Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 24.06.19-30.06.19


EISENHUT
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Der Eisenhut ist die giftigste Pflanze Europas! Schon wenige Blüten reichen, um ein Kind zu töten. Da der Eisenhut eine beliebte Gartenpflanze ist, von der nicht alle Besitzer wissen, wie stark giftig sie ist, kommt es immer wieder zu Eisenhut-Blumensträußen auf Esstischen, wo die Blüten unbeachtet in den Salat fallen können. Aufgrund des extrem hohen Giftgehaltes darf man den Eisenhut gar nicht als normales Heilkraut anwenden. Nur in homöopathischer Verdünnung ist eine Anwendung sinnvoll. Ab der D4-Verdünnung kann der Eisenhut (als Aconitum D4) in der Frühphase von Erkältungen benutzt werden. In vielen Fällen kommt die Erkältung dann nicht richtig zum Ausbruch. Auch gegen Nervenschmerzen, wie Hexenschuss oder Ischias kann der Eisenhut in homöopathischer Zubereitung hilfreich sein.
Achtung! Bei Vergiftung mit Eisenhut muss sofort ein Notarzt verständigt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden! In der Wartezeit bis zum Eintreffen des Notarztes wenn möglich Erbrechen herbeiführen und anschließend Kohletabletten geben.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D4! beruhigend, Bronchitis, Schnupfen, Erkältung, Fieber, Gicht, Herzbeschwerden, Ischias, Hexenschuss, Neuralgien, Schmerzen
wissenschaftlicher Name: Aconitum napellus
Pflanzenfamilie: Hahnenfussgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Aconite
volkstümliche Namen: Blauer Eisenhut, Fischerkappe, Fuchswurz, Gifthut, Giftkraut, Mönchshut, Reiterkappe, Sturmhut, Tübeli, Venuswagen, Wolfskraut, Würgling, Ziegentod
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Knolle
Inhaltsstoffe: Alkaloid Aconitin, andere Alkaloide, Napellin
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt! Sommer

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Eisenhut nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Der Eisenhut darf nur in homöopathischer Verdünnung ab D4 oder in vom Arzt verschrieben Präparaten angewendet werden.
Erkältungen
Homöopathisch verdünnt ist der Eisenhut ein gutes Mittel gegen aufkommende Erkältungen. Wenn man eine Erkältung herannahen spürt, nimmt man sofort drei bis sechs Mal täglich 10 Tropfen Aconitum D4. Dadurch entfällt die Erkältung oder verläuft milder als ohne den Eisenhut.
Neuralgien
Der Eisenhut kann auch gegen Neuralgien helfen. Dazu nimmt man drei Mal täglich 10 Tropfen Aconitum D6 oder D12. Man kann den homöopathisch verdünnten Eisenhut auch in Öle zur Einreibung einarbeiten. Dazu einige Tropfen ätherisches Lavendel-Öl. Solch ein Öl kann man dann mehrmals täglich auf die schmerzenden Bereiche einreiben.

Giftwirkung
Da der Eisenhut die giftigste Pflanze Europas ist, sollte man ihn mit dem nötigen Respekt behandeln. Alle Teile des Eisenhuts sind giftig, vor allem die Wurzel und die Samen. Schon fünf Blütenblätter können im Extremfall zum Tode führen! Als Wildpflanze steht er zudem unter Naturschutz. Aber auch selbst angepflanzte Gartenpflanzen sollte man keinesfalls als Heilpflanze benutzen. Schon der Hautkontakt kann zu Vergiftungen führen, weil das giftige Alkaloid Aconitin durch die Haut und die Schleimhäute aufgenommen wird. Bei einer Vergiftung durch die Haut kommt es zu Taubheitsgefühlen an den Hautstellen, die mit dem Eisenhut in Kontakt gekommen sind. Bei innerlicher Einnahme kommt es zu Kältegefühlen, nervöser Erregung, Übelkeit, Krämpfen und Herzrhythmus-Störungen. In schweren Fällen treten Lähmungen auf, die zur Kreislauflähmung und Atemstillstand führen können. Im Vergiftungsfall sollte man sofort Erbrechen herbeiführen, sofern das nicht schon von selbst geschieht. Auch die Gabe von medizinischer Kohle kann hilfreich sein. Der Vergiftete sollte sofort unter notärztlicher Aufsicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wird er bei schweren Vergiftungen intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Dennoch kann je nach Dosis der Tod eintreten.

Pflanzenbeschreibung
Der Eisenhut stammt ursprünglich aus Sibirien. Im Laufe der Eiszeiten hat er sich über Europa, Asien und Amerika ausgebreitet. Er wächst bevorzugt in gebirgigen, kühlen Gegenden, kann aber auch in Gärten der Ebenen angepflanzt werden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 hoch. Im Frühjahr wachsen die handförmig geteilten, dunkelgrünen Blätter, die auf der Unterseite silbrig sind. Im Laufe des Sommers wächst der Blütenstängel hoch und trägt die blauen Blüten, die in bis zu 50 cm hohen Trauben stehen. Die Blüten haben ein ganz spezielles Aussehen, was der Pflanze auch den Namen Eisenhut eingebracht hat. Die oberen Teile der Blüten sehen aus wie ein Helm. Außer dem bekannten blauen Eisenhut gibt es in Europa auch noch den gelben Eisenhut, der weniger und kleinere Blüten in blassem Gelb trägt.



GOLDMOHN
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Der Goldmohn ist eine gelb blühende Mohnpflanze aus Kalifornien, die dort auf großen Flächen wild wächst. Sie ist die Staatsblume Kaliforniens. Bei uns findet man den Goldmohn als Zierpflanze in Gärten. Der Goldmohn ist aber nicht nur eine sehr schöne Zierpflanze, sondern auch eine Heilpflanze, die seit tausenden von Jahren gegen Schmerzen und Schlafstörungen eingesetzt wird. Der alternative Name Schlafmützchen passt doppelt, einmal als Mittel gegen Schlafstörungen und zum anderen sieht die geschlossene Blüte wie eine altertümliche Schlafmütze aus.
Der Kalifornische Mohn, auch Goldmohn, Kalifornischer Kappenmohn oder Schlafmützchen genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse. Ihren Ursprung hat diese Art in Kalifornien und anderen südwestamerikanischen Bundesstaaten. Inzwischen ist sie auch in Australien, Südafrika und Europa verbreitet. Sie ist  Giftpflanze des Jahres 2016.  

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Volksheilkunde: Schlafstörungen, Schmerzen, Unruhe
Heilwirkung:
Volksheilkunde: analgetisch, angstlösend, antidepressiv, anxiolytisch, ausgleichend, beruhigend, betäubend, harntreibend, krampflindernd, schlaffördernd, schmerzlindernd, schweißtreibend, sedativ, spasmolytisch
Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Angstzustände, Bettnässen, depressive Verstimmungen, Einschlafstörungen, Gallenerkrankungen, Inkontinenz, Läuse, Lebererkrankungen, nervöse Übererregbarkeit, Neuropathien, Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Schmerzen, Unruhe, Zahnschmerzen, Homöopathie: Schlafstörungen
wissenschaftlicher Name: Eschscholzia californica Cham.
Pflanzenfamilie:
Mohngewächse = Papaveraceae
englischer Name:
California poppy
volkstümlicher Name:
Eschscholtzia, Goldmohn, Kalifornischer Kappenmohn, Kalifornischer Mohn, Schlafmützchen
Verwendete Pflanzenteile:
oberirdisches blühendes Kraut, Pflanzensaft
Inhaltsstoffe: Aporphin-Alkaloide, Allocryptopin, Bitterstoffe, Californidin, Escholzin, Flavonoide, Glykoside, Isochinolone, Protopin, Rutin, Xanthophylle
Sammelzeit:
Juni-Oktober
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit

Anwendung
Die Blätter des Kalifornischen Mohns wurden von den amerikanischen Ureinwohnern für medizinische und spirituelle Zwecke genutzt. Insbesondere wurde er als Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie als mildes Schmerzmittel verwendet. Die abgekochten Blüten wurden gegen Läuse in die Haare gerieben. Die Frauen der Cahuilla sollen die Pollen als Kosmetika verwendet haben.  Die Inhaltsstoffe finden heute vorwiegend in der  Pflanzenheilkunde und Homöopathie Verwendung. Trotz der nahen Verwandtschaft zum  Schlafmohnhat Eschscholzia eine deutlich andere Wirkung auf das Zentrale Nervensystem. Der  Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur hat das Kraut des Kalifornischen Mohnes als  traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei leichten Symptomen von mentalem Stress sowie als  Schlafmittel bewertet.  Dass der Kalifornische Mohn auch für die moderne Pharmaindustrie von Interesse ist, zeigt die Patentanmeldung der Firma  Boehringer Ingelheim zur Nutzung als  pharmazeutische Droge zur Behandlung von Depressionen.
Der Goldmohn ist oft ein Bestandteil von Fertigarzneimitteln und gibt es auch als Tinktur.
Tee
2TL getrocknetes Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft bei Schmerzen, Schlaflosigkeit und nervöse Übererregbarkeit. Gegen Einschlafstörungen, etwa 1-2 Stunden vor dem Schlafengehen eine Tasse trinken. Maximal 2-4 Tassen pro Tag.
Extrakt
3-4x täglich 1ml. Hilft bei Schmerzen, Schlaflosigkeit und nervöse Übererregbarkeit.
Abkochung
5TL getrocknetes Kraut mit 500ml kaltem Wasser ansetzen und zum Kochen bringen, noch 15 Minuten zie-hen lassen, abseihen. Lauwarm hilft diese Abkochung äußerlich gegen Läuse.
Frischsaft
Der frische Saft hilft gegen Zahnschmerzen.
Homöopathie
Die Zubereitung (Eschscholtzia californica D2) aus dem frischen blühenden Kraut hilft gegen Schlafstörungen.

Geschichtliches
Die Ureinwohner von Nordamerika nutzen den Goldmohn schon seit tausenden von Jahren, vor allem als mildes Schmerzmittel und für spirituelle Zwecke. In Europa wird die Pflanze erst seit etwa Ende des 19. Jahrhundert genutzt. Beliebt ist der Einsatz bei Kindern. Mittlerweile findet sich der anspruchslose Goldmohn aber mehr als schöne und anspruchslose Zierpflanze in den Gärten.

Pflanzenbeschreibung
Der Goldmohn ist im Westen von Nordamerika heimisch. Er wächst bevorzugt auf felsigen, sandigen und trockenen Standorten. Die ein-/zweijährige manchmal dauerhafte Pflanze wird zwischen 25-60cm hoch. Die bläulich-grünen Blätter sind gefiedert. Die gelborangen Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober, Durchmesser etwa 4-5cm. Aus den Goldmohnblüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen. Die Samen befinden sich in Kapseln. Es gibt etwas 10 Unterarten.
Merkmale
Der Kalifornische Mohn ist eine kahle,  einjährige oder  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen bis zu 60cm erreicht. Er hat aufstrebende, verzweigte, an der Basis leicht verholzte  Stängel. Er bildet eine tiefe Pfahlwurzel. Die in einer grundständigen Rosette stehenden Laubblätter sind grau-grün, dreifach fiederteilig in viele feine, lineare Segmente mit stumpfen Spitzen unterteilt und bis zu 14cm lang. Er bildet end- oder blattachselständig jeweils eine, auf langen Stielen aufrecht sitzende, erst fast kugelförmige, später kegelförmige Blütenknospe. Die untertassenähnlichen radiärsymmetrischen Blüten erreichen einen Durchmesser von 2-12cm. Die Basis der Blüte, der Blütenboden, verfügt über einen ausgeprägten erweiterten Rand. Darüber stehen zwei  Kelchblätter und die vier leuchtend gelben bis orangefarbenen (selten auch weißen oder rötlichen), sich überlappenden Kronblätter. Meistens haben die Kronblätter einen orangefarbenen Fleck an der Basis. Die beiden Kelchblätter umschließen anfangs die Blüte vollständig in Form einer altertümlichen Schlafmütze, sie werden beim Aufblühen der Kronblätter abgestreift und fallen als Ganzes ab. Daher auch der Name Schlafmützchen. Um den oberständigen, aus zwei fadenförmigen Fruchtblättern bestehenden Fruchtknoten herum sitzen dicht die vielen  Staubblätter. Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Samen reifen von August bis September. Es werden lange dünne, fast zylindrische, in der Mitte etwas verdickte, bis zu 10cm lange Schoten gebildet. Die kahlen, einkammerigen Schoten haben zehn Längsrippen und öffnen sich nach der Reifung an zwei Seiten der Länge nach. Aus der Schote werden dann zahlreiche, netz-förmig gemusterte, braune bis schwarze, elliptische Samen von 1,5-1,8mm Länge entlassen.

Anbautipps
Anspruchlos. Im Frühling oder Herbst direkt an den gewünschten Standort aussäen. Der Standort sollte trocken und sonnig sein. Der Goldmohn entwickelt sich schnell bis zur Blüte. Die Vorzucht in Töpfchen lohnt nicht, da die Wurzeln sehr empflindlich sind. Daher auch das Unkraut in der Nähe der Freilandpflänzchen früh entfernen.

Sammeltipps
Das oberirdische Kraut während der Blüte sammeln. Bündeln und an einem luftigen und schattigen Ort trocknen.



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ERNÄHRUNG
Grundumsatz
Diejenige Energiemenge, die wir bei völliger Ruhe im Liegen verbrauchen, 12 Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme und bei konstanter Umgebungstemperatur von 20°C nennt man den Grundumsatz.
Normalerweise wird der Grundumsatz für 24 Stunden bestimmt.


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