Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

26.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 25.12.17-31.12.17


LAPACHO

Die Innenrinde des Lapachobaums war ein Allroundheilmittel der Inkas. Auch die heutigen Einheimischen Südamerikas verwenden Lapacho bei allerlei Krankheiten. Erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Lapacho auch von den Forschern und Medizinern des Abendlandes entdeckt. In Europa ist Lapacho weitgehend unbekannt, aber in Nordamerika ist er ein Modeheilmittel. Manche preisen Lapacho als eine Art Wundermittel, das sogar Krebs bekämpfen kann, andere vermuten beim Lapachotee eine reine Placebowirkung. Die Wirkung gegen Krebs ist sehr umstritten, denn die Innenrinde des Lapachobaums enthält zwar Wirkstoffe, die gegen Krebs helfen können, aber wenn man Lapachotee ausreichend stark dosieren würde, damit diese Stoffe wirken könnten, würde man unter sehr starken Nebenwirkungen leiden. Seine Förderung des Immunsystems und die antibakterielle Wirkung sind weniger umstritten. Daher ergibt sich auch ohne die Hoffnung auf Hilfe bei Krebs ein reiches Einsatzspektrum für den Lapacho.
Lapacho ist der umgangssprachliche Name für mehrere in  Mittel- und Südamerika vorkommende und dort bis zu 35 Meter hoch werdende Baumarten, u. a. Handroanthus impetiginosus, Handroanthus heptaphyllus und Handroanthus serratifolius. Lapachobäume sind laubabwerfend und tragen während der Blütezeit (in Südamerika von Mai bis August) zahlreiche rosarote, gelbe oder weiße glockenförmige Blüten. Von den  Indianern wird der Lapacho als Baum des Lebens bezeichnet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Immunsystem steigernd
Heilwirkung:
fungizid, antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, tonisierend, schweißtreibend, schmerzstillend, beruhigend, blutdrucksenkend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Erkältungen, Grippe, Malaria, Verdauungsschwäche, Insektenstiche, Wunden, Herpes, Schuppenflechte, Psoriasis,  Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name:
Tabebuia avellanedeae
Pflanzenfamilie:
Trompetenbaumgewächse = Bignoniaceae
englischer Name:
Lapacho
volkstümlicher Name:
Iperoxo, Pau d'arco, Taheebo
Verwendete Pflanzenteile:
Innenrinde
Inhaltsstoffe:
Lapachol, Kalium, Calcium, Eisen, Barium, Strontium, Jod, Bor

Anwendung
Der Lapacho hat ein hartes und schweres Holz von hoher Qualität. Daneben eignet sich die Innenrinde (Bastschicht) zur Zubereitung eines Tees: Die wässrigen Extrakte der Rinde nutzten bereits die  Inkas, und später übernahmen die Indianer von Peru, Bolivien und Paraguay den Lapachoaufguss als Heil- und Genusstee. Neben Kalium, Calcium und Eisen enthält Lapachotee auch Spurenelemente wie Barium,  Strontium, Iod und Bor, jedoch kein Coffein. Wirksame Substanzen im Lapachotee sind vor allem die antibiotischen Naphthochinonverbindungen Lapachol bzw. Lapachon, die einen die Verdauung anregenden,  tonisierenden Effekt besitzen. Untersuchungen in Zusammenhang mit einer vermuteten Wirksamkeit gegen Krebs konnten diese nicht bestätigen und warnen vor negativen Nebenwirkungen. Der Geschmack des Tees ist erdig mit einer leicht süßlichen Vanillemote und dem des  Rotbuschtees ein bisschen ähnlich.
Bei der innerlichen Anwendung der Lapachoinnenrinde sollte man vorsichtig sein. Man sollte Lapachotee nicht überdosieren und nicht länger als sechs Wochen am Stück trinken. Schwangere sollten auf Lapachotee verzichten und ihn nur äußerlich anwenden. Für den Tee kocht man 2 TL Rinde auf 1 Liter Wasser für fünf Minuten. Anschließend lässt man den Tee noch eine Viertelstunde ziehen. Von diesem Tee trinkt man 1 Liter pro Tag (max. 6 Wochen, dann 4 Wochen Pause). Die äußerliche Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Man kann Lapachotee für Waschungen und Bäder nehmen oder saubere Tücher als Kompressen in den Lapachotee einweichen. Lapacho eignet sich auch für die Anwendung als Tinktur. Die Lapachotinktur kann man innerlich und äußerlich anwenden. Auch als Bestandteil von Salben kann man Lapacho verwenden.

Pflanzenbeschreibung
Der Lapachobaum wächst in den Regenwäldern von Argentinien, Paraguay, Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern. Er ist ein immergrüner Baum mit roten oder violetten Blüten. In manchen Gegenden kann er bis zu 700 Jahre alt werden. Geerntet wird der innere Teil der Rinde. Der Rest der Rinde sollte nicht verwendet werden, da er nicht so wertvolle Wirkstoffe enthält. Nach der Ernte wächst die Rinde des Lapachobaums relativ schnell wieder nach. Der Baum erleidet also keinen dauerhaften Schaden.



MANNA


Die Manna-Esche, auch Blumen-Esche oder Schmuck-Esche genannt, ist eine Pflanzenart aus der  Gattung der  Eschen in der Familie der Ölbaumgewächse. Ihren Namen verdankt sie dem Saft, der aus angeritzten Ästen und Zweigen austritt und schnell erhärtet. Der Saft enthält neben einigen anderen Inhaltsstoffen den süß schmeckenden, sechswertigen Alkohol Mannitol und ist daher für die medizinische Anwendung interessant. In Süditalien wird die Manna-Esche zur Gewinnung des Siebröhrensaftes (Manna) in Plantagen angebaut.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Fraxinus ornus
Verwendete Pflanzenteile:
Saft aus dem Stamm

Verwendung als Heilpflanze
Als Heildroge dient Manna, der durch Einschnitte in die Rinde gewonnene, an der Luft eingetrocknete Saft (genannt Manna cannelata) 8 bis 10 Jahre alter Bäume.
Der Saft enthält bis zu 90% Mannitol neben  Stachyose und anderen Zuckern; in Spuren kommt auch Fraxin vor. Anwendung: Manna ist ein mildes  Abführmittel und kann beispielsweise bei  Hämorrhoiden und Darmfissuren oder anderen Erkrankungen, bei denen eine Darmentleerung mit weichem Stuhl erwünscht ist, verwendet werden. Auch Schwedenkräutermischungenenthalten oft Manna. Wirkstoff ist auch hier das süß schmeckende  Mannitol. Mannitol wird kaum im Darm resorbiert, sondern hält dort Wasser zurück, vermehrt dadurch den Darminhalt und regt somit die  Peristaltik an. Als „osmotisches Abführmittel" darf Manna langfristig nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Intravenös verabreicht führt Mannitol zu einer starken  Diurese, wie sie beispielsweise bei Vergiftungen und drohendem  Nierenversagen erwünscht ist. Darüber hinaus hat Mannitol eine gewisse Bedeutung als Zuckeraustauschstoff für Diabetiker, da der Stoff unabhängig von Insulin abgebaut wird. Auch als Füll- und Bindemittel für Tabletten wird Mannitol verwendet. Heute gewinnt man Mannitol meist durch Hydrierung von  Glucose oder Invertzucker.

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Die Manna-Esche ist ein sommergrüner, laubabwerfender Baum, der Wuchshöhen von 5 bis 10, selten bis 25m erreicht. Er bildet eine lockere, ziemlich lichte und rundlich gewölbte Krone. Der Stamm ist drehrund, gerade und gabelt sich erst in einiger Höhe vom Boden entfernt. Die dunkelgraue oder schwärzlich-graue, warzige Borke besitzt im Gegensatz zur  Gewöhnlichen Esche kein deutliches Furchen- und Leistenmuster. Die Äste gehen zum größten Teil strahlend ab, sind aber häufiger gebogen und gedreht als bei der Gewöhnlichen Esche. Die  Rinde der Zweige ist oliv- bis graugrün, rundlich bis zusammengedrückt vierkantig und fein punktiert durch hellbraune Lentizellen. Die gegenständigen Knospen sind an der Vorderseite stumpf und etwas gewölbt und besitzen nur zwei äußere, (silbrig bis bräunlich-) graue Knospenschuppen. Die kreuzgegenständig angeordneten Laubblätter sind unpaarig gefiedert und ungefähr 15 bis 20cm lang sowie im Umriss oval. Es sind meist 5 bis 9 Fieder blättchenvorhanden. Die deutlich gestielten Fiederblättchen sind eiförmig-lanzettlich, an der Vorderseite zugespitzt, gezähnt bis unregelmäßig gesägt und jeweils ungefähr 3 bis 7cm lang. Ihre Oberseite ist mittelgrün, die Unterseite ist heller und auf den Blattadern vor allem an der Blättchenbasis bräunlich oder weißlich be-haart.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die angenehm duftenden Blüten erscheinen gleichzeitig mit den Blättern. In end- oder seitenständigen, zuerst aufrechten, später überhängenden, sehr dichten, ungefähr 10cm langen und genauso breiten, am Grund beblätterten, rispigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die Blüten sind vierzählig. Die vier Kelchblätter sind unscheinbar. Die vier weißlichen Kronblätter sind 7 bis 15 mm lang. Das einsamige Nüsschen (Samara) ist einseitig geflügelt, wobei der sehr schmale, längliche und ungefähr 2cm lange Flügel an der Vorderseite etwas ausgerandet ist. Die im Oktober reifen Früchte färben sich glänzend dunkelbraun.



BACHBLÜTEN
Du kannst nicht nein sagen, bist sehr gutmütig, Willensschwach (4 Centaury)
-
Diese Menschen können zu nichts und niemanden nein sagen, sind zu gutmütig, sehr Willensschwach
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre Person stehen und endlich einmal nein
 sagen


BACHBLÜTEN
Ich halte andere Menschen oft für undankbar (8 Chicory)
-
Diese Menschen halten ihre Mitmenschen oft für sehr undandbar
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Sichtweise überdenken und halten sie
 auch nicht mehr für undankbar


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü