold. Das ist aber auch kein Wunder, denn man braucht etwa hundert Blüten, um ein einziges Gramm des kostbaren Gewürzes zu gewinnen. Da ist es nur verständlich, dass dem Safran in der Volksmedizin geradezu wundersame Kräfte zugesprochen werden. Er gilt als stark aphrodi-sierend. Der Safran hat aber auch echte medizinische Wirkungen. So wirkt er gegen Krämpfe aller Art und leicht schmerzstillend.
Der Safran, wissenschaftlicher Name Crocus sativus, ist eine Krokus-Art, die im Herbst violett blüht. Aus den Narben ihrer Blüten wird das ebenfalls Safran genannte Gewürz gewonnen. Diese Pflanzenart ist eine triploide Mutante des auf den ägäischen Inseln beheimateten Crocus cartwrightianus. Sie ist wegen des dreifachen Chromosomensatzes unfruchtbar und kann nur vegetativ durch Knollenteilung vermehrt werden. Die Stammform Crocus cartwrightianus besitzt deutlich kürzere, aber ebenfalls aromatische Narben.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Krämpfe
Heilwirkung: blutstillend, menstruationsfördernd, nervenstärkend
Anwendungsbereiche: Darmkolik, Gelbsucht, Keuchhusten, Krampfhusten, Krämpfe, Magenkolik, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Zahnungsschmerzen
wissenschaftlicher Name: Crocus sativus
Pflanzenfamilie: Schwertliliengewächse = Iridaceae
Verwendete Pflanzenteile: Narben des Griffels
Sammelzeit: Frühling
 
Verwendung
Safran schmeckt bitter-herb-scharf, was bei normaler Dosierung – anders als der typische Duft – nicht zum Tragen kommt. Er enthält Carotinoide, vor allem Crocin, sodass sich mit Safran gewürzte Gerichte intensiv goldgelb färben. Weiter enthält er den Bitterstoff Safranbitter, aus dem sich beim Trocknen teilweise der für das Safranaroma verantwortliche Aldehyd Safranal bildet. Weitere Aromastoffe sind unter anderem Isopho-rone. Bekannte Gerichte mit Safran sind Bouillabaisse, Risotto alla milanese, Lussekatter und Paella. In der persischen Küche werden besonders Reisgerichte gerne mit Safran verfeinert. Safran muss vor Licht und Feuchtigkeit geschützt in fest schließenden Metall- oder Glasgefäßen aufbewahrt werden, da das Gewürz am Licht schnell ausbleicht und sich das ätherische Öl relativ leicht verflüchtigt. Safran wurde auch als Farbmittel eingesetzt; der wasserlösliche Farbstoff Crocetinist in der Pflanze glycosidisch an das Disaccharid Gentiobiose gebunden; diese Verbindung wird als Crocin bezeichnet. Bereits Plinius der Ältere er-wähnt Safran als Farbmittel. Es wurde auch eingesetzt, um Goldschriften zu imitieren, oder um Zinn oder Silber wie Gold erscheinen zu lassen. Es wurde auch in Mischungen mit anderen Pigmenten oder Farbstoffen verwendet. Um den aromatischen Duft zu bewahren, sollte Safran nicht lange gekocht werden. Es empfiehlt sich, die Narbenschenkel einige Minuten in etwas warmem Wasser einzuweichen und mit der Flüssigkeit gegen Ende der Garzeit dem Gericht zuzugeben. Eine noch intensivere Färbung erhält man, wenn die Safranfäden frisch gemörsert werden.
 
Beschreibung
Jede Blüte enthält einen sich in drei Narben verzweigenden Griffel. Nur diese süß-aromatisch duftenden Griffel werden getrocknet als Gewürz verwendet. Um ein Kilogramm von ihnen zu gewinnen, benötigt man etwa 150.000 bis 200.000 Blüten aus einer Anbaufläche von ca. 10.000 Quadratmetern; die Ernte ist reine Handarbeit, ein Pflücker schafft 60 bis 80 Gramm am Tag. Hinzu kommt, dass Safran nur einmal pro Jahr im Herbst (und das nur für einige Wochen) blüht. Deshalb zählt Safran zu den teuersten Gewürzen. Im Einzelhandel zahlt man zwischen 7 und 25 Euro pro Gramm.

TEUFELSKRALLE
Die Teufelskralle ist in Afrika heimisch und hat Früchte, die wie Krallen aussehen, was ihr auch den Namen eingebracht hat. Verwendet werden jedoch nicht die Früchte, sondern die Speicherwurzeln. Die Teufelskralle wirkt stark entzündungshemmend, abschwellend und leicht schmerzstillend. Daher eignet sie sich besonders zur Behandlung von Arthrose und anderen Gelenkschmerzen.
Die Afrikanische Teufelskralle, auch kurz Teufelskralle oder Trampelklette genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Sesamgewächse. Sie gedeiht in den Savannen Namibias, Botswanas, Simbabwe und Südafrikas und als Heilpflanze bekannt.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Arthrose
Heilwirkung: abschwellend, blutverdünnend, entzündungshemmend, schmerzlindernd
Anwendungsbereiche: Gallenbeschwerden, Leberschwäche, Nierenschwäche, Wechseljahresbeschwerden, Eisprung fördernd, Arthrose, Gelenkbeschwerden, Ischias, Hexenschuss, Rückenschmerzen, Sehnen-entzündungen, Ekzeme, Schuppenflechte, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Harpagophytum procumbens
Pflanzenfamilie: Sesamgewächse = Pedaliaceae
englischer Name: Dewil's Claw
volkstümliche Namen: Trampelklette
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelknollen
Inhaltsstoffe: Iridoidglykoside, Harpagid, Harpagosid, Procumbid, Phytosterine, Beta-Sitosterol, Glutamin-Säure, Histidin, Kaempferol, Selenium, Sterol, Ursol-Säure
 
Anwendung
Die Teufelskralle wird für medizinische Zwecke genutzt. Insbesondere kann sie für eine unterstützende The-rapie bei Arthrose und anderweitiger Mobilitätseinschränkung eingesetzt werden. Daneben ist die Afrikani-sche Teufelskralle durch die enthaltenen vielen Bitterstoffeappetit- und verdauungsanregend. Der Bitterwert liegt bei ca. 6.000, zum Vergleich: Enzian hat einen Wert von mindestens 10.000. Die 1978 gegründete Kommission E hat die bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungswerte zusammengetragen und überprüft. Beim Ergebnis wird zwischen gesicherter Wirkung (wissenschaftlicher Nachweisbar-keit) und aus volksmedizinischen Erfahrungen hergeleiteten Wirkungshinweisen unterschieden. Klinische Studien zeigten einen deutlichen Nutzen bei der Behandlung von Schmerzen durch Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Teufelskralle kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder in Fertigpräparaten anwenden. Die häufigste Art, Teufelskralle anzuwenden ist wahrscheinlich die Kapselform, denn weil die Teufelskralle ziemlich bitter schmeckt, wird sie von vielen nicht so gern als Tee getrunken. Teufelskralle-Kapseln bekommt man fast überall, sowohl in der Apotheke als auch im Lebensmitteldiscounter.
Tee
Für einen Teufelskralle-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Teufelskralle mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn fünf Stunden langziehen.
Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vor-übergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließen kann man wieder sechs Wochen lang Teufelskralle-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Wirksamkeit der Teufelskralle bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Die Teufelskralle eignet sich auch für Teemischungen, wo ihr bitterer Ge-schmack durch die Kombination mit anderen Kräutern gemildert wird und auch kaum unerwünschte Neben-wirkungen auftreten können, weil sie in Mischtees naturgemäß sehr niedrig dosiert ist.
Tinktur
Um eine Teufelskralletinktur selbst herzustellen, übergießt man Teufelskralle-Wurzeln in einem Schraubdec-kelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung ver-schlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Teufelskralle kann man innerlich, als Tee, Tinktur oder Fertigpräparat gegen Arthrose einsetzen. Außerdem hilft Teufelskralle bei andere Arten von Gelenkbeschwerden, auch die des rheumatischen Formenkreises. Dort wo die Teufelskralle wächst, wird sie auch bei Verdauungsbeschwerden, Probleme des Leber-Galle-Trakts und Beschwerden der Harnorgane verwendet. Die Teufelskrallen-Wurzel wirkt auch blutverdünnend, was vor allem bei älteren Patienten mit Arteriosklerose durchaus wünschenswert ist, im Falle von Blutungen aber auch gefährlich werden kann.       
Achtung! Die Teufelskralle sollte in der Schwangerschaft nur   mit Rücksprache des Arztes angewandt werden. Außerdem sollte die Förderung   der Blutungsneigung bei längerer oder hochdosierter Anwendung der   Teufelskralle berücksichtigt werden.
Äußerlich
Äußerlich kann man Teufelskralle-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Wa-schungen anwenden. Auch Teufelskralle-Salben sind gebräuchlich. Mit dieser Art der Anwendung kann man chronische Hautprobleme, wie beispielsweise Ekzeme oder Schuppenflechte lindern. Teufelskralle kann man auch bei schlecht heilende Wunden versuchen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Teufelskralle ist in Südafrika und Namibia heimisch. Sie wächst bevorzugt auf sandigem Boden in heißem Klima. Leider lässt sie sich nur schwer vom Menschen kultivieren vor allem nicht in anderen Klimazonen. Die dicke Hauptwurzel bildet mehrere Wurzelausläufer, an denen sich knollige Sekundärwurzeln bilden. Diese Sekundärknollen enthalten besonders viele Wirkstoffe und sind die Teile der Teufelskralle, die medizinisch verwendet werden. Da die Teufelskralle aufgrund der Kultivierungsschwierigkeiten vorwiegend wild geerntet wird und knapp geworden ist, wird häufig auch die weniger wirksame Hauptwurzel geerntet, was verhindert, dass die betreffende Teufelskralle weiterwachsen kann. Daher ist die Teufelskralle aufgrund ihrer Beliebtheit bedroht. Auf einigen Farmen wird jedoch versucht, sie anzubauen, um ihrer Gefährdung entgegen zu wirken. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter lang. Während der Regenzeit treibt die Wurzel zunächst be-blätterte Triebe aus, die auf dem Boden liegen. Die Blätter sind tief gelappt. Anschließend erscheinen die großen, rötlichen Blüten, die aus den Blattachseln wachsen. Aus den Teufelskralleblüten entwickeln sich die krallenartigen Früchte, die sehr bizarr aussehen und der Teufelskralle den Namen gaben. Diese Krallenfrüchte hängen sich wie Kletten an das Fußfell mancher Tiere, die dadurch für die Verbreitung der Teufelskralle sorgen. In Europa gibt es übrigens zwei Pflanzenarten, die auch den Namen "Teufelskralle" tragen, aber gar nichts mit der afrikanischen Teufelskralle zu tun haben. Die europäischen Teufelskrallen gehören zur Familie der Glockenblumengewächse, sehen aber anders aus, denn ihre Blüten bestehen aus rund gebogenen Blü-tenblättern, die Köpfchen bilden.
Vegetative Merkmale
Harpagophytum procumbens wächst als ausdauernde, krautige Pflanze. Sie entwickelt 1,5 bis 2 Meter lange, am Boden kriechende Stängel, die radial aus ihrer bis etwa einen Meter tiefen Pfahlwurzel (Hauptwurzel; Mother) entspringen. Die sekundären, bräunlichen Wurzelknollen (Sekundärwurzeln; Babys) sind bis 25 Zen-timeter lang und bis 6 Zentimeter im Durchmesser und befinden sich bis zu einem Meter tief. Die meist ge-genständig angeordneten, teils aufrechten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache, dunkelgrüne Blattspreite ist bei einer Länge von bis etwa 6,5 Zentimetern sowie einer Breite von 3 bis 4 Zentimetern eiförmig und fiederlappig bis –teiligen, manchmal auch grob-gekerbt. Die Ränder sind ganz und wellig, teils hochgebogen, die Spreite ist teils eingefaltet bis rinnenförmig oder gerafft. Der Spreitengrund ist gestutzt bis stumpf, die Lappen sind abgerundet. Die Blätter sind dicht mit Drüsenhaaren bedeckt, unter-seits dichter.
Generative Merkmale
Die Farbe der auffallenden, einzeln erscheinenden, kurz (einen Tag) aufblühenden, Blüten sind kurz gestielt. Die zwittrigen Blüten mit einer Länge von bis 6,5 Zentimetern sowie einem Durchmesser von etwa 4 Zenti-metern relativ großen, glockenförmig, fünfzählig und zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Der fünflappige, grüne Kelch ist bis etwa 1 Zentimeter lang. Die Farben der fünf Kronblätter reichen von hellrosafarben bis purpurrot oder rötlich, im Schlund sind sie weiß-gelblich und teils auch rötlich gestreift. Die lange Kronröhre ist bis etwa 1,3 Zentimeter breit und außen gelblich, rötlich. Den Trivialnamen Teufelskralle verdankt diese Pflanzenart ihren verholzenden, anfänglich hellgrünen, dann purpurfarbenen, zuletzt beigebraunen, bis 15 Zentimeter großen Früchten mit mehreren (etwa 10 bis 16), etwa 3 bis 9 Zentimeter langen und 7 bis 10 Milli-meter breiten, leicht elastischen, hakenarmigen Auswüchsen. Durch die spitzigen Haken bleiben die Schließfrüchte an vorbeiziehenden Tieren hängen und stellen so die Ausbreitung der Pflanzenart über die Epichorie sicher. Sie werden später meist zertrampelt und setzen so die Samen frei (Trampelklette). Die zweikam-merige, holzige Kapselfrucht ist ellipsoid und 4,5 bis 7 Zentimeter lang und 2 bis 3 Zentimeter breit. Es sind etwa 20 bis 70 schwarzbraune, kantige, rau texturierte Samen in den zwei Kammern enthalten, sie sind jeweils vierreihig angeordnet. Die Samen sind 6 bis 8,5 Millimeter lang und 3 bis 5 Millimeter breit. Die Tausendkornmasse beträgt etwa 12 bis 14 Gramm.

BACHBLÜTEN
Ich bin die meiste Zeit angespannt (20 Mimulus)
- Diese Menschen sind die meiste Zeit antriebslos
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Anspannung allmählich lösen
BACHBLÜTEN
Ich bin gelähmt, vollkommen ohne Lebensfreude (21 Mustard)
- Diese Menschen sind wie gelähmt und sind ohne jegliche Lebensfreude
- Mit der dementsprechender Bachblüte lässt sich das gelähmt sein los und die Lebensfreude kommt wieder zurück
ERNÄHRUNG
Vitamine
Vitamine sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. Der Körper kann sie, Vitamin D ausgeschlossen, nicht selbst synthetisieren. Obwohl sie keine Energie liefern, sind sie für die Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen im Stoffwechsel und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
Ein Vitamin kann nicht die Aufgaben eines anderen übernehmen und es somit einsetzen. Allerdings können einander die einzelnen Vitamine in ihrer Wirkung ergänzen, z.B. Folat und Vitamin B12. Aufgrund ihrer Löslichkeit werden Vitamine in zwei Gruppen eingeteilt:
-        Wasserlösliche Vitamine: B-Vitamine, Vitamin C
-        Fettlösliche Vitamine: Vitamin A, D, E, K
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