Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 23.09.19-29.09.19


JALAPE

Die Jalape ist eine dekorativ blühende Rankpflanze, die in Mexiko heimisch ist. Früher wurde ihre Wurzel gerne als drastisch wirkendes Abführmittel verwendet, weil man damals an die heilsame Wirkung von starker Abführung glaubte. Heutzutage gilt die Jalape als giftig und wird medizinisch nicht mehr verwendet.
Jalape ist eine Pflanzen art aus der  Gattung der  Prunkwinden aus der  Familie der  Windengewächse.

Steckbrief
Anwendungsbereiche:
Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als Abführmittel verwendet
wissenschaftlicher Name: Ipomoea purga
Pflanzenfamilie:
Windengewächse = Convolvulaceae
englischer Name:
Jalap bindweed
andere Namen:
Mexikanische Purgierwinde, Jalapenrinde
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Harz
Inhaltsstoffe:
Harz, Convolvulin, Jalapin, flüchtige Säuren, Glykoretine, Phytosterole, Cumarine, Mannit

Anwendung und Nebenwirkungen
Früher wurde die Wurzel der Jalape-Pflanze oder das daraus hergestellte Harz als starkes Abführmittel verwendet. Weil die Wirkung aber zu drastisch ist und starke, krampfartige Schmerzen als Nebenwirkungen haben kann, wird die Jalapenwurzel heutzutage nicht mehr als Heilpflanze verwendet. In hohen Dosen kann das Jalapenharz sogar zum Tod führen. Eine homöopathische Anwendung ist denkbar, wird auch hin und wieder praktiziert, ist im Allgemeinen aber nicht gebräuchlich. Früher wurden die getrockneten Jalapewurzelknollen beziehungsweise das aus ihnen extrahierte  Harz (Jalapenharz) als stark, drastisch wirkende Abführmittel verwendet. Aufgrund der beträchtlichen Nebenwirkungen, wie z. B. krampfartige Schmerzen, wird die Anwendung heute nicht mehr empfohlen. Der Pharmakologe Paul Trendelenburg schrieb 1926: Die drastisch wirkenden Abführmittel „sind hauptsächlich während des 17. und 18. Jahrhunderts, als man an die heilende Wirkung starker Purgierungen völlig übertriebene Erwartungen knüpfte und nicht davor zurückschreckte, auch metallische Gifte wie die Stibiate zur dratischen Entleerung des Darmes zu verwenden, viel in Gebrauch gewesen. ... Die Japapenwurzel kam um 1620 aus Mexiko nach Europa. ... Nach hohen Dosen tritt schwerste blutige Gastroenteritis auf, die ... den Tod herbeiführen kann." Auch in der  Homöopathie wurde das Harz verwendet.

Magische Anwendung
Die Jalapen steht in der Magie für Erfolg, Geldsegen, Glück und Liebe. Um die Jalape magisch zu nutzen, kann man die Wurzel mit Minzöl einreiben und in einem Beutel mit sich herumtragen. Dadurch sollen Geld, Erfolg und Liebe angezogen werden. Außerdem soll die Jalape vor Depressionen, Flüchen und Verhexungen schützen. Mit einem Ölauszug aus der Jalapenwurzel kann man ein magisches Salböl herstellen, mit dem man Gegenstände, z.B. Kerzen oder Beutel einreiben kann.

Geschichtliches
Um 1620 wurde die Jalapewurzel von Mexiko nach Europa eingeführt und als Heilpflanze verwendet. Im 17. und 18. Jahrhundert ging die Medizin davon aus, dass starkes Abführen (auch Purgieren genannt) eine ausgeprägte Heilwirkung bei zahlreichen Krankheiten hatte, ähnlich der Begeisterung für den Aderlass im Mittelalter. Daher waren stark abführende Heilpflanzen (Drastika) äußerst beliebt, selbst wenn sie schlimme Nebenwirkungen haben. Heutzutage sieht man Abführmittel deutlich skeptischer, weshalb unter anderem die Jalape als Heilpflanze völlig an Bedeutung verloren hat.

Pflanzenbeschreibung
Jalape ist in Mexiko, Panama und Jamaika heimisch. Sie wächst bevorzugt in feuchten Bergwäldern. Die mehrjährige Pflanze wird mehrere Meter lang und rankt sich links herum. Sie hat eine knollige Wurzel, die viel Harz enthält. Die Blätter werden zwischen 5 und 12 Zentimeter lang. Sie sind herzförmig und an der Basis stark eingekerbt. Der Rand der Blätter ist glatt ohne Zacken oder Kerben. Die rot-violetten Blüten erscheinen ab Dezember. Sie sind trichterförmig und werden bis zu 8 Zentimeter lang. Die Jalape ist eine  ausdauernde,  krautige Pflanze. Die 5 bis 11 cm langen Laubblätter sind eiförmig bis breit eiförmig, dünn und häutig. Die  Blattspreite ist nach vorne spitz zulaufend oder selten zugespitzt, an der Basis herzförmig, der Blattrand ist ganzrandig. Die im Dezember blühenden  Blüten stehen einzeln oder zu zweit. Die unbehaarten  Kelchblätter sind ungleich lang, erreichen 4 bis 9 mm Länge, ihre Form ist eiförmig, nach vorn abgestumpft und mit einer Spitze versehen. Die  Krone ist rot-violett bis rosa-violett gefärbt, die Kronröhre wird 7 bis 8 cm lang, der Kronsaum ist radförmig bis nahezu glockenförmig.




KAKAO

Kakao kennen die meisten als wohlschmeckendes Milchgetränk oder als wesentlichen Teil von Schokolade.
Dass das Kakaogetränk und Schokolade so beliebt sind, hat viele Gründe, denn Kakao enthält Stoffe, die das Wohlbefinden steigern.
Als Kakao bezeichnet man im Allgemeinen die Trockenmasse, die nach Fermentieren und Rösten der Samen des Kakaobaumes neben der Kakaobutter anfällt. Der Kakaobaum trägt Spaltkapsel-Früchte mit Samen, umgangssprachlich wird die Kapsel und der Samen als Kakaobohne bezeichnet. Ebenfalls als Kakao bezeichnet wird das aus Kakaopulver zubereitete Getränk, das oft unter Zugabe von Milch- und Zucker-Produkten hergestellt wird. Kakao ist ein wichtiges Exportprodukt zahlreicher  Entwicklungsländer und der Grundstoff bei der Herstellung von Schokolade. Das Wort Kakao stammt aus dem Mixe-Zoque und ist über die Mayasprachen ins  Aztekische und von dort ins Spanische gelangt, von wo es wiederum seinen Weg in die anderen europäischen Sprachen genommen hat.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend (leicht), entspannend, euphorisierend, harntreibend, Husten, Durchfall, Wechseljahresbeschwerden, Salbenbestandteil (Kakaobutter)
wissenschaftlicher Name:
Theobroma cacao
englischer Name:
Cacao
Verwendete Pflanzenteile:
Kakobutter, Bohnen
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Theobromine, Theophylline, Beta-Sitosterol, Polyphenole, Vitamine, Glyzerin, Kakaobutter, Cumarine, Lecithin, Salicylate, Valeriansäure

Anbau
Der Kakaobaum, ein langer, dünner Unterholzbaum mit glatten, schwertartigen Blättern, wurde vom Botaniker  Carl von LinnéTheobroma, „Speise der Götter", genannt. Ob er dabei die Rolle des Kakaos in der aztekischen Kultur oder die ihm nachgesagten aphrodisischen Eigenschaften im Sinn hatte, ist nicht überliefert. Kakao war ursprünglich im Amazonasgebiet beheimatet, wird heute jedoch in tropischen Gebieten bis etwa 20 Grad nördlicher und südlicher Breite angebaut. Nur in diesem Gebiet ist das Klima ausreichend warm und feucht. Zusätzlich benötigt der Kakao neben hohen Temperaturen und Niederschlägen aber genug Schatten, unter direkter Sonneneinstrahlung kann er sich nicht im gewünschten Maße entwickeln. Diese noch aus dem amazonischen Regenwald stammende Eigenheit wird beim plantagenmäßigen Anbau durch eine Mischbepflanzung mit beispielsweise Kokospalmen, Bananenstauden, Kautschuk, Avocado oder Mango berücksichtigt, die dafür eingesetzten Pflanzen werden  Kakaomütter genannt. Zum Teil eignen sich aber auch einheimische Waldbäume für den Zwischenstand. Damit wird weiterhin ein gewisser Windschutz erreicht, der Wuchs durch die Schattenlage auf etwa sechs Meter Höhe begrenzt und die Ernte durch die begrenzte Höhe erleichtert. Ohne diese Maßnahme kann ein Kakaobaum bis zu 15 Meter hoch werden.
Bestäubt werden die Blüten nicht wie bei Kaffee und anderen Nutzpflanzen von Bienen, sondern von kleinen Mücken. Die Bestäubungsleistung ist gegenüber anderen Einflüssen wie Wasser- oder Stickstoffzufuhr sowie Lichteinfall der im Wesentlichen begrenzende Faktor. Eine Erhöhung der Bestäubungsrate von 10 % auf 40% verdoppelte in Versuchen den Kakaoertrag. Der immergrüne Kakaobaum blüht unter günstigen Voraussetzungen ganzjährig und trägt damit auch über das ganze Jahr Früchte. Im Alter von fünf bis sechs Jahren blüht er das erste Mal; ab 12 Jahren kann er den vollen Ertrag bringen. Die reifen, je nach Sorte grüngelben bis roten Früchte sind bis zu 30 cm lang und wiegen bis zu 500 Gramm. Sie enthalten bis zu 50 in das Fruchtfleisch eingebettete Samen, die umgangssprachlich als Kakaobohnen bezeichnet werden. In Plantagen wird Kakao zweimal im Jahr geerntet: das erste Mal zum Ende der Regenzeit bis zum Beginn der Trockenzeit, das zweite Mal zu Beginn der nächsten Regenzeit; dabei gilt die erste Ernte als hochwertiger.



BACHBLÜTEN
Wenn man seinen Willen nicht bekommt, wird man sehr ärgerlich und spielt eventuell den Märtyrer (8 Chicory)
- Diese Menschen die nicht den Willen bekommen, werden sie sehr schnell verärgert und spielen auch mal den Märtyrer
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie sich zurücknehmen


BACHBLÜTEN
Eifersucht, Misstrauen, Rachegefühle (15 Holly)
- Diese Menschen sind eifersüchtig, sind sehr oft misstrauisch und haben große Rachegefühle  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dies ablegen  


ERNÄHRUNG
Allgemeine Aspekte
Die Beziehung zwischen bedarfsgerechter, vollwertiger Ernährung und höhere Lebenserwartung wird seit langer Zeit diskutiert.
Richtige Ernährung spielt neben ausreichender Bewegung eine große Rolle als prophylaktische Maßnahme gegen vorzeitiges Altern und Zivilisationskrankheiten.


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