Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 22.05.17-28.05.17


BÄRLAPP

Bärlappe, auch Schlangenmoos, Drudenfuß, Wolfsfuß genannt, sind eine  Pflanzengattung aus der Familie  Bärlappgewächse in der Ordnung der Bärlappartigen.
Bärlapp ist ein Moos, das im Gebirge, in Wäldern und auf Wiesen wächst. In seinen kolbenartigen Fruchtständen wächst ein feines Sporen-Pulver, das sich gut als Puder gegen allerlei Hautkrankheiten eignet. Aber auch für die Harnorgane und für den Stoffwechsel bieten Bärlapp-Sporen ihre Heilkräfte.

Steckbrief
Heilwirkung:
Sporen: Wundsein bei Babys, Nässende Hautausschläge, Blasenentzündung, Blasensteine, Harntreibend,  Gicht, Rheumatismus, Stoff-wechselfördernd, Leberstauung, Krampfadern, Kraut (Achtung! Leicht giftig): Entzündungen der Geschlechtsorgane, Nierengries, Nierenkoliken, chronische Hautausschläge
wissenschaftlicher Name:
Lycopodium clavatum
Pflanzenfamilie:
Bärlappgewächse = Lycopodiaceae
englischer Name:
 Clubmoss
volkstümlicher Name:
Drudenfuss, Denkraut, Gichtmoss, Hexenkraut, Teufelsklauen, Weingrün, Wolfsranke
Verwendete Pflanzenteile: Samen bzw. Sporen und Kraut
Inhaltsstoffe: Lycopodin, Clavatin, Clavotoxin, fettes Öl, Glycerin, organische Säuren, Palmitin, Stearin, Arachin, Hydrokaffeesäure, Zitronensäure, Apfelsäure
Sammelzeit:
Sporen: August bis September, Kraut: Mai bis September

Anwendung
Die Sporen des  Keulen-Bärlapps finden in der  Homöopathie Verwendung. Bärlappe sind aber auch ein traditionelles Heilmittel bei Naturvölkern und fanden auch in Mitteleuropa traditionell Verwendung. Anwendungsgebiete waren und sind teilweise noch immer: als Wundmittel, besonders bei schlecht heilenden Wunden, bei Krämpfen aller Art, Gicht und Rheuma. Bei traditionell hergestellten Pillen wurden Bärlappsporen als Trennmittel verwendet, um ein Zusammenkleben zu verhindern. Bärlappe enthalten ätherische Öle und Alkaloide. Auffällig ist auch eine starke Konzentration von  Aluminium- Ionen im Zellsaft.
Bärlappsporen werden bereits seit dem jungsteinzeitlichen Schamanismus weltweit zum Erzeugen pyrotechnischer Effekte benutzt. Sie werden von Feuerspuckern gern anstelle von brennbaren Flüssigkeiten verwendet. Der Effekt beruht auf einer Verpuffung, ähnlich einer  Mehlstaubexplosion, da die Sporen im zerstäubten und trockenen Zustand eine große Teilchenoberfläche aufweisen.
Das Sporen-Pulver wird äußerlich als Mittel gegen allerlei Hautkrankheiten eingesetzt. Innerlich als Tee (Aufguss, nie kochen!) kann man Bärlapp-Sporen für Krankheiten des gesamten Harnapparates verwenden. Durch die Steigerung der Urinausscheidung ist Bärlapp auch gut für den Stoffwechsel und kann dadurch gegen Rheuma und Gicht benutzt werden. In der Volksheilkunde wird auch das ganze Kraut für die Anwendung bei Problemen des Harnapparates verwendet. Da das Kraut leicht giftig ist, sollte man mit dieser Art der Anwendung vorsichtig sein.

Pflanzenbeschreibung
Charakteristisch für die Gattung Lycopodium s.str. ist wie für die Flachbärlappe die Differenzierung des  Sprosses in eine ober- oder unterirdisch kriechende Hauptachse und aufsteigende oder aufrechte, kürzere Seitenäste. Die Grundachse kann dabei Längen von mehreren Metern erreichen. Alle Sprosse sind  dichotom verzweigt, allerdings können sowohl im Bereich der Grundachse als auch im Bereich der Seitensprosse sowohl anisotome (die beiden Zweige sind verschieden) wie isotome (die beiden Zweige sind gleich gestaltet) Verzweigungen auftreten, wodurch sehr verschiedene Wuchsformen zustande kommen können. Im Gegensatz zu den Flachbärlappen sind die  Laubblätter in der Gattung Lycopodium s.str. nadelförmig mit Längen von mehreren Millimetern. Sie sind spiralig allseitig um die Stängel der Seitensprosse angeordnet. Hierdurch werden diese im Querschnitt rundlich mit einem Durchmesser von 5 bis 12 Millimetern (einschließlich der Blätter). Bei allen Lycopodium-Arten befinden sich die  Sporophylle in deutlich abgesetzten ähren- oder keulenförmigen, endständigen Abschnitten. Sie sind meist deutlich kleiner, immer jedoch verschieden von den  Laubblättern.
Bärlapp wächst auf Wiesen, auf Heiden, in trockenen Nadelwäldern und im Gebirge bis 2000m. Es hat kriechende Stängel, die bis zu 2m lang werden und moosartige Blättchen haben. Kleine gegabelte Ästchen steigen auf. An ihnen wachsen anstelle von echten Blüten die Fruchtähren mit dachziegelartigen Blättchen. Zwischen diesen Blättchen befinden sich die Sporenbehälter. In diesen Behältern wachsen die gelblichen Sporen, die ab August reif zur Ernte sind. Die Sporen lassen sich aus den Fruchtähren schütteln. Der Name "Hexenmehl" für die Sporen rührt daher, dass die Sporen mit leuchtenden Funken verbrennen, wenn man sie ins Feuer bläst.




TRAUBEN-HOLUNDER


Der Rote Holunder, auch Hirsch-, Trauben- oder Berg-Holunder genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung der  Holunder innerhalb der Familie der Moschusgewächse.
Der Trauben-Holunder ist ein breitbuschiger Strauch, der bis zu 4 Meter hoch werden kann und meist in bergigen Gegenden wächst. Im Frühling locken große Blütenrispen mit weißgrünen Blüten die Insekten und im Spätsommer die roten Beeren viele Vögel an. Die Früchte kann man zu Marmeladen verarbeiten oder als Abführ- und Brechmittel einsetzen. Die Blüten sind harntreibend und die Wurzeln entzündungshemmend und helfen gegen Warzen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Abführmittel
Heilwirkung:
abführend, blutreinigend, entzündungshemmend, fiebersenkend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Brechmittel, Emetikum, Fieber, Husten, Laxans, Skorbut, Vitamin-C-Mangel, Warzen, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Sambucus racemosa L.
Pflanzenfamilie:
Moschuskrautgewächse = Adoxaceae, Geißblattgewächse = Caprifoliaceae
englischer Name: Red Berried Elder, Red elder
volkstümlicher Name:
Berg-Holunder, Hirsch-Holunder, Roter Holunder, Trauben-Holunder
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Beeren, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Carotinoide, Chelerythrin, Chlorogensäure, Gerbstoffe, Invertzucker, Pektin, Sambunigrin, Vitamin B1, Vitamin C
Sammelzeit:
Frühling, Spätsommer, Herbst

Anwendung
Wie der  Schwarze Holunder lassen sich die Früchte zu Gelee, Marmelade, Saft und ähnlichem verarbeiten. Sie sind jedoch nicht jedem zuträglich. Die roten Früchte sind reich an Karotinoiden (beispielsweise an  Provitamin A),  Vitamin C und  fettem Öl (trocken bis zu 35 %). Letzteres gibt ein gutes  Speiseöl, wenn durch Raffination die harzigen, stark Schleimhaut reizenden Wirkstoffe entfernt sind. Auch als Heilkraut findet der Rote Holunder Verwendung.
Tee
Für einen  Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel getrockneter Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis zwei Tassen täglich. Er wirkt schweißtreibend und harntreibend. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Blüten-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Blüten-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Saft/Marmelade
Die Beeren kann man zu Saft pressen oder kochen und zu Marmelade weiter verarbeiten. Dabei sollten die Kerne nicht beschädigt werden, die abführenden gelblichen Fettaugen sollten von der Oberfläche abgeschöpft werden. Hilft gegen Vitamin-C-Mangel.
Beeren
Die rohen Beeren wirken abführend und lösen Erbrechen aus, vor allem wenn die giftigen Kerne gekaut werden. Nur sinnvoll, wenn man beide Wirkungen zusammen haben möchte.
Wurzeln
Die zerkleinerten Wurzeln helfen als Umschlag gegen Entzündungen und Warzen.

Geschichtliches
Die Beeren wurden zeitweise als Farbstoff genutzt. Die Beeren sind in den Bergregionen für Marmeladen eingekocht worden. Die Beeren mit den giftigen Samen würden zeitweise als Abführmittel oder Brechmittel genutzt. Wird heute aber nicht mehr eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Rote Holunder wächst als laubabwerfender, großer  Strauch, der Wuchs-höhen von 1 bis 3, selten bis zu 8 Meter erreicht. Die Laubblätter sind (selten zweifach) unpaarig fiedrig geteilt. Der Blattrand ist gesägt. Die auch schon an relativ jungen Sträuchern gebildeten, endständigen, aus zymösen Teilblütenständen zusammengesetzten  schirmrispigen  Gesamtblütenstände enthalten viele Blüten. Die relativ kleinen  Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kronblätter sind weiß oder cremefarben bis gelblich-grün. Drei bis fünf Fruchtblätter sind zu einem drei- bis fünfkammerigen  Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält nur eine  Samenanlage. Der kurze Griffel endet in drei bis fünf Narben. Die Steinfrucht enthält drei bis fünf Samen. Die Früchte von Sambucus racemosa lassen sich ebenso wie die deutlich größeren Beeren des  Schwarzen Holunders verwerten.Die Fruchtstände des Roten Holunders stehen aufrecht, während die des Schwarzen Holunders aufgrund ihres Eigengewichts in der Regel nach unten hängen. Die Früchte reifen im Juli bis August leuchtend rot.
Der Trauben-Holunder ist in Europa, Nordasien und Nordamerika heimisch. Er wächst bevorzugt in Waldlichtungen. Der mehrjährige Strauch wird zwischen 1 und 4 Meter hoch. Die Blätter sind unpaarig gefiedert. Die grün-weißen Blüten erscheinen zwischen April und Mai. Die Blüten sitzen an eiförmigen Rispen mit bis zu 10cm Durchmesser. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Juli und September die Beeren. Die kugeligen Beeren sind scharlachrot und haben einen Durchmesser von etwa 5mm. Die Samen in den Beeren enthalten den Hauptanteil des Giftes.

Anbautipps
Der Traubenholunder ist anspruchslos. Der Boden sollte locker, humos und kalkarm sein. Die Pflanze wächst vor allem in höheren Lagen gut.

Sammeltipps
Die Blütenrispen zügig an einem luftigen schattigen Ort trocknen, nach dem Trocknen die Blüten abstreifen. Beeren werden im Spätsommer bis Herbst geerntet. Die Wurzeln im Spätherbst ausgegraben.



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