Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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26.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 24.04.17-30.04.17


Weißwurz t  

Das Echte Salomonssiegel, auch Wohlriechende Weißwurz, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Spargelgewächse. Man beachte die Ähnlichkeit und Verwechslungsmöglichkeit mit der vielerorts wesentlich häufigeren verwandten Art Vielblütige Weißwurz.
Die Weißwurz ist eigentlich eine Pflanzengattung mit zwei Arten, die in Mitteleuropa heimisch sind. Da gibt es die häufig vorkommende vielblütige Weißwurz und die seltenere wohlriechende Weißwurz. Beide Arten sind jedoch sehr ähnlich, so ähnlich, dass sie sich sogar kreuzen können. Sie wachsen vor allem in lichten Laubwäldern. Mit ihren schrägstehenden Stängeln, an denen zu beiden Seiten regelmäßig Blätter wachsen und den darunter herabhängenden weißen Blüten erwecken sie das Interesse des neugierigen Betrachters. Kein Wunder, dass man der Pflanze früher magische Fähigkeiten zusprach. Angeblich sollte es möglich sein, verschlossene Türen damit zu öffnen. Die Beeren der Weißwurz sind giftig, in der Pflanzenheilkunde wird aber der Wurzelstock verwendet. Die Volksheilkunde verwendete die Weißwurz früher bei Herzschwäche, Diabetes, Rheuma und Gicht.

Steckbrief

Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, Blutzucker senkend, Gicht, Rheuma (Salbe), Herzschwäche
wissenschaftlicher Name: P
olygonatum officinale, Polygonatum odoratum, Polygonatum  multiflorum
Pflanzenfamilie:
Mäusedorngewächse = Ruscaceae
volkstümliche Namen:
Vielblütige Weißwurz, Wohlriechende Weißwurz, Salomonsiegel, Salomonssiegel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Glykoside, Saponine
Sammelzeit:  
Herbst, Frühjahr

Auch die Gemüsepflanze Haferwurz wird manchmal Weißwurz genannt, ist aber in keinster Weise mit der Vielblütigen Weißwurz verwandt. Gemeinsam ist nur die weiße Wurzel.  

Giftigkeit

Die ganze Pflanze, vor allem die Beeren, enthält die Giftstoffe Homoserinlacton, Chelidonsäure, Saponine, sowie weitere, teilweise noch unbekannte Stof-fe. Herzaktive Glykoside kommen nach neueren Untersuchungen nicht vor.
Symptome einer Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen und Diarrhöe. Die russische Volksmedizin verwendet die zerstampfte Wurzel als Brechmittel. Der hohe Saponingehalt der Samen kann möglicherweise die Ursache von Vergiftungen sein. Im Allgemeinen kommt es nur zu leichteren Vergiftungen.

Erkennungsmerkmale

Beim Echten Salomonssiegel handelt sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50, selten bis zu 100 Zentimetern erreicht. Es wird ein Rhizom, das einen Durchmesser von 5 bis 14 cm auf-weist, als Überdauerungsorgan gebildet. Am Rhizom hinterlässt der absterbende Stängel den siegelartigen Abdruck, der zum Trivialnamen führte. Ihr aufrechter, glatter Stängel wächst übergebogen und ist – im Gegensatz zur Vielblütigen Weißwurz – scharfkantig. Die sieben bis zwölf wechselständig und zweizeilig stehenden, ungestielten Laubblätter sind einfach, ganzrandig parallelnervig, 5 bis 12 (selten bis 20) cm lang und 3 bis 6 (selten bis 8) cm breit. Nebenblätter fehlen. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die Blüten wachsen einzeln oder zu zweit hängend in den Blattachseln. Die 5 bis 10 (selten bis 20) mm langen Blütenstiele sind nicht geknickt. Die leicht duftenden Blüten sind zwittrig radiärsymmetrisch und dreizählig. Das röhrenförmige Perigon besteht aus sechs zylindrisch bis glockenförmig-zylindrisch verwachsenen Blütenhüllblättern, sie sind weiß mit grüner Spitze und 11 bis 20, selten bis zu 25 Millimeter lang. Es gibt sechs Staubblätter; die Staubfäden sind meist kahl; die Staubbeutel sind etwa 4 mm lang. Die drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der etwa 3 bis 4 mm lang ist. Der Griffel hat eine Länge von 10 bis 14 mm. Die blauschwarzen, bereiften Beeren weisen einen Durchmesser von 7 bis 10 (selten bis 12) mm auf und enthalten je sieben bis neun Samen.


Boldo   
   
Der Boldo ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Monimiengewächse gehört.

Steckbrief

Heilwirkung:
Darmkoliken, Gallenschwäche, Magenkrämpfe, Magensaft fördernd, Nicht überdosieren!, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Peumus boldus
Verwendete Pflanzenteile:
 Blätter

Verwendung

Das Holz wird genutzt. Boldo-Blätter werden in der peruanischen, argentinischen, brasilianischen und chilenischen Volksmedizin als Heilpflanze, unter anderem bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Die Pflanze wirkt krampflösend und regt die Gallenabsonderung in den Leberzellen an. Boldo-Blätter können auch als Gewürz oder Tee gebraucht werden, z. B. im Matetee. Sie ent-halten unter anderem Alkaloide, 1,8-Cineol und Ascaridol.

Beschreibung

Peumus boldus ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der Wuchshöhen von bis 6 m erreicht. Die Laubblätter sind eiförmig, ganzrandig, lederartig und brüchig. Die Blüten sind in traubigen Blütenständen angeordnet. Die stark duftenden Blüten sind weiß oder gelb. Die Beeren sind klein und gelblich-grün.



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