Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

26.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 26.11.18-02.12.18


BARTFLECHTE

Die Bartflechte wächst an Bäumen. Es ist eine artenreiche Pflanzengattung von Flechten. Die Bartflechten enthalten eine antibiotisch wirkende Substanz namens "Usninsäure". Diese Substanz erklärt die Wirkung der Bartflechten gegen Erkältungen und Hautentzündungen. Die Gattung Usnea umfasst Flechten, die meist von Bäumen herabhängend wachsen. Viele Arten werden als Bartflechten oder Baumbart bezeichnet und sind grau oder grünlich. Vertreter der Gattung werden oft auch als Bartflechten bezeichnet.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, Erkältungen, Grippale Infekte, Mandelentzündungen, Rachenentzündungen, Darmerkrankungen, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Usnea barbata
Pflanzenfamilie:
Bartflechtengewächse = Parmeliaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Flechten
Inhaltsstoffe:
Usninsäure

Pflanzenbeschreibung
Bartflechten sind busch- bis bartförmige Strauchflechten mit runden, fädigen Ästen; sie sind grau bis gelb-grünlich. Die Lager werden meist fünf bis zehn Zentimeter lang und sind nur an einer Stelle angewachsen. In Gebirgslagen mit sauberer Luft können sie jedoch wesentlich größere Längen erreichen; in Gebieten mit höherer Luftverschmutzung werden sie kürzer. An den Fäden befinden sich oft halbkugelige bis stiftförmige Auswüchse. Sie können sorediös aufbrechen oder  Isidien tragen. Zieht man an den Strängen, reißen zunächst nur Rinde und Mark auf, so dass der zentrale weiße Markstrang freigelegt wird.  Apothecien sind bei manchen Arten sehr selten, können aber bei einigen bei guter Entwicklung regelmäßig vorhanden sein.



CHINA

Die Pflanzengattung Chinarindenbäume gehört zur Familie der Rötegewächse. Die etwa 23  Arten sind ursprünglich in Zentralamerika (Costa Rica, Panama) und im westlichen  Südamerika (Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Brasilien) verbreitet. Sie gedeihen in den Bergregionen. Einige Arten und  Hybriden werden in tropischen Gebieten zur Gewinnung des vor allem als Malariamittel bekannten Chinins weltweit angebaut.

Steckbrief

Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Fieber, Grippe, Herzschwäche, Malaria, Nicht in der Schwangerschaft und bei Magengeschwür anwenden! Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Cinchona pubescens
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Anwendung
Aus Chinarinde (auch Cinchonae cortex oder Fieberrinde genannt) können bitter schmeckende  Präparatehergestellt werden.  Alexander von Humboldt nannte 1808 in seinen Ansichten der Natur neben Quina, als Bezeichnung für Chinarinde auch Cascarilla fina de Loxa und erwähnte die besondere Qualität der aus dem Städtchen  Loxa stammenden Rinde der von ihm Cinchona Condaminea genannten Baumart.
Die Verarbeitung der Rinde
Der Chinarindenbaum stammt ursprünglich aus den Bergregionen des nördlichen Südamerikas und wird vor allem in Indien und im Kongobecken kultiviert. Die Rinde des Gelben Chinarindenbaumes wurde früher wegen des darin enthaltenen Chinins als Medikament gegen Malaria und  Fieber genutzt. Der  Wirkstoffwurde erstmals im Jahre 1820 durch Pierre Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé Caventou isoliert. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin und Cinchonidin enthalten. Nicht alle Arten der Gattung der Chinarindenbäume enthalten den Wirkstoff jedoch gleichermaßen. Niederländer versuchten auf  Java Cinchona calisaya anzubauen, während die Engländer in Indien versuchten, Cinchona succiruba zu kultivieren. Bei beiden Arten erwies sich jedoch, dass ihre Rinde den Wirkstoff nicht in einem ausreichenden Maße enthält, um eine Extraktion wirtschaftlich zu rechtfertigen. Cinchona ledgeriana dagegen hat eine Rinde, die durchschnittlich 13 Prozent Chinin hat. Sie wurde nach dem fehlgeschlagenen Versuch mit Cinchona calisaya von den Niederländern auf Java in Plantagen angebaut. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem  Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung. Das  Kina-Büro wachte seit 1922 über die Kontrolle und Förderung der Chinarindenproduktion, der Verteilung der Kontingente auf die Mitgliedsstaaten sowie die Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden jährlich 1500 Tonnen Chinin produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Vernichtung von Chinarindenbaumplantagen zum Kriegsmittel. So fällte die  japanische Armee zum Beispiel 20.000 Hektar der Chinarindenplantagen auf Java, sodass sich die Suche nach synthetisch hergestellten Ersatzstoffen verstärkte. Das ähnlich wirkende, aber mit schweren Nebenwirkungen einhergehende Atebrin war bereits 1928 durch die deutsche Firma  I.G. Farben hergestellt worden. Chloroquin und Primaquin waren die ersten synthetisch erzeugten Wirkstoffe gegen die Malaria, die das natürlich erzeugte Chinin seit dem Zweiten Weltkrieg ablösten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden wie  Blähungen gewonnen. Außerdem kann der gewinnbare rote Farbstoff in seiner Wirkung ähnlich wie der Naturfarbstoff Henna verwendet werden.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Cinchona-Arten wachsen selten als  Sträucher, meist als  Bäume. Die  Borke ist meist deutlich bitter. Bei den abgeflachten Knospen sind die Nebenblätter aufrecht und aneinander gedrückt. Die kreuz-gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblättersind gestielt. Die Blattspreite ist einfach. Es sind meist gut entwickel-te  Domatienan den Laubblättern vorhanden. Die interpetiolaren oder nur kurz um den Zweig verwachse-nen  Nebenblätter sind zungenförmig bis verkehrt-eiförmig und ganzrandig; sie fallen ab.
Blütenstände und Blüten
Endständig und oft auch in den Blattachseln der obersten Laubblätter stehen über einem Blütenstandsschaft die zymösen oder rispenförmigen Blütenstände in denen viele Blüten und Tragblätter enthalten sind. Die gestielten, duftenden  Blüten sind zwittrig,  radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen. Die fünf gelben, rosa-, purpurfarben bis roten oder manchmal weißen  Kronblätter sind stielteller- oder trichterförmig verwachsen. Der Kronschlund ist innen kahl oder flaumig behaart und die Kronröhre ist außen oft deutlich fünfrippig. Die fünf Kronlappen besitzen dicht bewimperte bis zottig behaarte Ränder. Es ist ein Kreis mit fünf fertilen  Staubblättern vorhanden; sie sind in der Kronröhre inseriert und überragen die Kronröhre nicht oder höchstens etwas. Die kurzen bis gut ausgebildeten Staubfäden sind kahl. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, zweikammerigen  Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer befinden sich viele Samenanlagen in zentralwinkelständiger Plazentation. Der Griffel endet in zwei Griffelästen mit jeweils einer kopfigen bis linealen Narbe.

Früchte und Samen
Die eiförmigen bis zylindrischen oder ellipsoiden  Kapselfrüchte sind meist septicidal und öffnen sich mit zwei Klappen von ihrer Basis aus; manchmal sind die Kapselfrüchte durch ein Septum loculicidal und dann öffnen sie sich vom oberen Ende ausgehend. Die steif papierartigen bis holzigen Kapselfrüchte besitzen oft  Lentizellen, sind vom haltbaren Kelch umgeben und enthalten viele Samen. Die mittelgroßen Samen sind ellipsoid bis spindelförmig und etwa abgeflacht. Die Samen besitzen am Rand einen häutigen Flügel. Die Samen enthalten ein fleischiges Endosperm und die zwei Keimblätter (Kotyledonen) sind eiförmig.



BACHBLÜTEN
Ich bin sehr traurig (24 Pine)
- Diese Menschen sind sehr häufig traurig
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die Traurigkeit abstreifen


BACHBLÜTEN
Man hat Angst, daß sich hinter harmlosen Beschwerden des anderen eine schlimme Krankheit verbergen könnte (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen haben Angst, daß sich hinter harmlosen Beschwerden des Mitmenschen eine böse Krankheit verbergen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diese Angst überwinden


ERNÄHRUNG
Fette und Öle
Butter, Margarine, Speiseöle, Bratfette, Sahne, Mayonnaise, Nüsse, Ölsaaten
- Pommes frites, Reibekuchen usw. können wegen ihres Fettgehalt zu Beilagen plus Fetten und Ölen gezählt werden. Durchaus berechtigt wäre auch eine Zuordnung zu den fettreichen Knabbereien.
- Nüsse werden zwar botanisch dem Obst zugeordnet, ernährungsphysiologisch steht jedoch der hohe Fettanteil mit überwiegend ungesättigten Fettsäuren im Vordergrund


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü