Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 25.09.17-01.10.17


KÜRBIS

Der Kürbis dient nicht nur als Grimassen-Laterne bei Halloweenfesten oder als Zierde in manchen Haushalten. In den letzten Jahren wird er auch als Gemüse immer beliebter. Und seine gerösteten Kerne sind eine begehrte Leckerei. Als Heilpflanze wird der Kürbis immer bekannter, weil er eine der wenigen Pflanzen ist, die bei Prostatabeschwerden hilft. Er hilft jedoch auch bei Problemen des Harnapparates und des Verdauungssystems.
Die Kürbisse bilden eine  Pflanzengattung aus der  Familie der Kürbisgewächse. Fünf Arten werden kultiviert: Cucurbita argyrosperma, Feigenblatt-Kürbis, Riesen-Kürbis, Moschus-Kürbis und Garten-Kürbis.

Steckbrief
Heilwirkung:
Kerne: harntreibend, Blasenschwäche, Prostatabeschwerden, Würmer, Fruchtfleisch: Magen schonend, Fettsucht, Gicht, Rheuma, Herzbeschwerden, Nierenschwäche, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Cucurbita pepo
Pflanzenfamilie:
Kürbisgewächse = Cucurbitaceae
englischer Name:
Pumpkin
volkstümliche Namen:
Kürwes, Kerwes, Kerbs, Plumpers, Plutzer
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Fruchtfleisch
Inhaltsstoffe:
Proteine, Globulin, Lecithin, Rohrzucker, Fettes Öl, Linolsäure, Phytosterin, Edestin, Phytin, Harz, Enzyme, Diastase, Urease, Emulsin, Salizylsäure, Spurenelemente, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Natron, Vitamine
Sammelzeit:
September bis Dezember

Anwendung
Fünf Arten der  Gattung Cucurbita werden vom Menschen  kultiviert. Garten-,  Riesen- und Moschus-Kürbis sind dabei die wichtigeren; Cucurbita argyrosperma und der Feigenblatt-Kürbis haben nur regionale Bedeutung. Die fünf Arten lassen sich durch  Frucht- und  Blattmerkmale unterscheiden, die in den jeweiligen Artikeln angegeben sind. Vertreter anderer Gattungen der Familie Cucurbitaceae werden häufig ebenfalls als „Kürbisse" bezeichnet und im Familien-Artikel unter Nutzung behandelt. War das Verbreitungsgebiet der Kürbisse in präkolumbischer Zeit auf Amerika beschränkt, werden sie bereits seit dem 16. Jahrhundert weltweit in den warmen Gebieten angebaut. Vor allem zwischen Garten- und Riesen-Kürbis wird im  Anbau nur sehr bedingt unterschieden; wichtiger sind hier die Nutzungsformen: So werden Kürbisse hauptsächlich als gekochtes, gebratenes oder gebackenes Gemüse verwendet. Schon die vorkolumbische indigene Bevölkerung hatte das in Streifen geschnittene Kürbis-Fruchtfleisch roh getrocknet und auf diese Weise haltbar gemacht. In den Vereinigten Staaten wird traditionell zu bestimmten Ereignissen Kürbiskuchen gegessen. Ebenfalls häufig ist die Verwendung von Kürbissen zur Zubereitung von Kürbissuppe. Seltener werden Sprossspitzen und Blätter des Kürbisses als Gemüse verwendet. Die Kürbis samen werden dagegen recht häufig genutzt, geröstet als Snack oder zur Herstellung von  Kürbiskernöl. Speziell zu diesem Zwecke existieren verschiedene Züchtungen von samenschalenlosen Ölkürbissen, wie z. B. der Steirische Ölkürbis. Des Weiteren wurden und werden verschiedene Teile des Kürbisses in der Volksmedizin verwendet. Heute weit über das Ursprungsgebiet hinaus bekannt und verbreitet ist der Brauch, zu Halloween Kürbisse auszuhöhlen und in Laternen zu verwandeln. Es gibt sogar eine eigene Sorte Jack-O’-Lantern. Ein ebenfalls verbreiteter Brauch ist die Züchtung möglichst großer Kürbisse.
Präparate aus Kürbiskernen erhält man inzwischen überall im Handel oder in Apotheken. Sie werden bei Blasenschwäche und vor allem bei Prostatabeschwerden eingenommen. Man kann aber auch das Innere der Kürbiskerne knabbern. Geröstet sind sie sogar eine Leckerei. Gegen Bandwürmer isst man etwa 300g geschälte Kürbiskerne und eine Stunde später einen Esslöffel Rizinusöl, um die Würmer auszutreiben. Als Gemüse oder Suppe gegessen ist das Kürbis-Fruchtfleisch sehr magenschonend und fördert Verdauung und Stoffwechsel.
Kürbissuppe
Schneide das Fruchtfleisch eines Kürbisses in handliche Stücke. Bei großen Kürbissen reicht auch ein Teil der Frucht. Bedecke die Kürbisstücke in einem Topf mit Wasser. Bringe Wasser und Kürbis zum Kochen und lass es dann mindestens 30 Minuten köcheln. Füge nach Geschmack Gemüsebrühpulver und geriebene Muskatnuss ein. Püriere die weichgekochte Kürbissuppe mit einem Pürierstab. Verfeinert die Suppe mit einem Schuss Sahne. Streue kleingehackte Petersilie auf die in Teller oder Schalen gefüllte Suppe.

Pflanzenbeschreibung
Die Kürbisse sind  einjährige, selten auch  ausdauernde,  krautige Pflanzen. Die meisten Arten, darunter alle kultivierten, sind eher mesophytisch und besitzen ein fädiges Wurzelsystem, nur wenige Arten sind  xerophytisch und haben ein vergrößertes Wurzelsystem. Die Stängel sind meist niederliegend oder auch kletternd. Die  Ranken sind drei- bis siebenfach verzweigt. Sie sind einhäusig. Die Blüten stehen an langen Stielen einzeln in den Blattachseln. Der  Kelch ist glockenförmig und hat fünf Zipfel. Die Krone ist mit 6 bis 10 cm Länge groß, bei beiden Geschlechtern fast gleich groß, glockig, fünfzipfelig, dabei maximal bis zur Hälfte geteilt. Die Blütenfarbe ist goldgelb, Cucurbita okeechobeensis hat cremefarbene Blüten. Die männlichen Blüten haben scheinbar drei  Staubblätter, jedoch sind 2 + 2 + 1 verwachsen. Die Staubfäden sind frei, die  Staubbeutel sind zu einer Säule verwachsen. Die weiblichen Blüten haben kleine Staminodien und einen drei- bis fünffächrigen unterständigen Fruchtknoten. Der eine  Griffel ist kurz und trägt drei bis fünf zweilappige  Narben. In einem Diskus und an der Basis des  Hypanthiums wird  Nektar produziert. Die  Früchte sind drei- bis fünffächrige, sehr große und vielsamige Panzerbeeren. Form, Größe und Farbe variiert je nach kultivierter Sorte sehr stark. Bei den Wildformen ist die Fruchtwand hart und verholzt und bleibt lange intakt. Nach langer Lagerung bleiben im Wesentlichen trockene Fruchtwand, Stiel und Samen übrig. Trockene Früchte sind auch schwimmfähig. Die  Samen sind flach, im Umriss oval und haben einen verdickten Rand.
In Mitteleuropa wächst der Kürbis kaum je wild, aber er wird in Gärten und auf Gemüsefeldern immer mehr angebaut. Da die Kürbispflanze wärmeliebend ist, wird sie meistens an warmer Stelle vorgezogen und ab Mitte Mai ins Freiland gepflanzt, wenn sich die ersten großen Blätter zeigen. Schnell wächst die Kürbispflanze zu beachtlicher Größe heran. Die rauhen Blätter sind oft über 50cm breit und die gesamte Pflanze wuchert im Beet über mehrere Quadratmeter. Einzelne Triebe können bis zu zehn Meter lang werden. Nach wenigen Wochen bilden sich große, leuchtend gelbe Blüten. Zuerst entstehen männliche Blüten und später auch weibliche. Nur wenn beide Sorten gleichzeitig blühen, können sie befruchtet werden und bei den weiblichen Blüten entwickelt sich aus dem bereits vorhandenen Knubbel ein richtiger Kürbis. Kürbisse können bis über 500kg schwer werden, aber dies ist nur bei erfahrenen Hobbyzüchtern der Fall. Im Normalfall werden sie je nach Sorte ein bis mehrere Kilogramm schwer. Innen sind sie hohl und haben eine breite Schicht mit Fruchtfleisch. Im hohlen Innern befindet sich schwammartige lockere Kürbismasse mit fingernagelgroßen weißlichen Kernen.




STECHENDER HOHLZAHN


Der Stechende Hohlzahn sieht der Taubnessel ähnlich, allerdings sind die Blüten rötlich. Man findet den Stechenden Hohlzahn sehr häufig an Wegrändern, Schuttplätzen und Kahlschlägen. Es gibt einige Unterarten, die kaum zu unterscheiden sind, die gesundheitliche Wirkung ist aber gleich. Genutzt wird der Stechende Hohlzahn innerlich gegen Husten und Heiserkeit, äußerlich bei Hautkrankheiten.
Er ist auch als Ergänzung zum Salat zur Blutreinigung und Stärkung geeignet.
Der Gemeine Hohlzahn, auch Dorn-Hohlzahn, Gewöhnlicher Hohlzahn, Stechender Hohlzahn, Stacheliger Hohlzahn oder Hanfnessel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Hohlzahn innerhalb der Familie der  Lippenblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautkrankheiten, Husten
Heilwirkung:
adstringierend, erweichend, krampflösend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Blutreinigung, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Husten, Katarrh
wissenschaftlicher Name:
Galeopsis tetrahit L.
Pflanzenfamilie:
Lippenblütengewächse = Lamiaceae
englischer Name:
common hemp-nettle
volkstümlicher Name:
Gemeiner Hohlzahn, Gewöhnlicher Hohlzahn, Stechender Hohlzahn
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Iridoide, Kieselsäure, Saponine
Sammelzeit:
Sommer-Spätherbst

Anwendung
Tee
2 Teelöffel Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, abgedeckt 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Kann mit Honig oder Zucker gesüßt werden. Hilft gegen Husten und Heiserkeit.
Tee-Umschlag
Ein Umschlag mit Tee hilft gegen Hautkrankheiten.
Umschlag
Frische zerquetschte Blätter helfen gegen Hautkrankheiten.
Salat
Die Blätter als Ergänzung von Salaten oder Spinat-/Wirsing-Gerichten, hilft bei Blutarmut.
Samenöl
Das aus den Samen gepresste Öl wirkt stärkend.

Geschichtliches
Der Stechende Hohlzahn ist eine natürliche Kreuzung mehrere Hohlzahn-Arten und wurde genetisch darauf hin untersucht, daher auch der Name Gemeiner Hohlzahn. Die Fasern wurden zur Seilherstellung genutzt. Eine Abkochung der Pflanze als Waschmittel. Das Öl Samen als Lederpflegemittel. Der Stechende Hohlzahn ist ein ständiger Begleiter von Menschen und wird daher auch als Nachweis für menschliche Siedlungen genutzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Stechende Hohlzahn ist in ganz Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern, Wegrändern, Schuttplätzen und Kahlschlägen. Die einjährige bis mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 60 Zentimeter hoch. Der Stängel ist vierkantig. Die eiförmigen und gezähnten Blätter sind lanzettlich und 2-9 cm lang. Die rot-weißen oder rosa Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten sind etwa 15 bis 20 mm lang. Die gelbe Kronunterlippe der Blüte ist lila gefleckt. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den späten Herbst die Samen als 4 kleine ölhaltige Nüsschen.
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Hohlzahn ist eine einjährige  krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen von 20 bis 30, selten bis 60 Zentimetern erreicht. Der  Stängel ist an den Blattknoten stark verdickt und borstig bis stachelig behaart.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die zwittrigen  Blüten sind zygomorph mit doppelter  Blütenhülle. Auch der Kelch der Blüten ist stachelig-borstig behaart; daher der Trivialname Stacheliger Hohlzahn. Die Krone ist etwa 1,5-mal so lang wie der Kelch. Die 15 bis 20 Millimeter langen Blütenkronen können sehr unterschiedlich gefärbt sein, von weiß über rötlich und purpurfarben bis bläulich-violett kommen alle Farben vor; meist sind sie aber rosafarben. Der Mittellappen der Unterlippe ist meist etwas dunkler gemustert mit einem gelblichen Hintergrund.

Anbautipps
Im Frühling direkt an Ort und Stelle aussäen, die Keimzeit kann mehrere Monate betragen. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt: leicht feucht bis trocken, steinig und stickstoffreich. Der Standort darf nicht dauerhaft schattig sein.

Sammeltipps
Das oberidische blühende Kraut abschneiden und gebündelt an einem luftigen Ort trocknen. Die Blätter für den Salat kann man jederzeit zupfen. Die Samen-mengen für das Öl kann man leider nicht in vernünftigem Umfang sammeln.



BACHBLÜTEN
Man duldet nicht, dass sich andere in persönliche Angelegenheiten einmischen (34 Water Violet)
-
Diese Menschen können nicht dulden, dass einer von ihren Mitmenschen sich in deren persönlichen
 Angelegenheiten einmischt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen akzeptieren lernen, dass es manchmal gut
 ist  


BACHBLÜTEN
Man nimmt viele Impulse auf, hüpft gedanklich hin und her wie ein Grashüpfer (28 Scleranthus)
-
Diese Menschen nehmen zu viele Impulse auf und sind gedanklich wie ein Grashüpfer, der hin und her
 hüpft
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sie weniger Impulse aufzunehmen und gedanklich an einem
 Ort zu bleiben und wirkt nicht mehr wie ein Grashüpfer


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