Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 21.05.18-27.05.18


FIEBERKLEE

Der Fieberklee ist eine Sumpfpflanze und wächst in Sümpfen, Mooren und an Ufern. Den Namen hat der Fieberklee, wegen der 3 kleeähnlichen Blätter und seiner Nutzung gegen Fieber. Mit dem Klee hat er außer den ähnlich aussehenden Blättern nichts zu schaffen, er ist mit dem Enzian verwandt. Die Pflanze ist daher sehr bitter, mit einem stark schwankenden Bitterwert von etwa 1:1000 bis 1:10.000 und ist leicht giftig. Die Inhaltsstoffe fördern die Magensaft- und Speichelsekretion. Da viele Sümpfe trocken gelegt wurden, in Mooren Torf gewonnen wurde, ist die ehemals verbreitete Pflanze sehr selten geworden. Daher steht der Fieberklee in vielen Ländern unter Naturschutz und auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Mittlerweile gibt es diese Pflanze im Gartencenter für den heimischen Teich.
Der Fieberklee oder Bitterklee ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Menyanthes in der  Familie der Fieberkleegewächse. Diese Sumpf- oder Wasserpflanze ist auf der Nordhalbkugel weit verbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Appetitlosigkeit, Fieber, Verdauungsstärkung
Heilwirkung:
appetitanregend, blutreinigend, blutverbessernd, blutvermehrend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, krampflösend, reinigend, schweißtreibend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Altersschwäche, Blähungen, Bleichsucht, Blutarmut, Blutreinigung, Ekzem, Galle,  Gallensteine, Gastritis, Gelbsucht, Gicht, Hautausschläge, Husten, Hypochondrie, Infektionen, Leber, Magen, Migräne, Muskelschwäche, Nervosität, Oberbauchbeschwerden, Ohrenschmerzen, Rheuma, Sodbrennen, Trigeminus-Neuralgie, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Wassersucht, Wechselfieber, Homöopathie:
Kopfschmerzen, Magen-Darm Beschwerden, Muskelschmerzen, Ohrensausen, Zahnschmerzen (heiße Backe)
wissenschaftlicher Name:
Menyanthes palustris, Menyanthes trifoliata L., Trifolium castoris
Pflanzenfamilie:
Fieberkleegewächse = Menyanthaceae, Enziangewächse = Gentianaceae
englischer Name:
Common bog bean
volkstümlicher Name:
Bachgräslein, Bachgräsli, Biberklee, Bitterblad, Bitterblatt, Bitterklee, Bocksbohnenblätter, Bohnenblad, Butterklee, Dreeblatt, Dreiblatt, Dreiblättriger Fieberklee, Feverkrut, Fieberklee, Fröschekohl, Gallkraut, Gottvergessentee, Hasenohr, Kreuzklee, Magenklee, Monatsblume, Moosklee, Scharbocksklee, Sumpf-Bitterklee, Sumpfklee, Wasserfieberklee, Wasserfieberkraut, Wasserklee, Ziegenlappen, Zottelblume, Zottenblume
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Bitterstoffe, Cumarine, Dihydrofoliamenthin, Emulsin, fettes Öl, Flavanoide, Gerbstoffe, Gentianin, Loganin, Menyanthin, Mineralien, Palmitin, Saponine, Tannine
Sammelzeit:
Mai bis Juni
Nebenwirkungen:
Bei starker Überdosierung: Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen
Kontraindikation:
Darmentzündungen, Durchfall, Magengeschwüre

Anwendung
Kaltauszug oder  Aufguss

Der bittere Tee wird nicht gesüßt! Bei Fieber schluckweise trinken. Zur Appetitanregung 30 Minuten vor der Mahlzeit schluckweise trinken. Nicht mehr als 2 Tassen pro Tag trinken. Eine Mischung aus gleichen Teilen Fieberklee, Salbei, Tausendgüldenkraut und Wermut. 1TL auf 250ml Wasser. Als Aufguss zubereiten. Nur ungesüßt trinken. Hilft bei Darm-, Gallen-, Magen-, Leber-Problemen. Nicht mehr als 2-3 Tassen trinken.
Gurgeln
Mit dem Tee gurgeln, hilft bei fiebrige Halsleiden.
Umschläge
Umschläge mit Tee, frisch gepresstem Saft, frischem zerkleinertem Kraut oder Wurzel helfen bei Hautkrankheiten.
Tinktur
Aus dem Fieberklee kann eine Tinktur gegen Appetitlosigkeit und zur Verbesserung der Verdauung hergestellt werden.
Homöopathie
Trifolii fibrii (ab D1) gegen Magen-Darm-Beschwerden, insbesondere bei verdorbenen Speisen und bei Kopfschmerzen, die sich durch den Druck mit der Hand lindern lassen.
Pharmakologie
Den getrockneten Blättern der blühenden Pflanze wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Wirkstoffe sind: Bitter schmeckende Secoiridoidglykoside wie Dihydrofoliamenthin und Iridoidglykoside wie Loganin; Monoterpenalkaloide wie Gentianin entstehen wohl erst bei der Aufarbeitung der Pflanze; Flavonoide,  Cumarine, Phenolcarbonsäuren und Gerbstoffe. Als Bittermittel fördert die Droge die Speichel- und Magensaftsekretion und wird dementsprechend bei Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen sowie bei Völlegefühl oder Blähungen eingesetzt. Auch in bitteren Kräuterlikören und -schnäpsen sind gelegentlich Auszüge enthalten. Fieberkleeblätter werden überwiegend in Teemischungen verwendet. Die früher übliche Einnahme gegen Fieber kann auf Grund der Inhaltsstoffe nicht nachvollzogen werden. Heutige Zubereitungsvorschriften sind im  Homöopathischen Arzneibuch (HAB) aufgeführt. Im 19. Jahrhundert wurde der frisch ausgepresste Saft der „eben zur Blüte aufbrechenden ganzen Pflanze" mit der gleichen Menge  Weingeist gemischt.

Geschichtliches
Über eine medizinische Nutzung in der Antike gibt es keine Dokumente. Das erste mal wurde der Fieberklee im 16. Jahrhundert beschrieben und im 17. Jahrhundert zu heilenden Zwecken eingesetzt. In Lappland wurde das Wurzelpulver zum Brotbacken und in England als Hopfenersatz beim Bierbrauen genutzt. Die Bauern haben Magen-Darmkranken Tieren frische Pflanzen oder den Fieberkleetee gegeben. Beides wird von kranken Weidetieren gerne angenommen. Der Fieberklee war und ist ein Bestandteil von Bitterschnäpsen zur Verdauung. Heute wird der Fieberklee vor allem zur Verdauung und Appetitanregung genutzt, der Einsatz zur Fiebersenkung hat keine Bedeutung mehr.

Pflanzenbeschreibung
Der Fieberklee ist auf der nördlichen Erdhälfte heimisch. Er wächst bevorzugt in Sümpfen, an Mooren und Ufern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 35 Zentimeter hoch. Die Blätter sind 3 zählig, der Stängel ist hohl. Der Fieberklee hat einen kriechenden Wurzelstock, der bis zu einem Meter lang wird. Die weiß-rötlichen Blüten erscheinen in Trauben an einem Stiel zwischen Mai und Juni. Die Blüten haben einen Durchmesser von ca. 1,5 cm. Der Fieberklee kann im Herbst ein zweites Mal blühen. Aus den Fieberkleeblüten entwickeln sich bis in den Herbst die eiförmigen Kapseln.
Vegetative Merkmale
Der Fieberklee wächst als  ausdauernde,  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 30cm erreicht. An den  Knoten der kriechenden, etwa fingerdicken  Rhizome stehen die  Laubblätter. Die Laubblätter sind in einen 12 bis 20 (selten bis 30)cm langen, basisnah verbreiterten Blattstiel und eine dreizählig gefiederte  Blattspreite gegliedert. Die drei fast sitzenden  Blättchen sind elliptisch und ganzrandig.
Generative Merkmale
In den Blattachseln stehen auf einem 20 bis 30cm langen, blattlosen Schaft die aufrechten, traubigen  Blütenstände. Die zwittrigen Blüten sind  radiärsym-metrisch und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf kleinen, grünen  Kelchblätter sind am Grunde verwachsen. Die fünf schmalen  Kronblätter sind bis etwa 1,5 cm lang und außen anfangs häufig lebhaft rosa, so dass die knospigen Blütenstände insgesamt rosa erscheinen. Innen sind die Kronblätter von vielen kräftigen, langen  Fransenhaaren bedeckt und von sehr hell rosa bis fast rein weißer Farbe. In voller Blüte sind sie leicht nach hinten zurückgerollt. Die fünf violetten, abwechselnd zu den Kronblättern stehenden Staubblätteröffnen sich längs, spreizen die Pollensäcke pfeilförmig ab und entlassen orangefarbenen Pollen. Zwei  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen  Fruchtknoten verwachsen, der einen fadenförmigen Griffelmit zwei Narbenästen trägt. Diese Art ist verschiedengrifflig. Es wird eine zweiklappige Kapselfrucht gebildet, die einen Durchmesser von 6 bis 7 mm aufweist. Sie enthält mehrere glatte, braune, eiförmige  Samen, die einen Durchmesser von 2 bis 2,5 mm aufweisen.

Anbautipps
Keine Pflege nötig, am Teichrand wächst die Pflanze wie Unkraut. Vermehrung durch Stecklinge oder Rhizomteilung im Frühling.

Sammeltipps
Der Fieberklee ist geschützt und selten, darf daher nicht in der Natur gesammelt werden. Die voll entwickelten Blätter während der Blute im Mai und Juni ernten, dabei die Blätter mit einem Stückchen Blattstiel abschneiden. Zügig am schattigen, luftigen Ort trocknen. Nach dem Trocknen die von der Farbe her auffallenden Blätter wegwerfen. Zerkleinerten Blätter in einem Glas oder einer Dose aufbewahren. Bei guter trockener und lichtfreier Lagerung durchaus 3 Jahre haltbar.




GRINDELIE

Die Grindelie ist eine gelbblühende etwa 1m hohe Pflanze mit hohem Harzanteil. Sie ist in Nordamerika heimisch und von der Gattung gibt es über 50 Arten, die alle ähnliche Wirkungen haben. Bei den Indianern und später bei den Siedlern war die Grindelie eine beliebte Heilpflanze bei viele Krankheiten und ein Gegengift.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Asthma, Hautauschläge, Husten
Heilwirkung:
antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, lindernd, schleimlösend, spasmolytisch
Anwendungsbereiche:
Asthma, Atemwegserkrankungen, Blasenentzündung, Bronchitis, Dermatitis, Halsschmerzen, Hautausschläge, Husten, Keuchhusten, Magen, Milz, Nierenleiden, Krämpfe, Parasiten, Rheuma, Tuberkulose, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Grindelia robusta
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Great valley gumweed, Gumweed
volkstümlicher Name:
Grindelie, Grindelia
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Stängelspitzen mit Blüten und Blättern
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Bitterstoffe, Diterpene, Gerbstoffe, Grindeliasäuge, Harz, Kampferolether, Luteolin, Matricanol, Terpensaponine, Vanillinsäure
Sammelzeit:
Mai und September
Nebenwirkungen:
Selten Reizungen der Magenschleimhaut

Anwendung
Tee
1 Esslöffel auf 250ml heißes Wasser, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Der bittere Tee hilft bei Asthma, Husten und Rheuma.
Abkochung
Eine  Abkochung der Wurzel hilft bei Läuse und ist als Haarpflegemittel geeignet.
Pflanzenbrei
Der frische Pflanzenbrei der Grindelie kann als Umschlag auf entzündete oder juckende Hautstellen aufgetragen werden.
Homöopathie
Zubereitungen bei Bronchitis.

Geschichtliches
Seit vielen Jahrhunderten wird die Pflanze in der nordamerikanischen Volksheilkunde bei Krankheiten eingesetzt, auch als Gegengift bei Giftsumachvergiftungen. Darüber hinaus wurde die Pflanze auch zum Färben, gegen Läuse und zur Haarpflege genutzt. In Europa wird diese Grindelie in den letzten Jahrzehnten immer öfter von Liebhabern als Zierpflanze angebaut, neuerdings findet sie sich auch in Kräutergarten zu Heilzwecken.

Pflanzenbeschreibung
Die Grindelie ist im Südwesten von Nordamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt auf trockenen Böden und ist frosthart. Die zweijährige/mehrjährige Pflanze wird zwischen 60 und 120 Zentimeter hoch. Die Blätter sind grob und gezähnt. Die Blüten erscheinen zwischen Mai und September Die gelben Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 4-5cm. An den Blütenkelchen bildet sich ein Harz. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.

Anbautipps
Die Samen im Herbst oder Frühling in Töpfen aussäen und nur leicht mit Erde bedecken. Im Gewächshaus oder Fensterbrett keimen lassen. Die Pflanzen pikieren und im frühen Sommer auspflanzen. Ist das Klima günstig, so kann man auch im frühen Frühling direkt ins Freiland aussäen, die Samen keimen bei etwa 17 °C. Die Grindelie mag trockenen Boden kommt aber auch mit feuchten Böden klar. Die Grindelie kommt gut mit nährstoffarmen Böden klar. Die Pflanze mag volle Sonne und wächst nicht im Schatten.

Sammeltipps
Die Stängelspitzen mit den Blüten nur bei voller Blüte ernten und an einem luftigen schattigen Ort trocknen.



BACHBLÜTEN
Ich bin intolerant (34 Water Violet)
-
Diese Menschen können ganz schön intolerant sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte steigt ihre Toleranzgrenze in die Höhe    


BACHBLÜTEN
Ich bin häufig geistesabwesend (35 White Chestnut)
- Diese Menschen sind sehr häufig geistesabwesend, sehen deren öfteren träumerisch  aus
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das geistige zurückbehalten und wirken und sind kaum
 mehr geistesabwesend


ERNÄHRUNG
Eier
Als Lebensmittel versteht man unter Ei ausschließlich das Produkt des Huhnes. Eier anderer Vogelarten müssen als solches gekennzeichnet sein, z.B. Enteneier.
Der pro Kopf Verbrauch an Hühnereiern liegt bei 221 Stück/Jahr (hier sind auch die Eier in Backwaren mitgezählt).
Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung stellen Eier einer hochwertigen Beitrag dar.


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