Direkt zum Seiteninhalt

26.01.2020

tägliche News > Januar > 20.01.20 - 26.01.20
Rainfarn t
Im Spätsommer fällt der Rainfarn mit seinen dunkelgelben, knopfartigen Blüten auf. An Wegrändern ist er häufig die letzte Blütenzierde des Sommerhalbjahrs. Der Duft des Rainfarns ist kräftig würzig, aber an ihm scheiden sich die Geister, denn manche Menschen riechen ihn gern und andere meiden diesen Geruch. Da manche Rainfarne giftig sind, wird er heutzutage kaum noch als Heilpflanze verwendet. Früher war er ein beliebtes Wurmmittel und wurde auch zur Stärkung der Verdauung eingesetzt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! aufgrund der möglichen Giftigkeit nur verdünnt, in Fertigpräparaten oder äußerlich anwenden! anregend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Verdauungsfördernd, Magenkrämpfe, Eingeweidewürmer, Hämorrhoiden, Rheuma, Gicht, Menstruationsfördernd, Quetschungen, Verstauchung, Rheuma (äußerlich), Krampfadern, Furunkel, Hautreizungen, Insekten abwehrend,
wissenschaftlicher Name: Tanacetum vulgare, Chrysanthemum vulgare
englischer Name: Tansy
andere Namen: Gülden Knöpfle, Michelkraut, Rehfarn, Revierblume, Tannkraut, Westenknöpf, Wurmkraut, Wurmsamen
falsche Schreibweisen: Reinfarn
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Kraut
Inhaltsstoffe: Pyrethrin, Thujon, Bitterstoff, Gerbstoff, Kampfer, Bittere Glykoside, Phytosterole, Parthenolid
Sammelzeit: Juli und August
 
Anwendung
Achtung! Da der Rainfarn manchmal giftig ist, sollte   man ihn besser nicht oder nur in geringer Dosis innerlich einsetzen. Vom Rainfarn   gibt es offenbar verschiedene Unterarten, von denen einige stark giftig sind.   Sogar Todesfälle sind bekannt geworden. Es ist also Glücksache, ob man an einen ungiftigen oder einen giftigen Rainfarn gerät. Daher ist Vorsicht angeraten. Auch die Haut kann gereizt und allergisch auf den Rainfarn   reagieren.
Früher: Wurmmittel
Früher wurde der Rainfarn vor allem als Mittel gegen Würmer verwendet. Er treibt angeblich Madenwürmer und Spulwürmer aus. Da es heutzutage aber zuver-lässigere und vor allem ungefährlichere Mittel gegen Würmer gibt, sollte man den Rainfarn nicht für diesen Zweck einsetzen.
Äußerlich
Äußerlich kann man den Rainfarn gegen stumpfe Verletzungen, wie Verzerrun-gen oder Quetschungen anwenden. Auch gegen Gelenkschmerzen soll der Rainfarn helfen. Dazu wendet man die Blüten oder das blühende Kraut des Rainfarns als Breiumschlag an.
Lausbekämpfung
Früher wurden lausbefallene Haare mehrmals mit einen Tee aus dem Rainfarn gewaschen, um die Läuse zu töten. Man kann wohl nicht davon ausgehen, dass diese Behandlungsform die Läuse zuverlässig bekämpft, obwohl der Rainfarn bestimmt eine gewisse Wirkung gegen Läuse und Flöhe hat. Bei Lausbefall reicht eine gewisse Wirkung jedoch nicht aus, denn man braucht eine zuverlässige und absolute Wirkung. Daher sollte man bei Lausbefall die vom Arzt verschriebenen Mittel verwenden.
Insektenabwehr
Insekten mögen offenbar den Geruch des Rainfarn nicht und halten sich daher von ihm fern. Man kann getrocknete Blätter und Blüten des Rainfarns ausstreuen, um Insekten zu vertreiben.
Verwendung als Duftpflanze
Die stark duftenden Blätter sowie die Blüten des Rainfarns, die insektenabwei-sende Wirkstoffe enthalten, wurden früher ausgestreut, um Ungeziefer fernzuhalten. Im kolonialen Nordamerika wurde Rainfarn in Särge gelegt und Leichentücher wurden mit Rainfarnextrakt getränkt. Rainfarn wurde auch angepflanzt, um den Kartoffelkäfer zu vertreiben. Nach einer Studie wurde dadurch der Kartoffelkäferbfall um 60–100% reduziert. Getrockneter Rainfarn wird in der Imkerei als Rauchmittel verwendet.
Rainfarn als Färbepflanze
Der Rainfarn wird auch als Färbepflanze verwendet. Die Blütenköpfe des Rainfarns ergeben zusammen mit dem Beizmittel Alaun einen dunkelgelben Farbton. Für die Beize werden 12 bis 20 g Alaun auf 100 g Wolle genommen. Dunkelgrün wird die Färbung mit einer Alaunvorbeize, Eisensulfat-Nachbeize und Ammoniak-Entwicklungsbad. Man braucht etwa 400 g frische Blüten für 100 g Wolle.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Rainfarn ist eine stark wuchernde, ausdauernde krautige Pflanze. Er erreicht eine Höhe von 60-130 cm. Er bildet ein Rhizom. Die wechselständigen, dunkelgrünen, länglichen, gefiederten Laubblätter duften stark. Die unteren Laubblätter sind gestielt, die oberen sitzend. Die ganze Pflanze enthält stark riechende ätherische Öle und Bitterstoffe, die die Einstellung zum Rainfarn zur Geschmackssache machen: Manche Menschen mögen dessen Geruch, andere fühlen sich davon abgestoßen. Er trägt von Juni bis September in doldenrispigen Gesamtblütenständen leuchtendgelbe, körbchenförmige Teilblütenstände. Insgesamt sehen die Blütenkörbchen wie Gülden Knöpfle oder Westenknöpfe aus (so lauten volkstümliche Namen); Kinder verwenden sie als Spielgeld. Die glatten Hüllblätter sind 4 mm lang und 2 mm breit. Es sind keine Spreublätter vorhanden. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 1 cm, eine Höhe von 5 bis 6 mm auf und enthalten etwa 100 zwittrige Röhrenblüten. Die gelben Röhrenblüten sind bis zu 2,3 mm lang. Zungenblüten fehlen. Die glatten, fünfrippigen, etwa 1 mm langen Achänen besitzen meist keinen Pappus oder höchstens einen krönchenförmigen Saum.
Der Rainfarn ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt an Wegrändern, Wiesen, Waldrändern, Schuttplätzen und lichten Gebüschen. Häufig kommt er zu-sammen mit Beifuß vor, denn beide lieben ähnliche Bedingungen. Der mehrjährige Rainfarn wird bis zu 1,50 Meter hoch, meistens ist er jedoch zwischen 50 Zentimetern und einem Meter groß. Aus dem Wurzelstock sprießen im Frühjahr meist mehrere Stängel. Diese Stängel verzweigen sich im Allgemeinen erst im oberen Bereich. Die Blätter stehen wechselständig am Stängel. Sie sind einfach- bis doppelt fiederschnittig und am Rand gezähnt. Die Blattwedel erinnern ein wenig an die Blätter vom Wurmfarn, was bestimmt ein Grund für den Namen des Rainfarns ist. Zwischen Juni und September blüht der Rainfarn. Seine gelben Blüten wachsen in Rispen in Doldenform. Sie sehen aus wie kleine, gelbe Knöpfe, denn sie bestehen ausschließlich aus Röhrenblüten. Die strahlenartigen Zungenblüten fehlen dem Rainfarn. Der Rainfarn hat einen kräftigen Geruch, den manche Menschen mögen und andere als abstoßend empfinden.

Saatwucherblume t
 
Die Saatwucherblume ist eine gelb blühende Pflanze, die einer Margerite ähnelt. Sie war einmal eine weit verbreitete Pflanze, die überall auf den Äckern und in den Getreidefeldern zu finden war. Weil die Saatwucherblume überall im Mitbewerb zu den Nutzpflanzen stand, wurde im Laufe der Jahrhunderte die Pflanze bekämpft. Erst mit der modernen Landwirtschaft wurde die Pflanze selten und findet sich heute öfters in Ziergärten. Der Einsatz als Heilpflanze war und ist kaum gebräuchlich, da es wirksamere Pflanzen gibt.
 

 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Antiseptikum, Wurmmittel
 
Heilwirkung: antiseptisch, gerinnungshemmend, harntreibend, magenstärkend, wurmabtreibend
 
Anwendungsbereiche: Infektionen, Magen, Gelbsucht, Würmer
 
wissenschaftlicher Name: Chrysanthemum segetum, Glebionis segetum
 
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
 
englischer Name: Corn Marigold, Corn Daisy
 
volkstümlicher Name: Goldblume, Saat-Margerite, Saatwucherblume, Twölf-grotenblume, Wucherblume
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, frische Triebe, Samen
 
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Cumarine
 
Sammelzeit: Mai bis Oktober
 
 
Anwendung
 
Die Saat-Wucherblume wird zerstreut als Zierpflanze für Sommerblumenbeete sowie als Schnittblume genutzt. Die Art ist seit spätestens 1588 in Kultur. Es gibt fast keine Aufzeichnungen zur genauen Anwendung. Samen und getrocknete Blätter wurden in Tees genutzt. Zeitweise die frischen Triebe als einigendes Ge-müse (gegen Würmer?). Wegen des möglichen Cumarin-Gehalts ist die Pflanze leicht giftig, daher sollte die Pflanze nicht als Gemüse gegessen werden.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Die Saat-Wucherblume ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimeter erreicht. Die Blätter sind unzerteilt, vorn verbreitert und grob gezähnt bis dreispaltig eingeschnitten. Die oberen sind stängelumfassend. Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 4 Zentimetern. Die Zungenblüten/Strahlblüten sind gelb bis dunkelgelb. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die Saatwucherblume ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf kalkarmen Boden. Die einjährige Pflanze wird bis 20 bis 80 cm hoch. Die Blätter sind etwas dickfleischig. Die Saatwucherblume blüht von Mai bis August. Die gelben Blüten haben einen Durchmesser von 30-55 mm.
 
 
Anbautipps
 
Die Saatwucherblume stellt keine besonderen Ansprüche. Die Aussaat erfolgt im Frühling (April bis Ende Mai). Der Boden und Gießwasser müssen kalkarm sein, ein feinkrümeliges Saatbett ist von Vorteil und die Bedeckung darf maximal ein halber Zentimeter stark sein. Man sollte aber darauf achten, dass die Pflanze im Garten sich nicht zu stark ausbreitet und ihrem Namen alle Ehre macht. Das Saat-gut bekommt man im Online-Samenhandel oder ist in einigen Sommerblumen- und Bauerngartenmischungen enthalten.
 
 
Sammeltipps
 
Im Frühjahr die frischen Triebe für Gemüse. Im Frühsommer die Blüten als Färbe-mittel. Im Herbst die Samen.

Bachblüten
Ich habe Angst vor unkontrollierten Handeln (6 Cherry Plum)
-        Diese Menschen haben Angst vor einem unkontrollierten Handeln
-        Mit der dementsprechenden Bachblüten können sie diese Angst Herr werden und brauchen sich deswegen zu fürchten
Bachblüten
Im allgemeinen bin ich unkonzentriert (7 Chestnut Bud)
-        Diese Menschen sind allgemeinen sehr unkonzentriert, bleiben nie lange bei einer Sache
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte kommt die Konzentrationsfähigkeit allmählich zu ihnen zurück
9. sich Zeit nehmen und genießen
 Essen sie nicht nebenbei!!! Lassen sie sich Zeit beim Essen. Das fördert ihr Sättigungsempfinden.
Zurück zum Seiteninhalt