Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 21.08.17-27.08.17


KOHLDISTEL t

Die Kohl-Kratzdistel, auch einfach Kohldistel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kratzdisteln innerhalb der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Gicht, Rheuma, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Cirsium oleraceum
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Blätter, Wurzel
Sammelzeit: August und September

Anwendung
Achtung! Leicht giftig. Kohldistel nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
In Osteuropa und Sibirien, gelegentlich auch in Mitteleuropa, wird sie als Gemüsepflanze genutzt und in Japan zu diesem Zweck angebaut. Die Blätter und der „Wurzelstock“ werden gegart gegessen. Der „Wurzelstock“ ist reich an Inulin. Junge Blätter bieten sich auch zum Rohverzehr an. Der getrocknete Wurzelstock lässt sich zu Mehl mahlen, das zum Andicken von Speisen verwendet werden kann. Ähnlich wie bei Artischocken kann auch der gegarte Blütenboden gegessen werden.

Beschreibung
Die Kohl-Kratzdistel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 170 cm erreicht. Sie ist nicht stechend. Ihr Stängel ist bis zur Spitze entfernt beblättert. Die Laubblätter sind weich, die oberen meist ungeteilt, herzförmig stängelumfassend; die unteren lappig fiederspaltig. Zwei bis sechs körbchenförmige Blütenstände stehen an den Stängelenden knäuelig zusammen. Die eiförmigen, weich dornigen, ungeteilten, gelb-grünen Hochblätter überragen die Blüten. Die Röhrenblüten sind blassgelb. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober.




ARNIKA  


Die Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt. Wohl weil sie vorwiegend in den Bergen wächst. Im Hochschwarzwald und den Vogesen gibt es einige Stellen, in denen sie reichlich vorkommt und die Wiesen leuchtend gelborange überzieht. Die Arnika ist eine starke Pflanze, die hauptsächlich äußerlich als Tinktur eingesetzt wird.
Achtung! Arnika ist so scharf, dass sie in vielen Fällen am besten verdünnt angewendet wird. Manche Menschen reagieren auch allergisch auf Arnika. Für die, die sie vertragen ist sie jedoch ein starkwirkendes Mittel bei Verletzungen aller Art.
Die Echte Arnika, auch Bergwohlverleih genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung  Arnika innerhalb der  Familie der Korbblütler. Sie gedeiht in den Gebirgen Europas und steht unter Naturschutz. Die Echte Arnika wurde zur Blume des Jahres 1986 und zur Arzneipflanze des Jahres 2001 gewählt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Eigenschaften: antibakteriell, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, hautreizend, krampflösend, schmerzstillend, schweißtreibend, Atmungsorgane: Aphten,  Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündungen, Rachenentzündung,  Mandelentzündung, Heiserkeit, Bronchitis, Husten, Fieber, Erkältung, Grippe, Verdauungsorgane: Magenkrämpfe, Durchfall, Seekrankheit, Stoffwechsel: Gelenkschmerzen, Rheuma,  Gicht, Herz/Kreislauf: Herzbeschwerden,  Herzschwäche, Kreislauf stärkend, Äußerlich: Blutergüsse,  Ekzeme, Entzündungen durch Insektenbisse, Furunkel, Gelenkentzündungen,  Hautentzündungen, Hämatome, Krampfadern,  Muskelkater, Neuralgien,  Prellungen, Quetschungen, Schwellung bei Knochenbrüchen, Thrombose, Venenentzündung,  Venenschwäche, Verstauchungen,  schlecht heilende Wunden,  Zerrungen
wissenschaftlicher Name:
Arnica montana L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Arnica
volkstümliche Namen:
Bergdotterblume, Bergwegebreit, Bergwohlverleih, Berg-Wohlverleih, Bergwurzelblumen, Bergwurz, Blutblumen, Bluttrieb, Christwurz, Donnerblume, Engelblume, Engelblumen, Engelkraut, Färberblume, Fallkraut, Fallkrautblumen, Gamsblumen, Gemswurz, Johannisblume, Kraftrose, Kraftwurz, Kraftwurzel, Leopardenwürger, Mitterwurz, Mönchskappe, Stichkraut, Stichwurzel, St-Luzianskraut, Verfangkraut, Wohlverleih, Wohlverleiblüten, Wolferley, Wolffelei, Wolfsblume, Wolfsbann, Wolfsdistel, Wundkraut
falsche Schreibweisen: Anika
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten (Arnicae flos), selten Wurzel oder Kraut
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Bitterstoffe, Flavone, Procyanidine, Helenalin, Arnicin, Beta-Sitosterol, Kampfer, Flavonoide, Inulin
Nebenwirkungen:
Bei äußerer Anwendung: Allergische Hautreaktionen, Ekzeme, Blasen, Juckreiz, Nekrose (Absterben von Hautzellen) Bei innerer Anwendung: innere Blutungen, Durchfall, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufzusammenbruch, Schwindel, Zittern
Gegenanzeigen:
Nicht bei: Arnika-Allergie, Korbblütler-Allergie, frische offene Wunden. Innerlich nicht bei: Kleinkinder, Schwangerschaft, Stillende
Sammelzeit:
Juli / August (teilweise geschützt)

Anwendung
Die Arnika ist eine sehr stark wirkende Heilpflanze, die eine gewisse Reizwirkung ausübt. Daher sollte man sie innerlich nur mit großer Vorsicht und stark verdünnt anwenden. Auch äußerlich sollte man sie vor der Anwendung verdünnen. Bei vielen Menschen kann die Arnika auch Allergien auslösen, daher sollte man sich vorsichtig an die Anwendung der Arnika herantasten. Wer Probleme mit der einheimischen Arnika hat, sollte die ähnlich wirkende Arnika aus Spanien oder Portugal ausprobieren, diese enthalten weniger Helenalin und wird von einigen Menschen besser vertragen.
Tinktur
Die Haupt-Anwendungsform der Arnika ist die Tinktur und zwar in reichlich Wasser verdünnt. Um eine Tinktur der Arnika selbst herzustellen, übergießt man Arnikablüten in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Blüten bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen.
Tee
Arnika-Tee wird eher selten eingesetzt, man kann ihn aber ähnlich einsetzen wie verdünnte Tinkturen also äußerlich. Für einen  Tee zum Gurgeln und für äußerliche Anwendungen übergießt man ein bis zwei Teelöffel der getrockneten Arnika-Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. anschließend abseihen. Diesen Tee verwendet man lauwarm zum Gurgeln oder halb-halbe verdünnt mit Wasser für Umschläge.
Achtung! Dieser Arnika-Tee sollte nicht getrunken werden!
Atemwegserkrankungen
Gut verdünnt, z.B. 10-25 Tropfen auf ein Glas lauwarmes Wasser, kann man die Arnika-Tinktur zur Behandlung von Halsentzündungen verschiedenster Art einsetzen. Dazu gurgelt man mit der Mischung. Getrunken hilft die verdünnte Tinktur auch bei Erkältungen und Bronchitis.
Andere innerliche Anwendungsgebiete
Ein weiteres wichtiges, innerliches Einsatzgebiet der verdünnten Arnika sind Herzschwäche und Kreislaufbeschwerden. Die Arnika stärkt das Herz und bringt den Kreislauf in Schwung. Bei der innerlichen Anwendung ist Vorsicht angebracht, da Arnika Herzrhythmusstörungen auslösen kann. Dies ist auch der wichtigste Grund, warum in der modernen Heilpflanzenkunde viele auf die innere Anwendung verzichten. Außerdem hilft sie bei krampfartige Beschwerden der Verdauungsorgane. Man kann sie auch gegen rheumatische Erkrankungen einsetzen.
Äußerlich
Das Haupt-Einsatzgebiet der Arnika ist die äußerliche Anwendung, vor allem bei stumpfe Verletzungen wie Prellungen und Verstauchungen. Dazu macht man am besten Umschläge mit verdünnter Tinktur oder verdünntem Tee. Man kann die Arnika auch in Salben und Cremes bei Verletzungen anwenden. Au-ßer bei Verletzungen kann die Arnika auch gegen schlecht heilende Wunden helfen, weil sie durch die Reizung die Durchblutung fördert, was letztlich den Heilungsprozess in Gang bringt. Auch gegen Neuralgien wie Hexenschuss oder Ischias kann man die Arnika versuchen. Durch die durchblutungsfördernde Wirkung kann die Arnika auch bei Krampfadern und Venenschwäche helfen. In manchen Fällen hat die Arnika auch bei Ekzemen eine heilende Wirkung. Aber da sie selbst hautreizend wirkt, kann sie in anderen Fällen sogar Ekzeme auslösen. Man sollte also auch bei der äußerlichen Anwendung der Arnika vor-sichtig sein. Falls die Haut zu sehr gereizt wird, sollte man mit der Arnika-Behandlung aufhören.
Verwendung
Den antiken Schriftstellern war Arnika als Heilpflanze nicht bekannt. Die wohl früheste Erwähnung findet sich bei Hildegard von Bingen. Bei der von ihr als „Wolfsgelegena" bezeichneten Pflanze könnte es sich um die Arnika handeln. Ab dem 18. Jahrhundert wurde Arnika tatsächlich bei Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. Das Anwendungsspektrum war weit gefächert, neben Blutergüssen und allgemeinen Verletzungen wurden auch Krampfadern, Venenentzündungen, Gicht und Rheuma behandelt. Außerdem fand eine Verwendung als Analeptikum und Stimulans statt. Häufig wurde es auch missbräuchlich
als Abortivum benutzt. Heutzutage wird Arnika zur äußeren Anwendung bei Verletzungen und bei rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden verwendet. Bei der äußeren Anwendung wird am häufigsten eine (alkoholische) Tinktur hergestellt. Hierbei gehen die meisten Sesquiterpenlactone in Lösung. Auf Wasserbasis kann man auch einen wässrigen Auszug verwenden, bei dem 75% der Sesquiterpenlactone in Lösung gelangen. Tinkturen bzw. Auszüge zur äußeren Anwendung wirken antimikrobiell und antiphlogistisch. Da die innere Anwendung nicht zugelassen ist, wurden sehr viele Teepräparate vom Markt genommen. Nur zur äußeren Anwendung sind diese erlaubt, wenngleich nicht zum Dauergebrauch. Hierbei wurden Arnikablüten mit kochendem Wasser überbrüht und ausgesiebt. Heutzutage ist die Teebereitung indes nicht mehr so gebräuchlich.
Echte Arnika wurde früher dem Schnupftabak zugesetzt, denn die getrockneten Blätter reizten die Nasenschleimhäute. Gemeinsam mit Huflattich und  Königskerzenblüten wurde Arnika auch als Kräutertabak geraucht. Besonders in der Homöopathie werden Arnika-Potenzen häufig bei Blessuren (Ekchymose) eingesetzt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien konnten keinen Nutzeffekt dieser Präparate gegenüber Placebo feststellen, sei es präventiv oder therapeutisch.

Pflanzenbeschreibung
Die Arnika ist in Europa heimisch. Obwohl sie theoretisch in allen Höhenlagen bis 2.800 Meter vorkommt, also auch im Flachland, trifft man sie doch vorwiegend in Berggegenden. So findet man die Arnika beispielsweise in den Alpen und Vogesen. Sie bevorzugt saure Böden und meidet Kalk. In Deutschland ist die Arnika so selten, dass sie geschützt ist und daher nicht gesammelt werden darf. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 50cm hoch. Meistens ist sie aber zwischen 20 und 30 cm groß. Am Boden wächst eine Art Rosette aus wenigen eiförmigen Blättern, die behaart sind. Der ebenfalls behaarte Stängel entspringt dieser Blattrosette und trägt seinerseits meistens ein bis zwei gegenständige Blattpaare. An der Spitze des Stängels und manchmal auch an Nebenstengeln, die den Blattachseln entspringen, blühen zwischen Juni und August leuchtend gelbe Korbblüten. Die Blüten der Arnika sehen meistens zerzaust und asymmetrisch aus, was ein typisches Erkennungsmerkmal für die Arnika ist.
Vegetative Merkmale
Die Echte Arnika ist eine aromatisch duftende, sommergrüne, ausdauernde  krautige Giftpflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Der drüsenhaarige  Stängel ist einfach oder höchstens wenigästig verzweigt und besitzt meist ein bis zwei, selten drei gegenständige Paare Laubblätter. Diese Gegenständigkeit der Stängelblätter ist weitgehend eine Ausnahme innerhalb der Korbblütengewächse, findet sich allerdings auch beim Wasserdost. Die Grundblätter sind in Rosetten angeordnet und eiförmig bis lanzettlich und ganzrandig. Die Blätter sind vier- bis siebennervig und behaart.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht in Mitteleuropa von Mai bis August. Die meist einzeln stehenden körbchenförmigen  Blütenstände weisen einen Durchmesser von etwa 4,5 bis 8 Zentimetern auf. Der Korbboden ist behaart. Sie besitzen dottergelbe  Röhrenblüten und vielnervige, orangegelbe  Zungenblüten. Die Achänen besitzen einen einteiligen rauen Pappus, der sich bei Trockenheit spreizt.

Geschichte
Obwohl die Arnika schon länger als Heilpflanze für Mensch und Tiere genutzt wurde, gibt es nur wenig schriftliche Aufzeichnungen. Da die Blüte an die Sonne erinnert, wurde die Arnika auch für Schutzzauber eingesetzt. Der Durchbruch in der Pflanzenheilkunde kam erst durch  Sebastian Kneipp. Heute wird Arnika landwirtschaftlich angebaut und industriell verarbeitet.

Anbau
Der Arnika-Anbau im eigenen Garten ist schwierig: Die im Herbst geernteten Samen direkt in Töpfe säen, der Boden sollte leicht sauer sein und darf nicht gedüngt sein. Im Frühling in den Garten im Abstand von etwa 20cm auspflanzen. Unkraut muss immer rechtzeitig entfernt werden. Obwohl die Arnika wenig anspruchsvoll ist, wächst sie nicht auf jedem Boden. Im dritten Jahren darf man die Blüten ernten, mit jedem weiteren Jahr wird die Erntemenge leider geringer.

Ernte
Die Blüten werden ab Juli geerntet und schonend getrocknet. Man breitet die Blüten im luftigen Schatten aus und wendet die Blüten häufig. Auf keinen Fall dürfen die Blüten in der Sonne oder mit künstlicher Hitze getrocknet werden, da sie sonst verwelken.
Wichtig: Nicht in der Natur sammeln!



BACHBLÜTEN
Man denkt in Wehmut an vergangenen Zeiten zurück (16 Honeysuckle)
-
Diese Menschen denken Wehmütig an ihr vergangene Zeiten zurück
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Wehmut an vergangenen Zeiten
 überwinden


BACHBLÜTEN
Man kann nicht allein sein (14 Heather)
-
Diese Menschen können einfach nicht allein sein und müssen immer wieder in Gesellschaft sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl überwinden und können auch wieder mal
 alleine sein

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