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Elemi
Elemi bezeichnet das Baumharz verschiedener Baumarten, welches in Medizin und Technik genutzt wird. Teilweise wird der Begriff auch als Bezeichnung der Bäume selbst verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Geschwüre
wissenschaftlicher Name: Canarium luzonicum
Verwendete Pflanzenteile: Harz
 
Nutzung
Canarium luzonicum sondert nach Einschneiden der Baumrinde einen hell-gelben, angenehm riechenden Balsam ab, welcher im Kontakt mit der Luft aushärtet. Das Harz wird einerseits direkt verräuchert Räucherwerk, andererseits wird daraus durch Dampfdestillation auch das Elemi-Öl gewonnen. Dieses enthält vor allem: Terpineol, Elemicin, Elemol, Dipenten, Phellandren und Limonen. Der Duft ist durch den Limonengehalt waldig-zitronig, hat aber auch eine Fenchel-Note. ElemiÖl wurde im Altertum in Ägypten zur Einbalsamierung verwendet. In Europa wurde es seit dem 16. Jahrhundert häufig als Wundheil- und Räuchermittel und zur Bereitung von Salben benutzt. Heutzutage wird es bei der Herstellung von Öllacken, Seifen und Lacken eingesetzt sowie als Ersatz von Aquarellfarben benutzt. In der Parfümerie wird Elemi häufig in Fougère- und Koniferen-Kompositionen eingesetzt. Früher diente das Elemi-Harz in der römisch-katholischen Kirche häufig als Ersatz für Olibanum im Kirchenweihrauch.  
 
Begriff
Die Herkunft des Begriffes wird unterschiedlich angegeben, einerseits von arabisch al-lāmi (das Glänzende), andererseits von griechisch ἐναίμον en-haimon (blutstillend). Letzteres bezieht sich auf die Nutzung des Harzes von Boswellia frereanaWeihrauch (Baum), als blutstillendes Medikament in der Antike, welches bei Plinius dem Älteren erwähnt wird, dieser führt ein Medikament dieses Namens an, das die Tränen des arabischen Olivenbaumes enthalten soll. Ebenfalls wird die bei Theophrast erwähnte Elemi-Pflanze dieser Spezies zugeordnet. Nachdem der Begriff im Mittelalter kaum auftaucht, wird er ab dem 16. und 17. Jahrhundert zunehmend für Harze aus Mittel- und Südamerika genutzt (Brasilianisches Elemi), aber auch Harze aus dem pazifi-schen Raum, die in dieser Zeit nach Europa importiert wurden, wurden mit diesem Begriff bezeichnet. Heute wird er fast ausschließlich für sogenannten „Manila-Elemi“ verwendet.

Djambubaum
Die Echte Guave, auch Guava, Guayave, Guayaba oder Goiaba genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Guaven in der Familie der Myrtengewächse. Anwendung findet sie vor allem als Nutz-, aber auch als Medizinalpflanze.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Darmentzündung, Magenschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name: Psidium guajava
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
 
Nutzung
Vor allem die Früchte werden vom Menschen konsumiert. Sie sind drei bis vier Monate nach der Blüte pflückreif, können aber nur wenige Tage gelagert werden, gekühlt sind sie jedoch zwei bis drei Wochen haltbar. Die Frucht eignet sich zum rohen Verzehr. Das voll ausgereifte Fruchtfleisch ist weich, saftig und aufgrund kleiner Steinzellen körnig. Der Geschmack ist süßsauer-aromatisch und erinnert an Birnen oder Erdbeeren. Unreife, grüne Früchte sind sauer und oft adstringierend (pelzig). In Asien sind sie mit Zimt und Zucker bestreut beliebt. Die Guave wird aber vor allem zur Zubereitung von Marmelade, Gelee und Desserts verwendet. Weiter kann man durch Auspressen der Guaven einen schmackhaften Fruchtsaft erhalten, das Fruchtmark gehört zur Rezeptur einiger Multivitaminsäfte. Die Schale reifer Beeren dient als Zugabe zu Salaten und Puddings. Die Rinde wird dank ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen als Gerbmittel verwendet.
Medizinische Verwendung
Die Echte Guave ist in der traditionellen Medizin vieler Kulturen bedeutsam. In Hawaii, der Karibik und Mittelamerika wird vor allem ein Aufguss der Blätter bei Durchfall verabreicht. In Mittel- und Südamerika werden die Blätter bei Zahnschmerzen verwendet. Die Fang aus Westafrika bereiten einen wurmtötenden Saft aus den Blättern. In der traditionellen chinesischen Medizin wird aus den Blättern eine narkotische Droge gewonnen. Dazu werden die Blätter gekaut oder an Insekten, vor allem an die Malaiische Riesengespenstschrecke und verwandte Arten, verfüttert und deren Kotausscheidungen als Pillen, vor allem bei Durchfall, verkauft. Diese werden dann in Wasser oder Wein aufgelöst. Die antioxidative, hepatoprotektive (leberschützende), antiallergene und anti-biotische Wirkung der Blätter konnte in mehreren pharmakologischen Studien nachgewiesen werden.
 
Beschreibung
Die Echte Guave ist ein Baum, der Wuchshöhen bis zu 13 Meter erreicht. Die Borke ist glatt, von grauer Farbe und blättert in Streifen ab. Die Zweige stehen abgewinkelt und sind leicht behaart.
Blätter
Die dunkelgrünen Laubblätter sind etwa fünf Millimeter lang gestielt. Die Spreite ist länglich bis elliptisch und zwischen 6 und 12 Zentimeter lang sowie 3,5 bis 6 Zentimeter breit. Die Struktur ist ledrig. Die Blätter sind auf der Unterseite filzig behaart und auf der Oberseite leicht angeraut. Auf jeder Seite der Mittelrippe liegen 12 bis 15 Seitenrippen. Die Netznervatur ist deutlich ausgebil-det. Der Blattrand ist ganzrandig, die Spitze scharf oder stumpf und die Basis abgerundet.
Blüten und Blütenstände
Die weißen Blüten mit Durchmessern bis zu zwei Zentimeter stehen einzeln oder zu zweit bis dritt in achselständigen, kurz gestielten zymösen Blütenständen. Der behaarte Blütenbecher ist glockenförmig und misst etwa 5 Millimeter. Die vier bis sechs grünen, weißen oder cremefarbenen Kelchblätter sind zu einem fast runden Kelchblattkranz mit irregulärer Öffnung verwachsen. Er misst zwischen sieben und acht Millimetern im Querschnitt. Die vier bis fünf weißen oder cremefarbenen Kronblätter sind 1 bis 1,4 Zentimeter lang. Die Staubblätter messen 6 bis 9 Millimeter. Der Fruchtknoten ist unterständig und mit dem Blütenbecher verwachsen. Der Griffel ist etwa so lang wie die Staubblätter. Die Blüten verströmen einen zarten angenehmen Duft.
Früchte und Samen
Nach der Blüte werden kugel-, ei- oder birnenförmige, etwa 3 bis 8 Zentimeter lange Beerenfrüchtegebildet. Der Kelchblattkranz bleibt lappig an der Fruchtspitze erhalten. Die Frucht weist eine grün bis gelbliche oder cremefarbene Färbung auf. Das Fruchtfleisch ist je nach Sorte weiß, gelb oder rosa. Die Plazenta ist rötlich. Die Frucht hat bei Verzehrreife einen typisch exotischen Geruch. Die Guavenfrucht enthält zahlreiche harte Samen, die in der Mitte der Beere liegen.

Bachblüten
Man legt übertriebenen Wert auf die Meinung anderer (Cerato)
Diese Menschen legen einen übertriebenen Wert auf die Meinungen anderer Menschen
Hier hilft es, dass sie den Wert auf die Meinungen anderer herunterschrauben können
Bachblüten
Zwangsvorstellungen, Wahnideen (Cherry Plum)
Diese Menschen sehr oft Zwangsvorstellungen und Wahnideen
Mit Cherry Plum können sie diese Zwangsvorstellungen und Wahnideen hinter sich lassen
Functional Food
Auch Nutraceuticals genannt (von nutrition = Ernährung & pharmaceutical = Pharmazeutikum), zu Deutsch funktionelle Lebensmittel, sind Nahrungsmittel, die mit zusätzlichen Inhaltsstoffen angereichert wurden. Die einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben sollen. Über diesen positiven Effekt auf die Gesundheit haben sollen. Über diesen positiven Zusatzeffekt wird Functional Food auch beworben. Besondere Wirkungen auf die Gesundheit sind jedoch wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert.   
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