Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 24.07.17-30.07.17


MYRTHE

Die Myrte, auch Brautmyrte und Gemeine Myrte genannt, ist ein immergrüner Strauch und der einzige im Mittelmeergebiet einheimische Vertreter aus der Familie der  Myrtengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Husten, Pilzerkrankungen der Lunge, Staublunge, Nasenschleimhautentzündung, Nasennebenhöhlen-Katarrh
wissenschaftlicher Name: Myrtus communis
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Sammelzeit:
Sommer

Nutzung
Durch das ätherische Öl der Blätter, das stark sekretionsfördend wirkt, hat die Pflanze Bedeutung bei der Behandlung der Atemwege und dient zur Appetitanregung. In der Küche dient sie hauptsächlich als Gewürz für Fleischgerichte. Volkstümlich werden sowohl Blätter und Beeren als auch Blüten verwendet. Darüber hinaus findet die Myrte Verwendung bei der Likörherstellung. In Sardinien ist sie die Grundlage des Mirto Rosso (roter Mirto), eines süßen Likörs, der aus den Beeren hergestellt wird. Der Mirto Bianco (weißer Mirto) ist ein trockener Likör, in dem Blätter und Blüten der Myrte Verwendung finden. Die  korsische Variante des Mirto heißt Myrtei. Der Name der Wurst Mortadella leitet sich von der ursprünglichen Rezeptur mit Myrte ab, bevor  Pfeffer in Europa populär wurde.

Beschreibung
Die Myrte ist ein immergrüner, reich verzweigter  Strauch, der Wuchshöhen bis zu 5 Metern erreichen kann. Ältere Zweige sind kahl, nur die jungen Zweige sind drüsenhaarig. Die derben, ganzrandigen Blätter sind kurz gestielt und zugespitzt eilanzettlich. Die Blattstellung ist gegenständig, bisweilen stehen auch drei Blätter an einem Knoten. Die Blätter sind durchscheinend drüsig punktiert und werden zwischen 1 und 5 cm lang. Die Oberseite der Blätter ist dunkler grün und glänzend, die Unterseite ist heller. Zwischen Mai und August entwickeln sich zahlreiche kleine, weiße duftende Blüten. Sie stehen einzeln in den Blattachseln an bis zu 3cm langen Blütenstielen und werden bis zu 3cm breit. Die Kelchblätter sind dreieckig, die Kronblätter verkehrt-eiförmig bis fast kreisförmig. Die zahlreichen Staubblätter haben gelbe Staubbeutel. Aus dem unterständigen  Fruchtknoten entwickelt sich eine kugelige, etwa 1 cm große, blauschwarze Beerenfrucht.




WEISSER GÄNSEFUSS   


Der weiße Gänsefuß macht sich überall breit, wo die Erde umgegraben und sich selbst überlassen wurde. Somit ist er eine typische sogenannte "Ruderalpflanze". Kaum jemand weiß etwas anzufangen mit dieser oft stattlichen Pflanze. Dabei wurde er früher sogar als Gemüse angebaut. Der weiße Gänsefuß ist ein vielseitiges Wildgemüse und kann auch als Heilpflanze genutzt werden.
Der Weiße Gänsefuß, auch Weiß-Gänsefuß genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung  Gänsefuß in der  Familie der  Fuchsschwanzgewächse. In Mitteleuropa meist als landwirtschaftliches Unkraut betrachtet, dient er in anderen Regionen als  Gemüse, Pseudogetreide oder  Futterpflanze.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, Blähungen, Verstopfung, Darmentzündung, Würmer, Zahnschmerzen, Rheuma, Blasenschwäche, Menstruation regelnd, Gelenkentzündungen, Geschwollene Füße, Ekzeme, Wunden, Insek-tenstiche, Sonnenbrand
wissenschaftlicher Name:
Chenopodium album
Pflanzenfamilie:
Gänsefußgewächse = Chenopodiaceae
englischer Name:
Lambsquarter, Fat hen
volkstümlicher Name:
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen, Knospen, Wurzeln
Inhaltsstoffe:
Saponine, Campesterol, Phenylalanine, Stigmasterol, Betain, Oleanolsäure, Oxalsäure, Sitosterol, Tryptophan, Tyrosin, Xanthotoxin, Zink
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Der Gänsefuß wird weder von der Schulmedizin noch von der Volksheilkunde häufig als Heilpflanze angewandt. Er hat aber durchaus einige interessante Heilwirkungen. Um den Saponingehalt abzuschwächen, sollte man die Pflanze nur getrocknet als Heilpflanze anwenden oder gekocht als Wildgemüse.
Tee
Um einen Tee aus dem Gänsefuß zu bereiten, übergießt man ein bis zwei Teelöffel des getrockneten Krautes (oder der Blätter) mit kochendem Wasser. Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Innerlich
Gänsefußtee wirkt leicht abführend. Außerdem wirkt er entzündungshemmend. Man kann ihn also gegen Entzündungen im Verdauungssystem und im Mundraum einsetzen. Er soll auch gegen rheumatische Schmerzen helfen. Aufgrund seines Gehaltes an Stigmasterol müsste der Gänsefuß auch den Eisprung fördern können. Er enthält zudem östrogenähnliche Substanzen, was auf eine mögliche Wirkung gegen Wechseljahresbeschwerden hindeutet.
Äußerlich
Tee aus dem Gänsefuß kann man äußerlich als Bad, Waschung oder Umschlag anwenden. Diese Anwendung soll gegen Insektenstiche, Ekzeme, Sonnenbrand, Gelenkentzündungen und geschwollene Füße helfen. Der frische Saft des Stammes soll gegen Sommersprossen helfen.
Samen
Die Samen werden zur Linderung von Blasenproblemen gekaut.
Küche
Den Gänsefuß kann man als vielseitiges Wildgemüse verwenden. Man sollte ihn wegen der enthaltenen Saponin jedoch nur gekocht benutzen. Er sollte auch nicht häufig und in großen Mengen gegessen werden. Hin und wieder gegessen ist er jedoch gut als Gemüse geeignet. Die Blätter kann man als Spinatersatz zubereiten. Zusammen mit Bohnen gekocht, wirken die Blätter des Gänsefußes Blähungen entgegen. Knospende Blütenstände können wir Brokkoli verwendet werden. Die Samen kann man trocknen und gemahlen dem Mehl zum Backen zufügen. Man kann sie auch als Grütze kochen, was in Indien sehr beliebt sein soll. Man kann die Samen auch zur Keimung von Sprossen verwenden und Salaten zugeben. Zu diesem Zweck sollten die Sa-men zuerst über Nacht eingeweicht werden und dann gründlich ausgespült, um die Saponine zu entfernen.
Nahrungspflanze
Im Westhimalaja und in Indien wird der Weiße Gänsefuß kultiviert und dort werden seine Blätter und Sprosse wie  Spinat als Kochgemüse genutzt. Der Genuss großer Mengen ist jedoch wegen der leicht abführenden Wirkung schädlich. Größere Mengen der Samen wurden in Pfahlbauten gefunden und legen die Möglichkeit eines prähistorischen Ackerbaus nahe. Die Samen werden in Indien sogar dem  Buchweizen vorgezogen. Sie ergeben gekocht eine Grütze. Auch werden sie zu Mehl verarbeitet, das meist als Beimischung zu so genannten „Hungerbroten" verwendet wird; z. B. während der Hungersnot in Russland 1891/1892. Als Brot sind sie aber nicht so gut verdaubar wie in gekochtem Zustand. Die Samen können auch zu Sprossen gekeimt werden und Salaten zugegeben werden. Es wird empfohlen, die Samen über Nacht einzuweichen und vor der Zubereitung gut abzuspülen, um die Saponine zu entfernen. Junge Blütenstände ergeben gekocht ein  Brokkoliartiges Gemüse.
Futterpflanze
In einigen Staaten der USA, Kanadas und auf den Hebriden dienen die Kulturen als Schweine- und Schaffutter. Die Samen sind auch als Vogelfutter zu verwenden.
Heilpflanze
Die Blätter wirken gegen  Wurmerkrankungen, entzündungshemmend, antirheumatisch und sanft abführend. Als Waschung oder Umschlag wurden die Blätter bei Insektenbissen, Sonnenstich, Rheuma und geschwollenen Füßen angewendet. Eine Abkochung wurde bei  kariösen Zähnen verwendet. Die Samen wurden zur Behandlung von urologischen Problemen gekaut. Der Saft des Stängels wurde bei Sommersprossen und Sonnenbrand benutzt. Der Saft der Wurzel wurde bei entzündlichen Durchfallerkrankungen angewendet. Enthält die Nahrung einen hohen Anteil des gepulverten Krautes, kann der weibliche Zyklus unterdrückt werden.
Sonstiges
Aus den jungen Sprossen kann ein grüner Farbstoff gewonnen werden. Die zerstoßenen frischen Wurzeln liefern einen milden Seifenersatz. In der Landwirtschaft bereitet der Weiße Gänsefuß häufig Probleme als Unkraut.

Geschichtliches
Früher wurde der weiße Gänsefuß als Gemüse angebaut. Schon in manchen Pfahlbauten wurden größere Mengen der Samen gefunden, was für eine gezielte Nutzung des weißen Gänsefußes spricht. Auch als Tierfutter, speziell für Gänse wurde er verwandt, was ihm auch seinen Namen eingebracht hat. Er kann aber auch als Futter für Schweine und Schafe genutzt werden. Die Samen eignen sich als Vogelfutter. Angeblich wurde der Gänsefuß auch als Verhütungsmittel benutzt, denn er soll den Menstruationszyklus hemmen können. Dazu müsste man ihn aber wohl sehr hochdosiert und in einer genau abgestimmten Weise einnehmen.

Pflanzenbeschreibung
Man vermutet, dass der weiße Gänsefuß seine ursprüngliche Heimat im Himalaya hat. Er hat sich jedoch schon seit Jahrtausenden fast weltweit ausgebreitet. Als Kulturbegleiter folgt er den Siedlungen der Menschen, denn er wächst gerne auf nährstoffreichen Böden, besonders, wenn diese vom Menschen bearbeitet wurden. Er kommt in Gärten, auf Feldern, an Wegrändern, auf Schuttplätzen, an Ufern und auf Waldlichtungen vor. Der weiße Gänsefuß ist eine sehr vielgestaltige Art, deren Vertreter manchmal gar nicht wie die gleiche Pflanze aussehen. Die einjährige Pflanze wird bis zu drei Meter hoch, an kargen Stellen gibt es jedoch auch weiße Gänsefüße, die nur fünf Zentimeter hoch werden. Die Wurzel des Gänsefußes reicht bis zu einen Meter tief, weshalb er auch Trockenperioden gut überstehen kann. Der Stängel wächst aufrecht und meistens stark verzweigt. Die Blätter stehen an Stielen, die dem Stängel entspringen. Im unteren Bereich sind die Blätter gelappt mit gesägten Rändern, weiter oben sind sie schmal lanzettlich oder eiförmig-rhombisch. An der Oberseite sind die Blätter meistens dunkelgrün und etwas mehlig bestäubt. Auf der Unterseite sind die Blätter weißlich. Die weißgrünen Blüten sind geknäulte Knubbel und recht unscheinbar. Sie sind weißlich be-mehlt, was der Pflanze die Nebenbezeichnung "weiß" eingebracht hat. Die Blüten stehen in Scheinähren in den Blattachseln. Die Samen sind schwarz und glänzen. Eine große Pflanze kann über eine Million Samen produzieren.
Vegetative Merkmale
Der Weiße Gänsefuß ist eine  einjährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 10 und 150 (selten bis 300) cm erreicht und bis zu 1 Meter tief wurzelt. Der meist aufrechte  Stängel ist gelblich grün, grün gestreift, vor allem im Herbst auch rötlich überlaufen oder mit roten Flecken in den Blattachseln und ist besonders im  Blütenstand stark durch Blasenhaare mehlig bestäubt. Er ist oft stark verzweigt, im unteren Teil mit bogig aufsteigenden, im oberen Teil mit aufrechten Seitenzweigen.
Die wechselständigen  Laubblätter sind 1 bis 2,5 cm lang gestielt. Die unterseits bemehlte, oberseits meist kahle Blattspreite mit einer Länge von 2 bis 6 (bis 10) cm und einer Breite bis 5 cm ist sehr vielgestaltig: meist rhombisch-eiförmig bis breit lanzettlich, manchmal schwach dreilappig, länger als breit, mit keilförmiger Basis. Der Blattrand ist meist unregelmäßig bogig gezähnt, schwach gesägt oder auch ganzrandig. Die oberen Blätter sind lanzettlich und meist ganzrandig.
Blütenstand und Blüte
Die Blütenstände sind endständige oder in den oberen Blattachseln entspringende, verzweigte ährenartige Rispen. Die zwittrigen Blüten sitzen in Knäueln von 3 bis 4 mm Durchmesser zusammen, Vorblätter fehlen. Die Blütenhülle besteht aus fünf bis fast zur Basis getrennten Tepalen von 1 mm Länge und Breite, die stumpf eiförmig, bemehlt, hautrandig und auf dem Rücken gekielt sind. Die Blüten enthalten fünf  Staubblätter mit herausragenden Staubbeuteln und einen Fruchtknoten mit zwei Narben.
Frucht und Samen
Zur Reifezeit wird die flach-eiförmige Frucht größtenteils von der Blütenhülle bedeckt und fällt zusammen mit dieser ab. Die dünne Fruchtwand liegt dem Samen mehr oder weniger an. Der horizontale Same mit einem Durchmesser von 1 bis 1,5 mm ist linsenförmig-eiförmig mit abgerundetem Rand. Die schwarze Samenschale ist glatt und glänzend oder weist schwache radiale Streifen auf.

Anbautipps
Normalerweise wird man eher versuchen, den weißen Gänsefuß aus dem Garten zu vertreiben als ihn anzubauen. Wer ihn aber dennoch in seinem Garten vermisst und ihn anbauen will, kann dies einfach durch Aussaat tun. Der weiße Gänsefuß mag Böden mit mittlerem Nährstoffgehalt. Der Standort sollte sonnig sein, denn Schatten mag der Gänsefuß nicht. Im Frühjahr kann man den Gänsefuß direkt ins Freiland säen. Die Samen keimen innerhalb weniger Tage, was sie auch für die Keimung von Sprossen geeignet macht. Wenn man große, verzweigte Pflanzen haben will, vereinzelt man die jungen Pflanzen auf 30 bis 50 cm.

Sammeltipps
Die Blätter kann man ab dem Frühsommer bis zum Oktober ernten. Anschließend trocknen für die Verwendung als Tee oder frisch als Gemüse kochen. Die knospenden Blütenstände können ab Juli geerntet werden zur Verwendung als Gemüse. Ab August kann man auch die Samen ernten.



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