Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 22.10.18-28.10.18


ALPENVEILCHEN
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Das Alpenveilchen ist eine Pflanzengattung mit mehreren Arten. Es gibt das wilde Alpenveilchen und auch die bekannte Zimmerpflanze. Das wilde Alpenveilchen steht unter Naturschutz und ist giftig. Früher wurde es als Abführmittel benutzt. In homöopathischer Verdünnung kann man es auch gegen Rheuma, Gicht und Schmerzen einsetzen.
Die Alpenveilchen oder Zyklamen sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Myrsinengewächse innerhalb der Familie der Primelgewächse. Zu dieser Gattung zählen etwa 22 Arten, von denen die meisten Arten im Mittelmeerraum heimisch sind. Nur eine Art, das Europäische Alpenveilchen ist in den Alpen, nach denen die Gattung im Deutschen benannt ist, weit verbreitet. Die bekannte Topfpflanze ist das Zimmer-Alpenveilchen das seine Heimat in Kleinasien hat, von wo es im 17. Jahrhundert nach Europa eingeführt wurde.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Verstopfung, Gicht, Rheuma, verschiedene Schmerzzustände
wissenschaftlicher Name: Cyclamen purpurescens
Pflanzenfamilie: Myrsinengewächse = Myrsinaceae; Früher: Primelgewächse = Primulaceae
englischer Name: Cyclamen
volkstümliche Namen: Erdbrot, Erdscheibe, Saubrot
Verwendete Pflanzenteile: Knolle
Inhaltsstoffe: Saponinglycoside, Cyclamin, Triterpen

Anwendung
Achtung! Giftig.
Alpenveilchen nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Das Alpenveilchen wird zwar traditionell in der Volksheilkunde der Alpen als Heilpflanze eingesetzt, in der normalen Heilpflanzenkunde spielt es jedoch keine Rolle. Da es giftig ist, sollte man mit der Einnahme der Alpenveilchenknollen sehr zurückhaltend sein. Man sollte sie, wenn überhaupt, nur äußerlich oder in homöopathischer Verdünnung anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Cyclamen-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen, die scheibenförmigen und namensgebenden Knollen als Überdauerungsorgane ausbilden. Die gestielten Laubblätter sind einfach und haben oft eine helle Zeichnung auf der Blattoberfläche. Alpenveilchen tragen auf Stielen stehende einzelne Blüten, die zwar nach unten hängen, deren Kronblätter jedoch stark nach oben gebogen sind. Ihre Farbe reicht von Weiß über Rosa bis Purpurrot. Die Kapselfrüchte werden mit zunehmender Reife durch Wachsen und Einkrümmen des Stieles in den Boden versenkt. Die Kapseln öffnen sich erst, wenn sie sich in der Erde befinden. Blätter und Knolle sind u. a. wegen ihres Gehalts an Cyclamin, einem Saponin giftig. Das Alpenveilchen ist im Mittelmeerraum und in Kleinasien heimisch. Es wächst gerne in Gebirgswäldern. Es ähnelt der Zimmerpflanze, ist jedoch kleiner als diese. Das Alpenveilchen hat rosafarbene Blüten, die insgesamt nach unten hängen, deren Blütenblätter aber nach oben zeigen.

Achtung!
Die Pflanze ist geschützt.



BILSENKRAUT
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Das Bilsenkraut ist eine klassische Nachtschattenpflanze, verwandt mit Tollkirsche und Stechapfel, die früher vielfach für magische Zwecke verwendet wurde, weil ihre Giftwirkung halluzinatorische Effekte beinhaltet. In homöopathischer Verdünnung kann das Bilsenkraut jedoch gegen Asthma, Schmerzen und etliche andere Beschwerden verwendet werden. Früher hat die Volksheilkunde auch ein Öl aus dem Bilsenkraut zubereitet, das als Einreibemittel gegen Schmerzen eingesetzt wurde.
Die Bilsenkräuter bilden eine Gattung krautiger Pflanzen aus der Familie der Nachtschattengewächse. Der Gattung gehören etwa 23 Arten an. Einige Arten, wie das Schwarze Bilsenkraut oder Hyoscyamus muticus, werden aufgrund der enthaltenen, parasympathikolytisch wirkenden Alkaloide seit langer Zeit als Arzneimittel oder als Rauschmittel verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D4!, beruhigend, blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, Asthma, Kitzelhusten, Fieber, Magenkrämpfe, Durchfall, Seekrankheit, Rheuma, Krämpfe, Nervosität, Schlaflosigkeit, Schmerzen (Einreibung)
wissenschaftlicher Name: Hyoscyamus niger
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Henbane
volkstümliche Namen: Appolonienkraut, Becherkraut, Hexenkraut, Hühnertot, Rasewurzel, Schlafkraut, Teufelsauge, Zahnwehkraut, Zigeunerkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Bilsenkraut nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Das Bilsenkraut war früher eine wichtige Heilpflanze, um starke Schmerzen zu lindern und schwere Entzündungen zu bekämpfen. Da das Bilsenkraut stark giftig ist, wird es heutzutage überhaupt nicht mehr als normale Heilpflanze eingesetzt. Nur in homöopathischer Zubereitung ab D3 wird Bilsenkraut noch verwendet. In dieser Form ist Bilsenkraut ungiftig. Als homöopathisches Mittel nimmt man Bilsenkraut gegen Schlafstörungen, Reizhusten, Durchfall und Krämpfe. In niedrigen Potenzen (D3 bis D6) kann man das homöopathische Bilsenkraut folgendermaßen dosieren: 3 mal täglich 5-20 Globuli oder Tropfen.

Geschichtliches
Im Mittelalter war das Bilsenkraut eine der wichtigsten Pflanzen der Hexen und Kräuterheilkundigen. Es wurde für Heilzwecke bei schweren Erkrankungen und als magische Pflanze verwendet. Wegen seiner berauschenden Wirkung soll Bilsenkraut sogar dem Bier beigegeben worden sein, um es stärker zu machen. Das Pils und die Stadt Pilsen sollen nach dem Bilsenkraut benannt worden sein.

Pflanzenbeschreibung
Das Bilsenkraut ist in Europa, Asien und in Afrika heimisch. Man findet es heutzutage jedoch nur noch selten. Am liebsten wächst das Bilsenkraut auf Schutthalden, an Mauern oder Unkrautfluren, also dort, wo der Boden gestört wurde. Der Boden sollte bevorzugt nährstoffreich sein. Das Bilsenkraut ist ein- oder zweijährig und wird bis zu 60 cm hoch. Die Blätter sind länglich und eiförmig und haben gezähnte Buchten. Sie sind fein behaart mit wenigen weißen Haaren. Zwischen Juni und Oktober erscheinen im oberen Bereich der Pflanze die Blüten. Die Blüten sind trichterförmig und weiß mit dunkelroter Maserung. Manchmal fehlt diese Maserung auch, vor allem bei einjährigen Pflanzen. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen August und Oktober Kapseln, die zahlreiche kleine Samen enthalten.
Vegetative Merkmale
Bilsenkräuter sind einjährige, zweijährige oder ausdauernde krautige, aufsteigende oder niederliegende Pflanzen mit einer Höhe von (3 bis) 10 bis 80 (bis 150) cm. Die Wurzel ist bei den kurzlebigen Arten rübenförmig verdickt. Die ausdauernden Arten besitzen ein mehrköpfiges, manchmal verholztes oder fleischiges Rhizom. Meist sind sie mit ein- oder mehrzelligen Flaum- oder Drüsenhaaren bedeckt, aber es existieren auch unbehaarte Vertreter. Die eiförmig-länglichen, elliptischen oder eiförmig-rhombischen Laubblätter sind (0,8 bis) 2 bis 20 (bis 30) cm lang, gezähnt oder gelappt, selten auch zerschlitzt. Gelegentlich bilden sie eine Rosette, für gewöhnlich sind die oberen Blätter stängelständig, sitzend, manchmal stängelumfassend, während die unteren oder teilweise auch alle Blätter an 1,2 bis 5,0 cm langen Blattstielen stehen.
Blütenstände und Blüten
Die Blüten sind sitzend oder stehen an kurzen, 5 bis 10 mm langen Blütenstielen, als Ausnahme treten auch bis zu 50 mm lange Blütenstiele auf. Die unteren Blüten stehen einzeln in den Blattachseln, die oberen Blüten bilden einen dichten, beblätterten, trauben- oder ährenähnlichen, zymösen Blütenstand. Der Kelch der fünf-zähligen Blüten ist (6 bis) 10 bis 16 (bis 28) mm lang, röhrig-glockenförmig, urnenförmig, verkehrt-kegelförmig oder selten becherförmig, der Rand ist gezähnt oder gelappt. Die Kronröhre der zygomorphen Krone ist genauso lang oder bis zu 2,5 mal länger als der Kelch, die Krone ist 8 bis 15, selten bis 20 mm lang oder aber in Ausnahmefällen bis zu 45, noch seltener bis 50 mm lang. Die Farbe ist goldgelb, gelblich weiß, schmutzig violett oder weißlich, zum Teil durch ein dunkles Netz der Nervatur durchzogen. Die Kronlappen sind ungleichmäßig groß, kurz und abgerundet. Die Fortpflanzungsorgane der Blüte sind hervorstehend oder knapp hervorstehend, die Staubfäden ungleichmäßig, die untere Hälfte ist behaart, normalerweise in der Mitte oder leicht über der Mitte der Kronröhre mit dieser verwachsen. Die 2,9 bis 3,8 mm langen Staubbeutel sind am Rücken befestigt und deutlich kürzer als die Staubfäden. Die mittelgroßen (37 bis 42 µm) oder großen (67,5 bis 73,5 µm) großen Pollenkörner sind fast kugelförmig, dreifaltig und besitzen ein gerilltes Exine (Pollenkornwand). Die Nektarien sind nicht oder nur kryptisch vorhanden, der Griffel ist fadenförmig, kahl oder fein behaart, die Narbe ist kopfförmig, feucht und papillös.
Früchte und Samen
Die Frucht ist eine Pyxidium (Deckelkapsel) genannte Sonderform der Kapselfrucht, die länglich geformt, (5 bis) 9 bis 15 mm lang und vollständig vom sich vergrößernden, dann urnenförmigen bis verkehrt-kegelförmigen und (1 bis) 2 bis 4 cm großen Kelch umschlossen ist. In Ausnahmefällen sind die Kelchzipfel zurückgebogen, so dass die Frucht nicht unbedingt vollständig vom Kelch umschlossen ist. Der Kapseldeckel ist zugespitzt, stark konvex, konvex oder flach, die Kapsel enthält zwischen 200 und 500 Samen. Diese sind im Normalfall (0,8 bis) 1,1 bis 1,5 (bis 1,8) mm lang, nur die Art Hyoscyamus turcomanicus hat größere Samen von 2,4 bis 2,9 mm.


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich ständig müde (37 Wild Rose)
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Ich habe Hassgefühle (38 Willow)
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ERNÄHRUNG
Regeln für die Kinder- und Jugendernährung
Regel 1: abwechslungsreiche Mischkost -  eine vollwertige Ernährung
Regel 2: Einseitigkeit führt leicht zur Fehlernährung
Regel 3: kalte und warme Mahlzeiten ergänzen sich
Regel 4: Kinder sind auch beim Essen keine kleine Erwachsene
Regel 5: jedes Kind hat seinen individuellen Bedarf
Regel 6: Wasser, das wichtigste Lebensmittel
Regel 7: Getreide - am besten Vollkorn
Regel 8: Kartoffeln und Getreidebeilagen verdienen mehr Beachtung
Regel 9: Gemüse und Obst - reich an wichtigen Nährstoffen
Regel 10: Obst ist als Frischobst am wertvollsten. Obstkonserven haben meist hohe Zuckerzusätze
Regel 11: Milch - unentbehrlich für Kinder
Regel 12: Fleisch - magere Sorten in mäßigen Mengen
Regel 13: Seefisch - wichtige Jodquelle
Regel 14: Fett sparsam und die Sorte beachten
Regel 15: Süßigkeiten - in Maßen und zur richtigen Zeit


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