Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 23.04.18-29.04.18

LAMINARIA  

Laminaria ist eine Braunalgen-Gattung aus der Ordnung der Laminariales. Die Arten bilden ausgedehnte  Tangwälder an den Küsten von Nord- und Südatlantik und Nordpazifik. Sie werden zur Gewinnung von  Alginat wirtschaftlich genutzt. Die Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft hat im Jahre 2007 die Gattung Laminaria zur ersten  Alge des Jahres gekürt.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Quellstifte für chirurgische Zwecke (früher)
wissenschaftlicher Name:
Laminaria clustoni
Verwendete Pflanzenteile:
Stiele

Nutzung

Laminariaarten besitzen eine große wirtschaftliche Bedeutung als Lieferant von Alginat. In Europa werden dazu meist natürliche Bestände abgeerntet. Im Jahr 2005 wird für Norwegen eine Produktion von 154.000t angegeben und für Frankreich etwa 75.000t. Weitere Inhaltsstoffe aus Laminarien werden vielseitig verwendet, beispielsweise für Kosmetik, für Nahrungsergänzungsmittel, als Heilmittel, als Zusatz zum  Tierfutter sowie als  Dünger. Da Laminaria sehr saugfähig ist und sich beim Aufsaugen von Flüssigkeiten infolgedessen stark ausdehnt, wird sie in Stäbchenform in der Frauenheilkunde verwendet, um bei bestimmten Prozeduren, z. B. Kürettagen, die Cervix zu öffnen.
Außerdem können Laminarien zur biologischen Sanierung bei Verschmutzung oder  Eutrophierung eingesetzt werden, oder um die  Erosion von Küsten zu verringern. Auch als Bioreaktor in der molekularen Biotechnologie oder als nachwachsender Rohstoff (Brennstoffersatz) können sie genutzt werden.

Beschreibung
Merkmale
Die Laminaria-Sporophyten sind über ein Meter große, mehrjährige Seetange, die ein Alter von zwei bis 18 Jahren erreichen können. Sie gliedern sich in ein Haftorgan, einen Stiel und eine blattartige Fläche. Das Haftorgan ist gewöhnlich verzweigt, seltener scheibenförmig oder rhizomartig. Der im Querschnitt runde oder abgeflachte Stiel kann innen mit Mark erfüllt oder hohl sein. Bei einigen Arten sind im Stiel Jahresringe zu erkennen. Das Phylloid ist entweder ganzrandig und ungelappt, oder es besitzt einen deutlichen zentralen Strang, oder ist unvollständig in fingerartige Segmente zerteilt. Die Blattfläche ist meist glatt, manchmal mit beulig-blasiger oder kräuseliger Oberfläche, und weist weder eine Mittelrippe noch Längsrippen auf.
Laubwechsel
Die Blattfläche wird in jedem Jahr von der Basis her erneuert. Bereits im Winter werden dazu die im alten Laub gespeicherten Reservestoffe in die Wachstumszone am Übergang zum Stiel verlagert. Mit zunehmendem Licht wächst dort im Frühling ein neues Phylloid heran, dem das vorjährige Blatt anfangs noch aufsitzt. Bei einigen Arten wird das alte Blatt als ganzes abgestoßen, bei anderen degeneriert es allmählich an den Enden.
Gewebetypen
Laminaria-Sporophyten besitzen verschiedene differenzierte Gewebe: ein zentrales Mark (fehlend im Haftorgan), eine parenchymatische Rinde und das äußere  Meristoderm, das sowohl  photosynthetischaktiv ist als auch die Funktion eines Bildungsgewebes hat. Im Mark verlaufen echte  Leitungsbahnen, in denen die Photosyntheseprodukte transportiert werden. In der Rinde von Stiel und Phylloid kommen vernetzte Schleimkanäle vor, die bei einigen Arten in Sekretionszellenan der Oberfläche münden.



MANDEL

Der
Mandelbaum ist eine  Pflanzenart der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse. Seine Samen, die Mandeln, werden als Nahrungsmittel und Kosmetikum genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Prunus dulcis
Verwendete Pflanzenteile:
Samen

Nutzung

Man unterscheidet zwischen der süßen Mandel, der Krachmandel und der bitteren Mandel. Süße Mandeln haben eine zimtbraune, raue Haut. Das Abziehen dieser Haut wird durch Überbrühen der Mandeln mit kochendem Wasser erleichtert. Mandeln werden zum  Rohgenuss, für Mehlspeisen, zum Dekorieren, zum Füllen von Oliven und zur Herstellung von  gebrannten Mandeln, Likören und  Marzipan verwendet. Bittere Mandeln sind zum Rohgenuss nicht geeignet, da sie Amygdalin, ein blausäureerzeugendes Glykosid, enthalten. Krachmandeln wiederum sind aufgrund ihrer leicht zu knackenden Schale zum Rohverzehr vor allem in der Weihnachtszeit beliebt. Der Mandelbaum wird seit rund 4.000 Jahren kultiviert. Angepflanzt wird er heute hauptsächlich in den Vereinigten Staaten (Kalifornien) sowie im Mittelmeerraum, außerdem in  Pakistan und im Iran. Die US-Produktion stammt zu 100% aus Kalifornien, wo der Erhalt der Mandelplantagen aufgrund der zunehmenden Wasserknappheit immer schwieriger wird, da für den Anbau von einem Kilogramm Mandeln 8000 Liter Wasser benötigt werden.
Der französische Anbau setzt sich zusammen aus den Sorten Ferragnès (ungefähr 60%) und Ferraduel (ungefähr 30% der Produktion). Letztere wird in Anbetracht ihrer flachen Form hauptsächlich für die Herstellung von Dragées benutzt. Diese Früchte sind gegen Mitte September reif. Unter außereuropäischen Sorten ist die am meisten vermarktete Mandel die Nonpareil-Mandel mit kalifornischem Ursprung. An Mandeln aus  Spanien ist vor allem die Marcona berühmt; alle anderen Kategorien werden unter dem Namen Valencia vermarktet. In Italien findet man besonders die Avola. Unter den französischen Mandeln symbolisiert die Mandel die Krönung; sie wächst in der  Provence. Diese alte, seit mehr als 100 Jahren kultivierte Sorte wird von den Konditoren sehr geschätzt, da sie sehr süß ist. Momentan reserviert sich ein einziger Konditor die ganze Produktion. Das Gleiche gilt für die Ferrastar, die von nur einem einzigen Schokoladenfabrikanten aufgekauft wird. Leichter auf dem Markt zu finden ist die ebenfalls sehr geschätzte Ferragnès-Mandel mit einem guten, süßen Geschmack. Sie eignet sich für zahlreiche Verarbeitungen. Die Avola-Mandel ist sehr beliebt und findet für ihr parfümiertes Aroma Beachtung. Sie wird hauptsächlich in Dragées verarbeitet. Man kann sie mit der Marcona vergleichen, einer kleinen spanischen Mandel mit typischem Geschmack, die man unter anderem für  Nougats und Turróns verwendet.
Mandelmilch, Mandelcreme und Marzipan
Mandelmilch wird aus gemahlenen oder zerstoßenen süßen Mandeln durch Mischung mit Wasser und Zucker hergestellt. Mandelcreme wird nur aus Mandeln, Zucker und Wasser hergestellt und kann verdünnt als kaltes oder warmes Getränk zubereitet werden. Es wird auch für die Zubereitung von Nachtischen, Flan oder Eiscreme verwendet. Die spanische Mandelcreme, besteht aus Mandeln, Glucose, anderen Zuckersorten und Wasser. Eine gleiche Herstellung führt unter Einsatz von Aromen (häufig Rosenwasser) zu Marzipan.
Mandelöl
Unter dem Namen Mandelöl versteht man stets das sowohl in den süßen als auch das in den bitteren Mandeln enthaltene geruchlose feine fette Pflanzenöl. Das ätherische Mandelöl, das nur aus bitteren Mandeln gewonnen werden kann, heißt im Handel stets  Bittermandelöl.
Mandelmehl
Mandelmehl ist ein gluten und kohlenhydratarmes Mehl. Bei der Herstellung von Mandelöl fällt ein Nebenprodukt ab, der sogenannte Presskuchen aus dem wiederum das (teil-)entölte Mandelmehl hergestellt wird. Neben diesem entöltem Mandelmehl gibt es auch nicht entöltes Mandelmehl, bei dessen Herstellung die Mandelkerne direkt verarbeitet werden. Entöltes Mandelmehl wird oft als Ersatz für Weizenmehl und für viele Low-Carb-Rezepte verwendet.
Mandelmus
Mandelmus besteht ausschließlich aus gepressten Mandeln und enthält das gesamte Mandelöl sowie alle Ballaststoffe und Eiweiße der Mandel. Zur Kaltpressung wird ein Fleischwolf verwendet und das Ergebnis anschließend gemixt, um ein cremigeres Endprodukt zu erzielen. Dabei unterscheidet man das Mandelmus in zwei Sorten. Braunes Mandelmus besteht aus gerösteten Mandeln mit Haut, das Weiße ausschließlich aus  blanchierten Mandelkernen. Der Anteil an Bittermandeln beträgt dabei nur 1-3%, so bleibt der Geschmack eher mild und unterscheidet sich von dem deutlich intensiveren  Marzipangeruch. In der veganen Ernährung findet Mandelmus immer häufiger Verwendung, um Milchprodukte zu ersetzen.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Prunus dulcis wächst als sommergrüner, aufrechter, locker belaubter Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von (2 bis) 3 bis 8 (bis 11) Meter. Die  Borke ist grau-braun, der Stammdurchmesser kann bis zu 100 Zentimeter betragen, die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt ca. 70–80 Jahre, kann aber bis zu 150 Jahre betragen. Der Stamm junger Bäume weist eine ausgeprägte Ringelborke auf, im Alter wird sie unregelmäßig längsrissig. Die Rinde junger Zweige ist kahl, erst grün, dann rötlich, die der Vorjahreszweige ist bräunlich, später gräulich-braun bis gräulich-schwarz. Die Äste sind aufrecht oder horizontal ausgebreitet mit vielen kurzen Zweigen. Die bräunlichen, eiförmigen Winterknospen sind 3 bis 5 Millimeter lang und unbehaart. Die dunkel-grünen, glänzenden Laubblätter sind verschieden angeordnet; an den vorjährigen Zweigen sind sie meist wechselständig, an den Kurztrieben sind sie einander genähert und oft in Büscheln konzentriert. Alle Blätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der meist 1 bis 2, selten bis zu 3 Zentimeter lange, unbehaarte, rippige Blattstiel besitzt an seinem oberen Ende zwei bis vier gerundete  Nektardrüsen. Die Blattspreite ist einfach, teils ungleich und 3 bis 8, selten bis 12 Zentimeter lang und 1 bis 3 Zentimeter breit, eilanzettlich bis lanzettlich und am oberen Ende spitz bis kurz zugespitzt, auch rundspitzig. Die Basis der Blattspreite ist keilförmig bis gerundet, der Blattrand ist feingekerbt bis -gesägt. Die Blattoberfläche hat anfangs eine leichte, weiche Behaarung, später verkahlt sie. Die  Aderung ist gefiedert, der Hauptnerv ist ausgeprägt. Die jungen Blätter sind eingefaltet.
Generative Merkmale
Die vor der Laubentfaltung sich öffnenden Blüten stehen einzeln oder zu zweit. Die Blütezeit beginnt oft schon im Januar und reicht bis in den April. Der kahle, sehr kurze  Blütenstiel ist anfangs 3 bis 4 Millimeter lang und vergrößert sich bis zur Fruchtreife auf 4 bis 10 Millimeter. Die zwittrigen,  radiärsymmetrischen, fünfzähligen  Blüten besitzen ein doppeltes  Perianth und sitzen auf einem becherförmigen  Blütenbecher. Dieses ist außen kahl, (selten 5 bis) 6 bis 8 Millimeter lang und 3 bis 5 Millimeter dick. Die fünf ganzrandigen, grün-rötlichen  Kelchblätter sind 5 bis 6 Millimeter lang, eilanzettlich, spitzig bis stumpf, außen kahl und im Randbereich flaumig behaart. Die fünf freien, weißen bis rosafarbenen  Kronblätter sind in eine stumpfe bis ausgerandete, verkehrt-eiförmige, elliptische bis rundliche  Platte mit einer Länge von 1,2 bis 2 Zentimetern und einer Breite bis 1,7 Zentimeter und einen kurzen Nagel geteilt. Die Blüten haben etwa einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern. Die vielen, am Rand des Blütenbechers sitzenden Staubblätter sind ungleich lang, die Staubfäden sind rötlich bis weiß, mit gelben, dorsifixen Staubbeuteln. Der mittelständige, einkammerige  Fruchtknoten mit zwei Samenanlagen ist dicht, wollig behaart. Der Griffel ist länger als die Staubblätter, die Narbe liegt aber tiefer als die Staubbeutel. Die fein graufilzig, samtig behaarten, anfangs hellgrünen, später dunkelbraunen, lederigen, festen  Steinfrüchte sind seitlich abgeflacht, ungleich eiförmig bis schmaleiförmig und weisen eine Länge von 3 bis 5 cm und einen Durchmesser von 2 bis 3,5 cm auf. Das dünne, bräunliche, trockene und faserige sowie ungenießbare  Mesokarp springt bei der Reife an der Bauchnaht mittig auf. Der beige, hellbraune Steinkern mit holzigem, dicken  Endokarp ist seitlich abgeflacht und ungleich eiförmig, 2,5 bis 4 cm lang und ca. 2–3 cm breit und 3 bis 5 Gramm schwer, sprödhart, sehr hart bis weich. Die Bauchnaht ist bootförmig gebogen und mehr oder weniger bespitzt; die Rückennaht ist nur leicht gebogen; die Oberfläche ist glatt, gelöchert und wenig gefurcht. Die runzligen Samen (die Mandeln) besitzen einedünne, orange-bräunliche Samenschale und einen cremefarbenen Kern (Endosperm); sie sind seitlich abgeflacht, eiförmig, teils bespitzt, etwa 1,8–2,5 cm lang und 1,1–1,3 cm breit sowie 7–10 mm dick und 0,8–1,4 Gramm schwer; sie schmecken süß oder bitter. Die Früchte reifen von Juli bis August. Der Mandelbaum gedeiht am besten in  mediterranem Klima mit warmen, langen und trockenen Sommern und milden, kurzen, sowie feuchten Wintern mit kurzem Frost. Die optimale Temperatur liegt zwischen 15 und 30 °C. Er verträgt kurze, leichte Frühlingsfröste, aber keine Staunässe. Er bevorzugt durchlässige, humus- und nährstoffreiche, lehmige, sandige, leicht kalkhaltige Böden, welche die Feuchtigkeit gut halten. Der pH-Wert sollte in neutralem bis leicht saurem Bereich liegen. Er wächst bis in Höhen von 1800 Metern.



BACHBLÜTEN
Ich bin leicht beeinflussbar (12 Gentian)
-
Diese Menschen sind leicht von ihren Mitmenschen beeinflussbar
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lassen sich von ihren Mitmenschen nicht leicht beeinflussen   


BACHBLÜTEN
Ich bin erschöpft (13 Gorse)
-
Diese Menschen sind erschöpft, sie wissen oft nicht warum
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Erschöpfung besiegen


ERNÄHRUNG
Morbus Crohn
Morbus Crohn ist eine entzündliche Darmerkrankung die in Schüben verläuft. Die Schichten der Darmwand sind dabei entzündet und verdicken sich mit fortschreitendem Krankheitsverlauf. Betroffen ist meist der Dickdarm, nur in seltenen Fällen breitet sich die Krankheit auf den Dünndarm aus. Oft kommt es zu Fistelbildung, Stenosenbildung oder Verengungen im Darm.


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