Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.07.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juli > 23.07.18-29.07.18


SPARGELSALAT

Der Spargelsalat ist kein Salat aus Spargel, sondern eine Salatpflanze. Er ist eine alte chinesische Kulturpflanze. Bei dem Spargelsalat werden weniger die Blätter geerntet, sondern der Stängel. Deshalb wächst der Spargelsalat auch schnell in die Höhe, eine bei Salatpflanzen eher unerwünschte Form des Wachstums. Der Spargelsalat ist eine Züchtung und kommt in der Natur nicht vor. Die Pflanze ist ein praktischer Pflücksalat bei dem am Ende der Stängel die wichtigste Ernte ist, der Geschmack liegt irgendwo zwischen  Spargel, Mangold und  Artischocke. Der Wirkstoffgehalt des Milchsaftes ist niedriger als bei den Wildformen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Gemüse
Heilwirkung:
Pflanzenheilkunde: beruhigend, schmerzstillend, Volksheilkunde: beruhigend, erweichend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Beruhigung, Schmerzen, Volksheilkunde: Hyperaktivität, Husten, Keuchhusten, Krämpfe, Parasiten, Rheuma, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Skorbut, Warzen, Homöopathie: Blasenkrämpfe, Nervöse Erregbarkeit
wissenschaftlicher Name:
Lactuca sativa angustana Vilm., Lactuca sativa ssp. Angustana
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Celtuce, Chinese lettuce
volkstümlicher Name: Chinesischer Salat, Chinesischer Stangensalat, Spargelsalat, Spargel-Salat
Verwendete Pflanzenteile:
frische Blätter, Milchsaft, Stängel
Inhaltsstoffe:
Lactucin, Lactucopicrin, Vitamin A, Vitamin C
Sammelzeit:
Mai-August
Nebenwirkungen:
Milchsaft: Herzprobleme, Kontaktallergie,  Kopfschmerzen, Schweißausbruch, Schwin-del, Unruhe

Anwendung
Auf die innerliche Anwendung des Milchsaftes sollte verzichtet werden, da der Wirkstoffgehalt schwankt und die Dosierung schwierig sind.
Salat
Nur ganz junge Blätter eignen sich für einen Salat. Der Stängel in feine Scheiben geschnitten kann roh einem Salat begeben werden.
Gemüse
Der Stängel wird vor der Blüte geerntet, geschält und kann roh, gedünstet und gekocht gegessen werden.

Es bietet sich eine Zubereitung wie Spargel an, daher auch der Name.
Milchsaft
Der Milchsaft zur Zeit der Blüte, wird getrocknet als Beruhigungs- und Schmerzmittel eingesetzt.

Den frischen Milchsaft auf Warzen tupfen.
Tinkturen
Tinkturen aus dem getrockneten Saft als Beruhigungs- und Schmerzmittel.

Aufgüsse
Aufgüsse mit verdünntem Pflanzensaft gegen Parasiten.

Geschichtliches
Der Spargelsalat eine alte chinesische Kulturpflanze, die aus anderen Salatsorte gezüchtet worden. Ziel war es einen möglichst massereichen Stängel zu erhalten. In England schon länger bekannt, verbreitet sich der Spargelsalat in den Gärten auf der ganzen Welt als Ergänzung zu normalem Salat.

Pflanzenbeschreibung
Der Salatspargel ist eine Züchtung aus Lactuca serriola und kommt nicht in der Natur vor. Er wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, lockeren und sonnigen Böden. Die einjährige Pflanze wird bis zu 1,5 Meter hoch. Der Stängel wird je nach Sorte zwischen 3 und 5 cm dick. Die Blüten erscheinen zwischen Juli und August. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Das Saatgut bekommt man bei Samenhändlern oder im gut sortiertem Gartencenter. Beliebte Sorten sind: Roter Stern (frühe Sorte mit dünnem Stängel), Chinesische Keule (lange dicke Stängel). Der Salatspargel braucht einen sonnigen Standort. Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Im Februar im Gewächshaus oder Fensterbank in kleinen Töpfchen aussäen und im April oder Mai ins Freie pflanzen. Die Samen keimen nicht bei zu großer Wärme. Oder direkt im März oder April ins Freie aussäen. Die Pflanze verträgt keinen Frost. Bei Trockenheit gießen. Es dauert etwa 3 Monate bis der Spargelsalat geerntet werden kann.

Sammeltipps
Die kleinen frischen Blätter können wie Pflücksalat zu Salat verarbeitet werden, ältere sind zu hart und bitter. Die Stängel vor der Blüte ernten, ältere sind hart, bitter und hohl. Am besten schmeckt der Stängel, wenn die Länge etwa 15-25 cm und die Dicke etwa 3-4 cm betragen. Stängel vor der Verarbeitung entblättern, reinigen und schälen. Der Milchsaft wird in der Blütezeit geerntet, indem die Pflanze immer wieder angeritzt wird und die eingetrocknete Masse abgeschabt wird.




WIESEN-ALANT

Der Wiesen-Alant ist ein kleinerer Verwandter des  Alants und kommt an feuchten Wiesen und Ufern vor. Die Blüten der mehrjährigen Staude sind gelb. Die Pflanze wird zur Schleimlösung und bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Unterart Inula britannica chinensis (Xuan Fu Hua) wird in der asiatischen Medizin genutzt.
Der Wiesen-Alant ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Alante innerhalb der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Verdauung
Heilwirkung:
antibakteriell, antiseptisch, blutreinigend, galleproduzierend, harntreibend, magenstärkend,
schleimbildend, schleimlösend, verdauungsfördernd, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Verstopfung, Blähungen, Krebs, Stoffwechselkrankheiten, Tonikum,
Wunden
wissenschaftlicher Name:
Inula britannica L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
British Yellowhead, Meadow Fleabane
volkstümlicher Name:
Wiesen-Alant, Wiesenalant
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Inulin
Sammelzeit:
Juli-September
Nebenwirkungen:
Allergien und Hautreizungen

Anwendung
Tee
1 Teelöffel Blüten mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, hilft gegen Verdauungsprobleme und ist schleimlösend.
Umschläge
Umschläge mit dem Tee helfen bei Hautentzündungen und Hautunreinheiten.

Geschichtliches
Der Wiesen-Alant wird seit vielen Jahrhunderten als Färbemittel und Heilpflanze eingesetzt. In der chinesischen Medizin wird eine Unterart genutzt. Im Vergleich zum nun kultivierten Alant hat der Wiesen-Alant allerdings keine große Bedeutung erlangen können. Mittlerweile ist der Wiesen-Alant in einigen Gegenden von Europa sehr selten geworden.

Pflanzenbeschreibung
Der Wiesen-Alant ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Feuchtwiesen und an Ufern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 25 und 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind lanzettlich und etwa 3 mm breit und können 10 cm lang werden. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 30 bis 50 mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
Vegetative Merkmale
Der Wiesen-Alant ist eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern erreicht. Die einfachen Laubblättersind eilanzettlich bis schmal-lanzettlich geformt und häufig leicht gezähnelt. Die oberen und mittleren Stängelblätter sind stängelumfassend oder sind mit einem schwach herzförmigem Spreitengrund sitzend. Die Blattunterseite ist dicht seidig behaart und dichtdrüsig.
Generative Merkmale
An jeder Pflanze befinden sich in einem  schirmtraubigen Gesamtblütenstand ein bis vier  körbchenförmige Blütenstände, die einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern aufweisen. Die äußeren und mittleren  Hüllblätter sind lang behaart und gleich lang. Alle Blüten des Wiesen-Alants sind tief-gelb. Die charakteristischen äußeren zygomorphen Zungenblüten sind länger als die inneren radiärsymmetrischen  Röhrenblüten. Die  Achäne ist behaart.

Anbautipps
Aussaat im Herbst oder Frühling direkt ins Freiland. Der Boden sollte feucht sein.

Sammeltipps
Das Kraut mit den Blüten ernten und gebündelt an einem luftigen und schattigen Ort trocknen. Von der getrockneten Pflanze die Blüten und Blätter abstreifen.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich ausgelaugt, weil ich zu gutmütig bin (Centaury)
-
Diese Menschen  fühlen sich sehr ausgelaugt, da sie zu gutmütig sind
- Mit der dementsprechenden Bachblüte  geht die Gutmütigkeit zurück und das ausgelaugte ebenfalls


BACHBLÜTEN
Ich bin ein unschlüssiger Mensch (Cerato)
-
Diese Menschen können sich nicht entscheiden, also mehr unschlüssiger in ihrer Art
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie ihre Unschlüssigkeit ablegen können


ERNÄHRUNG
Aufgaben von Eiweiß
Dem Aufbau von körpereigenem Eiweiß in den Zellen
Den Aufbau von Enzyme, Hormonen und Antikörper (Immunglobulinen), die an viele Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt sind
Der Reporduktion der Zellensubstanz, die einem ständigen Verschleiß unterliegt
Der Stütz- und Schutzfunktion
Als Grundsubstanz von Knorpeln, Bindegewebe und Hautschleim
Zur Wasserbindung und zum Wassertransport
Dem Nährstofftransport durch sein Wasserbindevermögen
Weiteren Transportaufgaben wie z.B. Sauerstofftransport zu den Blutkörperchen durch das Hämoglobin und Sauerstofftransport im Muskel durch das Myoglobin


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