Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 20.11.17-26.11.17


MEERZWIEBEL ttt

Die Weiße Meerzwiebel ist eine im Mittelmeerraum heimische Pflanzenart, die zur Familie der Spargelgewächse gehört.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Nur ärztlich verschriebene Fertigpräparate verwenden! Herzschwäche
wissenschaftlicher Name: Urginea maritima
Verwendete Pflanzenteile: Zwiebel

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Meerzwiebel nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Medizinische Bedeutung
Das Deutsche Arzneibuch (DAB) führt die Meerzwiebel als Arzneidroge. Bei der Droge handelt es sich um quer und längs geschnittene, mittlere, fleischige Zwiebelschuppen, welche von nach der Blütezeit gesammelten Pflanzen stammen. Man bedient sich der weißzwiebeligen Rasse. Das DAB fordert einen Gehalt von 0,15 bis 4,0 % an Bufadienoliden; medizinisch wichtige Vertreter sind dabei Scillaren A und Proscillaridin A. Die Droge selbst ist heutzutage kaum mehr im Einsatz; stattdessen wird reines Proscillaridin angewendet. Das Indikationsgebiet sind leichte Formen der Herzinsuffizienz (herzkraftsteigernde Wirkung).
Pharmakologie
Pharmakokinetik

Meerzwiebel wirkt zwar ähnlich wie die Glykoside aus Fingerhut (Digitalis), ist jedoch schneller und weniger lang wirksam als diese. Zudem tritt der Effekt der Kumulation (Anreicherung bei mehrmaliger Anwendung) in geringerem Umfang auf als bei Digitalis. Die perorale Bioverfügbarkeit liegt bei 25 %.
Toxikologie
Die Meerzwiebel ist als stark giftig zu betrachten, daher sind die Wirkstoffe genau zu dosieren. Giftig ist die gesamte Pflanze, besonders jedoch die Zwiebel. Peroral (durch den Mund) zugeführte Mengen zwischen 0,1 und 1,5 g der Meerzwiebel haben bei Kindern bereits zu Todesfällen geführt. Mögliche Symptome einer Intoxikation (Vergiftung) sind unter anderem Kardialgie (Herzschmerzen), Dysurie, Hämaturie und Störungen im Verdauungstrakt. Der Tod kann durch eine Herzlähmung und damit einhergehenden Kreislaufstillstand eintreten. Inhalierte Partikel bewirken einen Niesreiz. Äußerlich können kleingeschnittene Pflanzenteile zu Blasenbildung und Dermatitis führen. Die Therapie erfolgt symptomatisch.
Geschichte
Der Gebrauch der Meerzwiebel als Arzneipflanze reicht bis in die Antike zurück. Theophrast und Plinius empfahlen sie wegen ihrer harntreibenden Wirkung, Dioskurides verwendete sie bei Wassersucht und Asthma und Albertus Magnus sah in ihr eine regelfördernde Wirksamkeit. Im 18. Jahrhundert wurde dann die direkte Wirkung auf das Herz entdeckt. Weiterhin war die Anwendung als Rattengift gebräuchlich. Verwendet wurde die Meerzwiebel in frischem oder getrocknetem Zustand sowie als Extrakt, Tinktur und Acetum, wobei ihre diuretische Wirkung bis ins 20. Jahrhundert im Vordergrund stand.

Merkmale
Die Weiße Meerzwiebel ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen nichtblühend von etwa 50 Zentimeter, einschließlich des Blütenstandes bis 150 Zentimeter. Ihre nur grundständigen Laubblätter sind breitlanzettlich, bis zu 50 Zentimeter lang, überdauern das Winterhalbjahr und welken im Frühsommer, d. h. die Pflanze „zieht ein“. Sie übersteht die sommerliche Trockenzeit als Geophyt im Ruhezustand mit Hilfe einer auffallend mächtigen Zwiebel, die Anlass zur Namensgebung der ganzen Pflanze war. Die Zwiebel kann mehr als 15 Zentimeter im Durchmesser erreichen, wird bis zu 3 Kilogramm schwer und ragt oft aus dem Boden heraus. Je nach Rasse kann sie von weißer oder roter Farbe sein. Im Herbst (August bis Oktober), bevor die Blätter austreiben, erscheint der reichblütige, traubigeBlütenstand mit bis zu 40 Zentimeter Länge. Die sechs Blütenhüllblätter sind bis 8 Millimeter lang, weißlich, mit purpurnem oder grünem Mittelnerv.



MELONENBAUM


Papayas erinnern an die Tropen und ferne Reisen, wenn man sie im Angebot europäischer Supermärkte entdeckt. Hierzulande erhält man meistens nur die kleinen Papayaarten, die bis zu einem Pfund schwer werden und sie reichen meistens auch nicht an das Aroma frisch geernteter Früchte heran. Aber sie enthalten fast ebenso reichlich Samen, wie ihre größeren Geschwister. Und obwohl die meisten Genießer die Samen wegwerfen, sind diese in gesundheitlicher Hinsicht jedoch fast noch wertvoller als die Früchte. Die Samen fördern nicht nur die Verdauung, was auch die Früchte können, sondern helfen auch bei Menstruationsbeschwerden und stärken das Immunsystem.
Papaya, auch Melonenbaum oder Papayabaum genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Carica innerhalb der Familie der Melonenbaumgewächse. Die Wildform kommt vom südlichen Mexiko bis Costa Rica vor. Die Kulturform ist eine wichtige tropische Nutzpflanze. Die Papaya war 2008 die fünfte Pflanzenart, deren  Genom komplett sequenziert wurde.

Steckbrief
Heilwirkung:
Wurzel: Hauterkrankungen, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Blätter: Entgiftung, Husten (Rauchen der Blätter), Pilzinfektionen, Frucht: Entgiftung, Fettsucht, Verdauungsschwäche, Samen: Verdauungsschwäche, Durchfall, Darmparasiten, Pilzinfektionen, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Empfängnisverhütend, Immunsystem stärkend, Krebs vorbeugend
wissenschaftlicher Name:
Carica papaya
englischer Name:
Papaw, Papaya
volkstümlicher Name:
Melonenbaum
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Samen, Wurzel, Blätter
Inhaltsstoffe:
Papain, Campesterol, Cryptoxanthin, Phenylalanin, Stigmaste-rol, Vitamin C, Myrosin, Violaxanthin
Sammelzeit:
ganzjährig

Anwendung
Die häufigste Anwendung der Papaya ist der Genuss der Frucht. Man kann sie einfach wie eine Melone essen oder in Fruchtsalaten anmachen. Unreife Früchte werden häufig zu Chutneys verkocht. Man kann sie verwenden wie Zucchinis bzw. Sommerkürbisse. Die Frucht entgiftet den Körper und hilft beim Abnehmen. Für medizinische Zwecke kann man auch die Wurzel des Papayabaums einsetzen. Sie hilft bei Hautkrankheiten und Probleme des Harnapparates. Die Blätter der Papayapflanze kann man zur Entgiftung als Tee trinken. Gegen Husten kann man die getrockneten Blätter rauchen. Besonders vielfältig ist die Wirkung der Samen. Gegen Durchfall und Darmparasiten kann man sie kauen. Dieser Einsatzzweck ist vor allem bei Tropenreisen sehr nützlich, denn man kann einfach einige der Papayasamen aufheben und trocknen, damit man sie im Falle eines Reisedurchfalls zur Hand hat. Meist helfen sie prompt. Außerdem regen die Papayasamen die Verdauungsorgane an und unterstützen so die problemlose Verdauung der tropischen Speisen. Sie helfen auch gegen Prämenstruelles Syndrom und Wechseljahresbeschwerden. Sogar eine empfängnisverhütende Wirkung wird ihnen bei regelmäßiger Einnahme nachgesagt. Diese Wirkungen hängen mit einem eventuellen Gehalt an progesteronähnlichen Stoffen zusammen. Auch das Immunsystem sollen die Papayasamen stärken und sogar bei Krebs vorbeugen. Mit einer Pfeffermühle gemahlen kann man die Papayasamen auch als Pfefferersatz benutzen. Der in Samen, Früchten und Blättern enthaltene Stoff Papain unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern macht damit eingeriebenes Fleisch zarter.  Die „Kerne" der Papaya enthalten große Mengen an Papain, einem eiweißspaltenden Enzym. Sie wurden früher in der Volksmedizin als Entwurmungsmittel verwendet und heute in Pulverform als Zartmacher für Fleisch. Eine ähnliche Wirkung wird erreicht, wenn man rohes Fleisch in die Blätter des Papayabaums einwickelt oder in frischen Papayasaft einlegt.
Verwendung in der Küche
Unreife Früchte können wie Gemüse verarbeitet werden und werden unter anderem für Chutneys, Currys, und Salsas verwendet. Im Nordosten Thailands, dem Iran und in Laos ist Som Tam, ein (sehr) scharfer  Salat aus unreifen Früchten mit in Fischsauce eingelegten Krebsen und Klebreis das Nationalgericht. Das reife Fruchtfleisch hingegen schmeckt süßlich, mit etwas Zitronensaft und Zucker oder Ingwer wird der Geschmack noch verstärkt. Auch die Kerne der Papaya sind essbar; sie haben einen scharfen Geschmack, der an  Kapuzinerkresse erinnert. Die Frucht muss beim Kauf gelbliche Streifen oder Flecken aufweisen, dann reift sie noch vollständig nach. Den Grad der Reife kann man vor allem an der Festigkeit erkennen: Je leichter sich die Frucht mit dem Finger eindrücken lässt, desto reifer ist sie. Sie zeichnet sich dann durch einen besonders intensiven und süßen Geschmack aus; lediglich der Einsatz als Dekor kann durch die mangelnde Festigkeit problematisch werden.
Verwendung in der Medizin
Als  Droge dienen:  Rohpapain, Caricae papayae succus, der eingetrocknete Milchsaft der unreifen Früchte.
Aktive Wirkstoffe
Im Rohpapain sind verschiedene  proteolytische  Enzyme, u. a. Papain und Chymopapain A und B enthalten. In den Blättern vor allem Polyketid- Alkaloidewie Carpain, Glucosinolate wie Glucotropaeolin, Saponine, Papain nur in geringen Mengen.
Anwendung
Papain ist ein Eiweiß spaltendes Enzym, das in seiner Wirkung dem  Pepsin der Hauptzellen des Magenfundus entspricht. Im Gegensatz zum Pepsin wirkt es im sauren und alkalischen Bereich. Man nutzt es in Fertigpräparaten erfolgreich bei Verdauungsbeschwerden, die vor allem auf eine Minderung der Eiweißverdauung zurückzuführen sind, die z. B. auf einem Pepsinmangel beruhen. Da auch die  Bauchspeicheldrüseeiweißverdauende Enzyme bildet (Trypsin, Chymotrypsin, Elastase), können auch bauchspeicheldrüsenbedingte Verdauungsbeschwerden durch Papaingabe gelindert werden. Weiterhin sind Kombinationspräparate im Handel, die bei verschiedenen Entzündungen, Ödemen und Schwellungen nach Verletzung und Operationen Linderung versprechen. Die Enzyme sollen entzündliche Stoffwechselprodukte beschleunigt abbauen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessern. Ihr Einsatz erfolgt insbesondere zur begleitenden Langzeitbehandlung bei Tumoren und während einer Strahlentherapie. Dies wird aber kritisch gesehen. Gegenanzeigen sind insbesondere Blutungsneigung und Schwangerschaft. Durch die Anwendung von Papain lassen sich Antikörper in drei Fraktionen spalten. In der Lebensmittelbranche verwendet man Papain zum Zartmachen von Fleisch. Isoliertes Chymopapain wird zur Injektionsbehandlung von Bandscheibenäden eingesetzt (Chemonucleolyse).

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich heimisch in Mittelamerika, wird der Papayabaum inzwischen in tropischen Ländern rund um den Globus angebaut. Es gibt viele Arten von Papayas, bei denen vor allem zwei grundsätzliche Sorten unterschieden werden. Papayas aus Hawaii und Brasilien sind etwa doppelt so gross wie Birnen und wiegen maximal 500g. In Mexiko und anderen Gegenden wachsen hingegen große Papayas, die 3 bis 5 kg schwer werden. In europäischen Supermärkten erhält man vorwiegend die kleineren Papayas aus Hawaii und Brasilien. Die Papayapflanze ist ein palmenähnlicher Baum, deren kleine Sorten zwischen zwei und drei Meter hoch werden. Die großen Sorten werden bis zu acht Meter hoch. Sie haben einen geraden Stamm ohne verzweigende Äste oder Zweige. Am oberen Ende des Stammes wachsen die großen, gelappten Blätter, die an Feigenblätter erinnern, aber noch großer werden, nämlich bis zu 70 Zentimeter im Durchmesser. In den Blattachseln sprießen die weißen Blüten. Es gibt weibliche, männliche und zweigeschlechtliche Blüten. An machen Bäumen wachsen nur männliche, an anderen nur weibliche und an wieder anderen Pflanzen beide Arten von Blüten. Die Papayapflanzen können ihr Geschlecht sogar wechseln. Aus den befruchteten weiblichen Blüten entwickeln sich die Papayafrüchte. Sie haben birnenartige Form und haben eine gelbe oder gelbgrün gescheckte Farbe. Ihr Fruchtfleisch ist gelblich bis dunkelorange und erinnert geschmacklich an Melonen, aber mit einen speziellen Papayaaroma. In der Mitte der Früchte befinden sich hunderte von schwarzgrauen, runzligen Samen, die meist von einer Galertschicht umgeben sind. Diese Kerne kann man aus der Frucht löffeln, mit einem Küchentuch abrubbeln und trocknen lassen. Papayabäume tragen schon im ersten Jahr die ersten Früchte und werden im Normalfall bis zu fünf Jahre alt.
Vegetative Merkmale
Diese Pflanze wird oft als Baum bezeichnet, weil sie einen baumartigen Habitus besitzt. Die Papaya ist eine mächtige, meist unverzweigte, aufrechte, baumartige Pflanze. Der einzelne „Stamm", der – bis auf die Tracheen – nicht verholzt, erreicht Wuchshöhen von 5 bis 10 Metern. Aufgrund der fehlenden Verholzung, der Wuchsform und der Langlebigkeit kann die Papaya weder als Baum, noch als Strauch oder Staude bezeichnet werden. Manche sprechen von einem „baumförmigen Kraut".
Die  Laubblätter sind spiralig um den Stamm angeordnet und werden kontinuierlich nach einer gewissen Zeit (also nicht in bestimmten Jahreszeiten) abgeworfen, so dass der Stamm unten kahl ist und oben einen „Schopf" von Blättern trägt. Am Stamm bleiben Blattnarbenerhalten. Die großen Blätter sind gestielt und die Blattspreite besitzt einen Durchmesser von 50 bis 70 cm, sie sind tief handförmig gelappt; meist in sieben Lappen.
Generative Merkmale
Die Blüten entspringen den Blattachseln und stehen somit direkt am Stamm (Kauliflorie). Die Blüten sind  diözisch verteilt. Die Frucht wird länglich-oval etwa 15 bis 45 cm im Längsschnitt und 10 bis 30 cm im Durchmesser groß und kann ein Gewicht von 3 bis 6 kg erreichen. In  Europa kommt fast ausschließlich die  hawaiische oder  brasilianische Papaya in den Handel, deren Exemplare lediglich 0,5 kg erreichen. Die Schale der vollständig ausgereiften  Beere ist gelblich-grün, das Fruchtfleisch ist hellorange bis rosa und enthält in der Fruchtmitte schwarze  Samen, die von einem Häutchen umgeben sind.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein labiler Mensch (19 Larch)
-
Diese Menschen sind nicht beständig, können sich schnell ändern bzw. krank werden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sich diese Menschen sich festigen


BACHBLÜTEN
Du hast Angst vor Misserfolgen und Fehlschlägen (19 Larch)
-
Diese Menschen haben Angst vor diversen Misserfolgen und auch vor Fehlschlägen

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Angst überwinden

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