Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.04.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > April > 22.04.19-28.04.19


MANDEL

Der Mandelbaum ist eine Pflanzenart der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse. Seine Samen, die Mandeln, werden als Nahrungsmittel und Kosmetikum genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Prunus dulcis
Verwendete Pflanzenteile:
Samen

Anwendung
Man unterscheidet zwischen der süßen Mandel, der Krachmandel und der bitteren Mandel. Süße Mandeln haben eine zimtbraune, raue Haut. Das Abziehen dieser Haut wird durch Überbrühen der Mandeln mit kochendem Wasser erleichtert. Mandeln werden zum  Rohgenuss, für Mehlspeisen, zum Dekorieren, zum Füllen von Oliven und zur Herstellung von  gebrannten Mandeln,  Likören und  Marzipan verwendet.  Bittere Mandeln sind zum Rohgenuss nicht geeignet, da sie Amygdalin, ein blausäureerzeugendes Glykosid, enthalten. Krachmandeln wiederum sind aufgrund ihrer leicht zu knackenden Schale zum Rohverzehr vor allem in der Weihnachtszeit beliebt. Der Mandelbaum wird seit rund 4.000 Jahren kultiviert. Angepflanzt wird er heute hauptsächlich in den Vereinigten Staaten (Kalifornien) sowie im  Mittelmeerraum, außerdem in  Pakistan und im Iran. Die US-Produktion stammt zu 100% aus Kalifornien, wo der Erhalt der Mandelplantagen aufgrund der zunehmenden Wasserknappheit immer schwieriger wird, da für den Anbau von einem Kilogramm Mandeln 8000 Liter Wasser benötigt werden. Der französische Anbau setzt sich zusammen aus den Sorten Ferragnès (ungefähr 60%) und Ferraduel (ungefähr 30% der Produktion). Letztere wird in Anbetracht ihrer flachen Form hauptsächlich für die Herstellung von Dragées benutzt. Diese Früchte sind gegen Mitte September reif. Unter außereuropäischen Sorten ist die am meisten vermarktete Mandel die Nonpareil-Mandel mit kalifornischem Ursprung. An Mandeln aus  Spanien ist vor allem die Marcona berühmt; alle anderen Kategorien werden unter dem Namen Valencia vermarktet. In Italien findet man besonders die Avola. Unter den französischen Mandeln symbolisiert die Mandel die Krönung; sie wächst in der  Provence. Diese alte, seit mehr als 100 Jahren kultivierte Sorte wird von den Konditoren sehr geschätzt, da sie sehr süß ist. Momentan reserviert sich ein einziger Konditor die ganze Produktion. Das Gleiche gilt für die Ferrastar, die von nur einem einzigen Schokoladenfabrikanten aufgekauft wird. Leichter auf dem Markt zu finden ist die ebenfalls sehr geschätzte Ferragnès-Mandel mit einem guten, süßen Geschmack. Sie eignet sich für zahlreiche Verarbeitungen. Die Avola-Mandel ist sehr beliebt und findet für ihr parfümiertes Aroma Beachtung. Sie wird hauptsächlich in Dragées verarbeitet. Man kann sie mit der Marcona vergleichen, einer kleinen spanischen Mandel mit typischem Geschmack, die man unter anderem für  Nougats und  Turróns verwendet.
Mandelmilch, Mandelcreme und Marzipan
Mandelmilch wird aus gemahlenen oder zerstoßenen süßen Mandeln durch Mischung mit Wasser und Zucker hergestellt. Mandelcreme wird nur aus Mandeln, Zucker und Wasser hergestellt und kann verdünnt als kaltes oder warmes Getränk zubereitet werden. Es wird auch für die Zubereitung von Nachtischen, Flan oder Eiscreme verwendet. Die spanische Mandelcreme, besteht aus Mandeln, Glucose, anderen Zuckersorten und Wasser. Eine gleiche Herstellung führt unter Einsatz von Aromen (häufig  Rosenwasser) zu Marzipan.
Mandelöl
Unter dem Namen Mandelöl versteht man stets das sowohl in den süßen als auch das in den bitteren Mandeln enthaltene geruchlose feine fette Pflanzenöl. Das  ätherische Mandelöl, das nur aus bitteren Mandeln gewonnen werden kann, heißt im Handel stets  Bittermandelöl.
Mandelmehl
Mandelmehl ist ein gluten und kohlenhydratarmes Mehl. Bei der Herstellung von Mandelöl fällt ein Nebenprodukt ab, der sogenannte Presskuchen aus dem wiederum das (teil-)entölte Mandelmehl hergestellt wird. Neben diesem entöltem Mandelmehl gibt es auch nicht entöltes Mandelmehl, bei dessen Herstellung die Mandelkerne direkt verarbeitet werden. Entöltes Mandelmehl wird oft als Ersatz für Weizenmehl und für viele  Low-Carb-Rezepte verwendet.
Mandelmus
Mandelmus besteht ausschließlich aus gepressten Mandeln und enthält das gesamte Mandelöl sowie alle Ballaststoffe und Eiweiße der Mandel. Zur Kalt-pressung wird ein Fleischwolf verwendet und das Ergebnis anschließend gemixt, um ein cremigeres Endprodukt zu erzielen. Dabei unterscheidet man das Mandelmus in zwei Sorten. Braunes Mandelmus besteht aus gerösteten Mandeln mit Haut, das Weiße ausschließlich aus  blanchierten Mandelkernen. Der Anteil an  Bittermandeln beträgt dabei nur 1-3%, so bleibt der Geschmack eher mild und unterscheidet sich von dem deutlich intensiveren  Marzipangeruch. In der veganen Ernährung findet Mandelmus immer häufiger Verwendung, um Milchprodukte zu ersetzen.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Prunus dulcis wächst als sommergrüner, aufrechter, locker belaubter Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von (2 bis) 3 bis 8 (bis 11) Meter. Die  Borke ist grau-braun, der Stammdurchmesser kann bis zu 100 Zentimeter betragen, die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt ca. 70–80 Jahre, kann aber bis zu 150 Jahre betragen. Der Stamm junger Bäume weist eine ausgeprägte Ringelborke auf, im Alter wird sie unregelmäßig längsrissig. Die  Rinde junger Zweige ist kahl, erst grün, dann rötlich, die der Vorjahreszweige ist bräunlich, später gräulich-braun bis gräulich-schwarz. Die Äste sind aufrecht oder horizontal ausgebreitet mit vielen kurzen Zweigen. Die bräunlichen, eiförmigen Winterknospen sind 3 bis 5 Millimeter lang und unbehaart. Die dunkel-grünen, glänzenden  Laubblätter sind verschieden angeordnet; an den vorjährigen Zweigen sind sie meist wechselständig, an den  Kurztrieben sind sie einander genähert und oft in Büscheln konzentriert. Alle Blätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der meist 1 bis 2, selten bis zu 3 Zentimeter lange, unbehaarte, rippige Blattstiel besitzt an seinem oberen Ende zwei bis vier gerundete  Nektardrüsen. Die Blattspreite ist einfach, teils ungleich und 3 bis 8, selten bis 12 Zentimeter lang und 1 bis 3 Zentimeter breit, eilanzettlich bis lanzettlich und am oberen Ende spitz bis kurz zugespitzt, auch rundspitzig. Die Basis der Blattspreite ist keilförmig bis gerundet, der Blattrand ist feingekerbt bis -gesägt. Die Blattoberfläche hat anfangs eine leichte, weiche Behaarung, später verkahlt sie. Die  Aderung ist gefiedert, der Hauptnerv ist ausgeprägt. Die jungen Blätter sind eingefaltet.
Generative Merkmale
Die vor der Laubentfaltung sich öffnenden Blüten stehen einzeln oder zu zweit. Die Blütezeit beginnt oft schon im Januar und reicht bis in den April. Der kahle, sehr kurze  Blütenstiel ist anfangs 3 bis 4 Millimeter lang und vergrößert sich bis zur Fruchtreife auf 4 bis 10 Millimeter. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen, fünfzähligen  Blüten besitzen ein doppeltes  Perianth und sitzen auf einem becherförmigen  Blütenbecher. Dieses ist außen kahl, (selten 5 bis) 6 bis 8 Millimeter lang und 3 bis 5 Millimeter dick. Die fünf ganzrandigen, grün-rötlichen  Kelchblätter sind 5 bis 6 Millimeter lang, eilanzettlich, spitzig bis stumpf, außen kahl und im Randbereich flaumig behaart. Die fünf freien, weißen bis rosafarbenen  Kronblätter sind in eine stumpfe bis ausgerandete, verkehrt-eiförmige, elliptische bis rundliche  Platte mit einer Länge von 1,2 bis 2 Zentimetern und einer Breite bis 1,7 Zentimeter und einen kurzen  Nagel geteilt. Die Blüten haben etwa einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern. Die vielen, am Rand des Blütenbechers sitzenden Staubblätter sind ungleich lang, die Staubfäden sind rötlich bis weiß, mit gelben, dorsifixen Staubbeuteln. Der mittelständige, einkammerige  Fruchtknoten mit zwei  Samenanlagen ist dicht, wollig behaart. Der Griffel ist länger als die Staubblätter, die Narbe liegt aber tiefer als die Staubbeutel. Die fein graufilzig, samtig behaarten, anfangs hellgrünen, später dunkelbraunen, lederigen, festen  Steinfrüchte sind seitlich abgeflacht, ungleich eiförmig bis schmaleiförmig und weisen eine Länge von 3 bis 5 cm und einen Durchmesser von 2 bis 3,5 cm auf. Das dünne, bräunliche, trockene und faserige sowie ungenießbare  Mesokarp springt bei der Reife an der Bauchnaht mittig auf. Der beige, hellbraune Steinkern mit holzigem, dicken  Endokarp ist seitlich abgeflacht und ungleich eiförmig, 2,5 bis 4cm lang und ca. 2–3 cm breit und 3 bis 5 Gramm schwer, sprödhart, sehr hart bis weich. Die Bauchnaht ist bootförmig gebogen und mehr oder weniger bespitzt; die Rückennaht ist nur leicht gebogen; die Oberfläche ist glatt, gelöchert und wenig gefurcht. Die runzligen Samen (die Mandeln) besitzen eine dünne, orange-bräunliche  Samenschale und einen cremefarbenen Kern (Endosperm); sie sind seitlich abgeflacht, eiförmig, teils bespitzt, etwa 1,8–2,5 cm lang und 1,1–1,3 cm breit sowie 7–10 mm dick und 0,8–1,4 Gramm schwer; sie schmecken süß oder bitter. Die Früchte reifen von Juli bis August. Der Mandelbaum gedeiht am besten in  mediterranem Klima mit warmen, langen und trockenen Sommern und milden, kurzen, sowie feuchten Wintern mit kurzem Frost. Die optimale Temperatur liegt zwischen 15 und 30 °C. Er verträgt kurze, leichte Frühlingsfröste, aber keine Staunässe. Er bevorzugt durchlässige, humus- und nährstoffreiche, lehmige, sandige, leicht kalkhaltige Böden, welche die Feuchtigkeit gut halten. Der pH-Wert sollte in neutralem bis leicht saurem Bereich liegen. Er wächst bis in Höhen von 1800 Metern.



NEEM

Der Neembaum ist ein großer Baum, der in Indien überall an den Straßen wächst. Er beinhaltet eine einzigartige Kombination von Inhaltstoffen, die bei Insekten und Krankheitserreger wirken. So schützt sich der Baum selbst und stellt den Menschen ein Mittel zur Verfügung, sich auch zu schützen. Die Neempflanze, in Deutschland auch "Niem" genannt, ist hierzulande vor allem als Bestandteil von Kosmetika bekannt. Auch in der Schädlingsbekämpfung im Garten wird Neem immer beliebter, weil es eine natürliche Möglichkeit ist, die Pflanzen von Schädlingen frei zu halten. Dass Neem aber auch als Heilpflanze verwendet werden kann, ist weniger bekannt. Dabei kann man ihn als nützlichen Allrounder für vielerlei Gesundheitsprobleme einsetzen.
Der Niembaum, auch Niem, Neem, Margosa, (Nimtree, Indian-lilac (engl.), margousier (fr.)) genannt, ist eine der zwei Arten der Gattung Azadirachta. Die andere Art heißt Azadirachta excelsa. Die wirkstoffreichen Pflanzenteile finden Verwendung in Medizin und Landwirtschaft.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautpilze
Heilwirkung: antibakteriell, antiviral, virostatisch, pilzhemmend, fungizid, insektizid, spermizid, empfängnisverhütend (möglicherweise)
Anwendungsbereiche: Hautentzündungen, Wunden, Furunkel, Ekzeme, Geschwüre, Hämorrhoiden, Fußpilz, Juckreiz, Nesselsucht, Kopfschuppen, Kopfläuse, Krätze, Warzen, Scheidenentzündung, Husten, Bronchitis, Blasenentzündung, Bluthochdruck, Durchfall, Darmentzündungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Neuralgien, Leberschwäche, Rheuma
wissenschaftlicher Name: Azadirachta indica
Pflanzenfamilie: Mahagonigewächse = Meliaceae
englischer Name: Neem
volkstümlicher Name: Niem, Niembaum, Neembaum
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen, Rinde
Inhaltsstoffe: Azadirachtin, Meliantriol, Salanin, Nimbin, Nimbidin, Gerbsäure, Phosphor, Harz, Hyperosid, Linolsäure, Quercetin, Myristizinsäure, Rutin, Schwefel, ätherische Öle

Anwendung
Vom Niembaum sind verschiedene Teile erhältlich: Blätter, Samen, Öl (aus den Samen)
Das Niembaumöl und die Samen sollte man nur äußerlich anwenden. Für die innerliche Anwendung sind sie zu stark. Die Blätter kann man auch innerlich einnehmen. Pflanzenteile des Niembaums und daraus hergestellte Produkte wirken antibakteriell und antiviral und können als  Insektizid,  Fungizid, Spermizid,  Düngerund Futtermittel eingesetzt werden. Sie werden daher sowohl in der Medizin als auch in Landwirtschaft und Gartenbau genutzt.
Nutzung in der Medizin
Von indischen Ärzten werden Niem-Produkte seit 2000 Jahren gegen  Anämie, Bluthochdruck, Hepatitis, Geschwüre, Lepra, Nesselsucht, Schilddrüsenerkrankungen und Verdauungsstörungen und in der Medizin des  Ayurveda eingesetzt. Niem wird als Mittel gegen  Kopfläuse und in der Zahn- und  Mundhygiene genutzt und soll bei Diabetes mellitus und  Krebs helfen sowie den  Cholesterinspiegel reduzieren. Ebenso werden Niemprodukte in Indien seit Jahrhunderten als Spermizid und zur Abtreibung genutzt. Indische Forscher haben diese Wirkung bestätigt. Das Öl des Niembaums wird zudem bei der Bekämpfung von Hausstaubmilben eingesetzt. Der Niembaumsamenöl-Extrakt macht die Nahrungsgrundlage der Milben (Hautschuppen) ungenießbar und stoppt gleichzeitig das Wachstum der Larven.
Niembaumöl
Das Niembaumöl wird für vielerlei kosmetische Produkte verwendet, z.B. Neem-Shampoo, Cremes, Körperlotionen. Diese Produkte kann man bei Hautproblemen, leichten Pilzerkrankungen und Juckreiz verwenden. Auch bei rheumatischen oder neuralgischen Schmerzen kann eine Einreibung mit Neem helfen. Bei Husten und anderen entzündlichen Erkrankungen des Atemapparates kann man einige Tropfen Niembaumöl in heißes Wasser tropfen und inhalieren. Auch eine Abkochung aus den Samen kann man zum Inhalieren verwenden. Kleinere Hautbereiche kann man direkt mit dem Niembaumöl einreiben. Für größere Bereiche verdünnt man das Niembaumöl besser mit einem guten Pflanzenöl, z.B. Mandelöl oder Olivenöl.
Samen
Einen Kaltauszug aus den Samen kann man als Pflanzenschutzmittel verwenden. Dazu setzt man die geschroteten Samen über Nacht mit reichlich Wasser an. Von Schädlingen befallene Pflanzen kann man damit einsprühen. Tinkturen aus den Samen kann man zur Abwehr von Insekten einsetzen. Wenn man kein Niembaumöl zur Verfügung hat, kann man auch eine Samentinktur für die äußerliche Anwendung auf der Haut einsetzen. Hierbei sollte man jedoch beachten, dass Tinkturen die Haut austrocknen.
Blätter
Die Blätter kann man sowohl äußerlich als auch innerlich einnehmen. Zur inneren Anwendung kann man einen Tee aus den Blättern kochen. Man kann die Blätter jedoch auch kauen, selbst getrocknete Blätter sind dazu geeignet. Wenn man frische Neemblätter zur Verfügung hat, kann man diese auspressen und als Saft einnehmen. Dieser Saft hilft beispielsweise bei Bluthochdruck, Darmerkrankungen, Blasenentzündungen und Leberschwäche. Selbst eine empfängnisverhütende Wirkung wird den Blättern des Neems nachgesagt. Dazu muss man als Frau täglich einige Neemblätter kauen. Die Neemblätter bewirken, dass sich befruchtete Eier nicht einnisten können. Alternativ kann man auch 1ml Niemöl mit einer Creme vermischen und vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide einführen. Das Niemöl tötet die Spermien ab. Über die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit als Empfängnisverhütungs-Mittel liegen mir jedoch keine Zahlen vor. Man sollte sich also nicht auf die Wirkung zur Empfängnisverhütung verlassen.

Pflanzenbeschreibung
Der Niembaum wächst in Indien und anderen warmen Ländern an Straßen, wird aber teilweise auch extra kultiviert. Trockenheit und Hitze sind dem Neembaum lieber als Kälte und Feuchtigkeit. Der Baum wird bis zu 30 Meter hoch. Seine länglichen Blätter haben vorne eine dünne Spitze. Wenn der Baum drei Jahre alt ist, fängt er an, Blüten zu tragen. Die Blüten sind weiß, klein und duften jasminähnlich. Aus den Blüten entstehen essbare Früchte. Die Früchte sind gelblich und eiförmig. Der Niem ist ein schnellwachsender, (meist)  immergrüner  Baum, der durchschnittlich Wuchshöhen von 15 bis 20 Metern – unter günstigen Bedingungen bis zu 40 Meter – erreicht. Er kann bis zu 200 Jahre alt werden. Unter ungünstigen Bedingungen verliert der Baum seine Blätter, um sich vor Austrocknung zu schützen. Die Äste sind weitverzweigt, die  Baumkrone ist rund bis oval mit dichtem Blattwuchs. Bei freistehenden Bäumen kann der Durchmesser der Krone durchaus seiner Höhe entsprechen. Der Stamm ist im Allgemeinen relativ kurz und selten höher als dreieinhalb Meter. An der ersten Verzweigung ist die Rinde hart und zwischen weißlichgrau bis rötlichbraun gefärbt. Die äußeren Holzschichten sind hell, die inneren rötlich. Wenn die inneren Holzschichten mit Luft in Berührung kommen, färben sie sich rötlichbraun. Das Wurzelsystem besteht aus einer starken Hauptwurzel, die doppelt so tief in das Erdreich reichen kann wie der Baum hoch ist, sowie einem verzweigten Wurzelsystem. Die unpaarig gefiederten Laubblätter sind insgesamt 20 bis 40 Zentimeter lang und bestehen aus 31 mittel- bis dunkel-grünen Teilblättern, die jeweils drei bis acht Zentimeter lang sind. Der Blattstiel ist relativ kurz, junge Blätter haben oft eine rötliche bis purpurne Färbung. Der Niembaum ist  einhäusig, jeder Baum entwickelt also sowohl männliche als auch weibliche Blüten. 150 bis 250 Blüten befinden sich an einer, bis zu 25 Zentimeter langen, Rispe, die bis zu dreimal verästelt ist. Die weißen und wohlriechenden  Blüten sind fünf bis sechs Millimeter lang und haben einen Durchmesser von acht bis elf Millimeter.
Früchte
Bereits nach vier Jahren trägt ein Niembaum erstmals Früchte. Nach zehn Jahren liefert er 40 bis 50 Kilogramm Früchte und erreicht damit seinen vollen Fruchtertrag. Die unbehaarte Frucht ist eine olivenähnliche  Steinfrucht, die oval bis kugelförmig sein kann. Wenn sie reif ist, ist sie 1,4 bis 2,8 Zentimeter lang und 1 bis 1,5 Zentimeter im Durchmesser. Die Fruchthaut ist dünn, das Fruchtfleisch gelblichweiß und bitter-süß im Geschmack. Die Frucht enthält einen, in seltenen Fällen auch mehrere  Samen. Werden die Früchte von Tieren gefressen, scheiden sie die unverdaulichen Kerne meist wieder aus. Die Samen überstehen den Verdauungstrakt der Tiere problemlos und keimen nach dem Ausscheiden.



BACHBLÜTEN
Man hat Angst vor unkontrollierbaren geistigen Kräften in seinem Inneren (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen haben Angst vor geistigen Kräften in ihrem Inneren, die sie nicht kontrollieren können  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Angst vor geistigen Kräften Herr werden

BACHBLÜTEN
Ich stehe gerne im Mittelpunkt (8 Chicory)
- Diese Menschen stehen allzugerne im Mittelpunkt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dies hinter sich lassen  


ERNÄHRUNG
Öle und Pflanzenfette

Nahrungsfette sind wichtige Energieträger in unserer Nahrung. Sie werden mittels Butter, Käse, Wurst, Fleisch, Saucen, Mehlspeisen, Schoko, Eis, Aufstrich usw. eigentlich mit jeder Speise eingenommen

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